Sprechstunde am Uniklinikum
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Sprechstunde am Uniklinikum

LKH-Univ. Klinikum Graz

Beschreibung

“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung.
Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

# 91| Muttermal oder schwarzer Hautkrebs?

14.07.2026

Einführung in das Thema Hautkrebs

In dieser Episode wird das steigende Problem des Hautkrebses, insbesondere des schwarzen Hautkrebses, thematisiert. Dermatologin Teresa Maria Krenke erklärt, wie schwarzer Hautkrebs entsteht, welche Risikofaktoren existieren und wie man sich am besten schützt.

Unterschiede zwischen schwarzem und weißem Hautkrebs

Das Melanom, oder schwarzer Hautkrebs, ist ein bösartiger Tumor, der von Melanozyten ausgeht, während weißer Hautkrebs, wie das Basalzell- und Plattenepithelkarzinom, von anderen Hautzellen ausgeht. Das Basalzellkarzinom ist am häufigsten, wächst lokal, bildet jedoch selten Metastasen, während das Plattenepithelkarzinom aggressiver ist und Metastasen bilden kann.

Zunahme der Hautkrebsfälle und Früherkennung

Die Zahl der Neuerkrankungen an schwarzem Hautkrebs steigt kontinuierlich, vor allem dank verbesserter Früherkennungsmethoden wie der Dermatoskopie, die eine frühzeitige Diagnose ermöglicht. Trotz dieser Fortschritte bleiben die Sterblichkeitsraten stabil.

Risikofaktoren für Hautkrebs

Besonders gefährdet sind Personen mit hellem Hauttyp und einer hohen Anzahl an Muttermalen. Eine Definition und die Merkmale von Muttermalen, einschließlich Warnsignalen für mögliche Bösartigkeit, werden ebenfalls erläutert.

Sonnenexposition und Hautschutz

UV-Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs. Der Hautschutz ist entscheidend, insbesondere durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (mindestens 30) und das Vermeiden der Mittagssonne. Auch alltägliche Aktivitäten können zur UV-Exposition beitragen.

Regelmäßige Hautscreenings

Für Risikogruppen sind regelmäßige Hautscreenings empfohlen. Für Nicht-Risikogruppen sollte eine Basisuntersuchung ab dem 18. Lebensjahr erfolgen. Die Intervalle für weitere Kontrollen können individuell besprochen werden.

Behandlungsmöglichkeiten für schwarzen Hautkrebs

Die Behandlung hat sich durch Immuncheckpoint-Inhibitoren und zielgerichtete Therapien deutlich verbessert. Diese Medikamente aktivieren das Immunsystem oder blockieren spezifische Mutationen des Tumors, um die Krankheit zu bekämpfen.

Wichtigkeit der Hautpflege und Prävention

Abschließend betont Dr. Krenke die Bedeutung des Hautschutzes, besonders für Kinder, und die regelmäßige Kontrolle der Haut durch sich selbst und Partner.

Einführung in das Thema Hautkrebs

In dieser Episode wird das steigende Problem des Hautkrebses, insbesondere des schwarzen Hautkrebses, thematisiert. Dermatologin Teresa Maria Krenke erklärt, wie schwarzer Hautkrebs entsteht, welche Risikofaktoren existieren und wie man sich am besten schützt.

Unterschiede zwischen schwarzem und weißem Hautkrebs

Das Melanom, oder schwarzer Hautkrebs, ist ein bösartiger Tumor, der von Melanozyten ausgeht, während weißer Hautkrebs, wie das Basalzell- und Plattenepithelkarzinom, von anderen Hautzellen ausgeht. Das Basalzellkarzinom ist am häufigsten, wächst lokal, bildet jedoch selten Metastasen, während das Plattenepithelkarzinom aggressiver ist und Metastasen bilden kann.

Zunahme der Hautkrebsfälle und Früherkennung

Die Zahl der Neuerkrankungen an schwarzem Hautkrebs steigt kontinuierlich, vor allem dank verbesserter Früherkennungsmethoden wie der Dermatoskopie, die eine frühzeitige Diagnose ermöglicht. Trotz dieser Fortschritte bleiben die Sterblichkeitsraten stabil.

Risikofaktoren für Hautkrebs

Besonders gefährdet sind Personen mit hellem Hauttyp und einer hohen Anzahl an Muttermalen. Eine Definition und die Merkmale von Muttermalen, einschließlich Warnsignalen für mögliche Bösartigkeit, werden ebenfalls erläutert.

Sonnenexposition und Hautschutz

UV-Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs. Der Hautschutz ist entscheidend, insbesondere durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (mindestens 30) und das Vermeiden der Mittagssonne. Auch alltägliche Aktivitäten können zur UV-Exposition beitragen.

Regelmäßige Hautscreenings

Für Risikogruppen sind regelmäßige Hautscreenings empfohlen. Für Nicht-Risikogruppen sollte eine Basisuntersuchung ab dem 18. Lebensjahr erfolgen. Die Intervalle für weitere Kontrollen können individuell besprochen werden.

Behandlungsmöglichkeiten für schwarzen Hautkrebs

Die Behandlung hat sich durch Immuncheckpoint-Inhibitoren und zielgerichtete Therapien deutlich verbessert. Diese Medikamente aktivieren das Immunsystem oder blockieren spezifische Mutationen des Tumors, um die Krankheit zu bekämpfen.

Wichtigkeit der Hautpflege und Prävention

Abschließend betont Dr. Krenke die Bedeutung des Hautschutzes, besonders für Kinder, und die regelmäßige Kontrolle der Haut durch sich selbst und Partner.

# 90| Bernd Leinich, unser neuer Betriebsdirektor

24.06.2026

Einführung

In dieser Episode der Sprechstunde am Uniklinikum begrüßt Pressesprecherin Simone Pfannl-Bichler Dr. Bernd Leinig, den neuen Betriebsdirektor des LKH-Universitätsklinikum Graz. Dr. Leinig teilt seine Beweggründe für den Wechsel vom Gesundheitsfonds Steiermark und seine Perspektiven für das Klinikum.

Berufsweg und Motivation

Dr. Leinig, der in Graz aufgewachsen ist, hat Betriebswirtschaft in den USA studiert und zuvor als Jurist gearbeitet. Er sieht ungenutzte Chancen im Klinikbetrieb und will aktiv Herausforderungen anpacken, nachdem ihm Freunde geraten haben, nicht nur zu kritisieren, sondern auch zu handeln.

Verbindung zum Uniklinikum

Seine familiären Wurzeln und persönliche Erlebnisse als Patient haben Dr. Leinig mit dem Uniklinikum Graz verbunden. Er hat als Geschäftsführer im Gesundheitsfonds wertvolle Einblicke in die Finanzierungsstruktur des Klinikums gewonnen.

Ziele als Betriebsdirektor

In den ersten Monaten möchte Dr. Leinig vor allem zuhören und die Realität im Klinikum verstehen. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Patientensteuerung, Wirtschaftlichkeit und die Mitarbeiterzufriedenheit, um die Klinik zukunftsfähig zu machen.

Führungsstil und Mitarbeiterbindung

Dr. Leinig beschreibt seinen Führungsstil als kooperativ und wertschätzend. Er möchte die Motivation der Mitarbeiter stärken, indem er auf deren Bedürfnisse eingeht und regelmäßig den Dialog sucht.

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Er plant, die Kommunikation sowohl intern als auch extern zu verbessern, um die Rolle des Universitätsklinikums klarer darzustellen und die Mitarbeiter aktiv in den Austausch einzubeziehen.

Persönliche Ansichten und Hobbys

Dr. Leinig legt Wert auf eine sinnvolle Arbeit und den Erhalt des Gesundheitssystems. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Läufer und Bergsteiger, was ihm hilft, abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Einführung

In dieser Episode der Sprechstunde am Uniklinikum begrüßt Pressesprecherin Simone Pfannl-Bichler Dr. Bernd Leinig, den neuen Betriebsdirektor des LKH-Universitätsklinikum Graz. Dr. Leinig teilt seine Beweggründe für den Wechsel vom Gesundheitsfonds Steiermark und seine Perspektiven für das Klinikum.

Berufsweg und Motivation

Dr. Leinig, der in Graz aufgewachsen ist, hat Betriebswirtschaft in den USA studiert und zuvor als Jurist gearbeitet. Er sieht ungenutzte Chancen im Klinikbetrieb und will aktiv Herausforderungen anpacken, nachdem ihm Freunde geraten haben, nicht nur zu kritisieren, sondern auch zu handeln.

Verbindung zum Uniklinikum

Seine familiären Wurzeln und persönliche Erlebnisse als Patient haben Dr. Leinig mit dem Uniklinikum Graz verbunden. Er hat als Geschäftsführer im Gesundheitsfonds wertvolle Einblicke in die Finanzierungsstruktur des Klinikums gewonnen.

Ziele als Betriebsdirektor

In den ersten Monaten möchte Dr. Leinig vor allem zuhören und die Realität im Klinikum verstehen. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Patientensteuerung, Wirtschaftlichkeit und die Mitarbeiterzufriedenheit, um die Klinik zukunftsfähig zu machen.

Führungsstil und Mitarbeiterbindung

Dr. Leinig beschreibt seinen Führungsstil als kooperativ und wertschätzend. Er möchte die Motivation der Mitarbeiter stärken, indem er auf deren Bedürfnisse eingeht und regelmäßig den Dialog sucht.

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Er plant, die Kommunikation sowohl intern als auch extern zu verbessern, um die Rolle des Universitätsklinikums klarer darzustellen und die Mitarbeiter aktiv in den Austausch einzubeziehen.

Persönliche Ansichten und Hobbys

Dr. Leinig legt Wert auf eine sinnvolle Arbeit und den Erhalt des Gesundheitssystems. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Läufer und Bergsteiger, was ihm hilft, abzuschalten und neue Energie zu tanken.

# 89| Von Deo bis Botox: Was hilft gegen Schwitzen?

02.06.2026

Grundlagen des Schwitzens

Schwitzen dient der Temperaturregulation des Körpers. Bei Wärme oder Aktivität signalisiert das Gehirn Schweißdrüsen, Schweiß zu bilden, der durch Verdunstung den Körper kühlt. Es gibt zwei Haupttypen von Schweißdrüsen: ekrin, die am ganzen Körper regulieren, und apokrin, die vor allem in Achseln und Genitalbereich aktiv werden und eiweißreichen Schweiß produzieren, der von Hautbakterien verstoffwechselt wird und Geruch erzeugt.

Ursachen und Variation

Die Häufigkeit des Schwitzens variiert durch genetische Veranlagung, Hormone, Alter, Gewicht und Aktivität. Pubertät, Wechseljahre oder Schilddrüsenfunktionen können Einfluss nehmen. Manche Menschen schwitzen stärker aufgrund einer zugrunde liegenden Erkrankung oder Medikamenten. Allgemein gilt: Schweiß dient der Regulierung, aber starke Abweichungen können auf medizinische Ursachen hinweisen.

Geruch, Hygiene und Alltagsmanagement

Geruch entsteht vor allem durch den eiweißreichen Schweiß der Apokrinendrüsen in Verbindung mit Hautbakterien. Eine regelmäßige Reinigung der Achselregion reduziert Bakterien und Geruchsbelastung. Deodorants überdecken Geruch, Antitranspirantien reduzieren Schweißfluss. Die Wahl der Kleidung aus atmungsaktiven Materialien kann Feuchtigkeit und Bakterienwachstum mindern.

Therapien und Auslöser

Bei starkem Schwitzen können lokale Therapien helfen: starke Antitranspirantien, Iontophorese für Hände und Füße, Botox-Injektionen für Achseln und gegebenenfalls operative Optionen als letzte Maßnahme. Ernährung kann Geruch beeinflussen (rotes Fleisch, Knoblauch, Alkohol). Stressschwitzen betreffen oft apokrine Drüsen, während sonstige Schweißproduktion über Ekdrüsen erfolgt.

Grundlagen des Schwitzens

Schwitzen dient der Temperaturregulation des Körpers. Bei Wärme oder Aktivität signalisiert das Gehirn Schweißdrüsen, Schweiß zu bilden, der durch Verdunstung den Körper kühlt. Es gibt zwei Haupttypen von Schweißdrüsen: ekrin, die am ganzen Körper regulieren, und apokrin, die vor allem in Achseln und Genitalbereich aktiv werden und eiweißreichen Schweiß produzieren, der von Hautbakterien verstoffwechselt wird und Geruch erzeugt.

Ursachen und Variation

Die Häufigkeit des Schwitzens variiert durch genetische Veranlagung, Hormone, Alter, Gewicht und Aktivität. Pubertät, Wechseljahre oder Schilddrüsenfunktionen können Einfluss nehmen. Manche Menschen schwitzen stärker aufgrund einer zugrunde liegenden Erkrankung oder Medikamenten. Allgemein gilt: Schweiß dient der Regulierung, aber starke Abweichungen können auf medizinische Ursachen hinweisen.

Geruch, Hygiene und Alltagsmanagement

Geruch entsteht vor allem durch den eiweißreichen Schweiß der Apokrinendrüsen in Verbindung mit Hautbakterien. Eine regelmäßige Reinigung der Achselregion reduziert Bakterien und Geruchsbelastung. Deodorants überdecken Geruch, Antitranspirantien reduzieren Schweißfluss. Die Wahl der Kleidung aus atmungsaktiven Materialien kann Feuchtigkeit und Bakterienwachstum mindern.

Therapien und Auslöser

Bei starkem Schwitzen können lokale Therapien helfen: starke Antitranspirantien, Iontophorese für Hände und Füße, Botox-Injektionen für Achseln und gegebenenfalls operative Optionen als letzte Maßnahme. Ernährung kann Geruch beeinflussen (rotes Fleisch, Knoblauch, Alkohol). Stressschwitzen betreffen oft apokrine Drüsen, während sonstige Schweißproduktion über Ekdrüsen erfolgt.