Wetterfrage
Podcast
de

Wetterfrage

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Beschreibung

Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel?
Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen.
Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter.
Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie heizt ein Hoch die Luft auf?

05.09.2026

Herbstliche Temperaturen und Rekorde

Obwohl meteorologisch bereits Herbst herrscht, erleben wir weiterhin sommerliche Temperaturen. Am gestrigen Tag wurde in Genf eine Temperatur von 33 Grad gemessen, die zweithöchste in der Geschichte der Station seit 1864. Auch in anderen Städten wie Chur und in Bayern wurden ähnliche Werte erreicht, was die September-Temperaturen auf ein Rekordniveau hebt.

Faktoren für hohe Temperaturen

Um die hohen Temperaturen zu erklären, spielen drei Hauptfaktoren eine Rolle: Erstens, die Sonne, die zu dieser Jahreszeit immer noch mit fast 800 Watt pro Quadratmeter strahlt. Zweitens, die Herkunft der Luft, die oft warm aus Südwesten transportiert wird, aber gestern eher aus dem Atlantik kam. Drittens, ein physikalischer Mechanismus, bei dem das Absinken von Luftmassen zu einer Erwärmung führt. Diese Absinkbewegung sorgt für klare Bedingungen und erhöht die Temperaturen weiter.

Prozess des Luftabsinkens

Der Prozess des Absinkens bewirkt, dass sich die Luft um etwa 1 Grad pro 100 Meter erwärmt. Dies geschieht langsam und führt dazu, dass die warme Luft von höheren Lagen nach unten gedrückt wird, was an Tagen mit stabilen Wetterbedingungen zur Wärme führt. Der Podcast verdeutlicht, dass ein Hitzetag durch verschiedene Kombinationen dieser Faktoren entsteht, wobei das Absinken oft der am wenigsten wahrgenommene Faktor ist.

Herbstliche Temperaturen und Rekorde

Obwohl meteorologisch bereits Herbst herrscht, erleben wir weiterhin sommerliche Temperaturen. Am gestrigen Tag wurde in Genf eine Temperatur von 33 Grad gemessen, die zweithöchste in der Geschichte der Station seit 1864. Auch in anderen Städten wie Chur und in Bayern wurden ähnliche Werte erreicht, was die September-Temperaturen auf ein Rekordniveau hebt.

Faktoren für hohe Temperaturen

Um die hohen Temperaturen zu erklären, spielen drei Hauptfaktoren eine Rolle: Erstens, die Sonne, die zu dieser Jahreszeit immer noch mit fast 800 Watt pro Quadratmeter strahlt. Zweitens, die Herkunft der Luft, die oft warm aus Südwesten transportiert wird, aber gestern eher aus dem Atlantik kam. Drittens, ein physikalischer Mechanismus, bei dem das Absinken von Luftmassen zu einer Erwärmung führt. Diese Absinkbewegung sorgt für klare Bedingungen und erhöht die Temperaturen weiter.

Prozess des Luftabsinkens

Der Prozess des Absinkens bewirkt, dass sich die Luft um etwa 1 Grad pro 100 Meter erwärmt. Dies geschieht langsam und führt dazu, dass die warme Luft von höheren Lagen nach unten gedrückt wird, was an Tagen mit stabilen Wetterbedingungen zur Wärme führt. Der Podcast verdeutlicht, dass ein Hitzetag durch verschiedene Kombinationen dieser Faktoren entsteht, wobei das Absinken oft der am wenigsten wahrgenommene Faktor ist.

Wie kommt es zu riesigem Hagel?

29.08.2026

Hagelschäden im Kanton Zürich

In Zürich kam es zu schweren Hagelschäden, die Menschen verletzten und massive Schäden an Gebäuden verursachten. Schulkinder erlitten Platzwunden und Prellungen, und Berichte sprechen von Hagelkörnern in der Größe von Golfbällen.

Ursachen für große Hagelkörner

Lucian Schmassmann von SRF Meteo erklärt, dass für die Entstehung großer Hagelkörner ein extrem starkes Gewitter notwendig ist. Es braucht eine instabile Atmosphäre, ausreichend Feuchtigkeit und einen starken Aufwind, damit Hagelkörner wachsen können.

Superzellen und deren Dynamik

Die schweren Hagelschäden wurden durch eine sogenannte Superzelle verursacht, eine besondere Art von Gewitter, die für ihre Stärke und langlebige Dynamik bekannt ist. Diese Gewitter können große Mengen an Hagel produzieren und sind in der Schweiz eher selten.

Vergleich mit anderen Regionen

In anderen Regionen, wie der Po-Ebene in Norditalien, kommen solche Superzellen häufiger vor, was auf bessere Wetterbedingungen zurückzuführen ist. Diese Gebiete sind anfälliger für extreme Gewitter und große Hagelkörner.

Größte Hagelkörner weltweit

Das größte jemals in den USA gefundene Hagelkorn hatte eine Größe von 20,3 cm. In Europa wurde ein Hagelkorn von 19 cm im Jahr 2023 in Italien registriert. Solche extrem großen Hagelkörner sind Einzelfälle.

Vorhersage von Hagel

Die Vorhersage von Hagel und insbesondere von großen Hagelkörnern ist komplex. Wettermodelle sind nicht immer präzise, und kleine Details können entscheidend dafür sein, ob ein Gebiet betroffen ist oder nicht.

Hagelschäden im Kanton Zürich

In Zürich kam es zu schweren Hagelschäden, die Menschen verletzten und massive Schäden an Gebäuden verursachten. Schulkinder erlitten Platzwunden und Prellungen, und Berichte sprechen von Hagelkörnern in der Größe von Golfbällen.

Ursachen für große Hagelkörner

Lucian Schmassmann von SRF Meteo erklärt, dass für die Entstehung großer Hagelkörner ein extrem starkes Gewitter notwendig ist. Es braucht eine instabile Atmosphäre, ausreichend Feuchtigkeit und einen starken Aufwind, damit Hagelkörner wachsen können.

Superzellen und deren Dynamik

Die schweren Hagelschäden wurden durch eine sogenannte Superzelle verursacht, eine besondere Art von Gewitter, die für ihre Stärke und langlebige Dynamik bekannt ist. Diese Gewitter können große Mengen an Hagel produzieren und sind in der Schweiz eher selten.

Vergleich mit anderen Regionen

In anderen Regionen, wie der Po-Ebene in Norditalien, kommen solche Superzellen häufiger vor, was auf bessere Wetterbedingungen zurückzuführen ist. Diese Gebiete sind anfälliger für extreme Gewitter und große Hagelkörner.

Größte Hagelkörner weltweit

Das größte jemals in den USA gefundene Hagelkorn hatte eine Größe von 20,3 cm. In Europa wurde ein Hagelkorn von 19 cm im Jahr 2023 in Italien registriert. Solche extrem großen Hagelkörner sind Einzelfälle.

Vorhersage von Hagel

Die Vorhersage von Hagel und insbesondere von großen Hagelkörnern ist komplex. Wettermodelle sind nicht immer präzise, und kleine Details können entscheidend dafür sein, ob ein Gebiet betroffen ist oder nicht.

Ein paar nützliche und unnütze Fakten zum Regen

22.08.2026

Einführung in den Regen

In der Episode wird über den kürzlichen Regen in der Schweiz gesprochen, der für die Natur und Gärten von großer Bedeutung ist. Der Regen wird gefeiert, und es werden faszinierende Fakten über Regentropfen präsentiert.

Die Form von Regentropfen

Ein interessanter Fakt ist, dass die Form von Regentropfen anders ist, als sie oft dargestellt wird. Statt der typischen Tränenform sind sie beim Fallen eher flach und erinnern an ein Burgerbrötchen. Dies liegt am Luftwiderstand, der die Tropfen beim Fallen verformt.

Fallen der Regentropfen

Es wird erklärt, wie lange ein Regentropfen benötigt, um vom Himmel zur Erde zu gelangen. Bei einer Höhe von 2000 Metern dauert es ungefähr 5 Minuten, abhängig von der Größe des Tropfens und der Höhe der Wolke.

Die Anzahl der Regentropfen

Die Episode gibt einen groben Überblick über die Anzahl der Regentropfen, die bei einem bestimmten Regenfall entstehen. Bei einem Liter Regen pro Quadratmeter gibt es etwa 20.000 Tropfen, was bedeutet, dass bei 25 mm Regen rund eine halbe Million Tropfen gefallen sind.

Nass werden im Regen

Ein praktisches Beispiel wird diskutiert: ob man beim Laufen oder langsamen Gehen durch den Regen trockener bleibt. Die Anzahl der Tropfen, die einen treffen, hängt von der Distanz ab, die man zurücklegt, nicht von der Geschwindigkeit. Daher ist es besser, schnell zum Bus zu rennen, um weniger nass zu werden.

Einführung in den Regen

In der Episode wird über den kürzlichen Regen in der Schweiz gesprochen, der für die Natur und Gärten von großer Bedeutung ist. Der Regen wird gefeiert, und es werden faszinierende Fakten über Regentropfen präsentiert.

Die Form von Regentropfen

Ein interessanter Fakt ist, dass die Form von Regentropfen anders ist, als sie oft dargestellt wird. Statt der typischen Tränenform sind sie beim Fallen eher flach und erinnern an ein Burgerbrötchen. Dies liegt am Luftwiderstand, der die Tropfen beim Fallen verformt.

Fallen der Regentropfen

Es wird erklärt, wie lange ein Regentropfen benötigt, um vom Himmel zur Erde zu gelangen. Bei einer Höhe von 2000 Metern dauert es ungefähr 5 Minuten, abhängig von der Größe des Tropfens und der Höhe der Wolke.

Die Anzahl der Regentropfen

Die Episode gibt einen groben Überblick über die Anzahl der Regentropfen, die bei einem bestimmten Regenfall entstehen. Bei einem Liter Regen pro Quadratmeter gibt es etwa 20.000 Tropfen, was bedeutet, dass bei 25 mm Regen rund eine halbe Million Tropfen gefallen sind.

Nass werden im Regen

Ein praktisches Beispiel wird diskutiert: ob man beim Laufen oder langsamen Gehen durch den Regen trockener bleibt. Die Anzahl der Tropfen, die einen treffen, hängt von der Distanz ab, die man zurücklegt, nicht von der Geschwindigkeit. Daher ist es besser, schnell zum Bus zu rennen, um weniger nass zu werden.

Kategorien: