
What's Next? - EVENTS im WANDEL
Chris Cuhls
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Pigalle Tavakkoli: DESIGN FOR CHANGE // WNE091
Die Bedeutung emotionaler Erlebnisse
Im Podcast wird betont, wie wichtig es ist, die Teilnehmer zu den Protagonisten der Geschichten zu machen, um ihre Emotionen zu wecken und langanhaltende Erinnerungen zu schaffen. Die zentrale Frage ist, was nach einer Veranstaltung anders sein sollte als vorher.
Die Reise des Gastes Pigalle Tavakkoli
Pigalle Tavakkoli, Gründer der School of Experience Design, teilt seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 20 Jahren in Theater, Mode und Wissenschaft. Er beschreibt, wie er durch seine ersten Eventproduktionen die Zuschauer von passiven Beobachtern zu aktiven Teilnehmern verwandeln konnte.
Emotionen als Schlüssel zur Veränderung
Tavakkoli argumentiert, dass Emotionen die entscheidenden Faktoren für nachhaltige Veränderungen sind. Er stellt das Konzept "Feel, Think, Do" vor, welches besagt, dass man zuerst Emotionen ansprechen sollte, um langfristige Verhaltensänderungen zu bewirken.
Messung des Impacts von Veranstaltungen
Er hebt hervor, wie wichtig es ist, den Erfolg von Veranstaltungen zu messen, indem man die Emotionen und Perspektiven der Teilnehmer vor und nach der Veranstaltung erfasst. Tavakkoli verwendet verschiedene Methoden, um die Wirkung seiner Events zu evaluieren und kontinuierlich zu verbessern.
Die Kraft menschlicher Verbindungen
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass persönliche, unerwartete Verbindungen, die in Präsenzveranstaltungen entstehen, nicht durch digitale Formate ersetzt werden können. Diese menschlichen Momente sind entscheidend für die Erinnerung und das Lernen.
Praktische Tipps für Organisationen
Tavakkoli rät den Organisationen, ihre Designprozesse zu überdenken, indem sie die Ergebnisse und Emotionen, die sie hervorrufen möchten, zu Beginn klar definieren. Dies erleichtert die spätere Ideenfindung und die Umsetzung effektiver Designs.

Thomas Gartz: DESIGN FOR CHANGE // WNE090
Absicht von Wandel-Events
Wenn Treffen dazu dienen, gemeinsam etwas zu bewegen, soll Zeit zum Reflektieren bleiben: Wie wirken Botschaften, Ziele und Veränderungen auf Menschen? Ein Event wird als Ausgangspunkt gesehen, nicht nur als Kulisse. Der Fokus liegt darauf, wie Events Wandel in Individuen, Organisationen und der Gesellschaft auslösen können, statt nur Inhalte zu vermitteln. Ein klarer Wirkungsbereich wird durch Beobachtung und Dialog sichtbar, ohne normative Vorgaben.
Umsetzung beim Jubiläum bei Helm AG
Der Einsatz von Symbolik, internationalen Partnerschaften und greifbaren Erlebnissen stand im Vordergrund. Familienunternehmen mit globalem Footprint braucht eine Balance aus Tradition und Erneuerung. Durch Stationen im Veranstaltungsfluss, eine Freiheitsstatue als Auftritt und zielgerichtete Botschaften wurden Werte wie Together for Tomorrow, Create, Care und Enjoy erlebbar. Die Partnerschaften und der Dialog mit Mitarbeitenden und Partnern gaben dem Wandel eine reale Form.
Lernen, Messung und Ratschläge für CHROs
Erfolg zeigt sich nicht in KPIs, sondern in resonanzstarken Gesprächen und unmittelbarem Feedback der Teilnehmenden. Vor dem Planen gilt es, drei Kernthemen zu definieren und den Nutzen klar zu begründen. Freiräume, mehr Austausch unter Gleichgestellten und eine klare Visualisierung der Transformation fördern die Nachhaltigkeit. Das Event sollte in den Prozess integriert sein und nicht als isoliertes Ereignis wirken.
Takeaways und Ausblick
Events können mehr als feiern: Sie stärken Glauben an die Transformation, steigern Stolz und Bindung sowie Motivation. Für Führungskräfte gilt, das Warum der Veranstaltung vorab zu klären und die drei zentralen Botschaften festzulegen. Aus dem Erlebten lassen sich konkrete Impulse ableiten, die den Alltag beeinflussen. MutigeFormen des Design-Denkens und partnerschaftliche Darstellung ermöglichen nachhaltige Veränderung, die über das Event hinaus wirkt.

Frauke von Polier: DESIGN FOR CHANGE // WNE089
Employee Experience als Produktdenken
Transformation bedeutet, Gefühle zu gestalten, nicht nur Abläufe zu verbessern. Frauke von Polier beschreibt, wie Unternehmenskultur aktiv aufgebaut wird und wie Momente im Arbeitsleben positive, bleibende Eindrücke hinterlassen. Produktebene bedeutet, Erlebnisse so zu gestalten, dass sie persönlich wirken und ein positives Gefühl hinterlassen. Der Fokus liegt darauf, das Erleben proaktiv zu formen statt nur Prozesse abzubilden.
Effekte und Gestaltung von Unternehmensmomenten
Leidenschaft für interaktive Erlebnisse, respektvolle Gestaltungsräume und kleine Rituale schaffen Verbundenheit. Beispiele wie gemeinsames Musizieren oder Geschenke-Momente erzeugen unauslömbare Gefühle, die über Inhalte hinaus wirken. Zentrale Idee ist, dass Botschaften glaubwürdig bleiben, wenn sie durch konkrete Erfahrungen getragen werden und Menschen sich als Teil einer größeren Gemeinschaft wahrnehmen.
Physische vs. digitale Formate und Lernziele
Begegnung wird als wesentlicher Faktor gesehen. Face-to-face-Events liefern sinnliche Erfahrungen, die digital schwer zu ersetzen sind. Dennoch gehört die Kombination aus persönlichen Treffen und digitalen Elementen dazu. Die Frage nach Häufigkeit und Struktur von Zusammenkünften wird individuell beantwortet, um Zugehörigkeit und Orientierung zu stärken, ohne Inhalte zu vernachlässigen.
Wirkung messen und Leadership-Offsites gestalten
Wirkungsorientierung erfordert klare Ziele und reale Verhaltensveränderungen statt reiner Zufriedenheit. Co-Kreation in kleineren Gruppen ermöglicht echte Mitgestaltung, während Führungsteams als peers auftreten und Vertrauen schaffen. Eine zentrale Frage: Was soll nach dem Event anders sein? Die Gestaltung von Offsites fokussiert auf Teamdynamik, Klarheit, Verantwortung und nachhaltige Veränderung.