Research Library Podcast (RLP)
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Martin Gasteiner

Beschreibung

Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

RLP051. KI als Teil akademischer Infrastruktur. Gespräch mit Jürgen Wastl.

10.02.2026

Einführung in das Thema KI in der Wissenschaft

Im Gespräch wird erörtert, wie künstliche Intelligenz (KI) die wissenschaftliche Praxis verändert und welche Herausforderungen und Chancen sich dadurch ergeben. Dr. Jürgen Wastl, Experte für Daten- und KI-gestützte Infrastrukturen, teilt seine Erfahrungen und Einsichten bezüglich der Integration von KI in den wissenschaftlichen Alltag.

Der Werdegang von Dr. Jürgen Wastl

Dr. Wastl hat Biologie studiert und arbeitet seit vielen Jahren im Forschungsmanagement, unter anderem an der University of Cambridge. Er hat umfangreiche Erfahrungen in der Forschung und Industrie gesammelt, bevor er zu Digital Science wechselte, wo er sich mit der Entwicklung von Systemen zur Unterstützung von Wissenschaftlern beschäftigt.

KI als Werkzeug für die Wissenschaft

Das Gespräch beleuchtet, wie Machine Learning und Large Language Models den wissenschaftlichen Prozess beeinflussen, von der Literaturrecherche über Datenanalyse bis hin zur Kommunikation von Forschungsergebnissen. KI wird als Unterstützung für Wissenschaftler gesehen, kann jedoch nicht deren kreative Denkprozesse ersetzen.

Risiken und Herausforderungen von KI

Es werden auch Risiken wie Intransparenz, Biases und der hohe Energieverbrauch von KI-Systemen angesprochen. Dr. Wastl betont die Notwendigkeit, verantwortungsvoll mit KI umzugehen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft zurückzugewinnen.

Die Rolle der Universitäten in der KI-Integration

Universitäten stehen vor der Herausforderung, ihre Infrastrukturen an die neue Realität anzupassen. Sie müssen aktiv mit Anbietern zusammenarbeiten, um geeignete KI-Lösungen zu finden, die ihren Anforderungen entsprechen. Dabei spielt die Ausbildung von Wissenschaftlern in der Nutzung von KI eine entscheidende Rolle.

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Das Gespräch schließt mit der Diskussion über die Nachhaltigkeit von KI und den potenziellen Einfluss auf den globalen Süden. Dr. Wastl äußert Bedenken, dass KI bestehende Ungleichheiten verstärken könnte, und betont die Wichtigkeit, diese Entwicklungen kritisch zu begleiten.

Einführung in das Thema KI in der Wissenschaft

Im Gespräch wird erörtert, wie künstliche Intelligenz (KI) die wissenschaftliche Praxis verändert und welche Herausforderungen und Chancen sich dadurch ergeben. Dr. Jürgen Wastl, Experte für Daten- und KI-gestützte Infrastrukturen, teilt seine Erfahrungen und Einsichten bezüglich der Integration von KI in den wissenschaftlichen Alltag.

Der Werdegang von Dr. Jürgen Wastl

Dr. Wastl hat Biologie studiert und arbeitet seit vielen Jahren im Forschungsmanagement, unter anderem an der University of Cambridge. Er hat umfangreiche Erfahrungen in der Forschung und Industrie gesammelt, bevor er zu Digital Science wechselte, wo er sich mit der Entwicklung von Systemen zur Unterstützung von Wissenschaftlern beschäftigt.

KI als Werkzeug für die Wissenschaft

Das Gespräch beleuchtet, wie Machine Learning und Large Language Models den wissenschaftlichen Prozess beeinflussen, von der Literaturrecherche über Datenanalyse bis hin zur Kommunikation von Forschungsergebnissen. KI wird als Unterstützung für Wissenschaftler gesehen, kann jedoch nicht deren kreative Denkprozesse ersetzen.

Risiken und Herausforderungen von KI

Es werden auch Risiken wie Intransparenz, Biases und der hohe Energieverbrauch von KI-Systemen angesprochen. Dr. Wastl betont die Notwendigkeit, verantwortungsvoll mit KI umzugehen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft zurückzugewinnen.

Die Rolle der Universitäten in der KI-Integration

Universitäten stehen vor der Herausforderung, ihre Infrastrukturen an die neue Realität anzupassen. Sie müssen aktiv mit Anbietern zusammenarbeiten, um geeignete KI-Lösungen zu finden, die ihren Anforderungen entsprechen. Dabei spielt die Ausbildung von Wissenschaftlern in der Nutzung von KI eine entscheidende Rolle.

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Das Gespräch schließt mit der Diskussion über die Nachhaltigkeit von KI und den potenziellen Einfluss auf den globalen Süden. Dr. Wastl äußert Bedenken, dass KI bestehende Ungleichheiten verstärken könnte, und betont die Wichtigkeit, diese Entwicklungen kritisch zu begleiten.

RLP050. Atmen beim Lesen / Baustelle Bibliothek. Ein Gespräch zwischen Andreas Brandtner und Ulrich Johannes Schneider.

21.01.2026

Einführung und Veranstaltungskontext

Die Aufzeichnung stammt aus einer Veranstaltung des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaft IFK in Wien, die die erste gemeinsame Kooperation mit der Universitätsbibliothek Wien markiert. Karin Harrasser, Direktorin des IFK, eröffnet den Abend und stellt den Rahmen für das Gespräch zwischen Andreas Brandner und Ulrich Johannes Schneider.

Die Rolle der modernen Bibliothek

Im Gespräch wird die Frage erörtert, welche Funktionen eine Bibliothek im heutigen Kontext erfüllen muss. Der Umbau der Universitätsbibliothek Wien, der bis zur Wiedereröffnung im Oktober 2027 fortschreitet, steht dabei im Mittelpunkt. Historische Perspektiven auf Bibliotheken seit 1851 werden mit aktuellen Herausforderungen verknüpft.

Das Buch "Atmen beim Lesen" von Ulrich Johannes Schneider

Schneider diskutiert in seinem Buch die Transformation der Bibliotheken im Industriezeitalter und stellt fest, dass Bibliotheken als Orte der Bildung und des Wissens unverzichtbar sind. Er beleuchtet, wie Bibliotheken von der Luftverschmutzung durch das Industriezeitalter betroffen sind und welche utopische Funktion sie für Leser bieten.

Diskussion über Bibliotheksgeschichte und -entwicklung

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Entwicklung der Bibliotheken seit 1851, als die erste moderne Bibliothek mit Nutzerorientierung eröffnet wurde. Schneider erläutert, wie sich die Bibliothekslandschaft im Laufe der Zeit verändert hat und welche Technologien dabei eine Rolle spielen.

Herausforderungen und Zukunft der Bibliotheken

Die Bedeutung von digitalen Medien und der Rückgang der physischen Ausleihen werden thematisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass trotz der Digitalisierung die Räumlichkeiten der Bibliotheken wichtiger denn je sind, da sie Räume für Gemeinschaft und Lernen bieten.

Die Rolle der Bibliothekare

Die Diskussion schließt mit der Frage, welche Kompetenzen Bibliothekare benötigen, um moderne Bibliotheksräume zu gestalten und welche Verantwortung sie in einer sich wandelnden Bibliothekslandschaft übernehmen müssen.

Einführung und Veranstaltungskontext

Die Aufzeichnung stammt aus einer Veranstaltung des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaft IFK in Wien, die die erste gemeinsame Kooperation mit der Universitätsbibliothek Wien markiert. Karin Harrasser, Direktorin des IFK, eröffnet den Abend und stellt den Rahmen für das Gespräch zwischen Andreas Brandner und Ulrich Johannes Schneider.

Die Rolle der modernen Bibliothek

Im Gespräch wird die Frage erörtert, welche Funktionen eine Bibliothek im heutigen Kontext erfüllen muss. Der Umbau der Universitätsbibliothek Wien, der bis zur Wiedereröffnung im Oktober 2027 fortschreitet, steht dabei im Mittelpunkt. Historische Perspektiven auf Bibliotheken seit 1851 werden mit aktuellen Herausforderungen verknüpft.

Das Buch "Atmen beim Lesen" von Ulrich Johannes Schneider

Schneider diskutiert in seinem Buch die Transformation der Bibliotheken im Industriezeitalter und stellt fest, dass Bibliotheken als Orte der Bildung und des Wissens unverzichtbar sind. Er beleuchtet, wie Bibliotheken von der Luftverschmutzung durch das Industriezeitalter betroffen sind und welche utopische Funktion sie für Leser bieten.

Diskussion über Bibliotheksgeschichte und -entwicklung

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Entwicklung der Bibliotheken seit 1851, als die erste moderne Bibliothek mit Nutzerorientierung eröffnet wurde. Schneider erläutert, wie sich die Bibliothekslandschaft im Laufe der Zeit verändert hat und welche Technologien dabei eine Rolle spielen.

Herausforderungen und Zukunft der Bibliotheken

Die Bedeutung von digitalen Medien und der Rückgang der physischen Ausleihen werden thematisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass trotz der Digitalisierung die Räumlichkeiten der Bibliotheken wichtiger denn je sind, da sie Räume für Gemeinschaft und Lernen bieten.

Die Rolle der Bibliothekare

Die Diskussion schließt mit der Frage, welche Kompetenzen Bibliothekare benötigen, um moderne Bibliotheksräume zu gestalten und welche Verantwortung sie in einer sich wandelnden Bibliothekslandschaft übernehmen müssen.

RLP049. Atlas der Petromoderne: Erdöl, Container und das Denken in Infrastrukturen. Gespräch mit Alexander Klose und Benjamin Steininger.

18.11.2025

Einführung in die Petromoderne

In dieser Episode wird das Erdöl als fundamentale Ressource der modernen Zivilisation und das Konzept der Petromoderne untersucht. Die Gäste, Benjamin Steininger und Alexander Klose, analysieren sowohl die Errungenschaften als auch die negativen Aspekte dieser Ära.

Die Rolle der Raffinerie

Die Raffinerie wird als zentraler Ort der Petromoderne betrachtet, nicht die Boerinsel. Der Fokus liegt auf den logistischen Aspekten der Containerisierung und der Verflechtung von Krieg und Erdöl.

Petromelancholie und Trauerarbeit

Das Gespräch thematisiert die Notwendigkeit der Trauerarbeit, um sich von der Petromoderne zu verabschieden, während gleichzeitig die Schönheit und der Nutzen dieser Epoche anerkannt werden.

Veröffentlichungen und zukünftige Projekte

Es werden zwei bedeutende Publikationen erwähnt: "Erdöl, ein Atlas der Petromoderne" und "Das Containerprinzip". Die Gäste planen zudem, ihre Forschung weiterzuführen und einen zweiten Atlas zu erstellen.

Verbindung von Theorie und Praxis

Die Diskutierenden betonen die Wichtigkeit, unterschiedliche Wissensbestände zu verknüpfen und mit Praktikern zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen der Petromoderne zu verstehen und anzugehen.

Einführung in die Petromoderne

In dieser Episode wird das Erdöl als fundamentale Ressource der modernen Zivilisation und das Konzept der Petromoderne untersucht. Die Gäste, Benjamin Steininger und Alexander Klose, analysieren sowohl die Errungenschaften als auch die negativen Aspekte dieser Ära.

Die Rolle der Raffinerie

Die Raffinerie wird als zentraler Ort der Petromoderne betrachtet, nicht die Boerinsel. Der Fokus liegt auf den logistischen Aspekten der Containerisierung und der Verflechtung von Krieg und Erdöl.

Petromelancholie und Trauerarbeit

Das Gespräch thematisiert die Notwendigkeit der Trauerarbeit, um sich von der Petromoderne zu verabschieden, während gleichzeitig die Schönheit und der Nutzen dieser Epoche anerkannt werden.

Veröffentlichungen und zukünftige Projekte

Es werden zwei bedeutende Publikationen erwähnt: "Erdöl, ein Atlas der Petromoderne" und "Das Containerprinzip". Die Gäste planen zudem, ihre Forschung weiterzuführen und einen zweiten Atlas zu erstellen.

Verbindung von Theorie und Praxis

Die Diskutierenden betonen die Wichtigkeit, unterschiedliche Wissensbestände zu verknüpfen und mit Praktikern zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen der Petromoderne zu verstehen und anzugehen.