
Sister, react!
Christina & Melly
Beschreibung
Neue Folgen erscheinen jeden dritten Donnerstag im Monat, überall, wo es Podcasts gibt.
Instagram: @sisterreact_podcast
Moderation: Christina Tiso und Melanie Vogelpohl
Musik: Till Tiso
Produktion: Melanie Vogelpohl
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Sommerpause: Summer Fact #5 Die laute Sonne
Geräusche der Sonne
Die Episode thematisiert, dass die Sonne Geräusche produziert, die allerdings auf der Erde nicht hörbar sind. Im Weltall herrscht Vakuum, was bedeutet, dass Schallwellen nicht zur Erde gelangen können. Stattdessen hören wir nur die Geräusche unserer Umgebung.
Plasma- und Gasströmungen
Die Geräusche der Sonne entstehen durch enorme Plasma- und Gasströmungen sowie Schallwellen im Inneren der Sonne. Diese Töne ähneln einem tiefen Summen oder Grollen und können durch die helioseismologische Forschung analysiert werden, um mehr über die Sonne zu erfahren.
Helioseismologie
Helioseismologie ist das Forschungsgebiet, das sich mit den Schwingungen der Sonne beschäftigt, ähnlich wie die Seismologie für Erdbeben. Diese Forschung ermöglicht Einblicke in den inneren Aufbau der Sonne und die Entstehung von Sonnenflecken und Eruptionen.
Hörbare Sonnenklänge
Die Episode bietet den Zuhörern die Möglichkeit, die Geräusche der Sonne über ein YouTube-Video zu hören, in dem die NASA die Schwingungen der Sonne hörbar gemacht hat. Diese Töne liegen größtenteils außerhalb des menschlichen Hörbereichs.
Abschied und Ausblick
Die Host Melli verabschiedet sich und wünscht den Zuhörern einen schönen Juli, bevor sie auf die nächste Episode im August hinweist.

Sommerpause: Summer Fact #4 Warum Regen so gut riecht
Einführung in die Sommerpause
Melli kündigt an, dass sie und Christina eine Sommerpause einlegen, während sie den Hörern drei Sommer-Funfacts bieten.
Der Geruch des Sommerregens
Das erste Funfact dreht sich um den Geruch von Sommerregen, der nach längeren Trockenperioden auftritt. Dieser spezielle Duft, bekannt als Petrichor, entsteht durch Öle von Pflanzen und den Stoff Geosmin, der von Bodenbakterien produziert wird. Wenn Regen auf trockenen Boden trifft, werden Duftstoffe in die Luft freigesetzt, die von Menschen gut wahrgenommen werden können. Eine Theorie besagt, dass der Geruch für unsere Vorfahren ein Zeichen für Wasser und damit für lebensfreundliche Bedingungen war.
Schlussfolgerung und Ausblick
Melli schließt mit der Hoffnung, die Hörer im Oktober wiederzusehen und freut sich auf die nächsten Funfacts.

#60 Eine Reise zum Mittelpunkt des Erdkerns - Inge Lehmann
Inge Lehmanns Werdegang und Einfluss
Die Geologin und Mathematikerin wuchs in Kopenhagen auf, besuchte eine fortschrittliche Schule und studierte Mathematik in Kopenhagen sowie in Cambridge. Sie verließ frühe Führungswünsche in einem Laborkontext, suchte neue Wege in der Geodäsie und leitete schließlich die Seismologische Abteilung eines Instituts. Ihre Ausbildung und ihr Mut, alternative Karrierewege zu erkunden, prägten ihren späteren Beitrag zur Geophysik.
Seismologie, Messung und Entdeckung
Durch den Aufbau seismologischer Stationen in Dänemark und Grönland sammelte sie Daten über Erdbebenwellen. Seismografen zeichneten Erdbebenbewegungen auf, und aus der Analyse der Signale ergaben sich Hinweise auf ungewöhnliche Muster. Aus dieser Arbeit entwickelte sie ein Verständnis dafür, wie Wellen durch das Erdinnere wandern und wie Grenzschichten die Bahnen beeinflussen.
Aufbau der Erde und P-Wellen
Die Forschung zeigte, dass P-Wellen an Grenzzonen zwischen Mantel und flüssigem äußeren Kern ungewöhnlich abgelenkt wurden. Lehmann interpretierte diese Beobachtungen so, dass ein festes inneres Kerngebiet existieren müsse. Diese Annahme widersprach der damaligen Vorstellung eines rein flüssigen Kerns und veränderte das Grundlagenverständnis der Geophysik nachhaltig.
Vermächtnis und Perspektiven
Sie blieb lebenslang wissenschaftlich aktiv und beeinflusste Generationen von Geophysikern. Ihre Perspektive zur Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen in der Bildung wurde später als wichtiger Schritt gesehen. Die Erkenntnis über einen festen Erdkern gilt heute als Fundament der Geophysik und prägt das Bild des Erdinneren bis heute.