
SoftwerkerCast
codecentric AG
Beschreibung
SoftwerkerCast bei codecentric: https://www.codecentric.de/wissens-hub/softwerker/softwerkercast
Das SoftwerkerCast-Team:
Moderation: Marco Paga
Redaktion: Marlen Kremer
Postproduktion: Daniel Eisenschink
Podmon Kategorien
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#80 DDD meets AI: Wie KI Rapid Prototyping & Softwarearchitektur verändert
Einführung in DDD und die Rolle von KI
Annegret, eine erfahrene Architektin bei Cozentric, diskutiert ihre Leidenschaft für Domain-Driven Design (DDD) und wie sie KI in den Entwicklungsprozess integriert. Sie hebt hervor, dass DDD nicht nur theoretisch, sondern kollaborativ im Entwickleralltag umgesetzt werden sollte.
Prototyping mit KI
Ein zentrales Thema ist die Verwendung von KI zur Erstellung von Prototypen aus Domain-Stories. Annegret erläutert, wie sie eine Domain-Story in einen klickbaren Prototyp umwandelt, was den Stakeholdern hilft, ihre Ideen zu visualisieren und schneller Feedback zu erhalten.
Rollen in der Zusammenarbeit mit KI
Sie beschreibt die unterschiedlichen Rollen von Mensch und KI im Entwicklungsprozess: Während der Mensch als Validator agiert, kann die KI als Generator oder Provokateur fungieren, um kreative Prozesse zu unterstützen und Inkonsistenzen zu identifizieren.
Der Wert der Zusammenarbeit
Annegret betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in der Softwareentwicklung. KI sollte als Werkzeug gesehen werden, das den Menschen nicht ersetzt, sondern unterstützt, um komplexe Probleme effektiver zu lösen und mehr Zeit für kreative Aspekte zu gewinnen.
Moderne Software-Entwicklung
In Modernisierungsprojekten schlägt sie vor, die bestehende Software wie ein Greenfield-Projekt zu betrachten, um innovative Lösungen zu entwickeln. KI kann dabei helfen, Inkonsistenzen zu erkennen und die Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen zu verbessern.

#79 KI-Pflaster statt KI-Strategie? Wie du vom Quick Fix zum Business-Hebel kommst
Pflaster-Metapher und Kernproblem
Der Gesprächspartner vergleicht häufige KI-Quick-Fixes mit Pflastern auf echten Brüchen: Sie überdecken das Fundament, lösen das tiefer liegende Problem nicht, und der Nutzen bleibt begrenzt. Statt Kleber auf Prozesse zu kleben, bedarf es einer realen Auseinandersetzung mit den Ursachen, Messbarkeit und den tatsächlichen Veränderungen, die eine KI-basierte Veränderung im Unternehmen braucht.
Warum KI-Pflaster oft scheitern und was stattdessen zählt
In vielen Fällen bleibt der Erfolg aus, weil End-to-End-Prozesse nicht neu gedacht werden. KI muss Entscheidungen beschleunigen und Wartezeiten reduzieren. Der Fokus liegt auf den entscheidenden Hebeln des Geschäfts, nicht auf einzelnen Technologien. Organisationen sollten Strukturen, Freigaben und Verantwortlichkeiten so anpassen, dass der komplette Prozess sinnvoll von KI profitieren kann.
Vom Pflaster zum Hebel und weiter zum Betriebssystem
Es wird ein Weg beschrieben, wie man KI schrittweise von einer prozessualen Stütze zu einem Betriebssystem entwickeln kann. Erst werden pragmatische KI-Lösungen implementiert, später Integrationen und Guardrails eingeführt, dann autonome oder selbstlernende Systeme ermöglicht. Kernidee: Datenfundament, Software-Engineering und Governance zusammendenken, um ganze Wertströme zu optimieren und Systeme sinnvoll zu vernetzen.
Praxisnahe Impulse und Positionierung
Für Organisationen ist zentral, zuerst die richtige Frage zu stellen: Welche Entscheidung soll verbessert werden und wie messen wir den Erfolg? Fachbereiche treiben den Wandel, nicht isolierte Innovations-Teams. Four-Questions-Ansatz, Transparenz bei Datenqualität und klare Abschaltpunkte alter Prozesse helfen, von Pflastern zu echten Hebeln zu kommen, die sich allmählich zu einem integrierten System entwickeln.

SoftwerkerCast Trailer
Inhaltliche Zielsetzung und Zielgruppe
Der Text skizziert einen Podcast, der komplexe IT-Themen verständlich macht und Technologie in greifbare Relevanz für Entscheider und Tech-Enthusiasten übersetzt. Im Fokus stehen die Herausforderungen der Digitalwelt, der Umgang mit neuen Trends sowie der Bedarf, Überblick zu behalten, ohne in Fachjargon zu versinken.
Formatstruktur und Formate
Es werden drei Formate vorgestellt: Codebase für technische Tiefenblicke, Kontext für strategische Business-P Perspektiven und Current für schnelle Updates zu aktuellen Tech-Themen. Die Formate ergänzen einander, um sowohl Detailwissen als auch Gesamtzusammenhänge abzubilden.
Zielgruppe, Nutzen und Ton
Das Angebot richtet sich an Techies, Führungskräfte und alle Zwischentiefen, die Orientierung suchen. Die Inhalte liefern Impulse, Einblicke in große Fragestellungen der IT-Welt und Unterstützung bei der Einschätzung von Trends, ohne werblich zu wirken.