Zugewandt der GwG e.V. Podcast
Podcast
de

Zugewandt der GwG e.V. Podcast

SoundCloud Feeds

Beschreibung

Was trägt und formt unsere Beziehungen? Was macht sie reicher? Und was macht es manchmal so schwierig, einander wohlwollend zu begegnen und in gutem Kontakt zu sein? Darüber sprechen Jennifer Angersbach (www.Jennifer-Angersbach.de) und Elena Winter (www.elenawinter.de) im GwG-Podcast „Zugewandt“, dem Interview-Podcast der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung. Als Gäste kommen in jeder Folge unterschiedliche Mitglieder der GwG zu Wort. Gemeinsam tauschen wir uns aus: über Beziehungen in Form von Partnerschaften und Familien, über Beziehungen im Berufsleben und auch über die Beziehung zu uns selbst und zu der Welt, in der wir leben.

Unser Podcast soll Fachkräften und Betroffenen Wissen vermitteln und Orientierung geben – und auf unterhaltsame Weise dazu beitragen, die Stärken des Personzentrierten Ansatzes bekannter zu machen.

Die GwG steht für die Verbreitung und Weiterentwicklung des Personzentrierten Ansatzes (PZA) in Wissenschaft, Therapie, Beratung und überall dort, wo Menschen einander begegnen. Unsere Aktivitäten umfassen die Bereiche Fort- und Weiterbildung, die Vermittlung von BeraterInnen und PsychotherapeutInnen, die Unterstützung der wissenschaftlichen Entwicklungen rund um den PZA, die Vernetzung personzentriert arbeitender KollegInnen untereinander und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Auf unserer Webseite www.gwg-ev.org finden Sie weitere Informationen über uns, aktuelle Fort- und Weiterbildungsangebote, zertifizierte BeraterInnen und PsychotherapeutInnen und vieles mehr.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

025 Spieltherapie - Personzentrierte Begleitung für Kinder und Jugendliche

13.04.2026

Was Spieltherapie ausmacht

Spieltherapie nutzt das Spiel als Ausdrucksform, damit Kinder innere Erfahrungen, Gefühle und Konflikte sichtbar machen können. Der Fokus liegt auf der Beziehung zum Gegenüber, das empathisch, präsent und bedingungslos positiv zugewandt ist. Kinder bestimmen das Spiel, während die Therapeutin als Resonanzkörper fungiert und Lebensbezüge des Kindes aufgreift, um dessen Weg im Spiel zu unterstützen.

Verankerung im personenzentrierten Ansatz

Der personenzentrierte Ansatz betont authentische Präsenz, bedingungslose Zuwendung und empathisches Verstehen. In der Spieltherapie geht es weniger um Interpretation als um das Erleben der Beziehung. Das Kind erlebt eine sichere Begleitung, die es befähigt, sich selbst zu verstehen und Gefühle im Spiel auszudrücken, ohne kontrolliert zu werden.

Wurzeln, Alter und Themen

Historisch entstand die Spieltherapie in Deutschland aus dem Bedürfnis nach Verarbeitung belasteter Kindheitserfahrungen. Virginia Exlein übertrug den humanistischen Ansatz auf Kinder. Typischerweise beginnen Kinder ab drei bis vier Jahren und reichen bis ins Jugendalter; auch jüngere Kinder profitieren von der elterlichen oder pädagogischen Einbindung. Belaste Themen umfassen Entwicklungsverzögerungen, Bindung, Angst, Trennung, chronische Erkrankungen und familiale Belastungen.

Sitzungsablauf, Qualifikation und Praxis

Eine typische Sitzung folgt dem Kind: Es bestimmt, wie und womit es spielen möchte, während die Therapeutin behutsam begleitet, Grenzen setzt und Regieanweisungen einholt. Qualifikation umfasst psychosoziale Vorbildung, therapeutische Weiterbildung und praxisnahe Erfahrung; Fachkräfte profitieren von Selbsterfahrung. Die Arbeit schließt Familien, pädagogische Fachkräfte und manchmal auch medizinische Kontext ein, um das Kind ganzheitlich zu unterstützen.

Was Spieltherapie ausmacht

Spieltherapie nutzt das Spiel als Ausdrucksform, damit Kinder innere Erfahrungen, Gefühle und Konflikte sichtbar machen können. Der Fokus liegt auf der Beziehung zum Gegenüber, das empathisch, präsent und bedingungslos positiv zugewandt ist. Kinder bestimmen das Spiel, während die Therapeutin als Resonanzkörper fungiert und Lebensbezüge des Kindes aufgreift, um dessen Weg im Spiel zu unterstützen.

Verankerung im personenzentrierten Ansatz

Der personenzentrierte Ansatz betont authentische Präsenz, bedingungslose Zuwendung und empathisches Verstehen. In der Spieltherapie geht es weniger um Interpretation als um das Erleben der Beziehung. Das Kind erlebt eine sichere Begleitung, die es befähigt, sich selbst zu verstehen und Gefühle im Spiel auszudrücken, ohne kontrolliert zu werden.

Wurzeln, Alter und Themen

Historisch entstand die Spieltherapie in Deutschland aus dem Bedürfnis nach Verarbeitung belasteter Kindheitserfahrungen. Virginia Exlein übertrug den humanistischen Ansatz auf Kinder. Typischerweise beginnen Kinder ab drei bis vier Jahren und reichen bis ins Jugendalter; auch jüngere Kinder profitieren von der elterlichen oder pädagogischen Einbindung. Belaste Themen umfassen Entwicklungsverzögerungen, Bindung, Angst, Trennung, chronische Erkrankungen und familiale Belastungen.

Sitzungsablauf, Qualifikation und Praxis

Eine typische Sitzung folgt dem Kind: Es bestimmt, wie und womit es spielen möchte, während die Therapeutin behutsam begleitet, Grenzen setzt und Regieanweisungen einholt. Qualifikation umfasst psychosoziale Vorbildung, therapeutische Weiterbildung und praxisnahe Erfahrung; Fachkräfte profitieren von Selbsterfahrung. Die Arbeit schließt Familien, pädagogische Fachkräfte und manchmal auch medizinische Kontext ein, um das Kind ganzheitlich zu unterstützen.

024 - Was ist eigentlich Focusing?

25.02.2026

Einführung in das Thema Focusing

Dieter Müller, psychologischer Psychotherapeut und Mitbegründer des Focusing-Zentrums, erklärt Focusing als einen Prozess, der über theoretische Erklärungen hinausgeht. Er demonstriert, wie man durch körperliche Wahrnehmung und Fragen zu eigenen Empfindungen ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entwickeln kann.

Der Unterschied zwischen Erleben und Erfahrung

Müller erläutert die Differenzierung zwischen den Begriffen Erleben und Erfahrung. Während Erfahrung oft von außen beobachtet werden kann, ist Erleben eine innere, individuelle Qualität, die durch körperliche Empfindungen ausgedrückt wird. Dies erfolgt in einem Prozess, in dem Bedeutung aus den spürbaren Empfindungen entsteht.

Die Rolle des Körpers im Focusing

Im Focusing ist der Körper zentral, da er uns wichtige Informationen über unsere Emotionen und inneren Zustände liefert. Müller betont, dass nicht Theorien, sondern das Mitgehen mit den körperlichen Empfindungen Veränderungen ermöglichen.

Der Prozess des Focusing und das Feldschiff

Der Focusing-Prozess wird als dynamisch beschrieben, in dem individuelle Empfindungen in Worte gefasst werden. Müller beschreibt, wie ein Feldschiff entsteht, wenn eine gefühlte Bewegung in der Sprache Ausdruck findet und somit eine positive Veränderung bewirken kann.

Verbindung zu Rogers und Gendlin

Müller thematisiert die Beziehung zwischen Carl Rogers und Eugene Gendlin, die eng miteinander verbunden waren. Gendlin erweiterte den personenzentrierten Ansatz um die Wichtigkeit des Erlebens, was zu einer besseren therapeutischen Prognose führt.

Focusing in der heutigen Gesellschaft

In einer Zeit, die von Beschleunigung und Selbstoptimierung geprägt ist, bietet Focusing einen wertvollen Ansatz, um innezuhalten und sich selbst zu reflektieren. Müller ermutigt, den eigenen Körper nach seinen Bedürfnissen zu fragen und nicht nur den gesellschaftlichen Vorgaben zu folgen.

Persönliche Erfahrungen und Ausblick

Müller teilt, wie Focusing sein Leben und Arbeiten nachhaltig beeinflusst hat, und spricht über seine neuen Bücher, die sich mit Focusing-Themen befassen. Zudem lädt er dazu ein, sich über bevorstehende Workshops zu informieren, um mehr über Focusing zu lernen.

Einführung in das Thema Focusing

Dieter Müller, psychologischer Psychotherapeut und Mitbegründer des Focusing-Zentrums, erklärt Focusing als einen Prozess, der über theoretische Erklärungen hinausgeht. Er demonstriert, wie man durch körperliche Wahrnehmung und Fragen zu eigenen Empfindungen ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entwickeln kann.

Der Unterschied zwischen Erleben und Erfahrung

Müller erläutert die Differenzierung zwischen den Begriffen Erleben und Erfahrung. Während Erfahrung oft von außen beobachtet werden kann, ist Erleben eine innere, individuelle Qualität, die durch körperliche Empfindungen ausgedrückt wird. Dies erfolgt in einem Prozess, in dem Bedeutung aus den spürbaren Empfindungen entsteht.

Die Rolle des Körpers im Focusing

Im Focusing ist der Körper zentral, da er uns wichtige Informationen über unsere Emotionen und inneren Zustände liefert. Müller betont, dass nicht Theorien, sondern das Mitgehen mit den körperlichen Empfindungen Veränderungen ermöglichen.

Der Prozess des Focusing und das Feldschiff

Der Focusing-Prozess wird als dynamisch beschrieben, in dem individuelle Empfindungen in Worte gefasst werden. Müller beschreibt, wie ein Feldschiff entsteht, wenn eine gefühlte Bewegung in der Sprache Ausdruck findet und somit eine positive Veränderung bewirken kann.

Verbindung zu Rogers und Gendlin

Müller thematisiert die Beziehung zwischen Carl Rogers und Eugene Gendlin, die eng miteinander verbunden waren. Gendlin erweiterte den personenzentrierten Ansatz um die Wichtigkeit des Erlebens, was zu einer besseren therapeutischen Prognose führt.

Focusing in der heutigen Gesellschaft

In einer Zeit, die von Beschleunigung und Selbstoptimierung geprägt ist, bietet Focusing einen wertvollen Ansatz, um innezuhalten und sich selbst zu reflektieren. Müller ermutigt, den eigenen Körper nach seinen Bedürfnissen zu fragen und nicht nur den gesellschaftlichen Vorgaben zu folgen.

Persönliche Erfahrungen und Ausblick

Müller teilt, wie Focusing sein Leben und Arbeiten nachhaltig beeinflusst hat, und spricht über seine neuen Bücher, die sich mit Focusing-Themen befassen. Zudem lädt er dazu ein, sich über bevorstehende Workshops zu informieren, um mehr über Focusing zu lernen.

023 Personzentrierte Weiterbildung zertifiziert durch die GwG e.V.

30.08.2025

Einführung in die personenzentrierte Weiterbildung

In dieser Episode wird die personenzentrierte Weiterbildung für BeraterInnen thematisiert, die von Melanie Jung und Marion Löcher geleitet wird. Beide Kursleiterinnen betonen die Bedeutung der Ausbildung für die persönliche und berufliche Entwicklung von angehenden BeraterInnen.

Vorstellung der Kursleiterinnen

Melanie Jung ist Supervisorin und Coach aus Mainz und hat eine lange Verbindung zur GWG. Marion Löcher, eine erfahrene Sozialpädagogin aus Berlin, ist ebenfalls in der GWG aktiv und bringt ihre Expertise in die Ausbildung ein.

Dauer und Struktur der Weiterbildung

Die Weiterbildung dauert drei Jahre und umfasst theoretische sowie praktische Elemente. Der Fokus liegt auf einem prozesshaften Lernen, das Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung fördert, anstatt nur auf theoretischen Inhalten zu basieren.

Wichtigkeit der Selbsterfahrung

Ein zentrales Element der Ausbildung ist die Selbsterfahrung. Die TeilnehmerInnen lernen, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren und die eigene Haltung zu entwickeln, um in der Beratung wirksam zu sein.

Gruppendynamik und Austausch

Die Weiterbildung bietet einen intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden, der als besonderer Lernort erlebt wird. Auch Konflikte und Auseinandersetzungen sind Teil des Prozesses, was zur persönlichen und beruflichen Entwicklung beiträgt.

Die personenzentrierte Haltung

Ein wesentlicher Unterschied zur traditionellen Beratung besteht darin, dass die personenzentrierte Haltung davon ausgeht, dass die Lösungen in den KlientInnen selbst liegen. Dies erfordert Empathie und aktives Zuhören, was für viele eine Herausforderung darstellt.

Geschichte und Standards der Weiterbildung

Die personenzentrierte Weiterbildung ist eng mit den Mindeststandards der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGFB) verbunden, die aus der Notwendigkeit entstanden sind, Qualität in der Beratung zu sichern und einen einheitlichen Standard zu schaffen.

Übungen und Lernmethoden

Ein Beispiel für eine zentrale Übung in der Weiterbildung ist die Triadenarbeit, bei der TeilnehmerInnen in verschiedenen Rollen Erfahrungen sammeln. Diese Praxis fördert das Verständnis und die Reflexion über die Beratungssituation.

Zielgruppe der Weiterbildung

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen aus verschiedenen beruflichen Kontexten, die an persönlicher und professioneller Entwicklung interessiert sind. Wichtige Eigenschaften sind Offenheit für Selbstreflexion und Empathie.

Abschlussgedanken

Die Kursleiterinnen sind überzeugt von der Bedeutung der personenzentrierten Haltung in der Arbeit mit Menschen und ermutigen Interessierte, sich auf diesen lohnenden Weg der Weiterbildung zu begeben.

Einführung in die personenzentrierte Weiterbildung

In dieser Episode wird die personenzentrierte Weiterbildung für BeraterInnen thematisiert, die von Melanie Jung und Marion Löcher geleitet wird. Beide Kursleiterinnen betonen die Bedeutung der Ausbildung für die persönliche und berufliche Entwicklung von angehenden BeraterInnen.

Vorstellung der Kursleiterinnen

Melanie Jung ist Supervisorin und Coach aus Mainz und hat eine lange Verbindung zur GWG. Marion Löcher, eine erfahrene Sozialpädagogin aus Berlin, ist ebenfalls in der GWG aktiv und bringt ihre Expertise in die Ausbildung ein.

Dauer und Struktur der Weiterbildung

Die Weiterbildung dauert drei Jahre und umfasst theoretische sowie praktische Elemente. Der Fokus liegt auf einem prozesshaften Lernen, das Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung fördert, anstatt nur auf theoretischen Inhalten zu basieren.

Wichtigkeit der Selbsterfahrung

Ein zentrales Element der Ausbildung ist die Selbsterfahrung. Die TeilnehmerInnen lernen, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren und die eigene Haltung zu entwickeln, um in der Beratung wirksam zu sein.

Gruppendynamik und Austausch

Die Weiterbildung bietet einen intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden, der als besonderer Lernort erlebt wird. Auch Konflikte und Auseinandersetzungen sind Teil des Prozesses, was zur persönlichen und beruflichen Entwicklung beiträgt.

Die personenzentrierte Haltung

Ein wesentlicher Unterschied zur traditionellen Beratung besteht darin, dass die personenzentrierte Haltung davon ausgeht, dass die Lösungen in den KlientInnen selbst liegen. Dies erfordert Empathie und aktives Zuhören, was für viele eine Herausforderung darstellt.

Geschichte und Standards der Weiterbildung

Die personenzentrierte Weiterbildung ist eng mit den Mindeststandards der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGFB) verbunden, die aus der Notwendigkeit entstanden sind, Qualität in der Beratung zu sichern und einen einheitlichen Standard zu schaffen.

Übungen und Lernmethoden

Ein Beispiel für eine zentrale Übung in der Weiterbildung ist die Triadenarbeit, bei der TeilnehmerInnen in verschiedenen Rollen Erfahrungen sammeln. Diese Praxis fördert das Verständnis und die Reflexion über die Beratungssituation.

Zielgruppe der Weiterbildung

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen aus verschiedenen beruflichen Kontexten, die an persönlicher und professioneller Entwicklung interessiert sind. Wichtige Eigenschaften sind Offenheit für Selbstreflexion und Empathie.

Abschlussgedanken

Die Kursleiterinnen sind überzeugt von der Bedeutung der personenzentrierten Haltung in der Arbeit mit Menschen und ermutigen Interessierte, sich auf diesen lohnenden Weg der Weiterbildung zu begeben.