Zukunftsschmiede
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Zukunftsschmiede

Julia Post

Beschreibung

Zukunftsschmiede 🎙️✨
Seit einigen Jahren bin ich Teil des politischen Betriebs: erst ehrenamtlich, inzwischen als Landtagsabgeordnete für München-Pasing. Und immer stärker spüre ich ein Störgefühl:
So wie Politik gerade funktioniert, funktioniert sie nicht mehr.
Wir hetzen von Termin zu Termin, sitzen in endlosen Sitzungen – und verlieren dabei das Wichtigste aus dem Blick:

➡️ Was ist eigentlich die Vision für unser Land?
Immer öfter habe ich das Gefühl, dass wir nur noch die Gegenwart verwalten, statt die Zukunft zu gestalten.
Darum starte ich diesen Podcast als gemeinsame Reise.
Ich spreche mit Menschen, die Politik neu denken wollen: Expertinnen, Autorinnen, Aktivist*innen, Abgeordneten. Menschen, die sich dieselbe Frage stellen wie ich:

🌱 Wie können wir die Art und Weise verändern, wie wir Politik machen?
In den nächsten Wochen erwarten euch Gespräche u. a. mit:
Hanno Burmester, Magdalena Rogl, Brand New Bundestag, Impact-Staat, der Hertie-Stiftung, Martin Fuchs, Natascha Sagorski – und vielen mehr.

🎧 Im Zwei-Wochen-Rhythmus geht eine neue Folge online

Die Veteran*innen unter euch kennen ihn vielleicht noch aus dem Landtagswahlkampf 2023 – jetzt kommt er mit neuem Design, neuem Konzept und neuem Inhalt zurück.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie funktionieren Machtspiele, Paula Piechotta?

20.07.2026

Politik und Gesundheit

Julia Post, Landtagsabgeordnete aus München, und Dr. Paula Pichotta, Bundestagsabgeordnete und Ärztin, diskutieren die ungesunden Aspekte der Politik und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Sie beleuchten, wie Machtspiele und Druck im politischen Betrieb zu Stress und Burnout führen können.

Ungesunde Strukturen im politischen Betrieb

Pichotta beschreibt, dass im Bundestag zunehmend weniger empathische Menschen verbleiben und der Druck, um zu überleben, steigt. Machtkämpfe und eine toxische Kultur führen dazu, dass viele Abgeordnete psychisch belastet sind und manchmal sogar krank ausfallen. Pichotta betont auch, dass unangenehme Taktiken wie Schlafentzug und Isolation als Mittel der politischen Auseinandersetzung akzeptiert werden.

Politische Führung und Kulturwandel

Beide Sprecherinnen sind sich einig, dass ein Kulturwandel notwendig ist, um die politische Arbeit gesünder zu gestalten. Sie erörtern, wie wichtig es ist, authentische und empathische Führungspersönlichkeiten zu haben, um die Akzeptanz von Politik und Demokratie zu fördern. Zudem wird die Verantwortung der Parteien und ihrer Mitglieder hervorgehoben, um eine bessere politische Kultur zu schaffen.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Die Diskussion bietet konkrete Ansätze zur Verbesserung der politischen Strukturen, darunter kürzere Sitzungen, mehr digitale Formate und eine offene Kommunikation über Belastungen. Die Bedeutung von Unterstützung und Verständnis innerhalb der Parteien wird ebenfalls betont, um die psychische Gesundheit der Mitglieder zu fördern.

Politik und Gesundheit

Julia Post, Landtagsabgeordnete aus München, und Dr. Paula Pichotta, Bundestagsabgeordnete und Ärztin, diskutieren die ungesunden Aspekte der Politik und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Sie beleuchten, wie Machtspiele und Druck im politischen Betrieb zu Stress und Burnout führen können.

Ungesunde Strukturen im politischen Betrieb

Pichotta beschreibt, dass im Bundestag zunehmend weniger empathische Menschen verbleiben und der Druck, um zu überleben, steigt. Machtkämpfe und eine toxische Kultur führen dazu, dass viele Abgeordnete psychisch belastet sind und manchmal sogar krank ausfallen. Pichotta betont auch, dass unangenehme Taktiken wie Schlafentzug und Isolation als Mittel der politischen Auseinandersetzung akzeptiert werden.

Politische Führung und Kulturwandel

Beide Sprecherinnen sind sich einig, dass ein Kulturwandel notwendig ist, um die politische Arbeit gesünder zu gestalten. Sie erörtern, wie wichtig es ist, authentische und empathische Führungspersönlichkeiten zu haben, um die Akzeptanz von Politik und Demokratie zu fördern. Zudem wird die Verantwortung der Parteien und ihrer Mitglieder hervorgehoben, um eine bessere politische Kultur zu schaffen.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Die Diskussion bietet konkrete Ansätze zur Verbesserung der politischen Strukturen, darunter kürzere Sitzungen, mehr digitale Formate und eine offene Kommunikation über Belastungen. Die Bedeutung von Unterstützung und Verständnis innerhalb der Parteien wird ebenfalls betont, um die psychische Gesundheit der Mitglieder zu fördern.

Wie wird der Staat wieder handlungsfähig, Herr Klingst?

23.06.2026

Einleitung zur Staatsmodernisierung

Julia Post, Landtagsabgeordnete aus München, diskutiert mit Martin Klingst, Geschäftsführer der Initiative für einen handlungsfähigen Staat, über die dringend erforderliche Modernisierung der politischen Prozesse in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, neue Formate und Akteure in die Politik einzubinden, um Lösungen für bestehende Probleme zu finden.

Öffentliche Innovationstalks

Post beschreibt die Einführung des Public Innovation Talks, ein neues Format, das verschiedene Sektoren zusammenbringt, um gemeinsam an konkreten Lösungen zu arbeiten. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen staatlichen und privaten Akteuren zu fördern und innovative Ideen zu entwickeln.

Handlungsfähigkeit des Staates

Klingst thematisiert die aktuelle Lage des Staates und die Herausforderungen, wie die langsame Digitalisierung und bürokratische Hürden. Er betont, dass über 70% der Bevölkerung das Gefühl haben, dass der Staat nicht handlungsfähig ist, was dringende Reformen erfordert.

Initiative für einen handlungsfähigen Staat

Die Initiative, gegründet von mehreren prominenten Persönlichkeiten, hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu verbessern. Klingst erläutert, wie diese Initiative entstand und welche konkreten Vorschläge erarbeitet wurden, um die Effizienz und Bürgernähe staatlicher Dienstleistungen zu erhöhen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Ein zentrales Thema ist, dass die Gesellschaft auch bereit sein muss, Veränderungen zu unterstützen. Klingst fordert ein Umdenken, damit Infrastrukturprojekte und Reformen nicht an persönlichen Interessen scheitern. Eine größere gesellschaftliche Anstrengung ist entscheidend, um das Vertrauen in den Staat wiederherzustellen.

Handlungsorientierung in der Politik

Post und Klingst diskutieren die Notwendigkeit einer stärkeren Wirkungsorientierung in der Politik, um sicherzustellen, dass Regelungen tatsächlich zu Verbesserungen führen und nicht nur Komplexität erzeugen. Der Fokus sollte auf gemeinsamen Lösungen liegen, die das Vertrauen in die staatlichen Institutionen stärken.

Einleitung zur Staatsmodernisierung

Julia Post, Landtagsabgeordnete aus München, diskutiert mit Martin Klingst, Geschäftsführer der Initiative für einen handlungsfähigen Staat, über die dringend erforderliche Modernisierung der politischen Prozesse in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, neue Formate und Akteure in die Politik einzubinden, um Lösungen für bestehende Probleme zu finden.

Öffentliche Innovationstalks

Post beschreibt die Einführung des Public Innovation Talks, ein neues Format, das verschiedene Sektoren zusammenbringt, um gemeinsam an konkreten Lösungen zu arbeiten. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen staatlichen und privaten Akteuren zu fördern und innovative Ideen zu entwickeln.

Handlungsfähigkeit des Staates

Klingst thematisiert die aktuelle Lage des Staates und die Herausforderungen, wie die langsame Digitalisierung und bürokratische Hürden. Er betont, dass über 70% der Bevölkerung das Gefühl haben, dass der Staat nicht handlungsfähig ist, was dringende Reformen erfordert.

Initiative für einen handlungsfähigen Staat

Die Initiative, gegründet von mehreren prominenten Persönlichkeiten, hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu verbessern. Klingst erläutert, wie diese Initiative entstand und welche konkreten Vorschläge erarbeitet wurden, um die Effizienz und Bürgernähe staatlicher Dienstleistungen zu erhöhen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Ein zentrales Thema ist, dass die Gesellschaft auch bereit sein muss, Veränderungen zu unterstützen. Klingst fordert ein Umdenken, damit Infrastrukturprojekte und Reformen nicht an persönlichen Interessen scheitern. Eine größere gesellschaftliche Anstrengung ist entscheidend, um das Vertrauen in den Staat wiederherzustellen.

Handlungsorientierung in der Politik

Post und Klingst diskutieren die Notwendigkeit einer stärkeren Wirkungsorientierung in der Politik, um sicherzustellen, dass Regelungen tatsächlich zu Verbesserungen führen und nicht nur Komplexität erzeugen. Der Fokus sollte auf gemeinsamen Lösungen liegen, die das Vertrauen in die staatlichen Institutionen stärken.

Wie geht Kommunalpolitik, die etwas bewegt, Tini Hesse?

02.05.2026

Ausgangspunkt und Lernpfad

In der Folge sprechen Julia Post und Tini Hesse über einen frischen Politikstil. Lernen durch Tun und Engagement im Ehrenamt stehen im Mittelpunkt. Die beiden beleuchten, wie Diversität und persönliche Erfahrungen in den Stadtrat hineinwirken und wie man Hindernisse überwindet, um eigene Ideen zu entwickeln. Es geht darum, Politik greifbar zu machen und Handwerkszeug jenseits von Routine zu vermitteln.

Zunächst: Zusammenarbeit und Vertrauen

Wertschätzung der Diversität und das gleiche Recht aller Gruppenmitglieder bilden das Fundament. Vertrauensaufbau erfolgt durch offene Gespräche, Austausch in Zweier-Teams und authentische Kommunikation. Verletzlichkeit wird akzeptiert, statt Fassade. So entsteht ein Klima, das Zusammenarbeit fördert und Konflikte konstruktiv löst, statt sie zu eskalieren.

Praktische Projekte und Vorgehen

Es werden konkrete Vorhaben beschrieben, wie Fahrradstellplätze, verschönerte Spielplätze und ein Büchertauschschrank umgesetzt wurden. Die Zusammenarbeit über Fraktionen hinweg hat Erfolge gebracht, Informationen sichtbar gemacht und Akzeptanz geschaffen. Eine Selbstbeweihräucherungswand dient als Reflexions- und Motivationswerkzeug, um Fortschritte festzuhalten und den gemeinsamen Weg nachzuvollziehen.

Ratschläge für Neueinsteiger

Als Orientierung bleiben drei Schritte: Zeit nehmen, um sich kennenzulernen; einen einfachen Austausch etwa bei Kaffee mit jemandem aus einer anderen Partei wagen; Ziele notieren, wie man nach einer Legislatur zufrieden zurückblickt. Die Erfahrungen zeigen Lernkurve, Stadtviertelbindung und Freude an konkreter Wirkung, wenn Mensch und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Ausgangspunkt und Lernpfad

In der Folge sprechen Julia Post und Tini Hesse über einen frischen Politikstil. Lernen durch Tun und Engagement im Ehrenamt stehen im Mittelpunkt. Die beiden beleuchten, wie Diversität und persönliche Erfahrungen in den Stadtrat hineinwirken und wie man Hindernisse überwindet, um eigene Ideen zu entwickeln. Es geht darum, Politik greifbar zu machen und Handwerkszeug jenseits von Routine zu vermitteln.

Zunächst: Zusammenarbeit und Vertrauen

Wertschätzung der Diversität und das gleiche Recht aller Gruppenmitglieder bilden das Fundament. Vertrauensaufbau erfolgt durch offene Gespräche, Austausch in Zweier-Teams und authentische Kommunikation. Verletzlichkeit wird akzeptiert, statt Fassade. So entsteht ein Klima, das Zusammenarbeit fördert und Konflikte konstruktiv löst, statt sie zu eskalieren.

Praktische Projekte und Vorgehen

Es werden konkrete Vorhaben beschrieben, wie Fahrradstellplätze, verschönerte Spielplätze und ein Büchertauschschrank umgesetzt wurden. Die Zusammenarbeit über Fraktionen hinweg hat Erfolge gebracht, Informationen sichtbar gemacht und Akzeptanz geschaffen. Eine Selbstbeweihräucherungswand dient als Reflexions- und Motivationswerkzeug, um Fortschritte festzuhalten und den gemeinsamen Weg nachzuvollziehen.

Ratschläge für Neueinsteiger

Als Orientierung bleiben drei Schritte: Zeit nehmen, um sich kennenzulernen; einen einfachen Austausch etwa bei Kaffee mit jemandem aus einer anderen Partei wagen; Ziele notieren, wie man nach einer Legislatur zufrieden zurückblickt. Die Erfahrungen zeigen Lernkurve, Stadtviertelbindung und Freude an konkreter Wirkung, wenn Mensch und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.