Zwölfuhrläuten
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Zwölfuhrläuten

Bayerischer Rundfunk

Beschreibung

Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zwölfuhrläuten 23.08.26, Autenhausen, Oberfranken

30.09.2026

Geschichte von Autenhausen

Autenhausen wird erstmals in schriftlichen Quellen erwähnt, zusammen mit seiner Filiale Gleismuthausen, als Schenkung an das Kloster Fulda. Der Ort gehörte zum Bistum Bamberg, war jedoch bis 1802 dem Würzburger Zenz Sesslach zugeordnet.

Gemeinde und Pfarrei

Seit 1978 ist Autenhausen Ortsteil der Stadt Sesslach im Landkreis Coburg, besitzt jedoch eine eigenständige Pfarrei mit eigener Kirche seit 1590.

Die Kirche St. Sebastian

Der Bau der barocken Kirche begann 1774, und sie ist seit über 250 Jahren als Baudenkmal erhalten. Der Hochaltar, geschaffen von Karl Albert, zeigt die Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie den Kirchenpatron Sebastian.

Künstlerische Merkmale

Besonders bemerkenswert sind die Rokoko-Kanzel mit einem Posaunenengel, der barocke Taufstein und die barocke Pietà, ein Geschenk des Klosters Langheim. Die Seitenaltäre zeigen heilige Figuren und stammen aus der Schlosskapelle Tambach.

Traditionen und Glocken

Die Sebastianskirche dient als Ausgangspunkt für Fußwallfahrten zur Basilika 14 Heiligen. Der 37 Meter hohe Turm beherbergt vier Bronzeglocken, darunter eine alte Glocke aus der Gießerei Uldrich.

Geschichte von Autenhausen

Autenhausen wird erstmals in schriftlichen Quellen erwähnt, zusammen mit seiner Filiale Gleismuthausen, als Schenkung an das Kloster Fulda. Der Ort gehörte zum Bistum Bamberg, war jedoch bis 1802 dem Würzburger Zenz Sesslach zugeordnet.

Gemeinde und Pfarrei

Seit 1978 ist Autenhausen Ortsteil der Stadt Sesslach im Landkreis Coburg, besitzt jedoch eine eigenständige Pfarrei mit eigener Kirche seit 1590.

Die Kirche St. Sebastian

Der Bau der barocken Kirche begann 1774, und sie ist seit über 250 Jahren als Baudenkmal erhalten. Der Hochaltar, geschaffen von Karl Albert, zeigt die Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie den Kirchenpatron Sebastian.

Künstlerische Merkmale

Besonders bemerkenswert sind die Rokoko-Kanzel mit einem Posaunenengel, der barocke Taufstein und die barocke Pietà, ein Geschenk des Klosters Langheim. Die Seitenaltäre zeigen heilige Figuren und stammen aus der Schlosskapelle Tambach.

Traditionen und Glocken

Die Sebastianskirche dient als Ausgangspunkt für Fußwallfahrten zur Basilika 14 Heiligen. Der 37 Meter hohe Turm beherbergt vier Bronzeglocken, darunter eine alte Glocke aus der Gießerei Uldrich.

Zwölfuhrläuten aus Eslarn in der Oberpfalz

27.09.2026

Die Gemeinde Islan

Islan, eine Marktgemeinde im Osten des Landkreises Neustadt an der Waldnaab, hat eine über 780-jährige Geschichte. Der Ort erhielt 1613 offiziell den Status eines Marktes. Die Umgebung im Naturpark nördlicher Oberpfälzer Wald bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Erholungssuchende.

Heimatfest und Pfarrei

Die Islaner zeigen ihren Heimatstolz alle fünf Jahre beim Großen Heimatfest, das 2030 wieder stattfinden wird. Die Pfarrei Islan wurde vor 700 Jahren erstmals erwähnt, die ursprüngliche Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1689 neu geweiht.

Architektur und Innenraum

Die Wandpfeilerkirche hat einen nüchternen Innenraum, der den zentralen Altar im Chorraum betont. Dieser kunstvoll gestaltete Acanthus-Altar ist für die Region typisch. Besondere Merkmale sind die barocken Zunftstangen und die sanierte Orgel aus dem Jahr 1757.

Glocken und Geläut

Das fünfstimmige Geläut der Kirche ist bemerkenswert, da die Glocken aus verschiedenen Orten stammen und in einer ungewöhnlichen Tonfolge erklingen. Die jüngste Glocke aus Passau läutet seit 1989 über Islan.

Die Gemeinde Islan

Islan, eine Marktgemeinde im Osten des Landkreises Neustadt an der Waldnaab, hat eine über 780-jährige Geschichte. Der Ort erhielt 1613 offiziell den Status eines Marktes. Die Umgebung im Naturpark nördlicher Oberpfälzer Wald bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Erholungssuchende.

Heimatfest und Pfarrei

Die Islaner zeigen ihren Heimatstolz alle fünf Jahre beim Großen Heimatfest, das 2030 wieder stattfinden wird. Die Pfarrei Islan wurde vor 700 Jahren erstmals erwähnt, die ursprüngliche Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1689 neu geweiht.

Architektur und Innenraum

Die Wandpfeilerkirche hat einen nüchternen Innenraum, der den zentralen Altar im Chorraum betont. Dieser kunstvoll gestaltete Acanthus-Altar ist für die Region typisch. Besondere Merkmale sind die barocken Zunftstangen und die sanierte Orgel aus dem Jahr 1757.

Glocken und Geläut

Das fünfstimmige Geläut der Kirche ist bemerkenswert, da die Glocken aus verschiedenen Orten stammen und in einer ungewöhnlichen Tonfolge erklingen. Die jüngste Glocke aus Passau läutet seit 1989 über Islan.

PODCAST Zwölfuhrläuten aus Mitterteich, Oberpfalz

20.09.2026

Die Christuskirche in Mitterteich

Die Christuskirche im oberpfälzischen Mitterteich ist ein bedeutendes Gotteshaus, das im neuromanischen Stil errichtet wurde. Die Gemeinde, die im 19. Jahrhundert aus protestantischen Christen bestand, wurde zunächst von Waldsassen seelsorglich betreut. Der erste evangelische Gottesdienst nach der Reformation fand 1895 in einem Gasthaussaal statt. Die Kirche wurde 1897 geweiht und hat seitdem mehrere bauliche Veränderungen durchlaufen.

Historische Entwicklung

Mitterteich liegt im Stiftland, einer Region, die stark von der Kloster Waldsassen geprägt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die religiösen Bekenntnisse, bis die Region in den 1620er Jahren rekatholisiert wurde. Im 19. Jahrhundert siedelten erneut protestantische Christen in die Stadt, was zur Gründung der evangelischen Gemeinde führte.

Architektur und Innenraum

Die Christuskirche wurde nach einer Generalsanierung 1980 weitgehend in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der Innenraum ist in warmen Farbtönen gehalten und wird durch ein farbenfrohes Fenster im Altarraum, das Christus als Auferstandenen darstellt, bereichert.

Geläut der Kirche

Das dreistimmige Geläut der Christuskirche, das bei Heller in Rothenburg gegossen wurde, ist ein wertvolles Erbe und wurde 1896 bei der Landesausstellung in Nürnberg ausgezeichnet.

Die Christuskirche in Mitterteich

Die Christuskirche im oberpfälzischen Mitterteich ist ein bedeutendes Gotteshaus, das im neuromanischen Stil errichtet wurde. Die Gemeinde, die im 19. Jahrhundert aus protestantischen Christen bestand, wurde zunächst von Waldsassen seelsorglich betreut. Der erste evangelische Gottesdienst nach der Reformation fand 1895 in einem Gasthaussaal statt. Die Kirche wurde 1897 geweiht und hat seitdem mehrere bauliche Veränderungen durchlaufen.

Historische Entwicklung

Mitterteich liegt im Stiftland, einer Region, die stark von der Kloster Waldsassen geprägt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die religiösen Bekenntnisse, bis die Region in den 1620er Jahren rekatholisiert wurde. Im 19. Jahrhundert siedelten erneut protestantische Christen in die Stadt, was zur Gründung der evangelischen Gemeinde führte.

Architektur und Innenraum

Die Christuskirche wurde nach einer Generalsanierung 1980 weitgehend in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der Innenraum ist in warmen Farbtönen gehalten und wird durch ein farbenfrohes Fenster im Altarraum, das Christus als Auferstandenen darstellt, bereichert.

Geläut der Kirche

Das dreistimmige Geläut der Christuskirche, das bei Heller in Rothenburg gegossen wurde, ist ein wertvolles Erbe und wurde 1896 bei der Landesausstellung in Nürnberg ausgezeichnet.