PflegeStärke
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PflegeStärke

Pflegekammer Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Die Pflege stellt die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen dar und steht vor riesigen Herausforderungen. Der Beruf wandelt sich seit Jahren, was auch bedeutet, dass sich Strukturen im Gesundheitssystem ebenso verändern, wie die Strukturen des Berufes selbst.
Pflege kann und ist viel mehr, als es scheint, und es ist an der Zeit, dass sich die Profession emanzipiert. Neben der fortschreitenden Akademisierung gehört dazu auch die Etablierung einer Selbstverwaltung in Form einer Pflegekammer.

Nachdem wir im Podcast den Errichtungsprozess der Pflegekammer NRW begleitet haben, folgen wir nun der Arbeit der gewählten Kammerversammlung in NRW. Was geschieht in den verschiedenen Gremien innerhalb und außerhalb Kammerversammlung? Wie sollen pflegerische Forderungen auf der gesundheitspolitischen Ebene durchgesetzt werden? Und was hat das alles mit mir als Pflegefachperson zu tun?
Diese Fragen und viele mehr werden hier beantwortet. Der Podcast ist ein Informationskanal der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mut zum Neustart - Sektorübergreifende Versorgung 2035

13.04.2026

Themenschwerpunkt: Sektorenübergreifende Versorgung

Die Diskussion beleuchtet, wie Pflegekompetenzen in Zukunft stärker wirken können, wenn politische Rahmenbedingungen, Finanzierung und digitale Vernetzung angepasst werden. Pflege soll erweitert arbeiten, etwa durch Advanced Practice Nursing und Community Health Nursing, um Versorgungslücken zu schließen. Gleichzeitig werden bürokratische Hürden und getrennte Zuständigkeiten als Hindernisse erkannt, ebenso fehlende Vergütungsmodelle.

Rechtsrahmen, Kompetenzen und Umsetzung

Wesentliche Grundlagen sind das BEP-Gesetz und Normen wie 4a und 15a SGB V. Es geht um eigenverantwortliche Heilkundeausübung, die Abgrenzung von Arztvorbehalt und die Ausweitung pflegerischer Kompetenzen. Wichtig sind auch Regelungen im Sozialleistungsrecht für Abrechnung, Leistungserbringer und Haftung, damit Kompetenzen praktisch genutzt werden können.

Praxisbezug, Strukturen und Finanzierung

Praxisnähe zeigt sich in Entlassmanagement, Telemedizin, Vertragsformen und der Frage, wie pflegerische Prozesse bezahlt werden. Debatten drehen sich um Beziehungsaufbau, Koordination über SGB-Grenzen hinweg, kommunale Netzwerke und eine verlässliche Finanzierung, damit Pflegende ambulant, im Krankenhaus und in der Langzeitpflege nahtlos zusammenarbeiten können.

Zukunftsausblick und Debatte um Bezeichnungen

2035 soll eine nahtlose digitale Integration gelten, interprofessionelle Zentren etabliert und Community Health Nursing flächendeckend verankert sein. Gleichzeitig wird diskutiert, wie APN/CHN sinnvoll benannt und verstanden werden, damit Patienten es greifen. Wesentlich bleibt die gemeinsame Verantwortung, die Versorgung zu optimieren, einschließlich Prävention, Regionalisierung und einer systematischen Befähigung der Pflege.

Themenschwerpunkt: Sektorenübergreifende Versorgung

Die Diskussion beleuchtet, wie Pflegekompetenzen in Zukunft stärker wirken können, wenn politische Rahmenbedingungen, Finanzierung und digitale Vernetzung angepasst werden. Pflege soll erweitert arbeiten, etwa durch Advanced Practice Nursing und Community Health Nursing, um Versorgungslücken zu schließen. Gleichzeitig werden bürokratische Hürden und getrennte Zuständigkeiten als Hindernisse erkannt, ebenso fehlende Vergütungsmodelle.

Rechtsrahmen, Kompetenzen und Umsetzung

Wesentliche Grundlagen sind das BEP-Gesetz und Normen wie 4a und 15a SGB V. Es geht um eigenverantwortliche Heilkundeausübung, die Abgrenzung von Arztvorbehalt und die Ausweitung pflegerischer Kompetenzen. Wichtig sind auch Regelungen im Sozialleistungsrecht für Abrechnung, Leistungserbringer und Haftung, damit Kompetenzen praktisch genutzt werden können.

Praxisbezug, Strukturen und Finanzierung

Praxisnähe zeigt sich in Entlassmanagement, Telemedizin, Vertragsformen und der Frage, wie pflegerische Prozesse bezahlt werden. Debatten drehen sich um Beziehungsaufbau, Koordination über SGB-Grenzen hinweg, kommunale Netzwerke und eine verlässliche Finanzierung, damit Pflegende ambulant, im Krankenhaus und in der Langzeitpflege nahtlos zusammenarbeiten können.

Zukunftsausblick und Debatte um Bezeichnungen

2035 soll eine nahtlose digitale Integration gelten, interprofessionelle Zentren etabliert und Community Health Nursing flächendeckend verankert sein. Gleichzeitig wird diskutiert, wie APN/CHN sinnvoll benannt und verstanden werden, damit Patienten es greifen. Wesentlich bleibt die gemeinsame Verantwortung, die Versorgung zu optimieren, einschließlich Prävention, Regionalisierung und einer systematischen Befähigung der Pflege.

Pflegegesetz im Praxis-Check – Was sich wirklich verändert

06.04.2026

Einleitung

In dieser Episode des PflegeStärke-Podcasts präsentieren Katharina und Leonie Vorträge vom Deutschen Krankenhaustag, die sich mit aktuellen Themen und Reformen im Pflegebereich befassen.

Praxischeck der Pflegegesetze

Ingo Böing, Fachkrankenpfleger und Referent beim DBFK, erläutert die neuen Pflegegesetze, darunter das Pflegefachassistenzgesetz und das Pflegekompetenzgesetz. Er kritisiert, dass die Reformen nicht ausreichen, um die Versorgungsstrukturen grundlegend zu verändern, obwohl sie erste Schritte zur Stärkung der Pflegekompetenzen darstellen.

Community Health Nursing

Elena Zages, Community Health Nurse, beschreibt die Rolle der Community Health Nursing, die präventiv tätig ist und Probleme frühzeitig angeht. Sie betont, dass Finanzierung und gesetzliche Rahmenbedingungen oft fehlen, um die Modelle erfolgreich umzusetzen und die Versorgung vor Ort zu verbessern.

Vorbehaltsaufgaben in der Pflege

Professor Frank Weidner spricht über die Vorbehaltsaufgaben der Pflege, die gesetzlich verankert sind und die Verantwortung der Pflegefachkräfte betonen. Er erläutert, dass Pflegefachkräfte in der Lage sein sollten, Heilkunde auszuüben und dass die Gesetzgebung hier einen wichtigen Schritt darstellt, der jedoch noch nicht vollständig umgesetzt ist.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der Fortschritte in der Gesetzgebung ein echter Wandel in der Pflege erst dann eintreten wird, wenn die Rolle der Pflege in der Gesellschaft stärker anerkannt wird und die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft.

Einleitung

In dieser Episode des PflegeStärke-Podcasts präsentieren Katharina und Leonie Vorträge vom Deutschen Krankenhaustag, die sich mit aktuellen Themen und Reformen im Pflegebereich befassen.

Praxischeck der Pflegegesetze

Ingo Böing, Fachkrankenpfleger und Referent beim DBFK, erläutert die neuen Pflegegesetze, darunter das Pflegefachassistenzgesetz und das Pflegekompetenzgesetz. Er kritisiert, dass die Reformen nicht ausreichen, um die Versorgungsstrukturen grundlegend zu verändern, obwohl sie erste Schritte zur Stärkung der Pflegekompetenzen darstellen.

Community Health Nursing

Elena Zages, Community Health Nurse, beschreibt die Rolle der Community Health Nursing, die präventiv tätig ist und Probleme frühzeitig angeht. Sie betont, dass Finanzierung und gesetzliche Rahmenbedingungen oft fehlen, um die Modelle erfolgreich umzusetzen und die Versorgung vor Ort zu verbessern.

Vorbehaltsaufgaben in der Pflege

Professor Frank Weidner spricht über die Vorbehaltsaufgaben der Pflege, die gesetzlich verankert sind und die Verantwortung der Pflegefachkräfte betonen. Er erläutert, dass Pflegefachkräfte in der Lage sein sollten, Heilkunde auszuüben und dass die Gesetzgebung hier einen wichtigen Schritt darstellt, der jedoch noch nicht vollständig umgesetzt ist.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der Fortschritte in der Gesetzgebung ein echter Wandel in der Pflege erst dann eintreten wird, wenn die Rolle der Pflege in der Gesellschaft stärker anerkannt wird und die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft.

Neustart im Gesundheitswesen / Wer übernimmt Verantwortung?

30.03.2026

Verantwortung im Gesundheitswesen

In dieser Episode wird die zentrale Frage erörtert, wer die Verantwortung im Gesundheitswesen übernimmt. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die Herausforderungen wie Personalmangel, finanzielle Engpässe und die Notwendigkeit, die Pflege professionell zu stärken. Experten diskutieren, wie eine Transformation des Systems erfolgen kann, um effizienter zu werden und die Versorgungsqualität zu verbessern.

Podiumsteilnehmer und ihre Perspektiven

Das Podium setzt sich aus Fachleuten zusammen: Johann May von der KGNW, Lea Dörr, eine Advanced Nursing Practitioner, und Eduard Klukas, wissenschaftlicher Mitarbeiter. Moderiert wird die Diskussion von Irene Meyer und Carsten Hermes. Jeder Teilnehmer bringt unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Verantwortung und Reformen ein, wobei die Notwendigkeit der Pflegekammer und die Rolle der Pflege in der Gesundheitsversorgung hervorgehoben werden.

Finanzierung und Strukturreformen

Ein zentrales Anliegen ist die Finanzierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit, neue Rollen und Aufgaben für Pflegekräfte zu definieren. Die Diskussion thematisiert die Herausforderungen in der Finanzierung und die Bedeutung von klaren Zuständigkeiten, um die Akademisierung und neue Rollen nicht zu behindern.

Prävention und patientenorientierte Versorgung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit einer präventiven Gesundheitsversorgung. Die Expertinnen und Experten betonen, dass das Gesundheitssystem von einer kurativen zu einer gesundheitsorientierten Denkweise wechseln muss, um langfristige Verbesserungen zu erzielen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf zur gemeinsamen Verantwortung aller Akteure im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit, Pflegekräfte von Anfang an in Entscheidungen einzubeziehen. Es wird betont, dass klare gesetzliche Rahmenbedingungen und Ressourcen notwendig sind, um die Herausforderungen im Gesundheitswesen effektiv anzugehen.

Verantwortung im Gesundheitswesen

In dieser Episode wird die zentrale Frage erörtert, wer die Verantwortung im Gesundheitswesen übernimmt. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die Herausforderungen wie Personalmangel, finanzielle Engpässe und die Notwendigkeit, die Pflege professionell zu stärken. Experten diskutieren, wie eine Transformation des Systems erfolgen kann, um effizienter zu werden und die Versorgungsqualität zu verbessern.

Podiumsteilnehmer und ihre Perspektiven

Das Podium setzt sich aus Fachleuten zusammen: Johann May von der KGNW, Lea Dörr, eine Advanced Nursing Practitioner, und Eduard Klukas, wissenschaftlicher Mitarbeiter. Moderiert wird die Diskussion von Irene Meyer und Carsten Hermes. Jeder Teilnehmer bringt unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Verantwortung und Reformen ein, wobei die Notwendigkeit der Pflegekammer und die Rolle der Pflege in der Gesundheitsversorgung hervorgehoben werden.

Finanzierung und Strukturreformen

Ein zentrales Anliegen ist die Finanzierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit, neue Rollen und Aufgaben für Pflegekräfte zu definieren. Die Diskussion thematisiert die Herausforderungen in der Finanzierung und die Bedeutung von klaren Zuständigkeiten, um die Akademisierung und neue Rollen nicht zu behindern.

Prävention und patientenorientierte Versorgung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit einer präventiven Gesundheitsversorgung. Die Expertinnen und Experten betonen, dass das Gesundheitssystem von einer kurativen zu einer gesundheitsorientierten Denkweise wechseln muss, um langfristige Verbesserungen zu erzielen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf zur gemeinsamen Verantwortung aller Akteure im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit, Pflegekräfte von Anfang an in Entscheidungen einzubeziehen. Es wird betont, dass klare gesetzliche Rahmenbedingungen und Ressourcen notwendig sind, um die Herausforderungen im Gesundheitswesen effektiv anzugehen.