SCHARFE WELLE - der Bonner Epilepsie-Podcast
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SCHARFE WELLE - der Bonner Epilepsie-Podcast

Klinik und Poliklinik für Epileptologie, Universitätsklinikum Bonn

Beschreibung

Spannende Gespräche aus der Klinik und Poliklinik für Epileptologie am Universitätsklinikum Bonn rund um die Epilepsieforschung, epileptische Anfälle, Diagnostik & Therapie und das Leben mit Epilepsie - mit Prof. Dr. Rainer Surges, Simone Claß und Gästen. Jeden letzten Donnerstag im Monat erscheint eine neue Folge mit spannenden Themen und tollen Gesprächen.Epilepsie auf die Ohren, für alle Betroffene, Angehörige und am Thema Interessierte!Haben Sie eine Frage zu Epilepsien und epileptischen Anfällen, die wir in einer unserer nächsten Podcastfolgen beantworten sollen? Oder möchten Sie uns einfach nur ein Feedback zur ”Scharfen Welle” geben? Dann melden Sie sich per Mail unter: scharfe.welle@ukbonn.deWir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 44: Seltene genetische Epilepsiesyndrome bei Kindern

27.08.2026

Einführung in seltene genetische Epilepsiesyndrome

In dieser Episode des Podcasts wird das Thema seltener genetischer Epilepsiesyndrome bei Kindern behandelt. Dr. Walid Fatseli, Neuropädiater, und Prof. Dr. Rainer Sorgis, Chefarzt, diskutieren die Notwendigkeit, elterliche Anfragen nach Informationen über seltene Erkrankungen aufzugreifen und grundlegende Begriffe zu klären.

Was bedeutet Syndrom und genetische Ursachen?

Ein Syndrom bezeichnet eine Kombination verschiedener Symptome, die zusammen eine bestimmte medizinische Diagnose ergeben. Genetische Epilepsie-Syndrome sind durch spezifische genetische Veränderungen gekennzeichnet, die nicht zwangsläufig vererbt werden müssen. Es wird zwischen monogenen und polygenen Ursachen unterschieden, wobei der Fokus auf monogenen Syndromen liegt.

Seltenheit der Syndrome und ihre Prävalenz

Seltene genetische Erkrankungen betreffen maximal fünf von 10.000 Menschen. Trotz ihrer Seltenheit machen sie einen signifikanten Teil der Bevölkerung aus, insbesondere in der Neuropädiatrie, wo viele Kinder mit Entwicklungs- und Epilepsieerkrankungen diagnostiziert werden.

Diagnose und genetische Tests

Die Diagnose erfolgt häufig durch genetische Tests, die eine breite Analyse der Gene umfassen. Diese Tests können auch Zufallsbefunde liefern, die für die Familien von Bedeutung sind, wenn es um zukünftige Kinderwünsche geht.

Therapeutische Ansätze und Präzisionsmedizin

Die Behandlung umfasst sowohl anfallsuppressive Medikamente als auch innovative Therapieansätze wie Präzisionsmedizin, die auf spezifische genetische Veränderungen abzielt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Medikation auf den jeweiligen genetischen Mechanismus abgestimmt wird.

Überleitung ins Erwachsenenalter

Der Übergang von Kindern in die Erwachsenenmedizin stellt eine Herausforderung dar, da spezialisierte Einrichtungen für die Betreuung von Patienten mit Mehrfachbehinderungen fehlen. Die Kooperation zwischen Kinder- und Erwachsenenmedizin ist entscheidend für die kontinuierliche Versorgung.

Fazit und Ausblick

In der Diskussion wird betont, wie wichtig die Erforschung seltener genetischer Epilepsiesyndrome ist, um neue Therapieansätze zu entwickeln. Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Familien und Forschungseinrichtungen ist notwendig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Einführung in seltene genetische Epilepsiesyndrome

In dieser Episode des Podcasts wird das Thema seltener genetischer Epilepsiesyndrome bei Kindern behandelt. Dr. Walid Fatseli, Neuropädiater, und Prof. Dr. Rainer Sorgis, Chefarzt, diskutieren die Notwendigkeit, elterliche Anfragen nach Informationen über seltene Erkrankungen aufzugreifen und grundlegende Begriffe zu klären.

Was bedeutet Syndrom und genetische Ursachen?

Ein Syndrom bezeichnet eine Kombination verschiedener Symptome, die zusammen eine bestimmte medizinische Diagnose ergeben. Genetische Epilepsie-Syndrome sind durch spezifische genetische Veränderungen gekennzeichnet, die nicht zwangsläufig vererbt werden müssen. Es wird zwischen monogenen und polygenen Ursachen unterschieden, wobei der Fokus auf monogenen Syndromen liegt.

Seltenheit der Syndrome und ihre Prävalenz

Seltene genetische Erkrankungen betreffen maximal fünf von 10.000 Menschen. Trotz ihrer Seltenheit machen sie einen signifikanten Teil der Bevölkerung aus, insbesondere in der Neuropädiatrie, wo viele Kinder mit Entwicklungs- und Epilepsieerkrankungen diagnostiziert werden.

Diagnose und genetische Tests

Die Diagnose erfolgt häufig durch genetische Tests, die eine breite Analyse der Gene umfassen. Diese Tests können auch Zufallsbefunde liefern, die für die Familien von Bedeutung sind, wenn es um zukünftige Kinderwünsche geht.

Therapeutische Ansätze und Präzisionsmedizin

Die Behandlung umfasst sowohl anfallsuppressive Medikamente als auch innovative Therapieansätze wie Präzisionsmedizin, die auf spezifische genetische Veränderungen abzielt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Medikation auf den jeweiligen genetischen Mechanismus abgestimmt wird.

Überleitung ins Erwachsenenalter

Der Übergang von Kindern in die Erwachsenenmedizin stellt eine Herausforderung dar, da spezialisierte Einrichtungen für die Betreuung von Patienten mit Mehrfachbehinderungen fehlen. Die Kooperation zwischen Kinder- und Erwachsenenmedizin ist entscheidend für die kontinuierliche Versorgung.

Fazit und Ausblick

In der Diskussion wird betont, wie wichtig die Erforschung seltener genetischer Epilepsiesyndrome ist, um neue Therapieansätze zu entwickeln. Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Familien und Forschungseinrichtungen ist notwendig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Folge 43: Epilepsiezentren & niedergelassene Neurologen – gemeinsam im Einsatz für Betroffene

30.07.2026

Einführung und Gäste

In dieser Episode des Podcasts wird die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Neurologen und einer Klinik für Epileptologie thematisiert. Die Gastgeber begrüßen die Neurologen Peter Gyps und Dr. Arne Hübscher sowie die Ärztinnen Dr. Augustin Reuss und Dr. Jaschke aus Solingen.

Die Praxis und ihre Schwerpunkte

Die Neurologen betreuen in ihrer Praxis ein breites Spektrum neurologischer Erkrankungen, darunter auch Epilepsie, und sprechen über ihre Erfahrungen im Umgang mit Patienten. Sie betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Kliniken, um komplexere Fälle besser behandeln zu können.

Erfahrungen in der Klinik

Die Gäste schildern ihre Eindrücke von der Klinik, insbesondere von der Video-EEG-Überwachung und den organisatorischen Abläufen. Sie sind beeindruckt von der Ausstattung und dem Fachwissen, das in der Klinik vorhanden ist, und erkennen die Wichtigkeit eines interdisziplinären Ansatzes.

Überweisungen und Patientenmanagement

Diskutiert wird, wann und wie Patienten an die Klinik überwiesen werden sollten. Die Experten betonen die Notwendigkeit, Patienten frühzeitig zu überweisen, um Fehldiagnosen und Komplikationen zu vermeiden. Die richtige Anamnese und die Vorbereitung der Patienten sind entscheidend für den Behandlungserfolg.

Verbesserung der Zusammenarbeit

Die Neurologen äußern den Wunsch nach einer einfacheren Kommunikation mit der Klinik, einschließlich elektronischer Patientenakten und direkter Zugriffsmöglichkeiten auf MRT- und EEG-Daten. Die Bedeutung regelmäßiger Fortbildung und des Austauschs zwischen Klinik und Praxis wird hervorgehoben.

Abschließende Tipps

Abschließend geben die Gäste Tipps zur Verbesserung der Zusammenarbeit, darunter die Bedeutung frühzeitiger Überweisungen, die kontinuierliche Fortbildung und das aktive Einbringen von Patienten in den Behandlungsprozess. Der Podcast endet mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Einführung und Gäste

In dieser Episode des Podcasts wird die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Neurologen und einer Klinik für Epileptologie thematisiert. Die Gastgeber begrüßen die Neurologen Peter Gyps und Dr. Arne Hübscher sowie die Ärztinnen Dr. Augustin Reuss und Dr. Jaschke aus Solingen.

Die Praxis und ihre Schwerpunkte

Die Neurologen betreuen in ihrer Praxis ein breites Spektrum neurologischer Erkrankungen, darunter auch Epilepsie, und sprechen über ihre Erfahrungen im Umgang mit Patienten. Sie betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Kliniken, um komplexere Fälle besser behandeln zu können.

Erfahrungen in der Klinik

Die Gäste schildern ihre Eindrücke von der Klinik, insbesondere von der Video-EEG-Überwachung und den organisatorischen Abläufen. Sie sind beeindruckt von der Ausstattung und dem Fachwissen, das in der Klinik vorhanden ist, und erkennen die Wichtigkeit eines interdisziplinären Ansatzes.

Überweisungen und Patientenmanagement

Diskutiert wird, wann und wie Patienten an die Klinik überwiesen werden sollten. Die Experten betonen die Notwendigkeit, Patienten frühzeitig zu überweisen, um Fehldiagnosen und Komplikationen zu vermeiden. Die richtige Anamnese und die Vorbereitung der Patienten sind entscheidend für den Behandlungserfolg.

Verbesserung der Zusammenarbeit

Die Neurologen äußern den Wunsch nach einer einfacheren Kommunikation mit der Klinik, einschließlich elektronischer Patientenakten und direkter Zugriffsmöglichkeiten auf MRT- und EEG-Daten. Die Bedeutung regelmäßiger Fortbildung und des Austauschs zwischen Klinik und Praxis wird hervorgehoben.

Abschließende Tipps

Abschließend geben die Gäste Tipps zur Verbesserung der Zusammenarbeit, darunter die Bedeutung frühzeitiger Überweisungen, die kontinuierliche Fortbildung und das aktive Einbringen von Patienten in den Behandlungsprozess. Der Podcast endet mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Folge 42: Zurück aus Würzburg – Recap der DGfE-Tagung 2026

25.06.2026

Rückblick auf die DGfE-Tagung 2026

In dieser Episode wird die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) in Würzburg reflektiert, die von Prof. Dr. Rainer Soges und Simone moderiert wird. Sie betonen die hervorragende Organisation und die Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen.

Personalisierte Therapien

Ein zentrales Thema der Tagung war die personalisierte Therapie bei Epilepsie, die individuelle Behandlungsansätze basierend auf spezifischen Merkmalen der Patienten beinhaltet. Hierbei wurden auch minimalinvasive Verfahren, Gentherapien und neue Versorgungsformen wie telemedizinische Angebote und digitale Gesundheitsanwendungen erörtert.

Künstliche Intelligenz in der Epilepsieversorgung

Die Nutzung von KI zur Unterstützung in der Epilepsieversorgung wurde diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die automatisierte Auswertung von EEGs und bildgebenden Verfahren. Diese Technologien könnten die Diagnostik und Behandlung erheblich verbessern.

Vielfalt der Tagungsformate

Die Tagung bot eine Vielzahl von Formaten, einschließlich Vorträgen, Symposien und E-Postern, um unterschiedliche Aspekte der Epilepsieforschung und -versorgung zu präsentieren. Teilnehmer konnten auch an kostenpflichtigen Seminaren teilnehmen, um sich weiterzubilden.

Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung

Die Episode hebt die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und Industriebeteiligung hervor, die den Austausch zwischen Betroffenen und Fachleuten fördern. Zudem wurde ein Öffentlichkeitstag veranstaltet, der auch der Scharfen Welle eine Plattform bot.

Kulturelle Erlebnisse in Würzburg

Prof. Soges und Simone berichten auch über ihre kulturellen Eindrücke aus Würzburg, einschließlich Besuchen von historischen Stätten und der Kongressparty, die eine Gelegenheit zum Networking bot.

Ausblick auf die Zukunft

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächste DGfE-Tagung, die in Basel stattfinden wird, und dem Wunsch, die Themen rund um Epilepsie weiterhin aktiv zu diskutieren und voranzutreiben.

Rückblick auf die DGfE-Tagung 2026

In dieser Episode wird die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) in Würzburg reflektiert, die von Prof. Dr. Rainer Soges und Simone moderiert wird. Sie betonen die hervorragende Organisation und die Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen.

Personalisierte Therapien

Ein zentrales Thema der Tagung war die personalisierte Therapie bei Epilepsie, die individuelle Behandlungsansätze basierend auf spezifischen Merkmalen der Patienten beinhaltet. Hierbei wurden auch minimalinvasive Verfahren, Gentherapien und neue Versorgungsformen wie telemedizinische Angebote und digitale Gesundheitsanwendungen erörtert.

Künstliche Intelligenz in der Epilepsieversorgung

Die Nutzung von KI zur Unterstützung in der Epilepsieversorgung wurde diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die automatisierte Auswertung von EEGs und bildgebenden Verfahren. Diese Technologien könnten die Diagnostik und Behandlung erheblich verbessern.

Vielfalt der Tagungsformate

Die Tagung bot eine Vielzahl von Formaten, einschließlich Vorträgen, Symposien und E-Postern, um unterschiedliche Aspekte der Epilepsieforschung und -versorgung zu präsentieren. Teilnehmer konnten auch an kostenpflichtigen Seminaren teilnehmen, um sich weiterzubilden.

Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung

Die Episode hebt die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und Industriebeteiligung hervor, die den Austausch zwischen Betroffenen und Fachleuten fördern. Zudem wurde ein Öffentlichkeitstag veranstaltet, der auch der Scharfen Welle eine Plattform bot.

Kulturelle Erlebnisse in Würzburg

Prof. Soges und Simone berichten auch über ihre kulturellen Eindrücke aus Würzburg, einschließlich Besuchen von historischen Stätten und der Kongressparty, die eine Gelegenheit zum Networking bot.

Ausblick auf die Zukunft

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächste DGfE-Tagung, die in Basel stattfinden wird, und dem Wunsch, die Themen rund um Epilepsie weiterhin aktiv zu diskutieren und voranzutreiben.