
STEPS Leaders Podcast
STEPS Leaders
Beschreibung
STEPS Leaders ist unser Arbeitszweig für Mitarbeiter und Leiter in der christlichen Jugendarbeit. Im Podcast unterhalten wir uns dafür jeden Monat mit anderen Leitern und interessanten Persönlichkeiten über Themen rund um Glauben, Leiterschaft, Gemeinde und Theologie.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Prof. Dr. Carsten Ziegert – Der erzählte Gott: Was uns die Alltagssprache im Alten Testament über Gott verrät
Einführung in die Themen des Podcasts
Der Podcast beleuchtet zentrale Begriffe wie Gnade und Barmherzigkeit im Kontext des Glaubens und deren Verständnis. Oliver Last spricht mit Prof. Dr. Carsten Siegert über die Bedeutung der Alltagssprache des Alten Testaments und deren Einfluss auf das Gottesverständnis.
Die Bedeutung der Alltagssprache
Prof. Siegert erklärt, dass viele theologische Begriffe oft missverstanden werden, da sie aus der Alltagssprache heraus interpretiert werden sollten. Er plädiert dafür, Gnade nicht nur als Vergebung, sondern als Annahme zu betrachten, was anhand der Geschichte von Ruth und Boaz verdeutlicht wird.
Vertiefung des Verständnisses von Gnade
Durch die detaillierte Untersuchung hebräischer Begriffe stellt Siegert fest, dass Gnade mehr bedeutet als nur Vergebung. Sie umfasst auch das Überwinden von Distanz und das Annehmen von Menschen, die anders sind oder sich ausgeschlossen fühlen.
Der Einfluss von Geschichten auf das Verständnis
Siegert betont, dass Geschichten ein effektives Mittel sind, um komplexe theologische Konzepte zu vermitteln. Die biblischen Erzählungen helfen, Gottes Wesen und seine Eigenschaften verständlicher zu machen und bieten einen Zugang zu den Themen Gnade und Annahme.
Die Rolle der Gemeinschaft
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Bedeutung der Gemeinschaft in der Jugendarbeit. Prof. Siegert ermutigt dazu, Fragen über Gott gemeinsam zu diskutieren und biblische Texte im Rahmen der Gemeinschaft zu erkunden.
Abschluss und Wunsch für die Zuhörer
Der Podcast schließt mit dem Wunsch, dass die Zuhörer Gott besser verstehen, neu begeistert werden und diese Begeisterung in der Jugendarbeit weitergeben, um so das Verständnis von Gnade im Alltag zu fördern.

Junias Meurer – Mehr als du suchst: Wie Gott unsere Grundbedürfnisse stillen will
Einführung in das Gespräch
Oliver Last begrüßt Junias Meurer im Podcast und diskutiert sein Buch "Mehr als du suchst", das sich mit den tiefsten inneren Bedürfnissen der Menschen und deren Beziehung zu Gott beschäftigt. Die beiden sprechen darüber, wie Gott diese Bedürfnisse in uns gelegt hat und wie der Versuch, diese selbst zu stillen, zu destruktiven Verhaltensweisen führen kann.
Die fünf Grundbedürfnisse
Junias erklärt, dass es fünf Grundbedürfnisse gibt: Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwertschutz, Lustgewinn und Unlustvermeidung sowie Sinnhaftigkeit. Er thematisiert, wie diese Bedürfnisse aus psychologischer Perspektive betrachtet werden und dass sie nicht schlecht sind, sondern von Gott gewollt und in der Schöpfung zu finden sind.
Ehrlichkeit und Selbstreflexion
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die radikale Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und vor Gott. Junias betont, dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen und ehrlich auszusprechen. Dies erfordert Mut und kann schmerzhaft sein, ist aber entscheidend für eine tiefere Beziehung zu Gott und zu anderen.
Die Rolle von Beziehungen und Gemeinschaft
Die Gesprächspartner heben hervor, wie wichtig es ist, in Gemeinschaft mit anderen Menschen zu sein, die einem helfen, ehrlich zu sein und die einem Rückhalt bieten. Dies ist besonders relevant in der Jugendarbeit, wo ein sicherer Raum geschaffen werden muss, in dem Jugendliche offen über ihre Herausforderungen sprechen können.
Ein gesundes Gottesbild
Ein weiteres wichtiges Thema ist das Gottesbild, das die Beziehung zu Gott beeinflusst. Junias betont, dass wir vor einem heiligen und gleichzeitig nahbaren Gott stehen dürfen. Die Zuhörer sollen verstehen, dass sie mit ihren Unvollkommenheiten zu Gott kommen können und dass er sie bedingungslos annimmt.
Praktische Umsetzung in der Jugendarbeit
Die beiden diskutieren, wie diese Konzepte in der Jugendarbeit umgesetzt werden können. Junias schlägt vor, Raum für Reflexion zu schaffen und die Jugendlichen dazu zu ermutigen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ehrlich darüber zu sprechen, um letztlich eine tiefere Beziehung zu Gott und zu anderen zu entwickeln.
Schlussfolgerung und Ausblick
Das Gespräch endet mit einem Aufruf, die eigene Bedürftigkeit zu erkennen und zuzulassen, dass Gott diese stillt. Junias ermutigt die Zuhörer, ihre ehrlichen Erfahrungen zu teilen und dadurch eine Kultur der Offenheit und Annahme zu schaffen.

Prof. Dr. Philipp Bartholomä – Erweckung: Nur ein Trend oder Gottes Wirken in unserer Zeit?
Verständnis von Erweckung und persönliche Relevanz
Im Gespräch wird Erweckung als intensives, geistliches Wirken verstanden, das eine tiefere Sehnsucht nach Heiligkeit, Buße und Gottes Gegenwart erzeugt. Die Gesprächspartner suchen eine ernsthafte geistliche Orientierung für Führungskräfte und Gemeinden, streben nach einer konkreten Begegnung mit Gott und reflektieren darüber, wie solche Erfahrungen heute sinnvoll erlebt werden können.
Historische Beispiele und deren Lehren
Es werden Erweckungen wie Blumardt in Möttingen, Wales und die Hybriden herangezogen. Diese Geschichten zeigen, wie Veränderungen oft in kleinen Anfängen beginnen, sich schleichend ausbreiten und ganze Gemeinschaften transformieren können. Die Berichte betonen Demut, Geduld und das langsame Wachsen einer geistlichen Erneuerung, statt schneller Hype-Phasen.
Richtungen, Risiken und Balance
Es wird eine Spannung betont: weder Triumphalismus noch passive Erwartungslosigkeit sollen dominieren. Stattdessen wird ein Gleichgewicht von kleinen Schritten in der Praxis und einer hoffnungsvollen, dennoch realistischen Erwartung betont. Die Balance wird durch biblische Beispiele und Gebetspraxis verankert, um Erweckung ohne Verbauung zu suchen.
Praxis: Gebet, Schrift und Heiligung als Grundlage
Voraussetzungen für Erweckung werden in Gebet, Demut, der exakten Orientierung an der Heiligen Schrift und dem Streben nach Heiligung gesehen. Es geht um konkrete Gemeindepraxis: sorgfältige Reformen, missionarische Relevanz, seelsorgerliche Nähe und eine Bereitschaft, Gottes Wirken in kleinen und unscheinbaren Zusammenhängen zu erkennen und zu begleiten.