SCHLUSSWORTE.
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SCHLUSSWORTE.

LEBEN UND TOD

Beschreibung

Wir kommen mit bekannten und auch weniger bekannten, aber nicht weniger spannenden Persönlichkeiten ins Gespräch und plaudern mit ihnen über die verschiedenen Aspekte von Leben und Tod. Wie auch auf unserer Veranstaltung LEBEN UND TOD, dem Kongress und Messe jährlich in Bremen und Freiburg. Die SCHLUSSWORTE. erscheinen jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat! Infos unter: www.leben-und-tod.de.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#94 Sterben Frauen anders?

09.09.2026

Einführung in das Thema Sterben von Frauen

Hanna Roth, Bestatterin und Trauerbegleiterin, beleuchtet in ihrem Buch "Sterben Frauen anders?" die Unterschiede im Umgang mit dem Tod zwischen Frauen und Männern. Sie stellt fest, dass Frauen häufig offener und emotionaler mit dem Thema Sterben umgehen, während Männer oft distanzierter sind.

Beobachtungen im Bestattungswesen

Roth berichtet aus ihrer Erfahrung, dass Frauen oft besser auf den Tod vorbereitet sind, da sie sich aktiv um Vorsorge kümmern. Frauen sind die Hauptakteure bei Vorsorgegesprächen, während Männer häufig widerwillig teilnehmen. Dies zeigt sich auch in den emotionalen Gesprächen über Bestattungswünsche und Abschiedsrituale.

Historische Perspektive

Historisch gesehen waren Frauen traditionell präsenter im Umgang mit dem Tod, was sich auch in kulturellen Praktiken, wie dem mexikanischen Brauch der Santa Muerte, widerspiegelt. Roth merkt an, dass die Rolle von Frauen im Bestattungswesen wieder zunimmt, da zunehmend weibliche Bestatter in den Beruf einsteigen.

Emotionale Auseinandersetzung mit dem Tod

Frauen durchleben viele Abschiedsmomente im Leben und lernen dadurch, mit Verlust umzugehen. Roth betont, dass das Zulassen von Trauer und Emotionen wichtig ist, um das Leben voll genießen zu können. Ein offener Umgang mit diesen Themen erleichtert den Tod und die Trauerbewältigung.

Einsamkeit und deren Einfluss

Einsamkeit spielt eine bedeutende Rolle im Sterben von Frauen. Roth ermutigt dazu, sich aktiv um soziale Kontakte zu kümmern und Hilfe anzunehmen, um nicht in der Einsamkeit zu enden. Sie hebt die Wichtigkeit von Gemeinschaft hervor, um im Alter nicht allein zu sein.

Vorbereitung auf das Lebensende

Roth plädiert dafür, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und Wünsche zur Bestattung zu formulieren. Die Kommunikation mit Angehörigen über persönliche Wünsche ist entscheidend, um auch im Sterben selbstbestimmt zu handeln.

Der Wunsch nach einem stabilen Umfeld

Für Frauen am Lebensende wünscht sich Roth ein unterstützendes Umfeld, das für sie da ist. Sie ermutigt Frauen, sich auf ihre Intuition zu verlassen und aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, um ihre Lebensqualität zu steigern.

Fazit und Schlussgedanken

Hanna Roth schließt das Gespräch mit dem Appell, jeden Augenblick des Lebens zu genießen, da die Zeit begrenzt ist. Ein offener Umgang mit dem Thema Tod kann helfen, die Lebensfreude zu steigern und eine positive Einstellung zur eigenen Sterblichkeit zu entwickeln.

Einführung in das Thema Sterben von Frauen

Hanna Roth, Bestatterin und Trauerbegleiterin, beleuchtet in ihrem Buch "Sterben Frauen anders?" die Unterschiede im Umgang mit dem Tod zwischen Frauen und Männern. Sie stellt fest, dass Frauen häufig offener und emotionaler mit dem Thema Sterben umgehen, während Männer oft distanzierter sind.

Beobachtungen im Bestattungswesen

Roth berichtet aus ihrer Erfahrung, dass Frauen oft besser auf den Tod vorbereitet sind, da sie sich aktiv um Vorsorge kümmern. Frauen sind die Hauptakteure bei Vorsorgegesprächen, während Männer häufig widerwillig teilnehmen. Dies zeigt sich auch in den emotionalen Gesprächen über Bestattungswünsche und Abschiedsrituale.

Historische Perspektive

Historisch gesehen waren Frauen traditionell präsenter im Umgang mit dem Tod, was sich auch in kulturellen Praktiken, wie dem mexikanischen Brauch der Santa Muerte, widerspiegelt. Roth merkt an, dass die Rolle von Frauen im Bestattungswesen wieder zunimmt, da zunehmend weibliche Bestatter in den Beruf einsteigen.

Emotionale Auseinandersetzung mit dem Tod

Frauen durchleben viele Abschiedsmomente im Leben und lernen dadurch, mit Verlust umzugehen. Roth betont, dass das Zulassen von Trauer und Emotionen wichtig ist, um das Leben voll genießen zu können. Ein offener Umgang mit diesen Themen erleichtert den Tod und die Trauerbewältigung.

Einsamkeit und deren Einfluss

Einsamkeit spielt eine bedeutende Rolle im Sterben von Frauen. Roth ermutigt dazu, sich aktiv um soziale Kontakte zu kümmern und Hilfe anzunehmen, um nicht in der Einsamkeit zu enden. Sie hebt die Wichtigkeit von Gemeinschaft hervor, um im Alter nicht allein zu sein.

Vorbereitung auf das Lebensende

Roth plädiert dafür, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und Wünsche zur Bestattung zu formulieren. Die Kommunikation mit Angehörigen über persönliche Wünsche ist entscheidend, um auch im Sterben selbstbestimmt zu handeln.

Der Wunsch nach einem stabilen Umfeld

Für Frauen am Lebensende wünscht sich Roth ein unterstützendes Umfeld, das für sie da ist. Sie ermutigt Frauen, sich auf ihre Intuition zu verlassen und aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, um ihre Lebensqualität zu steigern.

Fazit und Schlussgedanken

Hanna Roth schließt das Gespräch mit dem Appell, jeden Augenblick des Lebens zu genießen, da die Zeit begrenzt ist. Ein offener Umgang mit dem Thema Tod kann helfen, die Lebensfreude zu steigern und eine positive Einstellung zur eigenen Sterblichkeit zu entwickeln.

#93 Wie wird man zu Asche?!

26.08.2026

Einführung in das Krematorium

Der Podcast führt die Zuhörer in das Flammarium-Saalkreis in Kabelsketal, Sachsen-Anhalt, wo Menschen Abschied nehmen und Verstorbene auf ihre Einäscherung warten. Der Gastgeber, Frank Pasig, Geschäftsführer des Flammariums und erster Vorsitzender der Funus-Stiftung, diskutiert über die Herausforderungen und den Alltag in einem Krematorium.

Der Werdegang von Frank Pasig

Frank Pasig berichtet von seinem Werdegang als Jurist und seinem unvorhergesehenen Einstieg in die Branche, der durch die Unterstützung seines Schwiegervaters entstand. Er beschreibt, wie er schließlich die Geschäftsführung übernahm und sich in der Branche etablierte.

Der Umgang mit Verstorbenen

Pasig teilt seine ersten Erfahrungen bei einer Einäscherung und reflektiert über die emotionale Distanz, die notwendig ist, um im Krematorium zu arbeiten. Er betont die Bedeutung des Lachens und der Normalität im Arbeitsalltag, um die psychische Belastung zu bewältigen.

Qualitätsstandards und Prozesse

Der Prozess der Einäscherung wird detailliert erklärt, einschließlich der Anlieferung, der zweiten Leichenschau und der Einäscherungsmechanismen. Der Fokus liegt auf der Würde der Verstorbenen und den technischen Anforderungen, die bei der Einäscherung zu beachten sind.

Würde und Herausforderungen

Pasig spricht über die ethischen Aspekte und Herausforderungen, die mit der Einäscherung von übergewichtigen Verstorbenen verbunden sind, und wie moderne Technik es ermöglicht, diesen Menschen die gebührende Würde zu verleihen.

Die Rolle der Funus-Stiftung

Die Funus-Stiftung, gegründet von Pasig, hat das Ziel, die Bestattungskultur im deutschen Raum zu fördern. Sie bietet niedrigschwellige Angebote, um die Gesellschaft dazu zu ermutigen, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen und Tabus zu brechen.

Persönliche Reflexionen über den Tod

Pasig reflektiert über seine eigene Einstellung zum Tod und die Angst vor Verlust, jedoch nicht vor dem Tod selbst. Er schließt mit der Botschaft, dass das Bewusstsein über das Ende des Lebens das Thema Tod weniger beängstigend macht.

Einführung in das Krematorium

Der Podcast führt die Zuhörer in das Flammarium-Saalkreis in Kabelsketal, Sachsen-Anhalt, wo Menschen Abschied nehmen und Verstorbene auf ihre Einäscherung warten. Der Gastgeber, Frank Pasig, Geschäftsführer des Flammariums und erster Vorsitzender der Funus-Stiftung, diskutiert über die Herausforderungen und den Alltag in einem Krematorium.

Der Werdegang von Frank Pasig

Frank Pasig berichtet von seinem Werdegang als Jurist und seinem unvorhergesehenen Einstieg in die Branche, der durch die Unterstützung seines Schwiegervaters entstand. Er beschreibt, wie er schließlich die Geschäftsführung übernahm und sich in der Branche etablierte.

Der Umgang mit Verstorbenen

Pasig teilt seine ersten Erfahrungen bei einer Einäscherung und reflektiert über die emotionale Distanz, die notwendig ist, um im Krematorium zu arbeiten. Er betont die Bedeutung des Lachens und der Normalität im Arbeitsalltag, um die psychische Belastung zu bewältigen.

Qualitätsstandards und Prozesse

Der Prozess der Einäscherung wird detailliert erklärt, einschließlich der Anlieferung, der zweiten Leichenschau und der Einäscherungsmechanismen. Der Fokus liegt auf der Würde der Verstorbenen und den technischen Anforderungen, die bei der Einäscherung zu beachten sind.

Würde und Herausforderungen

Pasig spricht über die ethischen Aspekte und Herausforderungen, die mit der Einäscherung von übergewichtigen Verstorbenen verbunden sind, und wie moderne Technik es ermöglicht, diesen Menschen die gebührende Würde zu verleihen.

Die Rolle der Funus-Stiftung

Die Funus-Stiftung, gegründet von Pasig, hat das Ziel, die Bestattungskultur im deutschen Raum zu fördern. Sie bietet niedrigschwellige Angebote, um die Gesellschaft dazu zu ermutigen, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen und Tabus zu brechen.

Persönliche Reflexionen über den Tod

Pasig reflektiert über seine eigene Einstellung zum Tod und die Angst vor Verlust, jedoch nicht vor dem Tod selbst. Er schließt mit der Botschaft, dass das Bewusstsein über das Ende des Lebens das Thema Tod weniger beängstigend macht.

#92 Meine zwei Welten

24.06.2026

Zusammenführung von Kinderhospizarbeit und Social Media

Die Episode beleuchtet die Verbindung zwischen der emotional herausfordernden Arbeit im Kinderhospiz Löwenherz und der Welt der sozialen Medien. Paula Smiller, eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, berichtet über ihre Erfahrungen und wie sie beide Welten miteinander vereint.

Die Rolle des Kinderhospizes

Im Kinder- und Jugendhospiz steht nicht nur der Tod im Mittelpunkt. Vielmehr soll den Kindern und ihren Familien eine Zeit voller Freude und Entlastung geboten werden. Die Einrichtung bietet eine Art Insel, die den Familien in belastenden Situationen Raum für schöne Momente schafft.

Herausforderungen in der Pflege

Paula erklärt, dass die Arbeit im Kinderhospiz oft unterschätzt wird und sowohl pflegerische als auch emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Der Fokus liegt darauf, den Gästen ein Gefühl von Normalität und Zugehörigkeit zu geben.

Queersensibilität in der Pflege

Die Episode thematisiert auch die Diskriminierungserfahrungen, die queere Menschen in der Pflege machen. Paula betont die Wichtigkeit eines sicheren Raums für alle Gäste, um Diskriminierung zu vermeiden und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Öffentlichkeit und soziale Medien

Paula nutzt ihre Plattform in sozialen Medien, um über ihre Arbeit aufzuklären und das Bewusstsein für Themen wie Sterben und Queersensibilität zu schärfen. Sie erfährt sowohl viel Interesse als auch Ablehnung in der digitalen Welt, was ihre Motivation, offen über diese Themen zu sprechen, verstärkt.

Gesellschaftliche Wertschätzung

Ein zentrales Anliegen von Paula ist die Erhöhung der gesellschaftlichen Wertschätzung für Pflegeberufe. Sie wünscht sich, dass der Beruf in der Gesellschaft mehr Anerkennung findet und die Menschen offener für unterschiedliche Lebensrealitäten werden.

Zusammenführung von Kinderhospizarbeit und Social Media

Die Episode beleuchtet die Verbindung zwischen der emotional herausfordernden Arbeit im Kinderhospiz Löwenherz und der Welt der sozialen Medien. Paula Smiller, eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, berichtet über ihre Erfahrungen und wie sie beide Welten miteinander vereint.

Die Rolle des Kinderhospizes

Im Kinder- und Jugendhospiz steht nicht nur der Tod im Mittelpunkt. Vielmehr soll den Kindern und ihren Familien eine Zeit voller Freude und Entlastung geboten werden. Die Einrichtung bietet eine Art Insel, die den Familien in belastenden Situationen Raum für schöne Momente schafft.

Herausforderungen in der Pflege

Paula erklärt, dass die Arbeit im Kinderhospiz oft unterschätzt wird und sowohl pflegerische als auch emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Der Fokus liegt darauf, den Gästen ein Gefühl von Normalität und Zugehörigkeit zu geben.

Queersensibilität in der Pflege

Die Episode thematisiert auch die Diskriminierungserfahrungen, die queere Menschen in der Pflege machen. Paula betont die Wichtigkeit eines sicheren Raums für alle Gäste, um Diskriminierung zu vermeiden und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Öffentlichkeit und soziale Medien

Paula nutzt ihre Plattform in sozialen Medien, um über ihre Arbeit aufzuklären und das Bewusstsein für Themen wie Sterben und Queersensibilität zu schärfen. Sie erfährt sowohl viel Interesse als auch Ablehnung in der digitalen Welt, was ihre Motivation, offen über diese Themen zu sprechen, verstärkt.

Gesellschaftliche Wertschätzung

Ein zentrales Anliegen von Paula ist die Erhöhung der gesellschaftlichen Wertschätzung für Pflegeberufe. Sie wünscht sich, dass der Beruf in der Gesellschaft mehr Anerkennung findet und die Menschen offener für unterschiedliche Lebensrealitäten werden.