Schreibgespräche - Zu Gast bei Bremer Autor*innen
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Schreibgespräche - Zu Gast bei Bremer Autor*innen

Bremer Literaturkontor

Beschreibung

Wie arbeiten eigentlich die Bremer Autor*innen? Wo schreiben sie an ihren Texten – zurückgezogen in ihrem Arbeitszimmer oder lieber in Cafés unter Menschen? Nutzen sie noch Notizbuch und Stift oder läuft das alles bereits digital? Welche Rolle spielt der Austausch mit anderen Autor*innen und woran arbeiten sie aktuell? Um all diese Fragen und viele andere geht es in der Podcast-Reihe „Schreibgespräche“ vom Bremer Literaturkontor, in der ein Blick in die Arbeitszimmer der Bremer Autor*innen geworfen wird. Die Gespräche führen Katharina Mild, Katrin Krämer und Katharina Guleikoff.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Schreibgespräche 52 – Elke Marion Weiß

27.04.2026

Arbeitsumfeld, Vorlieben und Schreibperspektiven

Ein begehbares Bücherregal kennzeichnet einen Raum, in dem Ordnung und Vielfalt zusammentreffen. Die Autorin mischt Chronologie mit alphabetischer Sortierung, bevorzugt englischsprachige Autoren, schätzt deutsche Gegenwartsliteratur und sammelt Werke nach Relevanz statt nach Trends. Die persönliche Bibliothek spiegelt eine Leidenschaft für Sprache und eine Verbindung zu Herkunft und Wohnort wider, die in ihren Erzählungen immer wieder auftaucht.

Weg zum eigenen Schreiben und kreativer Prozess

Der schriftstellerische Weg begann mit einer wissenschaftlichen Laufbahn. Ein Flashwriting-Workshop löste die Kreativität, seither fließt die Fantasie sichtbar, doch der Prozess bleibt langsam und planhaft: Figuren übernehmen, Wege wechseln, automatische Schreibeffekte beobachten. Der Blick von außen bleibt präsent, um Struktur und Sinn zu prüfen, während das innere Geschehen oft unerwartet neue Richtungen findet.

Werke, Genreschwerpunkte und Erzählpraxis

Die Autorin bewegt sich zwischen Gedichten, Romanen, Krimis und Erzählungen. Krimis erscheinen oft als formatbedingtes Korsett, doch sie sprengen Regeln und Perspektiven, zum Beispiel durch Täter- oder Perspektivwechsel. Lokale Bezüge entstehen durch Verlagerungen in die Lüneburger Heide oder an die Nordseeküste, oft aus spontanen Verlegungswünschen heraus. Inhalte entstehen aus persönlichen historischen Eindrücken, die mit aktuellen Themen verknüpft werden.

Zukunft, Selbstreflexion und Lernziel

Die wichtigste Erkenntnis ist der Fortbestand der Fantasie trotz Blockaden. Lernziele richten sich darauf, weiterhin neue Stoffe zu finden und Schreibblockaden zu überwinden. Hilfreiche Impulse kommen aus kurzen Notizen, Spiegelungen und Austausch mit Kolleginnen. Die Autorin betont, dass jede Veröffentlichung neue Erfahrungen und Reife mit sich bringt, während ihr Writers Blog als Inspirationsquelle dient und stetig wächst.

Arbeitsumfeld, Vorlieben und Schreibperspektiven

Ein begehbares Bücherregal kennzeichnet einen Raum, in dem Ordnung und Vielfalt zusammentreffen. Die Autorin mischt Chronologie mit alphabetischer Sortierung, bevorzugt englischsprachige Autoren, schätzt deutsche Gegenwartsliteratur und sammelt Werke nach Relevanz statt nach Trends. Die persönliche Bibliothek spiegelt eine Leidenschaft für Sprache und eine Verbindung zu Herkunft und Wohnort wider, die in ihren Erzählungen immer wieder auftaucht.

Weg zum eigenen Schreiben und kreativer Prozess

Der schriftstellerische Weg begann mit einer wissenschaftlichen Laufbahn. Ein Flashwriting-Workshop löste die Kreativität, seither fließt die Fantasie sichtbar, doch der Prozess bleibt langsam und planhaft: Figuren übernehmen, Wege wechseln, automatische Schreibeffekte beobachten. Der Blick von außen bleibt präsent, um Struktur und Sinn zu prüfen, während das innere Geschehen oft unerwartet neue Richtungen findet.

Werke, Genreschwerpunkte und Erzählpraxis

Die Autorin bewegt sich zwischen Gedichten, Romanen, Krimis und Erzählungen. Krimis erscheinen oft als formatbedingtes Korsett, doch sie sprengen Regeln und Perspektiven, zum Beispiel durch Täter- oder Perspektivwechsel. Lokale Bezüge entstehen durch Verlagerungen in die Lüneburger Heide oder an die Nordseeküste, oft aus spontanen Verlegungswünschen heraus. Inhalte entstehen aus persönlichen historischen Eindrücken, die mit aktuellen Themen verknüpft werden.

Zukunft, Selbstreflexion und Lernziel

Die wichtigste Erkenntnis ist der Fortbestand der Fantasie trotz Blockaden. Lernziele richten sich darauf, weiterhin neue Stoffe zu finden und Schreibblockaden zu überwinden. Hilfreiche Impulse kommen aus kurzen Notizen, Spiegelungen und Austausch mit Kolleginnen. Die Autorin betont, dass jede Veröffentlichung neue Erfahrungen und Reife mit sich bringt, während ihr Writers Blog als Inspirationsquelle dient und stetig wächst.

Schreibgespräche 51 – Franziska Schubert

09.03.2026

Der kreative Raum im Café Nun

Franziska Schubert spricht über die Bedeutung des Café Nun für ihre kreative Arbeit. Der Raum hat sich von einem unattraktiven Ort zu einem inspirierenden Treffpunkt gewandelt, in dem sie Theater gespielt und geschrieben hat. Diese Erinnerungen machen den Ort für sie besonders wertvoll.

Der Einfluss des Schreibens auf die Schauspielkunst

Schubert reflektiert über ihre Erfahrungen als Schauspielerin und die Herausforderungen des Schreibens. Sie beschreibt, wie sie durch das Schreiben eine eigene Flüchtigkeit erlebt und versucht, Spannung und Emotion in ihren Texten zu verarbeiten.

Der Weg zur eigenen Schriftstellerei

Die Autorin erzählt von ihrem frühen Schreiben, das mit Tagebuchaufzeichnungen begann, und ihrem Wunsch, eigene Texte zu verfassen. Ihre Erfahrungen im Theater beeinflussen ihre Wahrnehmung von Texten, die sie spielt.

Erfahrungen als Stadtschreiberin in Hamburg-Bergedorf

Während ihres Stipendiums in Hamburg beobachtete Schubert das Leben im Einkaufszentrum und erlebte verschiedene Begegnungen mit Menschen, die ihr eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Themen gaben. Diese Erfahrungen flossen in ihre Texte ein und halfen ihr, die Komplexität menschlicher Emotionen zu verstehen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit

Schubert spricht über ihre Autoimmunerkrankungen und wie diese ihr Schreiben beeinflussen. Sie beschreibt, wie das Aufschreiben ihrer Erfahrungen ihr hilft, mit den Herausforderungen umzugehen und ein Bewusstsein für existenzielle Themen zu entwickeln.

Der kreative Prozess und das Schreiben

Sie beschreibt ihre Schreibprozesse als dynamisch und flexibel, geprägt von der Balance zwischen Nähe und Distanz zu den Themen, die sie behandelt. Schubert strebt danach, das Schreiben als Ausdruck ihrer persönlichen Erlebnisse und politischen Themen zu nutzen.

Das Debüt mit "Wüst und Meer"

Schubert stellt ihr neuestes Werk vor, das die Flucht zweier Frauen aus Eritrea thematisiert. Die Geschichte entstand aus ihrer Recherche und den Erfahrungen, die sie während ihres Studiums gesammelt hat, und spiegelt die Komplexität der Migration wider.

Der kreative Raum im Café Nun

Franziska Schubert spricht über die Bedeutung des Café Nun für ihre kreative Arbeit. Der Raum hat sich von einem unattraktiven Ort zu einem inspirierenden Treffpunkt gewandelt, in dem sie Theater gespielt und geschrieben hat. Diese Erinnerungen machen den Ort für sie besonders wertvoll.

Der Einfluss des Schreibens auf die Schauspielkunst

Schubert reflektiert über ihre Erfahrungen als Schauspielerin und die Herausforderungen des Schreibens. Sie beschreibt, wie sie durch das Schreiben eine eigene Flüchtigkeit erlebt und versucht, Spannung und Emotion in ihren Texten zu verarbeiten.

Der Weg zur eigenen Schriftstellerei

Die Autorin erzählt von ihrem frühen Schreiben, das mit Tagebuchaufzeichnungen begann, und ihrem Wunsch, eigene Texte zu verfassen. Ihre Erfahrungen im Theater beeinflussen ihre Wahrnehmung von Texten, die sie spielt.

Erfahrungen als Stadtschreiberin in Hamburg-Bergedorf

Während ihres Stipendiums in Hamburg beobachtete Schubert das Leben im Einkaufszentrum und erlebte verschiedene Begegnungen mit Menschen, die ihr eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Themen gaben. Diese Erfahrungen flossen in ihre Texte ein und halfen ihr, die Komplexität menschlicher Emotionen zu verstehen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit

Schubert spricht über ihre Autoimmunerkrankungen und wie diese ihr Schreiben beeinflussen. Sie beschreibt, wie das Aufschreiben ihrer Erfahrungen ihr hilft, mit den Herausforderungen umzugehen und ein Bewusstsein für existenzielle Themen zu entwickeln.

Der kreative Prozess und das Schreiben

Sie beschreibt ihre Schreibprozesse als dynamisch und flexibel, geprägt von der Balance zwischen Nähe und Distanz zu den Themen, die sie behandelt. Schubert strebt danach, das Schreiben als Ausdruck ihrer persönlichen Erlebnisse und politischen Themen zu nutzen.

Das Debüt mit "Wüst und Meer"

Schubert stellt ihr neuestes Werk vor, das die Flucht zweier Frauen aus Eritrea thematisiert. Die Geschichte entstand aus ihrer Recherche und den Erfahrungen, die sie während ihres Studiums gesammelt hat, und spiegelt die Komplexität der Migration wider.

Schreibgespräche 50: Ela Fischer

03.02.2026

Einführung ins Litfass

Katharina Gulajkow trifft im Bremer Viertel die Poetin Ela Fischer im Café Litfass, einem Ort, der für sie viel bedeutet. Sie reflektieren die inspirierende Atmosphäre des Cafés und den Einfluss, den es auf ihre kreative Arbeit hat.

Ela Fischers kreative Arbeitsweise

Ela beschreibt ihre kreative Methode, die mit Skizzen und bunten Stiften beginnt, bevor sie am Laptop schreibt. Sie betont, dass sie die Sprache erst für sich selbst zurückgewinnen musste, um ihre Gedanken niederzuschreiben.

Der Druck ihrer Werke

Ela hat noch keine gedruckten Werke veröffentlicht, plant jedoch, Kurzgeschichten zu verfassen, die persönliche Briefe an ihre Freunde und Familie beinhalten. Sie beschreibt Sprache als Freiheit und ein Mittel, um anderen Hoffnung und Liebe zu vermitteln.

Gesellschaftliches Engagement

Ela engagiert sich in verschiedenen sozialen Themen wie Klimawandel und Antirassismus, mit dem Ziel, Menschen zu motivieren und zu inspirieren, Veränderungen in ihrem Alltag vorzunehmen.

Herausforderungen und Inspirationsquellen

Ela spricht über kreative Blockaden und die Methoden, die ihr helfen, diese zu überwinden, wie Kochen und Spaziergänge. Sie reflektiert über die Wichtigkeit des Black Story Months in Bremen zur Sichtbarkeit marginalisierter Stimmen.

Wünsche für die Bremer Kulturszene

Ela wünscht sich mehr Räume für Migrantinnen und Migranten und eine stärkere Vernetzung in der Bremer Kulturszene. Sie sieht Bremen als eine vielfältige Stadt, die mehr Sichtbarkeit für ihre kulturelle Vielfalt braucht.

Rückblick in die Zukunft

Abschließend äußert Ela den Wunsch, in der Zukunft auf eine leise, mutige Person zurückblicken zu können, die ihre Stimme in der Welt gefunden hat.

Einführung ins Litfass

Katharina Gulajkow trifft im Bremer Viertel die Poetin Ela Fischer im Café Litfass, einem Ort, der für sie viel bedeutet. Sie reflektieren die inspirierende Atmosphäre des Cafés und den Einfluss, den es auf ihre kreative Arbeit hat.

Ela Fischers kreative Arbeitsweise

Ela beschreibt ihre kreative Methode, die mit Skizzen und bunten Stiften beginnt, bevor sie am Laptop schreibt. Sie betont, dass sie die Sprache erst für sich selbst zurückgewinnen musste, um ihre Gedanken niederzuschreiben.

Der Druck ihrer Werke

Ela hat noch keine gedruckten Werke veröffentlicht, plant jedoch, Kurzgeschichten zu verfassen, die persönliche Briefe an ihre Freunde und Familie beinhalten. Sie beschreibt Sprache als Freiheit und ein Mittel, um anderen Hoffnung und Liebe zu vermitteln.

Gesellschaftliches Engagement

Ela engagiert sich in verschiedenen sozialen Themen wie Klimawandel und Antirassismus, mit dem Ziel, Menschen zu motivieren und zu inspirieren, Veränderungen in ihrem Alltag vorzunehmen.

Herausforderungen und Inspirationsquellen

Ela spricht über kreative Blockaden und die Methoden, die ihr helfen, diese zu überwinden, wie Kochen und Spaziergänge. Sie reflektiert über die Wichtigkeit des Black Story Months in Bremen zur Sichtbarkeit marginalisierter Stimmen.

Wünsche für die Bremer Kulturszene

Ela wünscht sich mehr Räume für Migrantinnen und Migranten und eine stärkere Vernetzung in der Bremer Kulturszene. Sie sieht Bremen als eine vielfältige Stadt, die mehr Sichtbarkeit für ihre kulturelle Vielfalt braucht.

Rückblick in die Zukunft

Abschließend äußert Ela den Wunsch, in der Zukunft auf eine leise, mutige Person zurückblicken zu können, die ihre Stimme in der Welt gefunden hat.