STEUERBAR - Der NWB Podcast für Steuerprofis
Podcast
de

STEUERBAR - Der NWB Podcast für Steuerprofis

NWB Verlag

Beschreibung

Experteninterviews rund um die Themen Wirtschaft, Steuern und Recht.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#93 – Kein bloßer Holdingersatz

15.08.2026

Einführung in das Thema Stiftungen

In dieser Episode wird das Thema Stiftungen in der Beratungspraxis behandelt. Dr. Florian Oppel, ein Experte für steuerliche Gestaltungsberatung, erläutert, wann Stiftungen für Mandanten sinnvoll sind und welche Rolle Familienstiftungen bei Nachfolge, Vermögensschutz und steuerlicher Gestaltung spielen.

Holistische Betrachtung von Stiftungen

Florian Oppel betont, dass Stiftungen nicht nur als Holdingersatz betrachtet werden sollten. Eine ganzheitliche Betrachtung, die rechtliche, steuerliche und familiäre Perspektiven einbezieht, ist entscheidend, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Typische Missverständnisse über Stiftungen

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Stiftungen immer steuerlich vorteilhaft sind. Tatsächlich kann die Errichtung einer Stiftung in vielen Fällen sogar nachteilig sein, insbesondere wenn es sich um privatnützige Stiftungen handelt, die nicht steuerbefreit sind.

Motive für die Gründung von Stiftungen

Als häufigste Motive für die Gründung von Stiftungen nennt Oppel Nachfolgeplanung, Vermögensschutz und unternehmerische Motive, insbesondere im deutschen Mittelstand. Viele Unternehmer möchten ihr Unternehmen über Generationen erhalten.

Das richtige Mandant-Profil für Stiftungen

Ein Mandant ist stiftungsgeeignet, wenn er ein größeres Vermögen hat, das erhalten bleiben soll. Florian warnt davor, einfach eine Stiftung zu errichten, ohne die individuelle Situation des Mandanten zu analysieren.

Unterschiede zwischen gemeinnützigen und privatnützigen Stiftungen

Die Unterscheidung zwischen gemeinnützigen und privatnützigen Stiftungen ist wichtig, da sie unterschiedliche rechtliche und steuerliche Implikationen haben. Bei der Planung sollten die Motive des Stifters berücksichtigt werden.

Aktuelle Entwicklungen im Stiftungsrecht

Die Stiftungsrechtsreform von 2023 zielt darauf ab, das Stiftungsrecht zu vereinheitlichen und die Beratung in diesem Bereich zu erleichtern. Die Reform kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Unternehmer Vermögen übertragen.

Familienstiftungen und Nachfolge

Familienstiftungen sind besonders attraktiv für Unternehmens- und Vermögensnachfolge, da sie keine Mitglieder haben und damit Nachfolgethemen effizienter gelöst werden können.

Steuerliche Aspekte von Stiftungen

Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind komplex. Familienstiftungen unterliegen der Erbschaftssteuer, es gibt jedoch Ausnahmen, die unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Vorteile bieten können.

Pfl ichtigkeitsansprüche und Stiftungen

Pflichtteilsansprüche spielen eine Rolle bei der Errichtung von Stiftungen, da sie nicht pflichtteilsfrei sind. Insbesondere bei der Errichtung unter Lebenden müssen diese Ansprüche beachtet werden.

Immobilien und Stiftungen

Immobilien sind eine interessante Asset-Klasse für Stiftungen, da sie langfristige Erträge generieren können. Die Übertragung von Immobilien auf eine Stiftung ist jedoch komplex und kann hohe Liquiditätsanforderungen mit sich bringen.

Einführung in das Thema Stiftungen

In dieser Episode wird das Thema Stiftungen in der Beratungspraxis behandelt. Dr. Florian Oppel, ein Experte für steuerliche Gestaltungsberatung, erläutert, wann Stiftungen für Mandanten sinnvoll sind und welche Rolle Familienstiftungen bei Nachfolge, Vermögensschutz und steuerlicher Gestaltung spielen.

Holistische Betrachtung von Stiftungen

Florian Oppel betont, dass Stiftungen nicht nur als Holdingersatz betrachtet werden sollten. Eine ganzheitliche Betrachtung, die rechtliche, steuerliche und familiäre Perspektiven einbezieht, ist entscheidend, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Typische Missverständnisse über Stiftungen

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Stiftungen immer steuerlich vorteilhaft sind. Tatsächlich kann die Errichtung einer Stiftung in vielen Fällen sogar nachteilig sein, insbesondere wenn es sich um privatnützige Stiftungen handelt, die nicht steuerbefreit sind.

Motive für die Gründung von Stiftungen

Als häufigste Motive für die Gründung von Stiftungen nennt Oppel Nachfolgeplanung, Vermögensschutz und unternehmerische Motive, insbesondere im deutschen Mittelstand. Viele Unternehmer möchten ihr Unternehmen über Generationen erhalten.

Das richtige Mandant-Profil für Stiftungen

Ein Mandant ist stiftungsgeeignet, wenn er ein größeres Vermögen hat, das erhalten bleiben soll. Florian warnt davor, einfach eine Stiftung zu errichten, ohne die individuelle Situation des Mandanten zu analysieren.

Unterschiede zwischen gemeinnützigen und privatnützigen Stiftungen

Die Unterscheidung zwischen gemeinnützigen und privatnützigen Stiftungen ist wichtig, da sie unterschiedliche rechtliche und steuerliche Implikationen haben. Bei der Planung sollten die Motive des Stifters berücksichtigt werden.

Aktuelle Entwicklungen im Stiftungsrecht

Die Stiftungsrechtsreform von 2023 zielt darauf ab, das Stiftungsrecht zu vereinheitlichen und die Beratung in diesem Bereich zu erleichtern. Die Reform kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Unternehmer Vermögen übertragen.

Familienstiftungen und Nachfolge

Familienstiftungen sind besonders attraktiv für Unternehmens- und Vermögensnachfolge, da sie keine Mitglieder haben und damit Nachfolgethemen effizienter gelöst werden können.

Steuerliche Aspekte von Stiftungen

Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind komplex. Familienstiftungen unterliegen der Erbschaftssteuer, es gibt jedoch Ausnahmen, die unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Vorteile bieten können.

Pfl ichtigkeitsansprüche und Stiftungen

Pflichtteilsansprüche spielen eine Rolle bei der Errichtung von Stiftungen, da sie nicht pflichtteilsfrei sind. Insbesondere bei der Errichtung unter Lebenden müssen diese Ansprüche beachtet werden.

Immobilien und Stiftungen

Immobilien sind eine interessante Asset-Klasse für Stiftungen, da sie langfristige Erträge generieren können. Die Übertragung von Immobilien auf eine Stiftung ist jedoch komplex und kann hohe Liquiditätsanforderungen mit sich bringen.

#92 - Generationenkonflikt in der Kanzlei

15.07.2026

Generationenkonflikte in der Kanzlei

Die Diskussion dreht sich um die Generationenkonflikte in Steuerkanzleien, insbesondere die unterschiedlichen Erwartungen an Arbeit, Führung und Entwicklung zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob die jüngere Generation tatsächlich einen leichteren Arbeitsstil bevorzugt oder ob sie lediglich offener über bestehende Probleme spricht.

Klischees und Realität

Es wird debattiert, ob Klischees über die Generationen, wie das Streben nach Work-Life-Balance und eine Abneigung gegen Verantwortung, zutreffen. Einige jüngere Mitarbeiter streben nach persönlicher Weiterentwicklung und sehen die Notwendigkeit, auch in stressigen Phasen Verantwortung zu übernehmen.

Führung und Verantwortung

Ein zentrales Thema ist die Art der Führung in Kanzleien. Ältere Generationen müssen sich anpassen und erkennen, dass die jüngeren Mitarbeiter oft mehr Eigenverantwortung und Flexibilität verlangen. Führungskräfte sollten einen Raum schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten können und gleichzeitig die Erwartungen der Kanzlei erfüllt werden.

Der Einfluss von Social Media

Die Influenz von Social Media auf die Berufswahl junger Menschen wird thematisiert. Viele sehen alternative Karrierewege, die schneller zu Erfolg führen können, was das Bild der Steuerberatung als weniger attraktiv erscheinen lässt. Dennoch wird die Steuerberatung als sicherer und lohnenswerter Karriereweg hervorgehoben.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Die Gesprächspartner geben Tipps, wie Kanzleien den Generationenkonflikt erkennen und entschärfen können. Dazu gehört das Bewusstsein für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Generationen sowie die Schaffung einer modernen Arbeitsumgebung, die eine offene Kommunikation und Wertschätzung fördert.

Generationenkonflikte in der Kanzlei

Die Diskussion dreht sich um die Generationenkonflikte in Steuerkanzleien, insbesondere die unterschiedlichen Erwartungen an Arbeit, Führung und Entwicklung zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob die jüngere Generation tatsächlich einen leichteren Arbeitsstil bevorzugt oder ob sie lediglich offener über bestehende Probleme spricht.

Klischees und Realität

Es wird debattiert, ob Klischees über die Generationen, wie das Streben nach Work-Life-Balance und eine Abneigung gegen Verantwortung, zutreffen. Einige jüngere Mitarbeiter streben nach persönlicher Weiterentwicklung und sehen die Notwendigkeit, auch in stressigen Phasen Verantwortung zu übernehmen.

Führung und Verantwortung

Ein zentrales Thema ist die Art der Führung in Kanzleien. Ältere Generationen müssen sich anpassen und erkennen, dass die jüngeren Mitarbeiter oft mehr Eigenverantwortung und Flexibilität verlangen. Führungskräfte sollten einen Raum schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten können und gleichzeitig die Erwartungen der Kanzlei erfüllt werden.

Der Einfluss von Social Media

Die Influenz von Social Media auf die Berufswahl junger Menschen wird thematisiert. Viele sehen alternative Karrierewege, die schneller zu Erfolg führen können, was das Bild der Steuerberatung als weniger attraktiv erscheinen lässt. Dennoch wird die Steuerberatung als sicherer und lohnenswerter Karriereweg hervorgehoben.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Die Gesprächspartner geben Tipps, wie Kanzleien den Generationenkonflikt erkennen und entschärfen können. Dazu gehört das Bewusstsein für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Generationen sowie die Schaffung einer modernen Arbeitsumgebung, die eine offene Kommunikation und Wertschätzung fördert.

#91 - Wein, Wandel, Steuerrecht

15.06.2026

Die digitale Zukunft der Steuerkanzlei

Die Steuerkanzlei wandelt sich in Richtung Digitalisierung, was Fachassistenten für Digitalisierung und IT-Prozesse zu unverzichtbaren Teammitgliedern macht. Ein Lehrgang bereitet Interessierte in zehn Monaten auf diese Herausforderung vor.

Weinbau und Steuerrecht

Das Thema Weinbau und Steuerrecht ist komplex und verunsichert viele Steuerberater. Ein Experte erläutert, dass die Ausbildung oft keine ausreichenden Kenntnisse über landwirtschaftliche Mandate vermittelt, was zu Unsicherheiten führt.

Steuerliche Eingrenzungen im Weinbau

Es wird diskutiert, wann ein Weinbaubetrieb aus steuerlicher Sicht als landwirtschaftlich gilt und wann er ins Gewerbe übergeht. Der Zukauf von Trauben kann zu einer gewerblichen Einstufung führen, was erhebliche steuerliche Konsequenzen hat.

Umsatzsteuer und Durchschnittssatzbesteuerung

Die Durchschnittssatzbesteuerung bietet Erleichterungen, doch viele Winzer sind aufgrund gestiegener Umsätze gezwungen, zur Regelbesteuerung zu wechseln, was eine genaue Prüfung der Vorsteuerabzüge erfordert.

Nachfolge im Weingut

Die Nachfolge in Weingütern gestaltet sich oft schwierig, besonders wenn kein Familienmitglied den Betrieb übernehmen möchte. Es werden verschiedene Modelle vorgestellt, um die Übergabe steuerlich optimal zu gestalten.

Tipps für Steuerberater

Steuerberater sollten frühzeitig das Thema Nachfolge ansprechen und proaktiv nach potenziellen Nachfolgern suchen, um eine reibungslose Übergabe des Weinguts zu gewährleisten.

Die digitale Zukunft der Steuerkanzlei

Die Steuerkanzlei wandelt sich in Richtung Digitalisierung, was Fachassistenten für Digitalisierung und IT-Prozesse zu unverzichtbaren Teammitgliedern macht. Ein Lehrgang bereitet Interessierte in zehn Monaten auf diese Herausforderung vor.

Weinbau und Steuerrecht

Das Thema Weinbau und Steuerrecht ist komplex und verunsichert viele Steuerberater. Ein Experte erläutert, dass die Ausbildung oft keine ausreichenden Kenntnisse über landwirtschaftliche Mandate vermittelt, was zu Unsicherheiten führt.

Steuerliche Eingrenzungen im Weinbau

Es wird diskutiert, wann ein Weinbaubetrieb aus steuerlicher Sicht als landwirtschaftlich gilt und wann er ins Gewerbe übergeht. Der Zukauf von Trauben kann zu einer gewerblichen Einstufung führen, was erhebliche steuerliche Konsequenzen hat.

Umsatzsteuer und Durchschnittssatzbesteuerung

Die Durchschnittssatzbesteuerung bietet Erleichterungen, doch viele Winzer sind aufgrund gestiegener Umsätze gezwungen, zur Regelbesteuerung zu wechseln, was eine genaue Prüfung der Vorsteuerabzüge erfordert.

Nachfolge im Weingut

Die Nachfolge in Weingütern gestaltet sich oft schwierig, besonders wenn kein Familienmitglied den Betrieb übernehmen möchte. Es werden verschiedene Modelle vorgestellt, um die Übergabe steuerlich optimal zu gestalten.

Tipps für Steuerberater

Steuerberater sollten frühzeitig das Thema Nachfolge ansprechen und proaktiv nach potenziellen Nachfolgern suchen, um eine reibungslose Übergabe des Weinguts zu gewährleisten.