Resonanzraum Bildung
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Resonanzraum Bildung

Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH)

Beschreibung

In der Podcastreihe Resonanzraum Bildung kommen wir mit Expertinnen und Experten aus dem Bildungs-/Schulumfeld ins Gespräch. Wir stellen Fragen, lassen teilhaben an den reichhaltigen Erfahrungen und regen zum Nachdenken an. Resonanzraum Bildung - ein Podcast der Pädagogischen Hochschule Zürich, moderiert von Wiltrud Weidinger.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Learning in Today's World

25.03.2026

Einfluss gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen auf das Lernen

Im Podcast diskutieren John Hattie und Janet Clinton die Auswirkungen der gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen auf das Lernen und die Lehrer-Schüler-Beziehungen. Sie reflektieren über ihre Erfahrungen an Schulen in der Schweiz, wo sie positive Interaktionen zwischen Schülern und die Bedeutung von Feedback bemerkten. Hattie betont die Notwendigkeit von klaren Karrierewegen für Lehrer, um die Qualität im Unterricht langfristig zu sichern.

Die Bedeutung von Klassenklima und Autonomie

Hattie und Clinton thematisieren die Notwendigkeit eines positiven Klassenklimas, in dem Schüler sich sicher fühlen, Fehler zu machen und Fragen zu stellen. Hattie spricht sich gegen die Vorstellung von Autonomie aus und sieht die Verantwortung der Lehrer darin, eine Lernumgebung zu schaffen, die alle Schüler einbezieht. Clinton ergänzt, dass Lehrer auch in der Lage sein sollten, ihre Unterrichtsmethoden anzupassen und Feedback von Schülern aktiv einzuholen.

Herausforderungen und Lösungen für Lehrkräfte

Die beiden Experten erörtern die Herausforderungen, vor denen Lehrer stehen, insbesondere in Bezug auf den Druck, Lehrpläne einzuhalten und mit heterogenen Gruppen zu arbeiten. Sie empfehlen, dass Schulen effizienter arbeiten und unnötige Aufgaben reduzieren sollten. Zudem betonen sie die Bedeutung von professioneller Entwicklung, die auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten ist.

Die Rolle von Technologie und sozialen Medien

Hattie und Clinton diskutieren die Herausforderungen, die mit sozialen Medien und Technologie verbunden sind. Während Clinton die Notwendigkeit sieht, Schüler auf den Umgang mit digitalen Medien vorzubereiten, spricht sich Hattie für Einschränkungen aus, um Missbrauch und Ablenkung zu verhindern. Beide betonen die Wichtigkeit, kritisches Denken zu fördern und Schüler zu lehren, Informationen zu bewerten.

Tipps für angehende Lehrer

Abschließend geben Hattie und Clinton zukünftigen Lehrern Ratschläge, um erfolgreich zu sein. Sie ermutigen, sich auf die Bedürfnisse der Schüler zu konzentrieren, evaluative Denkweise zu fördern und sich kontinuierlich weiterzubilden. Die Fähigkeit, Probleme zu identifizieren und evidenzbasierte Lösungen zu finden, sei entscheidend für den Lehrerberuf.

Einfluss gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen auf das Lernen

Im Podcast diskutieren John Hattie und Janet Clinton die Auswirkungen der gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen auf das Lernen und die Lehrer-Schüler-Beziehungen. Sie reflektieren über ihre Erfahrungen an Schulen in der Schweiz, wo sie positive Interaktionen zwischen Schülern und die Bedeutung von Feedback bemerkten. Hattie betont die Notwendigkeit von klaren Karrierewegen für Lehrer, um die Qualität im Unterricht langfristig zu sichern.

Die Bedeutung von Klassenklima und Autonomie

Hattie und Clinton thematisieren die Notwendigkeit eines positiven Klassenklimas, in dem Schüler sich sicher fühlen, Fehler zu machen und Fragen zu stellen. Hattie spricht sich gegen die Vorstellung von Autonomie aus und sieht die Verantwortung der Lehrer darin, eine Lernumgebung zu schaffen, die alle Schüler einbezieht. Clinton ergänzt, dass Lehrer auch in der Lage sein sollten, ihre Unterrichtsmethoden anzupassen und Feedback von Schülern aktiv einzuholen.

Herausforderungen und Lösungen für Lehrkräfte

Die beiden Experten erörtern die Herausforderungen, vor denen Lehrer stehen, insbesondere in Bezug auf den Druck, Lehrpläne einzuhalten und mit heterogenen Gruppen zu arbeiten. Sie empfehlen, dass Schulen effizienter arbeiten und unnötige Aufgaben reduzieren sollten. Zudem betonen sie die Bedeutung von professioneller Entwicklung, die auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten ist.

Die Rolle von Technologie und sozialen Medien

Hattie und Clinton diskutieren die Herausforderungen, die mit sozialen Medien und Technologie verbunden sind. Während Clinton die Notwendigkeit sieht, Schüler auf den Umgang mit digitalen Medien vorzubereiten, spricht sich Hattie für Einschränkungen aus, um Missbrauch und Ablenkung zu verhindern. Beide betonen die Wichtigkeit, kritisches Denken zu fördern und Schüler zu lehren, Informationen zu bewerten.

Tipps für angehende Lehrer

Abschließend geben Hattie und Clinton zukünftigen Lehrern Ratschläge, um erfolgreich zu sein. Sie ermutigen, sich auf die Bedürfnisse der Schüler zu konzentrieren, evaluative Denkweise zu fördern und sich kontinuierlich weiterzubilden. Die Fähigkeit, Probleme zu identifizieren und evidenzbasierte Lösungen zu finden, sei entscheidend für den Lehrerberuf.

Das Lesen in der Krise

27.01.2026

Einführung in die Lesekompetenzkrise

Die Lesekompetenz unter Jugendlichen in der Schweiz ist seit 2015 rückläufig, was als ernstes Problem angesehen wird. Mike Philipp betont die Notwendigkeit, frühzeitig und systematisch gegen diese Entwicklung vorzugehen, um die Risikogruppen zu verkleinern.

Einfluss digitaler Medien

Die Veränderungen im Leseverhalten durch digitale Medien sind signifikant. Junge Menschen wachsen in einer Welt auf, in der Bildschirmmedien dominieren, was Auswirkungen auf ihre Lesekompetenz und -gewohnheiten hat.

Rolle der Schule

Schulen müssen Maßnahmen ergreifen, die über kurzfristige Sprachförderung hinausgehen und systematische Ansätze zur Leseförderung bis zum Ende der Volksschulzeit verfolgen. Die Förderung sollte auch fächerübergreifend gestaltet werden.

Einfache Sprache und Lesefähigkeit

Einfache Sprache kann helfen, den Zugang zu Informationen für Menschen mit niedriger Lesekompetenz zu verbessern, fördert jedoch nicht notwendigerweise die langfristige Lesefähigkeit. Es ist wichtig, Lesefähigkeiten aktiv und nachhaltig zu entwickeln.

Chancen und Risiken der KI

Der Einsatz von KI im Lesen bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Die Interaktion mit KI erfordert hohe Selbstregulationsfähigkeiten und kritisches Denken, um Fehlinformationen zu vermeiden.

Förderung der Lesefreude

Um Lesemotivation zu fördern, müssen Lehrkräfte gezielte Strategien entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen. Es ist entscheidend, die Schwierigkeiten der Schüler zu diagnostizieren und systematisch daran zu arbeiten, anstatt nur die Lesefreude zu betonen.

Einführung in die Lesekompetenzkrise

Die Lesekompetenz unter Jugendlichen in der Schweiz ist seit 2015 rückläufig, was als ernstes Problem angesehen wird. Mike Philipp betont die Notwendigkeit, frühzeitig und systematisch gegen diese Entwicklung vorzugehen, um die Risikogruppen zu verkleinern.

Einfluss digitaler Medien

Die Veränderungen im Leseverhalten durch digitale Medien sind signifikant. Junge Menschen wachsen in einer Welt auf, in der Bildschirmmedien dominieren, was Auswirkungen auf ihre Lesekompetenz und -gewohnheiten hat.

Rolle der Schule

Schulen müssen Maßnahmen ergreifen, die über kurzfristige Sprachförderung hinausgehen und systematische Ansätze zur Leseförderung bis zum Ende der Volksschulzeit verfolgen. Die Förderung sollte auch fächerübergreifend gestaltet werden.

Einfache Sprache und Lesefähigkeit

Einfache Sprache kann helfen, den Zugang zu Informationen für Menschen mit niedriger Lesekompetenz zu verbessern, fördert jedoch nicht notwendigerweise die langfristige Lesefähigkeit. Es ist wichtig, Lesefähigkeiten aktiv und nachhaltig zu entwickeln.

Chancen und Risiken der KI

Der Einsatz von KI im Lesen bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Die Interaktion mit KI erfordert hohe Selbstregulationsfähigkeiten und kritisches Denken, um Fehlinformationen zu vermeiden.

Förderung der Lesefreude

Um Lesemotivation zu fördern, müssen Lehrkräfte gezielte Strategien entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen. Es ist entscheidend, die Schwierigkeiten der Schüler zu diagnostizieren und systematisch daran zu arbeiten, anstatt nur die Lesefreude zu betonen.

Die Kunst der Resonanz

11.12.2025

Offenheit und Vertrauen im Unterricht

Lehrpersonen sollten Offenheit gegenüber unvorhergesehenen Situationen zeigen, um Resonanzräume in ihrem Unterricht zu schaffen. Vertrauen und Humor sind essentielle Bestandteile, um eine positive Lernatmosphäre zu fördern.

Resonanzmomente im Schulalltag

Resonanz wird durch besondere Momente erzeugt, sei es in der Musik oder im Unterricht. Diese können alltägliche Erlebnisse wie ein Besuch im Hallenbad oder das erfolgreiche Verstehen einer Mathematikaufgabe sein, die die Freude am Lernen verstärken.

Das Konzept der Resonanz

Das Konzept, das von Hartmut Rosa entwickelt wurde, umfasst die Beziehungen zwischen Lehrpersonen, Schülern und Lerninhalten. Resonanz entsteht durch eine wertschätzende Haltung, Empathie und Selbstresonanz, die Voraussetzung für eine gelungene Interaktion sind.

Herausforderungen und Heterogenität

Die Heterogenität in Klassen kann als Bereicherung angesehen werden, die Resonanz fördert, auch wenn sie Herausforderungen mit sich bringt. Lehrpersonen müssen sich anpassen und reflektieren, um auf die Bedürfnisse aller Schüler einzugehen.

Die Rolle der Schulleitung

Einen positiven Einfluss auf die Schulhauskultur hat die Schulleitung, die Freiräume für Lehrpersonen schafft. Dies ermöglicht die Entfaltung individueller Projekte und fördert die Kreativität im Schulalltag.

Umgang mit digitalen Medien

Ein bewusster Umgang mit Handys und sozialen Medien ist notwendig, um Resonanz im digitalen Raum zu schaffen. Die Schule muss den Schülern helfen, Medienkompetenz zu entwickeln und gesunde Beziehungen zu fördern.

Entschleunigung des Schulsystems

Es ist wichtig, den Kernauftrag der Schule zu reflektieren und überflüssige Aufgaben abzubauen, um die Schule als lebendigen Ort der Resonanz zu erhalten. Eine Diskussion darüber ist notwendig, um die Bildung zukunftsfähig zu gestalten.

Resonanz in der Lehrerausbildung

An der PH Zürich wird das Konzept der Resonanz bereits in der Ausbildung behandelt, um zukünftige Lehrpersonen für die Bedeutung von Resonanz im Unterricht zu sensibilisieren und ihre Leidenschaft für das Lehren zu entfachen.

Offenheit und Vertrauen im Unterricht

Lehrpersonen sollten Offenheit gegenüber unvorhergesehenen Situationen zeigen, um Resonanzräume in ihrem Unterricht zu schaffen. Vertrauen und Humor sind essentielle Bestandteile, um eine positive Lernatmosphäre zu fördern.

Resonanzmomente im Schulalltag

Resonanz wird durch besondere Momente erzeugt, sei es in der Musik oder im Unterricht. Diese können alltägliche Erlebnisse wie ein Besuch im Hallenbad oder das erfolgreiche Verstehen einer Mathematikaufgabe sein, die die Freude am Lernen verstärken.

Das Konzept der Resonanz

Das Konzept, das von Hartmut Rosa entwickelt wurde, umfasst die Beziehungen zwischen Lehrpersonen, Schülern und Lerninhalten. Resonanz entsteht durch eine wertschätzende Haltung, Empathie und Selbstresonanz, die Voraussetzung für eine gelungene Interaktion sind.

Herausforderungen und Heterogenität

Die Heterogenität in Klassen kann als Bereicherung angesehen werden, die Resonanz fördert, auch wenn sie Herausforderungen mit sich bringt. Lehrpersonen müssen sich anpassen und reflektieren, um auf die Bedürfnisse aller Schüler einzugehen.

Die Rolle der Schulleitung

Einen positiven Einfluss auf die Schulhauskultur hat die Schulleitung, die Freiräume für Lehrpersonen schafft. Dies ermöglicht die Entfaltung individueller Projekte und fördert die Kreativität im Schulalltag.

Umgang mit digitalen Medien

Ein bewusster Umgang mit Handys und sozialen Medien ist notwendig, um Resonanz im digitalen Raum zu schaffen. Die Schule muss den Schülern helfen, Medienkompetenz zu entwickeln und gesunde Beziehungen zu fördern.

Entschleunigung des Schulsystems

Es ist wichtig, den Kernauftrag der Schule zu reflektieren und überflüssige Aufgaben abzubauen, um die Schule als lebendigen Ort der Resonanz zu erhalten. Eine Diskussion darüber ist notwendig, um die Bildung zukunftsfähig zu gestalten.

Resonanz in der Lehrerausbildung

An der PH Zürich wird das Konzept der Resonanz bereits in der Ausbildung behandelt, um zukünftige Lehrpersonen für die Bedeutung von Resonanz im Unterricht zu sensibilisieren und ihre Leidenschaft für das Lehren zu entfachen.