Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich
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Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich

Ordensgemeinschaften Österreich

Beschreibung

„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich holt Ordensfrauen und -männer vor den Vorhang und – im wahrsten Sinne des Wortes – vor das Mikrofon. Ziel ist es, interessante Persönlichkeiten und besondere Talente vorzustellen sowie das Engagement von Ordensleuten in den vielfältigen Bereichen des Lebens zu zeigen. Der Podcast soll auch Platz bieten, gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen und anzusprechen sowie Hintergründe darzulegen.










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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

80: Zehn Jahre im Dienst der Weltkirche: P. Karl Wallner zieht Bilanz

13.08.2026

Einführung in die Weltmission

Pater Karl Wallner teilt seine bewegenden Erfahrungen in der Weltmission, die er über seine Rolle im Stift Heiligenkreuz und als Leiter von Mission Österreich gesammelt hat. Er reflektiert über die Herausforderungen und Erfolge der letzten zehn Jahre.

Erfahrungen und Herausforderungen

Wallner beschreibt, wie er 2016 in seine Position kam und die notwendigen Fundraising-Fähigkeiten erlernte, um die Hochschule zu unterstützen. Er hebt hervor, dass die Spenden im Laufe der Jahre zurückgegangen sind und wie wichtig es war, das Interesse an der Weltmission in Österreich wieder zu beleben.

Erfolge und Spendensteigerung

Unter Wallners Leitung konnte Mission Österreich die Spenden fast verdoppeln. Er betont die Bedeutung der Unterstützung für kirchliche Projekte in verschiedenen Ländern und die Notwendigkeit, die Verbindung zwischen der Kirche in Österreich und den globalen Kirchen zu stärken.

Projekte und deren Auswahl

Wallner erläutert die Kriterien für die Unterstützung von Projekten, die von den Generalsekretariaten vorgegeben werden. Er hebt die Wichtigkeit von Projektpartnern und die Herausforderungen bei der Finanzierung von Priestergehältern in verschiedenen Ländern hervor.

Die Rolle der Laien und Orden

Wallner argumentiert für eine größere Rolle der Laien in der Kirche und die Notwendigkeit, ihre Führungsfähigkeiten zu stärken. Die Orden, mit ihrer Stabilität und Kontinuität, sollten sich öffnen und ihre Charismen an die heutigen Bedürfnisse anpassen.

Zukunftsperspektiven und Tipps für den Nachfolger

Wallner gibt seinem Nachfolger den Rat, die bestehenden Strukturen zu achten und den Menschen in der Kirche zu zeigen, was Missio leistet. Er betont die Wichtigkeit von Geduld und Empathie im Umgang mit der Gemeinde.

Einführung in die Weltmission

Pater Karl Wallner teilt seine bewegenden Erfahrungen in der Weltmission, die er über seine Rolle im Stift Heiligenkreuz und als Leiter von Mission Österreich gesammelt hat. Er reflektiert über die Herausforderungen und Erfolge der letzten zehn Jahre.

Erfahrungen und Herausforderungen

Wallner beschreibt, wie er 2016 in seine Position kam und die notwendigen Fundraising-Fähigkeiten erlernte, um die Hochschule zu unterstützen. Er hebt hervor, dass die Spenden im Laufe der Jahre zurückgegangen sind und wie wichtig es war, das Interesse an der Weltmission in Österreich wieder zu beleben.

Erfolge und Spendensteigerung

Unter Wallners Leitung konnte Mission Österreich die Spenden fast verdoppeln. Er betont die Bedeutung der Unterstützung für kirchliche Projekte in verschiedenen Ländern und die Notwendigkeit, die Verbindung zwischen der Kirche in Österreich und den globalen Kirchen zu stärken.

Projekte und deren Auswahl

Wallner erläutert die Kriterien für die Unterstützung von Projekten, die von den Generalsekretariaten vorgegeben werden. Er hebt die Wichtigkeit von Projektpartnern und die Herausforderungen bei der Finanzierung von Priestergehältern in verschiedenen Ländern hervor.

Die Rolle der Laien und Orden

Wallner argumentiert für eine größere Rolle der Laien in der Kirche und die Notwendigkeit, ihre Führungsfähigkeiten zu stärken. Die Orden, mit ihrer Stabilität und Kontinuität, sollten sich öffnen und ihre Charismen an die heutigen Bedürfnisse anpassen.

Zukunftsperspektiven und Tipps für den Nachfolger

Wallner gibt seinem Nachfolger den Rat, die bestehenden Strukturen zu achten und den Menschen in der Kirche zu zeigen, was Missio leistet. Er betont die Wichtigkeit von Geduld und Empathie im Umgang mit der Gemeinde.

79: Dem Nächsten dienen: Ein Ritter des 21. Jahrhunderts

04.08.2026

Ritter des 21. Jahrhunderts

Frau Gottfried Kühnel-Gledin, Fürst Großprior des Malteser Ritterordens in Österreich, erläutert, dass moderne Ritter nicht mehr mit Schwertern, sondern mit Engagement für Menschen in Not agieren. Sie setzen sich aktiv für Kranke, Geflüchtete und Bedürftige ein und leben die Werte der Nächstenliebe und Zuwendung.

Die Geschichte des Malteserordens

Der Malteserorden blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück, die mit der Gründung des Königreichs von Jerusalem begann. Die ursprüngliche Aufgabe des Ordens war die Pflege von Kranken und Pilgern, eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird, wobei der Orden auch moderne Standards in der medizinischen Versorgung anstrebt.

Aktuelle Projekte und humanitäre Diplomatie

Der Orden betreibt weltweit humanitäre Projekte, darunter ein Krankenhaus in Bethlehem und Hilfsaktionen in Gaza. Die Diplomatie des Ordens konzentriert sich auf humanitäre Anliegen und ermöglicht es, in Krisengebieten Hilfe zu leisten und Beziehungen zu verschiedenen Staaten zu pflegen.

Berufung und Gemeinschaft im Malteserorden

Frau Kühnel-Gledin beschreibt die Berufung zum Dienst im Malteserorden als persönliche Angelegenheit. Mitglieder sind nicht nur in der Krankenpflege, sondern auch in sozialen Diensten aktiv. Die Gemeinschaft lebt durch den gemeinsamen Dienst am Menschen, unabhängig von Wohnort oder Lebenssituation der Mitglieder.

Die Souveränität des Malteserordens

Als ein einzigartiger kirchlicher und internationaler Orden hat der Malteserorden diplomatische Beziehungen zu über 115 Staaten und agiert als souveränes Völkerrechtssubjekt. Dies ermöglicht dem Orden, unabhängig von politischen Interessen zu arbeiten und humanitäre Hilfe effektiv zu leisten.

Schlussfolgerung

Die Malteser zeigen, dass Rittertum im 21. Jahrhundert bedeutet, sich für Frieden und Hilfe zu engagieren, nicht für Kampf und Gewalt. Frau Kühnel-Gledin und ihre Kolleg:innen stehen als lebendige Beispiele für den Dienst an den Bedürftigen.

Ritter des 21. Jahrhunderts

Frau Gottfried Kühnel-Gledin, Fürst Großprior des Malteser Ritterordens in Österreich, erläutert, dass moderne Ritter nicht mehr mit Schwertern, sondern mit Engagement für Menschen in Not agieren. Sie setzen sich aktiv für Kranke, Geflüchtete und Bedürftige ein und leben die Werte der Nächstenliebe und Zuwendung.

Die Geschichte des Malteserordens

Der Malteserorden blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück, die mit der Gründung des Königreichs von Jerusalem begann. Die ursprüngliche Aufgabe des Ordens war die Pflege von Kranken und Pilgern, eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird, wobei der Orden auch moderne Standards in der medizinischen Versorgung anstrebt.

Aktuelle Projekte und humanitäre Diplomatie

Der Orden betreibt weltweit humanitäre Projekte, darunter ein Krankenhaus in Bethlehem und Hilfsaktionen in Gaza. Die Diplomatie des Ordens konzentriert sich auf humanitäre Anliegen und ermöglicht es, in Krisengebieten Hilfe zu leisten und Beziehungen zu verschiedenen Staaten zu pflegen.

Berufung und Gemeinschaft im Malteserorden

Frau Kühnel-Gledin beschreibt die Berufung zum Dienst im Malteserorden als persönliche Angelegenheit. Mitglieder sind nicht nur in der Krankenpflege, sondern auch in sozialen Diensten aktiv. Die Gemeinschaft lebt durch den gemeinsamen Dienst am Menschen, unabhängig von Wohnort oder Lebenssituation der Mitglieder.

Die Souveränität des Malteserordens

Als ein einzigartiger kirchlicher und internationaler Orden hat der Malteserorden diplomatische Beziehungen zu über 115 Staaten und agiert als souveränes Völkerrechtssubjekt. Dies ermöglicht dem Orden, unabhängig von politischen Interessen zu arbeiten und humanitäre Hilfe effektiv zu leisten.

Schlussfolgerung

Die Malteser zeigen, dass Rittertum im 21. Jahrhundert bedeutet, sich für Frieden und Hilfe zu engagieren, nicht für Kampf und Gewalt. Frau Kühnel-Gledin und ihre Kolleg:innen stehen als lebendige Beispiele für den Dienst an den Bedürftigen.

78: H. Ewald Donhoffer: Ein anderer Klang des Lebens

03.07.2026

Der Weg von der Bühne ins Kloster

Frater Ewald Nathanael Donhoffer, einst Orchesterdirigent, hat sich entschieden, seine Karriere in der Kirchenmusik fortzusetzen, nachdem ihn das ständige Reisen und der Druck des Musikgeschäfts belasteten. Heute ist er Stiftskapellmeister und Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz.

Musik und Glauben

Donhoffer reflektiert über die Bedeutung von Musik in der Liturgie und deren Einfluss auf den Glauben. Er betont, dass Musik Emotionen transportiert und eine wichtige Rolle in der Gottesdienstgestaltung spielt, indem sie Texte verändert und vertieft.

Die Rolle der Kirchenmusik

Er erläutert die Herausforderungen, vor denen Kirchenmusiker stehen, insbesondere die Notwendigkeit von Ausbildungsstätten für Kirchenmusiker. Diese sind entscheidend, um die Qualität der Kirchenmusik zu erhalten und zu fördern, was auch Teil des Auftrags des Zweiten Vatikanums ist.

Die Zukunft der Kirchenmusik

Donhoffer sieht Potenzial in der Wiederbelebung des Interesses an Kirchenmusik, insbesondere bei jüngeren Generationen, die klassische und zeitgenössische Musik schätzen. Er betont die Notwendigkeit der liturgischen Bildung und der aktiven Teilnahme der Gemeinde.

Persönliche Erfahrungen

Abschließend teilt Donhoffer, dass viele musikalische Erlebnisse ihn geprägt haben, und hebt hervor, dass Musik für ihn eine Form des Gebets geworden ist. Er identifiziert sich stark mit seiner Rolle als Bruder im Glauben und bevorzugt die Anrede "Frater", da sie Gemeinschaft und Gleichheit betont.

Der Weg von der Bühne ins Kloster

Frater Ewald Nathanael Donhoffer, einst Orchesterdirigent, hat sich entschieden, seine Karriere in der Kirchenmusik fortzusetzen, nachdem ihn das ständige Reisen und der Druck des Musikgeschäfts belasteten. Heute ist er Stiftskapellmeister und Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz.

Musik und Glauben

Donhoffer reflektiert über die Bedeutung von Musik in der Liturgie und deren Einfluss auf den Glauben. Er betont, dass Musik Emotionen transportiert und eine wichtige Rolle in der Gottesdienstgestaltung spielt, indem sie Texte verändert und vertieft.

Die Rolle der Kirchenmusik

Er erläutert die Herausforderungen, vor denen Kirchenmusiker stehen, insbesondere die Notwendigkeit von Ausbildungsstätten für Kirchenmusiker. Diese sind entscheidend, um die Qualität der Kirchenmusik zu erhalten und zu fördern, was auch Teil des Auftrags des Zweiten Vatikanums ist.

Die Zukunft der Kirchenmusik

Donhoffer sieht Potenzial in der Wiederbelebung des Interesses an Kirchenmusik, insbesondere bei jüngeren Generationen, die klassische und zeitgenössische Musik schätzen. Er betont die Notwendigkeit der liturgischen Bildung und der aktiven Teilnahme der Gemeinde.

Persönliche Erfahrungen

Abschließend teilt Donhoffer, dass viele musikalische Erlebnisse ihn geprägt haben, und hebt hervor, dass Musik für ihn eine Form des Gebets geworden ist. Er identifiziert sich stark mit seiner Rolle als Bruder im Glauben und bevorzugt die Anrede "Frater", da sie Gemeinschaft und Gleichheit betont.