Tatort Krebs – der Forschungspodcast der Nationalen Dekade gegen Krebs
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Tatort Krebs – der Forschungspodcast der Nationalen Dekade gegen Krebs

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt / Nationale Dekade gegen Krebs

Beschreibung

In dieser Staffel können Sie sich auf kurze To-go-Folgen freuen, in denen wir verschiedene Forschungsprojekte aus der Dekade vorstellen. Dafür haben wir mit den Projektverantwortlichen gesprochen und nachgefragt: Woran wird aktuell geforscht, welche Ansätze sind besonders vielversprechend und was bedeutet das perspektivisch für Patientinnen und Patienten?

Die Nationale Dekade gegen Krebs ist eine Task Force aus starken Akteuren, um gemeinsam die Krebsforschung in Deutschland zu stärken. Sie wurde vom Bundesforschungsministerium ins Leben gerufen.
Website: www.dekade-gegen-krebs.de

Impressum: https://www.dekade-gegen-krebs.de/impressum

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 9: Brustkrebs-Langzeittherapie besser anpassen – mit Kathrin Thedieck, Christiane Opitz und Cindy Körner | BALANCE

18.08.2026

Forschungsprojekt Balance-ET

Das Projekt Balance-ET beschäftigt sich mit dem Langzeitüberleben von Patientinnen mit hormonrezeptor-positivem Brustkrebs, die oft eine Antihormontherapie erhalten. Diese Therapie ist wirksam, kann jedoch auch belastende Nebenwirkungen verursachen. Ziel des Projekts ist es, Rückfälle und langfristige Nebenwirkungen besser zu verstehen und individuelle Risiken der Patientinnen einzuschätzen.

Vorstellung der Referenten

Prof. Dr. Katrin Tedig, Dr. Christiane Opitz und Dr. Cindy Körner diskutieren ihre Hintergründe in der Krebsforschung. Tedig fokussiert sich auf Tumorstoffwechsel, Opitz auf den Krebsstoffwechsel und Immunantworten, und Körner bringt persönliche Erfahrungen als Brustkrebspatientin in die Forschung ein.

Methodik und Erkenntnisse

Balance-ET nutzt die Analyse von Stoffwechselprodukten in Körperflüssigkeiten, um das individuelle Risiko von Patientinnen zu bestimmen und Therapien zu optimieren. Erste Daten zeigen Zusammenhänge zwischen Stoffwechselmarkern und späteren Rückfällen sowie Langzeitnebenwirkungen.

Einfluss auf Patientinnen

Die Forschung zielt darauf ab, die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern, indem individuelle Therapieanpassungen ermöglicht werden, um Nebenwirkungen zu minimieren und die Lebenszeit zu verlängern.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg von Balance-ET. Experten aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen, um umfassende Perspektiven auf die Forschung zu gewinnen.

Forschungsförderung

Die Unterstützung durch die Nationale Dekade gegen Krebs ist zentral für das Projekt, da langfristige Förderungen essenziell für die Durchführung und den Aufbau von biomedizinischen Ressourcen sind.

Appell an Betroffene und Interessierte

Forscher werden ermutigt, den Kontakt zu Betroffenen zu suchen, um relevante Forschungsfragen zu identifizieren. Betroffene sollten sich aktiv in ihre Behandlung einbringen und eigene Prioritäten setzen.

Forschungsprojekt Balance-ET

Das Projekt Balance-ET beschäftigt sich mit dem Langzeitüberleben von Patientinnen mit hormonrezeptor-positivem Brustkrebs, die oft eine Antihormontherapie erhalten. Diese Therapie ist wirksam, kann jedoch auch belastende Nebenwirkungen verursachen. Ziel des Projekts ist es, Rückfälle und langfristige Nebenwirkungen besser zu verstehen und individuelle Risiken der Patientinnen einzuschätzen.

Vorstellung der Referenten

Prof. Dr. Katrin Tedig, Dr. Christiane Opitz und Dr. Cindy Körner diskutieren ihre Hintergründe in der Krebsforschung. Tedig fokussiert sich auf Tumorstoffwechsel, Opitz auf den Krebsstoffwechsel und Immunantworten, und Körner bringt persönliche Erfahrungen als Brustkrebspatientin in die Forschung ein.

Methodik und Erkenntnisse

Balance-ET nutzt die Analyse von Stoffwechselprodukten in Körperflüssigkeiten, um das individuelle Risiko von Patientinnen zu bestimmen und Therapien zu optimieren. Erste Daten zeigen Zusammenhänge zwischen Stoffwechselmarkern und späteren Rückfällen sowie Langzeitnebenwirkungen.

Einfluss auf Patientinnen

Die Forschung zielt darauf ab, die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern, indem individuelle Therapieanpassungen ermöglicht werden, um Nebenwirkungen zu minimieren und die Lebenszeit zu verlängern.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg von Balance-ET. Experten aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen, um umfassende Perspektiven auf die Forschung zu gewinnen.

Forschungsförderung

Die Unterstützung durch die Nationale Dekade gegen Krebs ist zentral für das Projekt, da langfristige Förderungen essenziell für die Durchführung und den Aufbau von biomedizinischen Ressourcen sind.

Appell an Betroffene und Interessierte

Forscher werden ermutigt, den Kontakt zu Betroffenen zu suchen, um relevante Forschungsfragen zu identifizieren. Betroffene sollten sich aktiv in ihre Behandlung einbringen und eigene Prioritäten setzen.

Folge 8: Darmkrebs besser verstehen: Die Rolle des Mikrobioms – mit Prof. Dr. Sebastian Zeissig | Mi-EOCRC

03.07.2026

Einführung in das MyEOCRC-Projekt

Das MyEOCRC-Projekt untersucht die Rolle des Mikrobioms bei der Entstehung von frühem Darmkrebs, der zunehmend auch bei jüngeren Menschen unter 50 Jahren auftritt. Ziel ist es, neue Ansätze zur Risikoeinschätzung und Prävention zu entwickeln, indem Darmbakterien und deren Einfluss auf Ernährung analysiert werden.

Motivation zur Krebsforschung

Prof. Dr. Sebastian Zeisig, der projektverantwortliche Forscher, erläutert, dass seine Neugier und Beharrlichkeit ihn motiviert haben, in die Krebsforschung zu gehen. Er und sein Team entdeckten zufällig, dass bakterielle Veränderungen sowohl bei Autoimmunerkrankungen als auch bei Darmkrebs eine Rolle spielen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Das Konsortium untersucht, wie das Mikrobiom das Risiko für Darmkrebs regulieren kann. Die Forscher möchten durch die Analyse von Mikrobiom-Signaturen im Stuhl vorhersagen, wer gefährdet ist, Darmkrebs zu entwickeln, und Therapien entwickeln, die das Mikrobiom modifizieren.

Besonderheiten des Forschungsansatzes

Der interdisziplinäre Ansatz des Forschungsteams ist entscheidend. Die Verbindung von Mikrobiomforschung mit Ernährungswissenschaften soll helfen, den Einfluss einer westlichen Ernährung auf das Risiko für Darmkrebs zu verstehen und gegebenenfalls zu reduzieren.

Wichtige Erkenntnisse und Erfolge

Eine zentrale Erkenntnis ist, dass das Mikrobiom sowohl fördernde als auch hemmende Effekte auf die Krebsentwicklung hat. Aktuell wird das Mikrobiom weiter untersucht, um präventive und therapeutische Ansätze zu entwickeln.

Einfluss auf Patienten

Obwohl sich die Forschung noch in einem frühen Stadium befindet, zielt sie darauf ab, Mikrobiom-Signaturen zur Risikoeinschätzung zu nutzen und möglicherweise neue Therapien zu entwickeln, die auf die Modulation des Mikrobioms abzielen.

Zukünftige Schritte

In der zweiten Hälfte des Projekts liegt der Fokus auf der Anwendung der bisher gewonnenen Erkenntnisse. Die Forscher wollen die Korrelation von Mikrobiom-Signaturen mit dem Risiko für Darmkrebs weiter untersuchen und therapeutische Ansätze testen.

Interdisziplinarität in der Krebsforschung

Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen ist für den Erfolg des Konsortiums unerlässlich. Verschiedene Expertisen tragen dazu bei, umfassendere Forschungsergebnisse zu erzielen.

Bedeutung der Forschungsförderung

Die Förderung durch die Nationale Dekade gegen Krebs ist entscheidend für die Durchführung des Projekts. Ohne diese Unterstützung wäre die Forschung in diesem Umfang nicht möglich.

Ermutigung für Betroffene und Interessierte

Prof. Zeisig ermutigt sowohl Betroffene als auch Interessierte, sich aktiv an der Forschung zu beteiligen und unterstützt durch klinische Studien oder persönliche Neugier, um die Entwicklung neuer Therapien voranzutreiben.

Einführung in das MyEOCRC-Projekt

Das MyEOCRC-Projekt untersucht die Rolle des Mikrobioms bei der Entstehung von frühem Darmkrebs, der zunehmend auch bei jüngeren Menschen unter 50 Jahren auftritt. Ziel ist es, neue Ansätze zur Risikoeinschätzung und Prävention zu entwickeln, indem Darmbakterien und deren Einfluss auf Ernährung analysiert werden.

Motivation zur Krebsforschung

Prof. Dr. Sebastian Zeisig, der projektverantwortliche Forscher, erläutert, dass seine Neugier und Beharrlichkeit ihn motiviert haben, in die Krebsforschung zu gehen. Er und sein Team entdeckten zufällig, dass bakterielle Veränderungen sowohl bei Autoimmunerkrankungen als auch bei Darmkrebs eine Rolle spielen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Das Konsortium untersucht, wie das Mikrobiom das Risiko für Darmkrebs regulieren kann. Die Forscher möchten durch die Analyse von Mikrobiom-Signaturen im Stuhl vorhersagen, wer gefährdet ist, Darmkrebs zu entwickeln, und Therapien entwickeln, die das Mikrobiom modifizieren.

Besonderheiten des Forschungsansatzes

Der interdisziplinäre Ansatz des Forschungsteams ist entscheidend. Die Verbindung von Mikrobiomforschung mit Ernährungswissenschaften soll helfen, den Einfluss einer westlichen Ernährung auf das Risiko für Darmkrebs zu verstehen und gegebenenfalls zu reduzieren.

Wichtige Erkenntnisse und Erfolge

Eine zentrale Erkenntnis ist, dass das Mikrobiom sowohl fördernde als auch hemmende Effekte auf die Krebsentwicklung hat. Aktuell wird das Mikrobiom weiter untersucht, um präventive und therapeutische Ansätze zu entwickeln.

Einfluss auf Patienten

Obwohl sich die Forschung noch in einem frühen Stadium befindet, zielt sie darauf ab, Mikrobiom-Signaturen zur Risikoeinschätzung zu nutzen und möglicherweise neue Therapien zu entwickeln, die auf die Modulation des Mikrobioms abzielen.

Zukünftige Schritte

In der zweiten Hälfte des Projekts liegt der Fokus auf der Anwendung der bisher gewonnenen Erkenntnisse. Die Forscher wollen die Korrelation von Mikrobiom-Signaturen mit dem Risiko für Darmkrebs weiter untersuchen und therapeutische Ansätze testen.

Interdisziplinarität in der Krebsforschung

Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen ist für den Erfolg des Konsortiums unerlässlich. Verschiedene Expertisen tragen dazu bei, umfassendere Forschungsergebnisse zu erzielen.

Bedeutung der Forschungsförderung

Die Förderung durch die Nationale Dekade gegen Krebs ist entscheidend für die Durchführung des Projekts. Ohne diese Unterstützung wäre die Forschung in diesem Umfang nicht möglich.

Ermutigung für Betroffene und Interessierte

Prof. Zeisig ermutigt sowohl Betroffene als auch Interessierte, sich aktiv an der Forschung zu beteiligen und unterstützt durch klinische Studien oder persönliche Neugier, um die Entwicklung neuer Therapien voranzutreiben.

Folge 7: Sarkome nach Strahlentherapie besser verstehen – mit Melissa Harbrücker und Jens Jakob | TTRIS-CSI

05.06.2026

Projektziel und Vorgehen

Im Fokus steht das Forschungsprojekt TETRA-CSI zu strahlenassoziierten Sarkomen, rare Tumore, die years nach Strahlentherapie auftreten können. Ziel ist es, Ursachenfaktoren besser zu verstehen, Risikofaktoren früher zu erkennen und Therapien zu optimieren. Klinische Daten werden mit molekularen und genetischen Informationen verknüpft, um ein ganzheitliches Bild der Entstehung zu erhalten und die Versorgung Betroffener zu verbessern.

Forschungsansatz und Zusammenarbeit

Der Ansatz ist interdisziplinär: Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Molekularbiologie, Humangenetik, Krebsregister und Psychoonkologie arbeiten eng zusammen. Patientenbeteiligung durch aktive Einbindung in Entwicklung, Durchführung und Interpretation der Ergebnisse spielt eine zentrale Rolle. Ziel ist, aus verschiedenen Perspektiven Fragestellungen umfassend zu bearbeiten und translational nutzbare Erkenntnisse zu generieren.

Bisherige Erkenntnisse und Erfolge

Das Projekt baut auf einem Vorläuferprojekt auf, das wissenschaftliche Grundlagen und eine strukturierte Literaturanalyse erarbeitete. Erste Erfolge umfassen die Rekrutierung von acht Patientinnen und Patienten im ersten Monat sowie etablierte Workflows für Probengewinnung und Datenerhebung. Weiteres Vorgehen konzentriert sich auf die Verfeinerung der Methodik und die Auswertung der ersten Daten.

Auswirkungen, Zukunft und Förderung

Langfristig zielt die Arbeit darauf ab, Entstehungstrends besser zu erkennen, Prävention zu stärken und Behandlungsansätze zu verbessern. Ein molekulares Tumorboard soll individuelle Therapien begleiten. Netzwerke über Standorte hinweg ermöglichen Datenerhebung bei seltenen Erkrankungen. Die Förderung durch nationale Programme erleichtert die Zusammenarbeit, den Aufbau von Infrastruktur und die gemeinsame Interpretation der Ergebnisse.

Projektziel und Vorgehen

Im Fokus steht das Forschungsprojekt TETRA-CSI zu strahlenassoziierten Sarkomen, rare Tumore, die years nach Strahlentherapie auftreten können. Ziel ist es, Ursachenfaktoren besser zu verstehen, Risikofaktoren früher zu erkennen und Therapien zu optimieren. Klinische Daten werden mit molekularen und genetischen Informationen verknüpft, um ein ganzheitliches Bild der Entstehung zu erhalten und die Versorgung Betroffener zu verbessern.

Forschungsansatz und Zusammenarbeit

Der Ansatz ist interdisziplinär: Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Molekularbiologie, Humangenetik, Krebsregister und Psychoonkologie arbeiten eng zusammen. Patientenbeteiligung durch aktive Einbindung in Entwicklung, Durchführung und Interpretation der Ergebnisse spielt eine zentrale Rolle. Ziel ist, aus verschiedenen Perspektiven Fragestellungen umfassend zu bearbeiten und translational nutzbare Erkenntnisse zu generieren.

Bisherige Erkenntnisse und Erfolge

Das Projekt baut auf einem Vorläuferprojekt auf, das wissenschaftliche Grundlagen und eine strukturierte Literaturanalyse erarbeitete. Erste Erfolge umfassen die Rekrutierung von acht Patientinnen und Patienten im ersten Monat sowie etablierte Workflows für Probengewinnung und Datenerhebung. Weiteres Vorgehen konzentriert sich auf die Verfeinerung der Methodik und die Auswertung der ersten Daten.

Auswirkungen, Zukunft und Förderung

Langfristig zielt die Arbeit darauf ab, Entstehungstrends besser zu erkennen, Prävention zu stärken und Behandlungsansätze zu verbessern. Ein molekulares Tumorboard soll individuelle Therapien begleiten. Netzwerke über Standorte hinweg ermöglichen Datenerhebung bei seltenen Erkrankungen. Die Förderung durch nationale Programme erleichtert die Zusammenarbeit, den Aufbau von Infrastruktur und die gemeinsame Interpretation der Ergebnisse.