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re|Staat digital – Der ÖFIT-Podcast

Fraunhofer FOKUS

Beschreibung

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) verfolgt das Ziel mit wissenschaftlich fundierten Ideen Denkräume für die Gestaltung des digitalen Wandels von Staat und Gesellschaft zu eröffnen. Dabei steht ein Ansatz im Vordergrund, der interdisziplinär sowohl technische als auch gesellschaftliche, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte und Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Vision ist dabei ein gestaltungsfähiger Staat für die demokratische Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Der ÖFIT-Podcast „re|Staat digital“ macht, in nun neuem Gewand, die in Publikationen und Vorträgen ausgearbeiteten Ergebnisse auch auditiv einem breiteren Publikum zugänglich und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen. Im offenen Gespräch geben Nicole Opiela, Dr. Mike Weber und unsere weiteren Exptert:innen Einblick in die Forschung und Themenbereiche des ÖFIT. Die Moderation dieses neuen Konzepts übernehmen Phillip Eins und Franziska Walser.

Das Kompetenzzentrum ist am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS angesiedelt und wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.
https://www.oeffentliche-it.de/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Nachnutzung von LLMs

12.03.2026

Einführung in KI-Tools in der Verwaltung

In Deutschland setzen verschiedene Bundesländer wie Berlin, Hamburg und Hessen zunehmend auf KI-Tools, um die öffentliche Verwaltung effizienter zu gestalten. Chatbots ermöglichen es, Bürgeranfragen rund um die Uhr zu beantworten, was die Servicestellen entlastet und die Wartezeiten verkürzt. Die KI kann zudem große Mengen unstrukturierter Daten verarbeiten und somit die Verwaltungsmitarbeitenden unterstützen.

Unterschiedliche Ansätze und Lösungen

In den verschiedenen Verwaltungen entwickeln unterschiedliche Behörden ihre eigenen KI-Lösungen, was Fragen zur Notwendigkeit dieser Eigenentwicklungen aufwirft. Eine Vorstudie des Kompetenzzentrums Öffentliche IT zeigt die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Nutzung von Anwendungen auf.

Praktische Anwendungen von KI

Ein Beispiel ist der Hamburger Chatbot LL Moin, der Texte auswertet, zusammenfasst und umformuliert. Während solche Anwendungen effizienter arbeiten als manuelle Prozesse, bleibt die Rolle der Mitarbeitenden entscheidend für die Generierung von Ideen und die Anwendung der KI-Tools.

Datenschutz- und Sicherheitsfragen

Ein zentrales Thema sind die Datenschutzanforderungen, insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Daten. Viele Behörden benötigen geschützte Räume für ihre Daten, was die Notwendigkeit individueller Lösungen erklärt. Die Diskussion über digitale Souveränität und die Kontrolle über die verwendeten Daten ist ebenfalls wichtig.

Zusammenarbeit und Vernetzung

Die Vorstudie betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Behörden, um die Entwicklung und Nutzung von KI-Tools zu fördern. Modelle wie LL Moin werden anderen Verwaltungen zur Verfügung gestellt, um Synergien zu schaffen und die Implementierung zu beschleunigen.

Zukunftsausblick

Langfristig wird erwartet, dass KI-Tools eine zentrale Rolle in der Verwaltung spielen werden, besonders in der Verarbeitung von Texten und der Automatisierung von Verwaltungsverfahren. Die Herausforderung besteht darin, die notwendigen Grundlagen wie funktionierende Register und Datenkommunikation zu schaffen.

Einführung in KI-Tools in der Verwaltung

In Deutschland setzen verschiedene Bundesländer wie Berlin, Hamburg und Hessen zunehmend auf KI-Tools, um die öffentliche Verwaltung effizienter zu gestalten. Chatbots ermöglichen es, Bürgeranfragen rund um die Uhr zu beantworten, was die Servicestellen entlastet und die Wartezeiten verkürzt. Die KI kann zudem große Mengen unstrukturierter Daten verarbeiten und somit die Verwaltungsmitarbeitenden unterstützen.

Unterschiedliche Ansätze und Lösungen

In den verschiedenen Verwaltungen entwickeln unterschiedliche Behörden ihre eigenen KI-Lösungen, was Fragen zur Notwendigkeit dieser Eigenentwicklungen aufwirft. Eine Vorstudie des Kompetenzzentrums Öffentliche IT zeigt die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Nutzung von Anwendungen auf.

Praktische Anwendungen von KI

Ein Beispiel ist der Hamburger Chatbot LL Moin, der Texte auswertet, zusammenfasst und umformuliert. Während solche Anwendungen effizienter arbeiten als manuelle Prozesse, bleibt die Rolle der Mitarbeitenden entscheidend für die Generierung von Ideen und die Anwendung der KI-Tools.

Datenschutz- und Sicherheitsfragen

Ein zentrales Thema sind die Datenschutzanforderungen, insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Daten. Viele Behörden benötigen geschützte Räume für ihre Daten, was die Notwendigkeit individueller Lösungen erklärt. Die Diskussion über digitale Souveränität und die Kontrolle über die verwendeten Daten ist ebenfalls wichtig.

Zusammenarbeit und Vernetzung

Die Vorstudie betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Behörden, um die Entwicklung und Nutzung von KI-Tools zu fördern. Modelle wie LL Moin werden anderen Verwaltungen zur Verfügung gestellt, um Synergien zu schaffen und die Implementierung zu beschleunigen.

Zukunftsausblick

Langfristig wird erwartet, dass KI-Tools eine zentrale Rolle in der Verwaltung spielen werden, besonders in der Verarbeitung von Texten und der Automatisierung von Verwaltungsverfahren. Die Herausforderung besteht darin, die notwendigen Grundlagen wie funktionierende Register und Datenkommunikation zu schaffen.

Innovationsnetzwerke

21.01.2026

Einführung in Innovationsnetzwerke

In dieser Episode wird das Konzept der Innovationsnetzwerke innerhalb der öffentlichen Verwaltung beleuchtet. Diese Netzwerke sind nicht nur Plattformen für den Austausch, sondern zielen darauf ab, neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln und den Wissensaustausch zu fördern.

Die Rolle der Gäste

Franziska Walser moderiert die Diskussion mit Liadon Sage und Dr. Mike Weber. Liadon, als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bringt Expertise aus dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT ein, während Mike als Trendforscher die strategische Bedeutung von Innovationsnetzwerken hervorhebt.

Vorteile und Herausforderungen von Netzwerken

Die Teilnehmer diskutieren die Vorteile der Netzwerkarbeit, wie den Zugang zu neuen Ideen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Gleichzeitig wird die Herausforderung thematisiert, dass viele Netzwerke informell sind und die Teilnahme oft zeitaufwendig ist.

Wichtigkeit der thematischen Fokussierung

Ein gutes Netzwerk benötigt eine klare thematische Ausrichtung und eine aktive Koordination. Ein „Kümmerer“ ist entscheidend, um Struktur zu bieten und Impulse zu setzen, damit die Teilnehmer aktiv mitgestalten können.

Online vs. Offline-Formate

Die Diskussion beleuchtet auch die Vor- und Nachteile von Online- und Offline-Formaten. Während Online-Formate die Teilnahme erleichtern, können persönliche Treffen eine tiefere Verbindlichkeit schaffen.

Innovationsnetzwerke im Fokus

Innovationsnetzwerke unterscheiden sich von allgemeinen Netzwerken, indem sie als strategisches Werkzeug der Verwaltung fungieren, um deren Handlungsfähigkeit zu sichern und zu verbessern. Der Begriff umfasst auch den Wissenstransfer, der für die Innovationskraft entscheidend ist.

Beispiele erfolgreicher Netzwerke

Die Gäste nennen mehrere spezifische Innovationsnetzwerke, darunter das KI-Campus der Polizei, das sich mit ethischen Fragestellungen zur Überwachung beschäftigt. Es werden auch Best Practices aus verschiedenen Netzwerken diskutiert, die den Wissenstransfer und die praktische Anwendung fördern.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Episode endet mit der Feststellung, dass trotz der Vielzahl an Netzwerken eine bessere strategische Nutzung und Unterstützung durch die Verwaltungsorganisationen erforderlich ist, um die Effizienz und den Nutzen der Netzwerkarbeit zu maximieren.

Einführung in Innovationsnetzwerke

In dieser Episode wird das Konzept der Innovationsnetzwerke innerhalb der öffentlichen Verwaltung beleuchtet. Diese Netzwerke sind nicht nur Plattformen für den Austausch, sondern zielen darauf ab, neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln und den Wissensaustausch zu fördern.

Die Rolle der Gäste

Franziska Walser moderiert die Diskussion mit Liadon Sage und Dr. Mike Weber. Liadon, als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bringt Expertise aus dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT ein, während Mike als Trendforscher die strategische Bedeutung von Innovationsnetzwerken hervorhebt.

Vorteile und Herausforderungen von Netzwerken

Die Teilnehmer diskutieren die Vorteile der Netzwerkarbeit, wie den Zugang zu neuen Ideen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Gleichzeitig wird die Herausforderung thematisiert, dass viele Netzwerke informell sind und die Teilnahme oft zeitaufwendig ist.

Wichtigkeit der thematischen Fokussierung

Ein gutes Netzwerk benötigt eine klare thematische Ausrichtung und eine aktive Koordination. Ein „Kümmerer“ ist entscheidend, um Struktur zu bieten und Impulse zu setzen, damit die Teilnehmer aktiv mitgestalten können.

Online vs. Offline-Formate

Die Diskussion beleuchtet auch die Vor- und Nachteile von Online- und Offline-Formaten. Während Online-Formate die Teilnahme erleichtern, können persönliche Treffen eine tiefere Verbindlichkeit schaffen.

Innovationsnetzwerke im Fokus

Innovationsnetzwerke unterscheiden sich von allgemeinen Netzwerken, indem sie als strategisches Werkzeug der Verwaltung fungieren, um deren Handlungsfähigkeit zu sichern und zu verbessern. Der Begriff umfasst auch den Wissenstransfer, der für die Innovationskraft entscheidend ist.

Beispiele erfolgreicher Netzwerke

Die Gäste nennen mehrere spezifische Innovationsnetzwerke, darunter das KI-Campus der Polizei, das sich mit ethischen Fragestellungen zur Überwachung beschäftigt. Es werden auch Best Practices aus verschiedenen Netzwerken diskutiert, die den Wissenstransfer und die praktische Anwendung fördern.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Episode endet mit der Feststellung, dass trotz der Vielzahl an Netzwerken eine bessere strategische Nutzung und Unterstützung durch die Verwaltungsorganisationen erforderlich ist, um die Effizienz und den Nutzen der Netzwerkarbeit zu maximieren.

Digitale Souveränität bei LLMs

11.12.2025

Einführung in KI-Tools

Im Podcast wird die zunehmende Nutzung von KI-Tools, insbesondere von großen Sprachmodellen (LLMs), thematisiert. Diese Technologien unterstützen nicht nur in der Recherche, sondern finden auch Anwendung in der öffentlichen Verwaltung, indem sie Dokumente analysieren und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bearbeiten.

Rolle der KI in der öffentlichen Verwaltung

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob KI-Tools die Fachkräfte im öffentlichen Dienst ersetzen oder unterstützen können. Es wird betont, dass KI eher dazu dient, bestehende Mitarbeitende in ihrer Arbeit zu entlasten und effizienter zu machen.

Digitale Souveränität und die Bundesverwaltung

Der Fokus der Studie liegt auf digitaler Souveränität, die die Unabhängigkeit von großen, vor allem amerikanischen, Technologieanbietern betont. Die Bundesverwaltung entwickelt Anwendungen auf Basis von LLMs, um ihren eigenen Datenbedarf sicher und selbstbestimmt zu decken.

Entwicklung und Nutzung von Anwendungen

Ein zentraler Punkt ist, dass die Bundesverwaltung keine eigenen Sprachmodelle entwickelt, sondern bestehende LLMs verwendet. Die Studie untersucht, wie diese Anwendungen entstehen und welche Anforderungen an digitale Souveränität gestellt werden.

Herausforderungen und Empfehlungen

Die Podcast-Gäste heben rechtliche Unsicherheiten und die Notwendigkeit eines höheren Kompetenzaufbaus in der Verwaltung hervor. Zudem wird die Idee einer gemeinsamen KI-Infrastruktur zur Steigerung der Effizienz und Reduzierung von Abhängigkeiten diskutiert. Open Source wird als wichtiges Element genannt, um Transparenz und Mitbestimmung zu fördern.

Fazit

Die Studie zeigt, dass ein hohes Bewusstsein für digitale Souveränität in der Bundesverwaltung existiert. Es wird betont, dass die Entwicklung von KI-Anwendungen und der Austausch zwischen den Behörden verbessert werden müssen, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Innovationskraft zu steigern.

Einführung in KI-Tools

Im Podcast wird die zunehmende Nutzung von KI-Tools, insbesondere von großen Sprachmodellen (LLMs), thematisiert. Diese Technologien unterstützen nicht nur in der Recherche, sondern finden auch Anwendung in der öffentlichen Verwaltung, indem sie Dokumente analysieren und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bearbeiten.

Rolle der KI in der öffentlichen Verwaltung

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob KI-Tools die Fachkräfte im öffentlichen Dienst ersetzen oder unterstützen können. Es wird betont, dass KI eher dazu dient, bestehende Mitarbeitende in ihrer Arbeit zu entlasten und effizienter zu machen.

Digitale Souveränität und die Bundesverwaltung

Der Fokus der Studie liegt auf digitaler Souveränität, die die Unabhängigkeit von großen, vor allem amerikanischen, Technologieanbietern betont. Die Bundesverwaltung entwickelt Anwendungen auf Basis von LLMs, um ihren eigenen Datenbedarf sicher und selbstbestimmt zu decken.

Entwicklung und Nutzung von Anwendungen

Ein zentraler Punkt ist, dass die Bundesverwaltung keine eigenen Sprachmodelle entwickelt, sondern bestehende LLMs verwendet. Die Studie untersucht, wie diese Anwendungen entstehen und welche Anforderungen an digitale Souveränität gestellt werden.

Herausforderungen und Empfehlungen

Die Podcast-Gäste heben rechtliche Unsicherheiten und die Notwendigkeit eines höheren Kompetenzaufbaus in der Verwaltung hervor. Zudem wird die Idee einer gemeinsamen KI-Infrastruktur zur Steigerung der Effizienz und Reduzierung von Abhängigkeiten diskutiert. Open Source wird als wichtiges Element genannt, um Transparenz und Mitbestimmung zu fördern.

Fazit

Die Studie zeigt, dass ein hohes Bewusstsein für digitale Souveränität in der Bundesverwaltung existiert. Es wird betont, dass die Entwicklung von KI-Anwendungen und der Austausch zwischen den Behörden verbessert werden müssen, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Innovationskraft zu steigern.