Servus & Moin - Der Maisberger-PR-Podcast
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Servus & Moin - Der Maisberger-PR-Podcast

Anja von Bestenbostel; Lukas Zimmer

Beschreibung

München und Bremen – über Jahre hinweg bildeten sie die vielleicht spannendste Rivalität in der Fußball-Bundesliga. Ganz kollegial und vor allem vollständig erstklassig geht es stattdessen bei „Servus und Moin - dem Maisberger-PR-Podcast“ zu: Regelmäßig diskutieren Anja aus Bremen und Lukas aus München über die wichtigsten Trends und Themen aus der Welt der Kommunikation. Mal mit und mal ohne Expert*innen– aber immer mit viel Spaß an der Diskussion.
Wie setze ich eine Thought-Leadership-Kampagne richtig auf? Wie kann die PR-Branche die wachsende Bedeutung der Daten für sich nutzen? Und wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit? Diese und viele weitere Themen erwarten euch bei „Servus und Moin“ – immer brandaktuell, oft witzig, aber nie langweilig.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Season 2 #7 Krisenkommunikation

08.05.2026

Frühe Signale und neue Realität

Krisenkommunikation beginnt früh: KI erkennt Signale in Daten, Muster und Verschiebungen im Sentiment oft früher als menschliche Teams merken. Dadurch verändern sich Warnsignale und Abläufe, weil Krisen nicht mehr erst sichtbar entstehen. Statt auf Schlagzeilen zu warten, verschiebt sich das Verständnis von Ursachen, Wirkung und Verantwortlichkeit hin zu proaktiver Beobachtung und klarer Wahrnehmung.

Vier Brüche im Krisenbetrieb

Erstens: Monitoring wandert in Richtung Vorhersage. Zweitens: Zero-Click-Kommunikation. Inhalte müssen so aufgebaut sein, dass Zusammenfassungen korrekt interpretiert werden, auch hinter Paywalls. Drittens: Reputation wird immer präsenter, Eskalationspunkte treten jederzeit auf. Viertens: Desinformation skaliert, Deepfakes verbreiten sich schneller als Reaktionszeit.

Zwei zentrale Bausteine und konkrete Maßnahmen

Wichtige Bausteine sind ein echter Schubladenplan und regelmäßiges Training. Themen, klare Verantwortlichkeiten, vorbereitete Botschaften, durchgespielte Szenarien und No-Gos strukturieren die Arbeit. Training, Simulationen und Medientrainings stärken das Verhalten, nicht nur das Wissen. Vorbereitung erfolgt in wiederkehrenden Übungen, nicht erst in einer Krise.

Krisenkommunikation als System

Die Kernaussage: Krisenkommunikation ist kein reines Reaktionswerkzeug, sondern ein Frühwarnsystem, ein Reputationssystem und ein Trainingssystem. Am stärksten wirkt sie, wenn sie so vorbereitet ist, dass sie gar nicht sichtbar werden kann, weil Eskalationen vermieden werden und Vertrauen früh aufgebaut wird.

Frühe Signale und neue Realität

Krisenkommunikation beginnt früh: KI erkennt Signale in Daten, Muster und Verschiebungen im Sentiment oft früher als menschliche Teams merken. Dadurch verändern sich Warnsignale und Abläufe, weil Krisen nicht mehr erst sichtbar entstehen. Statt auf Schlagzeilen zu warten, verschiebt sich das Verständnis von Ursachen, Wirkung und Verantwortlichkeit hin zu proaktiver Beobachtung und klarer Wahrnehmung.

Vier Brüche im Krisenbetrieb

Erstens: Monitoring wandert in Richtung Vorhersage. Zweitens: Zero-Click-Kommunikation. Inhalte müssen so aufgebaut sein, dass Zusammenfassungen korrekt interpretiert werden, auch hinter Paywalls. Drittens: Reputation wird immer präsenter, Eskalationspunkte treten jederzeit auf. Viertens: Desinformation skaliert, Deepfakes verbreiten sich schneller als Reaktionszeit.

Zwei zentrale Bausteine und konkrete Maßnahmen

Wichtige Bausteine sind ein echter Schubladenplan und regelmäßiges Training. Themen, klare Verantwortlichkeiten, vorbereitete Botschaften, durchgespielte Szenarien und No-Gos strukturieren die Arbeit. Training, Simulationen und Medientrainings stärken das Verhalten, nicht nur das Wissen. Vorbereitung erfolgt in wiederkehrenden Übungen, nicht erst in einer Krise.

Krisenkommunikation als System

Die Kernaussage: Krisenkommunikation ist kein reines Reaktionswerkzeug, sondern ein Frühwarnsystem, ein Reputationssystem und ein Trainingssystem. Am stärksten wirkt sie, wenn sie so vorbereitet ist, dass sie gar nicht sichtbar werden kann, weil Eskalationen vermieden werden und Vertrauen früh aufgebaut wird.

Season 2 #6 Die größten PR-Fehler

27.03.2026

Die größten PR-Fehler

In dieser Episode werden die drei häufigsten PR-Fehler behandelt, die sowohl Anfänger als auch Profis machen. Diese Fehler kosten Zeit, Glaubwürdigkeit und journalistische Beziehungen und schmälern letztendlich die Reichweite und den Impact der PR-Arbeit.

Fehler Nummer 1: Interne Relevanz

Der erste Fehler besteht darin, dass Unternehmen glauben, ihre internen Neuigkeiten seien für die Öffentlichkeit relevant. Der sogenannte "Journalistentest" wird empfohlen: Bevor man pitcht, sollte man sich fragen, ob man die Nachricht auch lesen würde, wenn es nicht die eigene Firma betrifft.

Fehler Nummer 2: Gießkannenprinzip

Der zweite Fehler ist das Versenden von Massen-Pressemitteilungen an viele Journalisten. Stattdessen sollte man fünf gut personalisierte Pitches an Journalisten senden, die tatsächlich an dem Thema interessiert sind. Qualität schlägt hier eindeutig Quantität.

Fehler Nummer 3: Timing-Ignoranz

Der dritte Fehler ist das falsche Timing von Pressemitteilungen. Es wird geraten, Pitches zu vermeiden, die an Freitagnachmittagen oder während wichtiger Breaking News verschickt werden. Ein gutes Timing ist entscheidend für die Sichtbarkeit der Story.

Praktische Tipps

Die Episode schließt mit der Aufforderung, die letzten PR-Aktionen auf diese Fehler zu überprüfen und für zukünftige Pitches die "drei Fragenregel" zu verwenden: Journalist-Test bestanden? Personalisierung gegeben? Passt das Timing?

Die größten PR-Fehler

In dieser Episode werden die drei häufigsten PR-Fehler behandelt, die sowohl Anfänger als auch Profis machen. Diese Fehler kosten Zeit, Glaubwürdigkeit und journalistische Beziehungen und schmälern letztendlich die Reichweite und den Impact der PR-Arbeit.

Fehler Nummer 1: Interne Relevanz

Der erste Fehler besteht darin, dass Unternehmen glauben, ihre internen Neuigkeiten seien für die Öffentlichkeit relevant. Der sogenannte "Journalistentest" wird empfohlen: Bevor man pitcht, sollte man sich fragen, ob man die Nachricht auch lesen würde, wenn es nicht die eigene Firma betrifft.

Fehler Nummer 2: Gießkannenprinzip

Der zweite Fehler ist das Versenden von Massen-Pressemitteilungen an viele Journalisten. Stattdessen sollte man fünf gut personalisierte Pitches an Journalisten senden, die tatsächlich an dem Thema interessiert sind. Qualität schlägt hier eindeutig Quantität.

Fehler Nummer 3: Timing-Ignoranz

Der dritte Fehler ist das falsche Timing von Pressemitteilungen. Es wird geraten, Pitches zu vermeiden, die an Freitagnachmittagen oder während wichtiger Breaking News verschickt werden. Ein gutes Timing ist entscheidend für die Sichtbarkeit der Story.

Praktische Tipps

Die Episode schließt mit der Aufforderung, die letzten PR-Aktionen auf diese Fehler zu überprüfen und für zukünftige Pitches die "drei Fragenregel" zu verwenden: Journalist-Test bestanden? Personalisierung gegeben? Passt das Timing?

Season 2 #5 Reddit

20.03.2026

Einführung in Reddit für PR

Die Episode beleuchtet die Bedeutung von Reddit für PR-Strategien und betont, dass Reddit kein klassischer Social-Media-Kanal ist, sondern ein Frühwarnsystem für Themen und Narrative. Kommunikationsabteilungen ignorieren oft Reddit, obwohl es wertvolle Einblicke in öffentliche Diskussionen bietet.

Die Rolle von Reddit in der PR

Reddit fungiert in drei wesentlichen Bereichen als wichtiges Instrument für PR: Erstens als Themenradar für Journalisten, die auf Reddit Trends und Debatten frühzeitig erkennen können. Zweitens beeinflusst Reddit die Suchmaschinen-Sichtbarkeit, da echte Diskussionen oft höher eingestuft werden. Drittens prägen Inhalte von Reddit die Trainingsdaten vieler KI-Modelle, was die Relevanz der Plattform in der heutigen digitalen Landschaft unterstreicht.

Strategische Empfehlungen für PR-Profis

Für Kommunikationsverantwortliche ergibt sich aus der Episode eine klare Handlungsanweisung: Reddit beobachten, Narrative verstehen und Themen früh erkennen. Die Plattform sollte als ein Ort betrachtet werden, an dem Unternehmen lernen können, wie über ihre Branche gesprochen wird. Klassische PR-Methoden sind auf Reddit jedoch kontraproduktiv, da die Community sehr sensibel auf Marketingversuche reagiert.

Fazit

Reddit ist ein Narrativ-Labor, das wertvolle Einblicke in aufkommende Themen bietet. PR-Strategen sollten überlegen, wo Geschichten entstehen, um frühzeitig darauf reagieren zu können.

Einführung in Reddit für PR

Die Episode beleuchtet die Bedeutung von Reddit für PR-Strategien und betont, dass Reddit kein klassischer Social-Media-Kanal ist, sondern ein Frühwarnsystem für Themen und Narrative. Kommunikationsabteilungen ignorieren oft Reddit, obwohl es wertvolle Einblicke in öffentliche Diskussionen bietet.

Die Rolle von Reddit in der PR

Reddit fungiert in drei wesentlichen Bereichen als wichtiges Instrument für PR: Erstens als Themenradar für Journalisten, die auf Reddit Trends und Debatten frühzeitig erkennen können. Zweitens beeinflusst Reddit die Suchmaschinen-Sichtbarkeit, da echte Diskussionen oft höher eingestuft werden. Drittens prägen Inhalte von Reddit die Trainingsdaten vieler KI-Modelle, was die Relevanz der Plattform in der heutigen digitalen Landschaft unterstreicht.

Strategische Empfehlungen für PR-Profis

Für Kommunikationsverantwortliche ergibt sich aus der Episode eine klare Handlungsanweisung: Reddit beobachten, Narrative verstehen und Themen früh erkennen. Die Plattform sollte als ein Ort betrachtet werden, an dem Unternehmen lernen können, wie über ihre Branche gesprochen wird. Klassische PR-Methoden sind auf Reddit jedoch kontraproduktiv, da die Community sehr sensibel auf Marketingversuche reagiert.

Fazit

Reddit ist ein Narrativ-Labor, das wertvolle Einblicke in aufkommende Themen bietet. PR-Strategen sollten überlegen, wo Geschichten entstehen, um frühzeitig darauf reagieren zu können.