RHI Podcast with Tina Maier-Schneider
Tina Maier-Schneider
Beschreibung
Im persönlichen Gespräch unterhalten sich Wissenschaftler:innen mit Host Tina Maier-Schneider über ihr Leben und ihre Arbeit. Hier lernen Sie Menschen kennen, die etwas bewegen.
Über uns: Aus interdisziplinärer Perspektive setzt sich das Roman Herzog Institut mit Werten, Führungsfragen und Zukunftsaussichten auseinander. Dabei fühlen wir uns in erster Linie den reformerischen Anliegen unseres Namensgebers Roman Herzog verpflichtet. Jenseits aller tagespolitischen Aktualität wollen wir eine langfristige Perspektive für Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Dafür arbeiten wir auf wissenschaftlicher Basis, bringen unterschiedlichste Akteure zusammen, fördern den interdisziplinären Ergebnisaustausch und den gesellschaftlichen Dialog. Unsere Arbeitsergebnisse stellen wir der Öffentlichkeit durch Videos, Publikationen und Veranstaltungen zur Verfügung.
Folgen Sie uns auf...
✔️ Twitter: https://twitter.com/rhi_institut
✔️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/roman-herzog-institut-e-v
✔️ Instagram: https://www.instagram.com/rhi_institut
✔️ Jetzt unseren Newsletter abonnieren und die nächste Veranstaltung live erleben, oder unsere kommenden Publikationen erhalten! Anmeldung unter: https://www.romanherzoginstitut.de/newsletter.html
Im Web finden Sie uns unter www.romanherzoginstitut.de #ThinkTank #Gesellschaft #Deutschland #RHI
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
#78 Michael Butter: „Wir sind alle nicht gefeit vor Verschwörungstheorien.“
Verschwörungstheorien im deutschen Kontext
Michael Butter, Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte, diskutiert mit Tina Meyer-Schneider die spezifische deutsche Perspektive auf Verschwörungstheorien, die aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts resultiert. Er betont, dass diese Theorien oft mit realen Ängsten und Nöten verknüpft sind, und dass es wichtig ist, die Gründe zu verstehen, warum Menschen solche Theorien glauben.
Persönlicher Werdegang von Michael Butter
Butter erzählt von seinem akademischen Werdegang und wie seine Dissertation über die Darstellung von Adolf Hitler in der amerikanischen Literatur zu seinem Interesse an Verschwörungstheorien führte. Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Thema entwickelte sich seine Expertise und er wurde zu einem gefragten Experten.
Wissenschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung
Butter sieht es als seine Pflicht an, als Geisteswissenschaftler in der Öffentlichkeit über Verschwörungstheorien aufzuklären. Er möchte das Verständnis für die komplexen Mechanismen hinter diesen Theorien fördern und differenzierte Sichtweisen anbieten, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie.
Sein Umgang mit Verschwörungstheorien
Butter diskutiert auch, wie er mit Kritik und Anfeindungen umgeht, die er von Anhängern von Verschwörungstheorien erhält. Er versucht, einen Dialog zu führen und den Menschen zuzuhören, um Missverständnisse abzubauen.
Einfluss der Populärkultur
Die Rolle der Populärkultur, insbesondere in Serien und Filmen, wird ebenfalls thematisiert. Butter erklärt, wie diese Medien oft Verschwörungstheorien ansprechen und somit sowohl unterhalten als auch beeinflussen können.
Ratschläge an Studierende
Zum Abschluss gibt Butter Ratschläge an Studierende, sich für die Themen zu begeistern, die sie interessieren, und nicht zu strategisch zu denken, um die besten Ergebnisse in ihrer akademischen Laufbahn zu erzielen.
#77 Roberto Simanowski: „Der Dialog ist etwas, was in einem selber anfängt.“
Künstliche Intelligenz und ihre Herausforderungen
Roberto Simanowski spricht über die Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI) und die Versuchung, sich von ihr die Texte schreiben zu lassen. Er betont die Wichtigkeit, den Spaß am Denken zu bewahren und die KI weise zu nutzen, anstatt sich von ihr abhängig zu machen.
Der Mensch hinter den Ideen
Im Gespräch mit Tina Meyer-Schneider wird Simanowskis Werdegang thematisiert. Er beschreibt seine Prägung durch die DDR und die Herausforderungen, die er während seiner Ausbildung und Studienzeit erlebte. Trotz seiner Arbeiterfamilie gelang ihm eine Bildungskarriere, die ihn schließlich in die digitale Literatur und Medienwissenschaft führte.
Von der Literatur zur Medienwissenschaft
Simanowski reflektiert über seinen Weg von der Literaturwissenschaft zur Medienwissenschaft und seine Erfahrungen an internationalen Universitäten, insbesondere in den USA. Seine interdisziplinäre Forschung und seine frühen Arbeiten zur digitalen Literatur haben ihn in der akademischen Welt etabliert.
Kulturelle Unterschiede und persönliche Einblicke
Das Gespräch beleuchtet auch die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Brasilien, seine Erfahrungen in Rio de Janeiro und die Herausforderungen, die mit dem Leben in verschiedenen kulturellen Kontexten verbunden sind. Simanowski beschreibt, wie diese Erfahrungen seine Perspektiven geprägt haben.
Sprache und Identität
Schließlich diskutiert Simanowski, wie sich seine Gedankenwelt zwischen Deutsch und Englisch bewegt und wie er die deutsche Sprache als Teil seiner Identität schätzt. Er hebt hervor, dass das Schreiben in seiner Muttersprache für ihn ein bedeutendes Erlebnis ist.
#76 Andreas Urs Sommer: "Ich hoffe, dass man die Stiftung als einen Ort wahrnehmen wird, an dem Wissenschaft zündet.“
Einführung in die Neugestaltung der Stiftung
Tina Meyer-Schneider diskutiert mit Andreas Urs Sommer, dem neuen Leiter der Karl Friedrich von Siemens Stiftung, über die zukünftige Ausrichtung der Stiftung und deren Rolle als Brücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Sommer betont die Bedeutung von Neugierde und der Notwendigkeit, die Stiftung als dynamischen Ort für wissenschaftlichen Austausch zu positionieren.
Die Rolle der Neugierde in der Wissenschaft
Sommer reflektiert über seine eigene Neugierde und die Entscheidung, von der Universität Freiburg zur Stiftung zu wechseln. Er sieht die Stiftung als Plattform, die nicht nur akademische, sondern auch breitere gesellschaftliche Fragen aufwirft und diskutiert. Die Stiftung soll ein Ort sein, wo Neugierde als universelle Tugend gefördert wird.
Sondervortragsprogramm und Themenvielfalt
Ein neu initiiertes Sondervortragsprogramm behandelt das Thema Hoffnung und umfasst ein breites Spektrum an Wissenschaftlern und Themen. Sommer hebt hervor, dass die Veranstaltungen auch die Möglichkeit bieten, über grundlegende Fragen nachzudenken und eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit zu schaffen.
Herausforderungen und Ansätze der Stiftung
Die Stiftung steht vor der Herausforderung, wissenschaftliche Themen verständlich zu kommunizieren und gleichzeitig eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Sommer betont die Notwendigkeit, eine Balance zwischen akademischem Diskurs und gesellschaftlichem Engagement zu finden, um das Interesse an Wissenschaft zu steigern.
Ausblick und Zukunftsvision
Sommer äußert den Wunsch, die Stiftung als lebendigen Ort der Wissenschaft zu etablieren, der nicht nur Informationen vermittelt, sondern aktiv zur Aufklärung beiträgt. Die Stiftung soll Transparenz zeigen und jungen Wissenschaftlern Freiräume bieten, um innovative Ideen zu entwickeln und zu realisieren.