
Setzpunkt
Hessischer Landtag
Beschreibung
Der Name SETZPUNKT kommt nicht von ungefähr: In einer Plenarsitzung hat jede Fraktion die Möglichkeit, ein Thema auszuwählen, das für sie besonders wichtig ist. Auch der Podcast SETZPUNKT setzt Schwerpunkte auf wichtige Fragen und soll Lust auf Demokratie machen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 12: Alltag von Abgeordneten
Einführung in die Rolle der Abgeordneten
Charlotte und Marius, die FSJler im Hessischen Landtag, diskutieren die zentrale Rolle der Abgeordneten im Parlament. Sie laden Landtagsvizepräsident Frank Lorz von der CDU, den ältesten Abgeordneten, und den jüngsten Abgeordneten Sascha Mayer von den Grünen ein, um über ihre Erfahrungen und Perspektiven zu sprechen.
Grundlegende Informationen über Abgeordnete
Abgeordnete vertreten die Stimmen des Volkes im Hessischen Landtag, wo 133 Abgeordnete aus fünf Parteien sitzen. Die CDU ist die größte Fraktion und bildet zusammen mit der SPD die Regierungskoalition. Der Frauenanteil beträgt etwa 33 Prozent, und der Altersdurchschnitt zeigt eine Mischung aus jüngeren und älteren Abgeordneten.
Persönliche Einblicke der Abgeordneten
Die Abgeordneten teilen ihre Erfahrungen und beantworten Fragen von Jugendlichen über ihre Arbeit. Sie betonen, dass sie trotz des ernsten Anscheins viel Freude an ihrer Arbeit haben und versuchen, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen, wie beispielsweise die Preisgestaltung für Döner.
Die Herausforderungen des Abgeordnetenlebens
Die Abgeordneten erläutern die Arbeitsbelastung und die Bedeutung der Verfügbarkeit für die Bürger. Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und oft lang, wobei auch am Wochenende Termine anstehen. Sie diskutieren die Notwendigkeit, sich politisch zu engagieren und die Bedeutung von Spaß in der politischen Arbeit.
Ratschläge für junge Menschen in der Politik
Frank Lorz und Sascha Mayer ermutigen junge Menschen, sich politisch zu engagieren, und betonen die Wichtigkeit eines dicken Fells im Umgang mit den Herausforderungen der Politik. Sie rufen dazu auf, die Freude an der politischen Tätigkeit zu bewahren und aktiv in den Dialog mit Bürgern zu treten.

Folge 11: Frauen im Landtag
Historischer Blick auf Gleichberechtigung im Grundgesetz
Elisabeth Selbert wird als zentrale Figur genannt, die sich früh dafür einsetzte, dass der Grundsatz der Gleichberechtigung von Frauen und Männern Eingang ins Grundgesetz fand. Trotz anfänglicher Ablehnung bewies sie Beharrlichkeit: Einzelpersonen, Verbände und Unternehmen wurden mobilisiert, um Druck auf Behörden, Parlamentarische Räte und Öffentlichkeit auszuüben. Die Verankerung dieses Grundsatzes prägt bis heute das gesellschaftliche Selbstverständnis.
Persönliche Wege in die Politik und Hürden
In den Gesprächen schildern zwei frauenpolitische Sprecherinnen ihren Weg in die Politik: Der klassische Weg über Studium, Jugendorganisationen und Parteiarbeit wird beschrieben. Männerdominierte Strukturen und familiäre Belange werden als Hindernisse wahrgenommen. Gleichzeitig wird betont, wie wichtig persönliche Motivation, Netzwerke und das Verhalten von Vorbildern sind, um Sichtbarkeit und Einfluss im politischen Handeln zu erhöhen.
Strategien zur Stärkung von Frauen in der Politik
Kernpunkte drehen sich um organisatorische Bedingungen wie Kinderbetreuung und Sitzungszeiten, die Vereinbarkeit ermöglichen. Netzwerke, kollektives Empowerment und das Sichtbarmachen von Frauengesundheit und anderen Themen werden als notwendige Schritte gesehen. Paritätische Listen werden als wirksames Instrument bewertet, das Frauen stärker in den Blick rückt und zu einer ausgewogeneren Repräsentation beitragen soll.
Bedeutung von Sichtbarkeit und Zukunftsvision
Diskussionen rücken die öffentliche Wahrnehmung von Frauen in der Politik in den Fokus. Büsten und Repräsentation im Landtag werden als Diskussionsanstoß betrachtet, jedoch wird betont, dass echte Veränderung in Gleichstellung und Alltagspraxis notwendig ist. Die Teilhabe von Frauen in Reden, Entscheidungen und Führungsrollen wird als zentrales Ziel beschrieben, um gesellschaftliche Muster zu verändern.

Folge 10: Update zur Jugendbeteiligung
Einführung und Rückblick
Leonie und Julian, die FSJler im Hessischen Landtag, geben ein Update zur Jugendbeteiligung, zwei Jahre nach der ersten Folge zu diesem Thema. Über 100 Jugendliche nahmen am Hopp-Landesjugendkongress teil, wo sie Forderungen an die Politik formulierten.
Hopp-Landesjugendkongress
Beim Hopp-Kongress diskutierten die Jugendlichen ihre Wünsche, darunter Wohnheime für Auszubildende und ein kostenloses Hessenticket. Alle 23 Forderungen sind auf der Webseite des Landtags einsehbar.
Enquete-Kommission zur Jugendbeteiligung
Die Enquete-Kommission „Demokratie und Teilhabe leben“ wurde gegründet, um die Beteiligung junger Menschen zu stärken. Vorsitzende Kirsten Kunz-Strüder erklärt, dass die Kommission die rechtlichen Rahmenbedingungen untersucht und einen Katalog an Möglichkeiten für die Politik erarbeiten möchte.
Digitale Jugendbeteiligung
Leon, ein 19-jähriger Jugendlicher, spricht über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Jugendbeteiligung. Er betont die Bedeutung von Social Media und entwickelt eine App, um den Dialog zwischen Schülern und politischen Akteuren zu fördern.
Aktive Beteiligungsmöglichkeiten
Die Podcast-Hosts ermutigen Jugendliche, sich aktiv zu engagieren, sei es durch die Schülervertretung, Jugendgremien oder politische Parteien. Verschiedene Initiativen bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und zum Austausch.
Schlussfolgerung
Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur aktiven Teilnahme an politischen Prozessen und verweist auf weitere Informationen in den Shownotes. Die Enquete-Kommission und andere Initiativen setzen sich weiterhin für die Jugendbeteiligung ein.