Schweizer Monat
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Beschreibung

Die Diskussionssendungen des «Schweizer Monats», das Medium für Macher und Denker.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Es gibt keine gemeinsame Mitte mehr

22.09.2026

Individualisierung und Pluralismus

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die mit echter Individualisierung und Pluralismus einhergehen. Obwohl Vielfalt oft positiv beschrieben wird, zeigt sich, dass die Gesellschaft Schwierigkeiten hat, mit den Konsequenzen umzugehen, wenn jeder seine Meinung äußern kann. Dies führt zu Ängsten über den Zustand der Demokratie.

Niedergang der Volksparteien

Alexander Thies analysiert den Niedergang der Volksparteien in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern. Er beschreibt, wie traditionelle Mitteparteien an Einfluss verlieren und durch neue, oft radikalere Parteien ersetzt werden. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Wechsel der Etiketten, sondern spiegelt tiefere Verschiebungen im politischen Koordinatensystem wider.

Die Rolle der Medien

Die Rolle der Medien wird kritisch betrachtet, insbesondere im Kontext von Social Media, das eine neue Art der Informationsverbreitung bietet. Thies argumentiert, dass die Qualität der Informationen entscheidend ist und dass Medienschaffende sich ihrer Verantwortung bewusst werden müssen, um ein vollständiges Narrativ zu liefern.

Narrative und Gesellschaft

Ein Mangel an gemeinsamen Narrativen wird als Problem identifiziert, das die Gesellschaft spaltet. Es wird diskutiert, dass das Fehlen überzeugender Erzählungen zu einer Entfremdung zwischen den Menschen führt. Die Herausforderung besteht darin, neue, inklusive Narrative zu entwickeln, die die unterschiedlichen Vorstellungen vom Zusammenleben berücksichtigen.

Die Zukunft der Demokratie

Abschließend wird die Möglichkeit einer neuen Kultur der Debatte durch digitale Medien erörtert. Die Hoffnung besteht, dass diese Plattformen eine produktive Auseinandersetzung fördern können, die letztlich die Demokratie stärkt. Es wird betont, dass der Weg nach vorn nicht einfach ist, aber dass es wichtig ist, weiterhin nach Wahrheit zu suchen und den Dialog aufrechtzuerhalten.

Individualisierung und Pluralismus

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die mit echter Individualisierung und Pluralismus einhergehen. Obwohl Vielfalt oft positiv beschrieben wird, zeigt sich, dass die Gesellschaft Schwierigkeiten hat, mit den Konsequenzen umzugehen, wenn jeder seine Meinung äußern kann. Dies führt zu Ängsten über den Zustand der Demokratie.

Niedergang der Volksparteien

Alexander Thies analysiert den Niedergang der Volksparteien in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern. Er beschreibt, wie traditionelle Mitteparteien an Einfluss verlieren und durch neue, oft radikalere Parteien ersetzt werden. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Wechsel der Etiketten, sondern spiegelt tiefere Verschiebungen im politischen Koordinatensystem wider.

Die Rolle der Medien

Die Rolle der Medien wird kritisch betrachtet, insbesondere im Kontext von Social Media, das eine neue Art der Informationsverbreitung bietet. Thies argumentiert, dass die Qualität der Informationen entscheidend ist und dass Medienschaffende sich ihrer Verantwortung bewusst werden müssen, um ein vollständiges Narrativ zu liefern.

Narrative und Gesellschaft

Ein Mangel an gemeinsamen Narrativen wird als Problem identifiziert, das die Gesellschaft spaltet. Es wird diskutiert, dass das Fehlen überzeugender Erzählungen zu einer Entfremdung zwischen den Menschen führt. Die Herausforderung besteht darin, neue, inklusive Narrative zu entwickeln, die die unterschiedlichen Vorstellungen vom Zusammenleben berücksichtigen.

Die Zukunft der Demokratie

Abschließend wird die Möglichkeit einer neuen Kultur der Debatte durch digitale Medien erörtert. Die Hoffnung besteht, dass diese Plattformen eine produktive Auseinandersetzung fördern können, die letztlich die Demokratie stärkt. Es wird betont, dass der Weg nach vorn nicht einfach ist, aber dass es wichtig ist, weiterhin nach Wahrheit zu suchen und den Dialog aufrechtzuerhalten.

Angst ist ein Machtinstrument | mit Jeannette Fischer

21.09.2026

Die Aggression von Frauen

In der Diskussion wird betont, dass Frauen ebenso aggressive und gewalttätige Tendenzen aufweisen können, jedoch oft subtiler und versteckter agieren. Die Sprecherin, Jeannette Fischer, argumentiert, dass diese Dynamik von Frauen erkannt wird, aber gesellschaftlich nicht oft thematisiert wird.

Das Symposium über Angst

Das bevorstehende Symposium, das von Jeannette Fischer organisiert wird, behandelt das allgegenwärtige Thema Angst. Es wird von verschiedenen Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet, um die gesellschaftliche und politische Relevanz von Angst zu diskutieren. Der Veranstaltungsort ist das Kloster Schöntal in Langenbruck, und die Veranstaltung findet von 16. bis 18. Oktober 2026 statt.

Angst als politisches Werkzeug

Es wird erörtert, wie Angst von Politikern und Medien genutzt wird, um Kontrolle auszuüben und gesellschaftliche Handlungen zu legitimieren. Beispiele wie die Angst vor dem Klimawandel oder geopolitischen Konflikten werden angeführt, um zu zeigen, wie Angst als Manipulationsinstrument fungiert.

Unterschied zwischen Angst und Furcht

Jeannette Fischer erklärt den Unterschied zwischen angeborener Furcht, die überlebenswichtig ist, und Angst, die als Ohnmacht erlebt wird. Diese Unterscheidung ist wichtig, um zu verstehen, wie Angst in Machtdiskursen verwendet wird.

Der Einfluss des Feminismus

Ein kritischer Punkt wird zur Rolle des Feminismus angesprochen, der in manchen Aspekten dazu beigetragen hat, männliche Eigenschaften negativ zu bewerten. Dies hat zu einem Klima geführt, in dem Männer vorsichtiger in ihren Handlungen sind, was die zwischenmenschliche Kommunikation beeinflusst.

Forderung nach einem Diskurswechsel

Es wird ein Plädoyer für einen Wechsel von der Angst zu einem positiven Eros als Lebensenergie gehalten. Dies soll helfen, die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen und die zwischenmenschliche Dynamik zu verbessern.

Die Aggression von Frauen

In der Diskussion wird betont, dass Frauen ebenso aggressive und gewalttätige Tendenzen aufweisen können, jedoch oft subtiler und versteckter agieren. Die Sprecherin, Jeannette Fischer, argumentiert, dass diese Dynamik von Frauen erkannt wird, aber gesellschaftlich nicht oft thematisiert wird.

Das Symposium über Angst

Das bevorstehende Symposium, das von Jeannette Fischer organisiert wird, behandelt das allgegenwärtige Thema Angst. Es wird von verschiedenen Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet, um die gesellschaftliche und politische Relevanz von Angst zu diskutieren. Der Veranstaltungsort ist das Kloster Schöntal in Langenbruck, und die Veranstaltung findet von 16. bis 18. Oktober 2026 statt.

Angst als politisches Werkzeug

Es wird erörtert, wie Angst von Politikern und Medien genutzt wird, um Kontrolle auszuüben und gesellschaftliche Handlungen zu legitimieren. Beispiele wie die Angst vor dem Klimawandel oder geopolitischen Konflikten werden angeführt, um zu zeigen, wie Angst als Manipulationsinstrument fungiert.

Unterschied zwischen Angst und Furcht

Jeannette Fischer erklärt den Unterschied zwischen angeborener Furcht, die überlebenswichtig ist, und Angst, die als Ohnmacht erlebt wird. Diese Unterscheidung ist wichtig, um zu verstehen, wie Angst in Machtdiskursen verwendet wird.

Der Einfluss des Feminismus

Ein kritischer Punkt wird zur Rolle des Feminismus angesprochen, der in manchen Aspekten dazu beigetragen hat, männliche Eigenschaften negativ zu bewerten. Dies hat zu einem Klima geführt, in dem Männer vorsichtiger in ihren Handlungen sind, was die zwischenmenschliche Kommunikation beeinflusst.

Forderung nach einem Diskurswechsel

Es wird ein Plädoyer für einen Wechsel von der Angst zu einem positiven Eros als Lebensenergie gehalten. Dies soll helfen, die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen und die zwischenmenschliche Dynamik zu verbessern.

Verschuldete Staaten erhöhen den Druck auf die Notenbanken | mit Thomas Jordan

17.09.2026

Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz

Die Schweiz befindet sich im internationalen Vergleich weiterhin in einer guten Position, jedoch ist ein Abwärtstrend erkennbar. Thomas Jordan betont, dass diese Position nicht als selbstverständlich angesehen werden sollte und dass kontinuierliche Anstrengungen nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Bargeldnutzung und digitale Währungen

Jordan spricht über die paradoxe Situation in der Schweiz, wo Bargeld in die Verfassung aufgenommen wurde, obwohl es im Alltag immer weniger genutzt wird. Er sieht die Notwendigkeit, Bargeld als Teil des Geldwesens zu erhalten, um Vertrauen zu schaffen. Digitale Währungen wie Bitcoin betrachtet er als spekulative Anlageform, die sich nicht als effizientes Zahlungsmittel etabliert hat.

Rolle der Nationalbank und Geldpolitik

Die Nationalbank spielt eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Preisstabilität, insbesondere in einer Zeit, in der die Inflationsgefahr global zunimmt. Jordan hebt hervor, dass es wichtig ist, die geldpolitischen Bedingungen so zu gestalten, dass sie die Inflation kontrollieren, ohne die Wirtschaft zu belasten.

Herausforderungen der Staatsverschuldung

Die steigende Staatsverschuldung stellt eine wachsende Bedrohung für die Geldpolitik dar, da sie den Druck auf Zentralbanken erhöht, eine lockere Geldpolitik zu verfolgen. Jordan warnt davor, dass eine schlechte Fiskalsituation den Druck auf die Zentralbank verstärken könnte.

Europäische Währungsunion und fiskalische Herausforderungen

Jordan reflektiert über seine Dissertation zur Europäischen Währungsunion und die Herausforderungen, die mit der mangelnden Fiskalunion verbunden sind. Er sieht den Trend zur Vergemeinschaftung von Schulden und finanziellen Aufgaben als wahrscheinlich an, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

Dialog zwischen Wirtschaft und Bevölkerung

Jordan kritisiert den verlorenen Dialog zwischen der Wirtschaft und der Bevölkerung, was zu Missverständnissen über die Bedeutung einer starken Wirtschaft geführt hat. Er fordert eine Verbesserung der Kommunikation, um die Grundlagen und Vorteile einer stabilen Wirtschaft zu erläutern.

Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz

Die Schweiz befindet sich im internationalen Vergleich weiterhin in einer guten Position, jedoch ist ein Abwärtstrend erkennbar. Thomas Jordan betont, dass diese Position nicht als selbstverständlich angesehen werden sollte und dass kontinuierliche Anstrengungen nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Bargeldnutzung und digitale Währungen

Jordan spricht über die paradoxe Situation in der Schweiz, wo Bargeld in die Verfassung aufgenommen wurde, obwohl es im Alltag immer weniger genutzt wird. Er sieht die Notwendigkeit, Bargeld als Teil des Geldwesens zu erhalten, um Vertrauen zu schaffen. Digitale Währungen wie Bitcoin betrachtet er als spekulative Anlageform, die sich nicht als effizientes Zahlungsmittel etabliert hat.

Rolle der Nationalbank und Geldpolitik

Die Nationalbank spielt eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Preisstabilität, insbesondere in einer Zeit, in der die Inflationsgefahr global zunimmt. Jordan hebt hervor, dass es wichtig ist, die geldpolitischen Bedingungen so zu gestalten, dass sie die Inflation kontrollieren, ohne die Wirtschaft zu belasten.

Herausforderungen der Staatsverschuldung

Die steigende Staatsverschuldung stellt eine wachsende Bedrohung für die Geldpolitik dar, da sie den Druck auf Zentralbanken erhöht, eine lockere Geldpolitik zu verfolgen. Jordan warnt davor, dass eine schlechte Fiskalsituation den Druck auf die Zentralbank verstärken könnte.

Europäische Währungsunion und fiskalische Herausforderungen

Jordan reflektiert über seine Dissertation zur Europäischen Währungsunion und die Herausforderungen, die mit der mangelnden Fiskalunion verbunden sind. Er sieht den Trend zur Vergemeinschaftung von Schulden und finanziellen Aufgaben als wahrscheinlich an, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

Dialog zwischen Wirtschaft und Bevölkerung

Jordan kritisiert den verlorenen Dialog zwischen der Wirtschaft und der Bevölkerung, was zu Missverständnissen über die Bedeutung einer starken Wirtschaft geführt hat. Er fordert eine Verbesserung der Kommunikation, um die Grundlagen und Vorteile einer stabilen Wirtschaft zu erläutern.