
Sagen und Mythen des Ostens – MDR JUMP
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Kaffeefilter aus Dresden
Die Erfindung der papiergefilterten Kaffeezubereitung
Melitta Benz entwickelte eine innovative Methode zur Kaffeezubereitung, indem sie eine durchlöcherte Messingdose und Löschpapier verwendete, um das Kaffeemehl zu filtern. Diese Erfindung führte zur Patentierung und zur Gründung ihres Unternehmens im Jahr 1910.
Wachstum des Unternehmens
Die Nachfrage nach Melittas Produkten war enorm, was eine Expansion erforderte. Trotz Schwierigkeiten, geeignete Produktionsflächen in Dresden zu finden, wurde schließlich eine alte Schokoladenfabrik in Minden, Westfalen, umgebaut und zum Stammsitz des Unternehmens.
Erinnerung an die Wurzeln
In Dresden-Pieschen erinnert ein Schild an die Anfänge von Melitta Benz, die dort in einer ehemaligen Schlosserei startete. Der Erfindergeist bleibt in der Stadt lebendig.

Der verschwundene Tambour von Stendal
Die Sage des verschwundenen Tambours
In Stendal erzählt Oberbürgermeister Bastian Sieler die faszinierende Geschichte eines Tambours, der in einem geheimnisvollen unterirdischen Gang zwischen dem Dom und der Marienkirche verschwunden sein soll. Die beiden Kirchen haben jeweils zwei Türme, von denen nur einer mit Glocken ausgestattet ist, was zur Spekulation über einen verborgenen Gang führt.
Der mutige Straftäter
Um die Legende zu testen, wurde ein Straftäter beauftragt, mit einer Trommel den vermuteten Gang zu erkunden. Während er trommelte, konnte man seinen Klang bis zur Hallstraße verfolgen, bis das Getrommel plötzlich verstummte. Der Tambour blieb daraufhin verschwunden, was die Stadtbewohner zum Schöpfen ihrer eigenen Mythen und Geschichten anregte.
Die Wahrheit hinter der Legende
Laut Sieler gibt es keine Beweise für einen unterirdischen Gang oder weitere Glocken in den Türmen. Die Baumaßnahmen in der Hallstraße hätten keine entsprechenden Funde ergeben. Stattdessen bleibt die Geschichte des Tambours eine unterhaltsame Sage, die den Gästen von Stendal immer wieder erzählt wird.

Sagenhafte Schatzsuche in Groitzsch
Die Legende von Wiebrecht
Olaf Becher, der Ortschronist von Kreuzsch, erzählt die Geschichte von Wiebrecht, einem Ritter, der an der Seite deutscher Kaiser kämpfte und großen Reichtum erlangte. Nach seinem Tod begann die Suche nach seinem versteckten Schatz.
Heimliche Schatzsuche
Die Kreuzscher Bürger begannen heimlich zu graben, darunter auch der Baron von Schwendendorf, der seine Aktivitäten als Brunnenbauprojekt tarnte. Diese Suche führte zu einem gefährlichen Vorfall, als der Brunnen einstürzte.
Gerüchte und Misserfolge
Ein Gerücht entstand, dass die Seele Wiebrechts eine Rolle bei der Schatzsuche spiele. Trotz intensiver Bemühungen, wie dem Auspumpen des Flüsschens Schwennecke, blieb der Schatz unentdeckt. Die einzigen Funde waren ein verrostetes Schwert und ein Hufeisen, die im Heimatmuseum Greutz ausgestellt sind.
Veranstaltungen und das Erbe
Auf dem Gelände der Wiebrechtsburg finden regelmäßig Veranstaltungen wie das Pfingstsingen und Gottesdienste statt, doch der sagenhafte Schatz bleibt bis heute verborgen.