Schauspiel-Held*innen, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.
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Schauspiel-Held*innen, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.

BFFS - Bundesverband Schauspiel e.V.

Beschreibung

Der Bundesverband Schauspiel ist der größte Berufsverband der deutschsprachigen Fernseh- und Filmbranche.

Wir wollen mit diesem Podcast Schauspielerinnen und Schauspielern Hilfestellungen geben sowie Tipps und Tricks aufzeigen. Ob es die Altersvorsorge ist, der Gang zum Arbeitsamt oder die richtige Bewerbung bei Casting Directors und Agenten, dieser Podcast wird Ihnen helfen.

Viel Spaß beim zuhören!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#82 – "Wir wollen alle sehen" - Schauspielende mit Behinderungen | Podcast für Schauspieler*innen und die gesamte Film-, Theater-, und Synchron-Branche

07.08.2026

Einleitung in das Thema Diversität

Im Podcast wird das Thema Diversität im Schauspiel beleuchtet, insbesondere die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. Der Fokus liegt auf den Unterschieden zwischen der Darstellung in anderen Ländern und der Situation in Deutschland.

Vorstellung der Gäste

Wolfgang Janssen, Gründer der Initiative Rollenfang, und die Schauspielerin Vespa Wasik teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven. Wolfgang berichtet von seiner früheren Tätigkeit bei der Berlinale und dem Entschluss, eine Plattform für Schauspielende mit Behinderungen zu schaffen. Vespa erzählt von ihrer Karriere und ihrer Sehbehinderung.

Die Gründung von Rollenfang

Wolfgang beschreibt, wie er die Idee für Rollenfang entwickelte, nachdem er die Schwierigkeiten seines Patenkindes mit Down-Syndrom beobachtet hatte. Die Initiative zielt darauf ab, Schauspielenden mit Behinderungen bessere Chancen und Sichtbarkeit zu bieten.

Hürden in der Schauspielbranche

Beide Gäste diskutieren die Herausforderungen, mit denen Schauspielende mit Behinderungen konfrontiert sind, darunter Vorurteile und mangelnde Akzeptanz in der Branche. Es wird betont, dass oft nicht die Fähigkeiten der Schauspielenden im Vordergrund stehen, sondern nur ihre Behinderung.

Positive Erfahrungen und Entwicklungen

Wolfgang und Vespa teilen positive Erfahrungen, die sie in der Branche gemacht haben, einschließlich inklusiver Projekte und offener Regisseure. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Behinderung nicht als Hauptmerkmal der Figur zu betrachten.

Die Zukunft der Diversität im Schauspiel

Beide wünschen sich eine Zukunft, in der Schauspielende mit Behinderungen mehr Rollenangebote bekommen und die Branche diverser wird. Es wird diskutiert, wie wichtig Vorbilder für junge Menschen mit Behinderungen sind und wie diese Sichtbarkeit die Gesellschaft beeinflussen kann.

Einleitung in das Thema Diversität

Im Podcast wird das Thema Diversität im Schauspiel beleuchtet, insbesondere die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. Der Fokus liegt auf den Unterschieden zwischen der Darstellung in anderen Ländern und der Situation in Deutschland.

Vorstellung der Gäste

Wolfgang Janssen, Gründer der Initiative Rollenfang, und die Schauspielerin Vespa Wasik teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven. Wolfgang berichtet von seiner früheren Tätigkeit bei der Berlinale und dem Entschluss, eine Plattform für Schauspielende mit Behinderungen zu schaffen. Vespa erzählt von ihrer Karriere und ihrer Sehbehinderung.

Die Gründung von Rollenfang

Wolfgang beschreibt, wie er die Idee für Rollenfang entwickelte, nachdem er die Schwierigkeiten seines Patenkindes mit Down-Syndrom beobachtet hatte. Die Initiative zielt darauf ab, Schauspielenden mit Behinderungen bessere Chancen und Sichtbarkeit zu bieten.

Hürden in der Schauspielbranche

Beide Gäste diskutieren die Herausforderungen, mit denen Schauspielende mit Behinderungen konfrontiert sind, darunter Vorurteile und mangelnde Akzeptanz in der Branche. Es wird betont, dass oft nicht die Fähigkeiten der Schauspielenden im Vordergrund stehen, sondern nur ihre Behinderung.

Positive Erfahrungen und Entwicklungen

Wolfgang und Vespa teilen positive Erfahrungen, die sie in der Branche gemacht haben, einschließlich inklusiver Projekte und offener Regisseure. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Behinderung nicht als Hauptmerkmal der Figur zu betrachten.

Die Zukunft der Diversität im Schauspiel

Beide wünschen sich eine Zukunft, in der Schauspielende mit Behinderungen mehr Rollenangebote bekommen und die Branche diverser wird. Es wird diskutiert, wie wichtig Vorbilder für junge Menschen mit Behinderungen sind und wie diese Sichtbarkeit die Gesellschaft beeinflussen kann.

#81 - "Wir müssen handlungsfähig bleiben" - Wie verändert KI unsere Kultur und Arbeit? | Podcast für Schauspieler*innen und die gesamte Film-, Theater-, und Synchron-Branche

03.07.2026

Einführung in das Thema KI und Kultur

Die Episode behandelt die Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz (KI) für die Kultur- und Kreativwirtschaft mit sich bringt. Christian und Johannes sprechen mit dem Experten Matthias Hornschuh über die Bedenken und Chancen, die KI in der Kulturarbeit aufwirft.

Optimismus trotz Herausforderungen

Matthias Hornschuh beschreibt sich als Optimisten und hebt hervor, dass die Angst vor KI nicht lähmen, sondern anregen sollte, aktiv zu bleiben und Lösungen zu finden. Sein Buch "Wir geben uns auf, KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit" thematisiert die Bedeutung von Kulturarbeit in der Gesellschaft und den Verlust von Fachkräften in der Branche.

Unsichtbare Arbeit und deren Wert

Die Diskussion beleuchtet die Unsichtbarkeit von kreativer Arbeit und deren Wertschätzung in der Gesellschaft. Hornschuh betont, dass kreative Berufe oft als weniger wichtig erachtet werden, obwohl sie essenziell für die Wissensgesellschaft sind. Der Begriff des "Brandbeschleunigers" wird verwendet, um zu zeigen, dass bestehende Probleme durch KI verstärkt werden.

Die Rolle der Politik und Regulierung

Die Politik wird aufgefordert, aktivere Maßnahmen zu ergreifen, um die kulturelle und kreative Arbeit zu schützen. Es wird betont, dass Subventionen für Kultur keine Unterstützung für einen nicht überlebensfähigen Sektor sind, sondern Investitionen in die Demokratie und Gesellschaft.

Die Notwendigkeit von Alternativen

Die Episode schließt mit der Aufforderung, sich von großen amerikanischen Konzernen zu emanzipieren und europäische Alternativen zu fördern. Hornschuh und die Moderatoren plädieren für ein stärkeres Bewusstsein der Nutzer für die Technologien, die sie verwenden, und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Einführung in das Thema KI und Kultur

Die Episode behandelt die Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz (KI) für die Kultur- und Kreativwirtschaft mit sich bringt. Christian und Johannes sprechen mit dem Experten Matthias Hornschuh über die Bedenken und Chancen, die KI in der Kulturarbeit aufwirft.

Optimismus trotz Herausforderungen

Matthias Hornschuh beschreibt sich als Optimisten und hebt hervor, dass die Angst vor KI nicht lähmen, sondern anregen sollte, aktiv zu bleiben und Lösungen zu finden. Sein Buch "Wir geben uns auf, KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit" thematisiert die Bedeutung von Kulturarbeit in der Gesellschaft und den Verlust von Fachkräften in der Branche.

Unsichtbare Arbeit und deren Wert

Die Diskussion beleuchtet die Unsichtbarkeit von kreativer Arbeit und deren Wertschätzung in der Gesellschaft. Hornschuh betont, dass kreative Berufe oft als weniger wichtig erachtet werden, obwohl sie essenziell für die Wissensgesellschaft sind. Der Begriff des "Brandbeschleunigers" wird verwendet, um zu zeigen, dass bestehende Probleme durch KI verstärkt werden.

Die Rolle der Politik und Regulierung

Die Politik wird aufgefordert, aktivere Maßnahmen zu ergreifen, um die kulturelle und kreative Arbeit zu schützen. Es wird betont, dass Subventionen für Kultur keine Unterstützung für einen nicht überlebensfähigen Sektor sind, sondern Investitionen in die Demokratie und Gesellschaft.

Die Notwendigkeit von Alternativen

Die Episode schließt mit der Aufforderung, sich von großen amerikanischen Konzernen zu emanzipieren und europäische Alternativen zu fördern. Hornschuh und die Moderatoren plädieren für ein stärkeres Bewusstsein der Nutzer für die Technologien, die sie verwenden, und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

#80 – Die Arbeit der FIA | Podcast für Schauspieler*innen und die gesamte Film-, Theater-, und Synchron-Branche

05.06.2026

Vorstellung der FIA und der internationalen Zusammenarbeit

Im Gespräch wird die Internationale Föderation der Schauspielerinnen und Schauspieler (FIA) als globales Verbandssystem vorgestellt, das Arbeiter- und Berufsverbände aus der Unterhaltungsbranche vertritt. FIA fungiert als Dachorganisation für nationale Gewerkschaften und Berufsverbände, wobei der Fokus auf Arbeitsbedingungen, Schutz der Kreativen und der Stärkung kollektiver Verhandlungsfähigkeit liegt. Die Mitgliedschaft erstreckt sich über Kontinente hinweg und zielt darauf ab, gemeinschaftliche Standards zu entwickeln.

Weg von Dominique Lecoeurs Motivation bis zur Tätigkeit

Dominique Lecoeur berichtet von seinem Antrieb, Freiwillige und Berufsschauspielende zu unterstützen, um faire Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sichern. Als General Secretary mit juristischer Spezialisierung arbeitet er daran, Schutz, faire Vergütung und sichere Arbeitsumfelder zu fördern. Seine Motivation liegt darin, den Performerinnen und Performern eine verlässliche Grundlage zu geben, damit sie ihre künstlerische Arbeit unter besseren Bedingungen ausüben können.

Schlüsselthemen: AI, Tarifverträge, internationale Solidarität

Ein zentrales Thema ist die Regulierung und die kollektive Absicherung gegenüber Künstlicher Intelligenz (AI). FIA setzt sich für faire Vergütung, Musche vermeiden, und menschenzentrierte Nutzung von Technologie ein. Praktische Erfolge werden durch Tarifverträge, Kooperationen mit nationalen Gewerkschaften sowie internationale Solidarität bei Streiks sichtbar, etwa durch Koordination und gemeinsames Handeln über Landesgrenzen hinweg.

Ausblick und persönliche Perspektiven

Die Diskussion betont, dass starke Interessenvertretung entscheidend bleibt, um nachhaltige Arbeitsbedingungen zu sichern. Beteiligung der Mitglieder, Austausch bewährter Praktiken und kontinuierliche Weiterentwicklung der Strukturen stehen im Vordergrund. Dominique fasst zusammen, dass Engagement und Gemeinschaft den Wandel tragen, und er sieht die Arbeit der FIA als fortlaufende, kollektive Anstrengung.

Vorstellung der FIA und der internationalen Zusammenarbeit

Im Gespräch wird die Internationale Föderation der Schauspielerinnen und Schauspieler (FIA) als globales Verbandssystem vorgestellt, das Arbeiter- und Berufsverbände aus der Unterhaltungsbranche vertritt. FIA fungiert als Dachorganisation für nationale Gewerkschaften und Berufsverbände, wobei der Fokus auf Arbeitsbedingungen, Schutz der Kreativen und der Stärkung kollektiver Verhandlungsfähigkeit liegt. Die Mitgliedschaft erstreckt sich über Kontinente hinweg und zielt darauf ab, gemeinschaftliche Standards zu entwickeln.

Weg von Dominique Lecoeurs Motivation bis zur Tätigkeit

Dominique Lecoeur berichtet von seinem Antrieb, Freiwillige und Berufsschauspielende zu unterstützen, um faire Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sichern. Als General Secretary mit juristischer Spezialisierung arbeitet er daran, Schutz, faire Vergütung und sichere Arbeitsumfelder zu fördern. Seine Motivation liegt darin, den Performerinnen und Performern eine verlässliche Grundlage zu geben, damit sie ihre künstlerische Arbeit unter besseren Bedingungen ausüben können.

Schlüsselthemen: AI, Tarifverträge, internationale Solidarität

Ein zentrales Thema ist die Regulierung und die kollektive Absicherung gegenüber Künstlicher Intelligenz (AI). FIA setzt sich für faire Vergütung, Musche vermeiden, und menschenzentrierte Nutzung von Technologie ein. Praktische Erfolge werden durch Tarifverträge, Kooperationen mit nationalen Gewerkschaften sowie internationale Solidarität bei Streiks sichtbar, etwa durch Koordination und gemeinsames Handeln über Landesgrenzen hinweg.

Ausblick und persönliche Perspektiven

Die Diskussion betont, dass starke Interessenvertretung entscheidend bleibt, um nachhaltige Arbeitsbedingungen zu sichern. Beteiligung der Mitglieder, Austausch bewährter Praktiken und kontinuierliche Weiterentwicklung der Strukturen stehen im Vordergrund. Dominique fasst zusammen, dass Engagement und Gemeinschaft den Wandel tragen, und er sieht die Arbeit der FIA als fortlaufende, kollektive Anstrengung.