
Schleswig-Holstein-Schnack
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

SH-Schnack mit Kathrin Fischer - Achtsamkeitskritik aus Unewatt
Über den Umzug nach Unnewatt
Katrin Fischer, eine gebürtige Frankfurterin, berichtet über ihren Umzug nach Unnewatt in Norddeutschland. Nach vielen Jahren im Journalismus in Hessen, suchte sie eine Veränderung und fand diese in Flensburg, wo sie schließlich auch nach Unnewatt zog.
Beruflicher Werdegang und Selbstständigkeit
Fischer arbeitete als Journalistin und Moderatorin, entschied sich jedoch, als alleinerziehende Mutter nach neuen Wegen zu suchen. Ihre Leidenschaft für das Schreiben führte sie dazu, einen Podcast zu starten, der schließlich die Grundlage für ihr Buch wurde.
Das Buch "Achtsam geht die Welt zugrunde" und die zugrunde liegende Kritik
In ihrem Buch kritisiert Fischer die Kommerzialisierung der Achtsamkeit und deren Verwendung als Kompensationstechnik für gesellschaftliche Probleme. Sie beleuchtet die Gefahren einer depolitisierten Sichtweise, die individuelle Verantwortung über strukturelle Probleme stellt.
Rolle der Achtsamkeit in der Gesellschaft
Fischer argumentiert, dass Achtsamkeit zwar hilfreich sein kann, jedoch keine Lösung für die systemischen Probleme darstellt, die viele Menschen belasten. Es sei wichtig, sich auch um kollektive Interessen zu kümmern und soziale Herausforderungen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Die Bedeutung von Gemeinschaft und Austausch
Fischer hebt die Wichtigkeit von Treffpunkten in der Gesellschaft hervor, an denen Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenkommen und sich austauschen können. Diese sozialen Interaktionen sind entscheidend für das Verständnis und die Lösung gemeinsamer Probleme.

SH-Schnack mit Rolf Petersen - Doppelmotor des Plattdeutschen Theaters
Einführung in das Gespräch
Im Podcast sprechen Jan Graf und Rolf Pedersen über die Herausforderungen und Freuden des Theaters, insbesondere des plattdeutschen Theaters in Flensburg, dessen Geschäftsführer und künstlerischer Leiter Pedersen ist. Die Bedeutung der plattdeutschen Sprache und die Rolle des Theaters in der Region werden hervorgehoben.
Die Bedeutung des plattdeutschen Theaters
Pedersen erklärt, dass die plattdeutsche Sprache als Minderheitensprache geschützt ist und das Theater eine lange Tradition hat. Mit über 250 Aufführungen und 24.000 Zuschauern pro Spielzeit zeigt die Niederdeutsche Bühne in Flensburg ihre Relevanz und Bedeutung für die Kultur der Region.
Kulturelle Herausforderungen
Aktuell steht das Theater vor möglichen Kürzungen in der Stadtförderung. Pedersen betont die Wichtigkeit, alle Mitarbeiter und das Publikum über die Situation zu informieren und dass die Stadt stolz auf ihre lange Theatertradition sein sollte.
Pedersens Doppelleben
Pedersen leitet auch die Fritz-Reuter-Bühne in Schwerin, wo er mit einem professionellen Ensemble arbeitet. Er beschreibt die Unterschiede zwischen beiden Bühnen und die Herausforderungen, die mit der Doppelbelastung einhergehen.
Persönliche Wurzeln und Theaterleidenschaft
Pedersen spricht über seine Kindheit in Großen Aspe und wie seine frühere Lehrerinnen ihn zum Theaterspielen inspirierten. Seine Liebe zum Theater und zur plattdeutschen Sprache ist tief verwurzelt und prägt seine Karriere.
Erfahrungen und Rückschläge
Er reflektiert über eine gescheiterte Bewerbung als Spielleiter am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und die damit verbundenen negativen Erfahrungen. Diese Rückschläge haben ihn jedoch nicht entmutigt, sondern zu einem Comeback an die Niederdeutsche Bühne geführt.
Kulturelle Zukunft
Pedersen äußert den Wunsch nach einer angemessenen Finanzierung für die Kultur, um die Qualität und die Vielfalt des Theaters aufrechterhalten zu können. Dabei betont er die Wichtigkeit des Austauschs mit dem Publikum und der kontinuierlichen Weitergabe von Erfahrungen an die jüngeren Generationen.

SH-Schnack mit Constanze David - Der Kampf um Anerkennung
Einleitung zur Erkrankung
Constanze David spricht über ihre gesundheitlichen Probleme, die nach einer Covid-Impfung auftraten. Sie kämpft um Anerkennung als Impfschädigte und möchte ihr Leben trotz chronischer Erschöpfung genießen. Die Diskussion beginnt mit ihrer Vorstellung und ihrer Verbindung zur Region.
Gesundheitliche Rückschläge
Constanze erzählt von ihren Erfahrungen mit chronischer Erschöpfung (ME-CFS), die sie nach der Impfung erlitten hat. Trotz ihres Vertrauens in Impfungen hat sie nach der zweiten Impfung erneut gesundheitliche Rückschläge erlitten. Sie beschreibt die Herausforderungen, einen ursächlichen Zusammenhang zwischen ihrer Erkrankung und der Impfung zu beweisen.
Gesellschaftliche Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ihrer Erkrankung in der Gesellschaft ist oft von Missverständnissen geprägt. Constanze hat häufig mit der Annahme zu kämpfen, dass ihre Symptome psychischer Natur sind, obwohl sie körperliche Ursachen hat. Sie wünscht sich mehr Offenheit und Verständnis für Betroffene.
Unterstützung im Umfeld
Im Freundes- und Familienkreis wird ihre Situation anerkannt, was für sie wichtig ist. Constanze hat viele medizinische Behandlungen ausprobiert, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Sie fordert mehr Forschung und Aufmerksamkeit für die Problematik.
Persönliche Reflexionen
Constanze reflektiert über ihre vergangene Karriere als Lehrerin, die sie sehr vermisst. Zudem hat sie eine Beratungsgruppe für Menschen in Trennungsphasen gegründet, was ihr half, mit der Scheidung umzugehen. Ihre familiären Wurzeln geben ihr Kraft, ebenso wie ein zitat eines Freundes, das ihr Trost spendet.
Lebensfreude und Tiere
Constanze spricht über ihre Liebe zu Tieren und die positiven Erinnerungen, die sie mit ihnen verbindet. Sie wünscht sich, eines Tages wieder einen Hund zu haben, trotz der Herausforderungen, die ihre Krankheit mit sich bringt.
Zukunftsperspektiven
Für die Zukunft hofft Constanze nicht nur auf gesundheitliche Besserung, sondern auch auf Anerkennung für Betroffene, um die Forschung voranzutreiben. Sie hat viele Ideen und Projekte, fühlt sich jedoch oft durch ihre körperlichen Einschränkungen limitiert. Ihre Zuversicht möchte sie bewahren, um das Leben trotz der Herausforderungen bunt zu gestalten.