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PHILOSKOP Cornelia Mooslechner-Brüll

Beschreibung

Steckst du manchmal fest? Fragst du dich, ob das schon alles war, wie man eine gute Entscheidung trifft oder was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht? Du bist nicht allein. Mein Name ist Cornelia Mooslechner-Brüll, und als philosophische Praktikerin begleite ich dich im Philo Pod auf der Suche nach Antworten.Gemeinsam nehmen wir die großen Themen des Lebens unter die Lupe: Liebe und Verlust, Glück und Zweifel, Sinn und Tod. In Gesprächen mit inspirierenden Gästen, durch Rezensionen philosophischer Neuerscheinungen und praktische Impulse finden wir Klarheit, wo vorher Verwirrung war. Dies ist kein Podcast für schnelle Antworten, sondern für die richtigen Fragen – die Fragen, die dein Leben verändern.Bist du bereit, dein Leben zu prüfen? Dann hör jetzt rein. Mehr Inspiration findest du auf www.philoskop.org.Nähere Infos über PHILOSKOP https://www.philoskop.org/und weiteren Veranstaltungen unterhttps://www.philoskop.org/termine 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die andere Hälfte der Philosophie — Fünf Denkerinnen, die die Geschichte fast vergessen hätte

05.08.2026
Die Philosophiegeschichte wird meist als Reihe großer Männer erzählt. In dieser Auftaktfolge einer neuen Reihe hole ich fünf Denkerinnen aus dem Schatten — von Vibia Perpetua, die im Jahr 203 in einem Gefängnis in Karthago ihr eigenes Tagebuch schrieb, bis zu Carolin Emcke in unserer Gegenwart. Fünf Frauen, achtzehn Jahrhunderte, eine große Frage: Wer darf wissen, lieben, sprechen — und über sich selbst bestimmen?Die fünf Stationen: Vibia Perpetua · Christine de Pizan · Elisabeth von der Pfalz · Mary Wollstonecraft · Carolin Emcke.🍂 Im Herbst lese ich genau diese fünf im Online-Lesekreis „Die andere Hälfte der Philosophie" — fünf Abende, ein Text pro Abend, kein Vorwissen nötig. Alle Infos & Anmeldung: https://www.philoskop.org/lesekreise📚 Wer Philosophie als tägliche Praxis will: Kurs „Philosophisch leben" → https://www.philoskop.org/philosophischleben📩 Newsletter mit Denkimpulsen: https://www.philoskop.org/kontaktPHILOSKOP — Klar denken. Frei handeln.Wer so richtig ins Thema Lebenskunst einsteigen möchte, sieht sich hier um!hier kannst du lernen mit Kindern zu philosophierenalle philosophischen Veranstaltungen finden sich hierund hier geht's zum NewsletterIch freu mich auf eine Begegnung!Cornelia Mooslechner-Brüll

Der gepanzerte Mann — toxische Männlichkeit mit Beauvoir, Bourdieu und bell hooks

14.07.2026

Einführung in toxische Männlichkeit

Der Podcast thematisiert die weit verbreitete Vorstellung, dass Männer nicht weinen dürfen, und beleuchtet die Problematik der toxischen Männlichkeit. Der Begriff ist in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig, und es wird diskutiert, was er wirklich bedeutet und woher er stammt.

Definition und Ursprung

Toxische Männlichkeit bedeutet nicht, dass Männlichkeit an sich schädlich ist, sondern bezieht sich auf bestimmte schädliche Normen, die Männer unterdrücken. Der Begriff hat seine Wurzeln in der mythopoetischen Männerbewegung, die Männlichkeit von einer echten, gesunden Männlichkeit abgrenzen wollte.

Normen und Hegemonie

Soziologen und Psychologen definieren toxische Männlichkeit als Normen wie die Unterdrückung von Emotionen, Dominanz und Härte. Raivin Connell spricht von hegemonialer Männlichkeit, die ein Maßstab ist, an dem andere Männlichkeiten gemessen werden, und die Männer selbst in einen Käfig zwingt.

Philosophische Perspektiven

Die Diskussion wirft die Frage auf, ob Männlichkeit angeboren oder sozial konstruiert ist. Simone de Beauvoir und Pierre Bourdieu bieten Perspektiven, die zeigen, dass Männer oft Gefangene ihrer eigenen gesellschaftlichen Erwartungen sind.

Kritik an aktuellen Männlichkeitsbildern

Die Debatte um Männlichkeit ist aktuell sehr laut, da traditionelle Rollen brüchig geworden sind. Viele junge Männer fühlen sich verloren und greifen auf problematische Ideale zurück, wie sie von Figuren wie Andrew Tate propagiert werden, die toxische Männlichkeit glorifizieren.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Podcast-Episode fordert dazu auf, Männlichkeit neu zu denken und die Diskussion über das, was Männlichkeit ausmacht, zu führen. Es wird betont, dass es wichtig ist, sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte traditioneller Männlichkeitsbilder zu erkennen und einen Dialog über die künftige Gestaltung von Männlichkeit zu führen.

Einführung in toxische Männlichkeit

Der Podcast thematisiert die weit verbreitete Vorstellung, dass Männer nicht weinen dürfen, und beleuchtet die Problematik der toxischen Männlichkeit. Der Begriff ist in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig, und es wird diskutiert, was er wirklich bedeutet und woher er stammt.

Definition und Ursprung

Toxische Männlichkeit bedeutet nicht, dass Männlichkeit an sich schädlich ist, sondern bezieht sich auf bestimmte schädliche Normen, die Männer unterdrücken. Der Begriff hat seine Wurzeln in der mythopoetischen Männerbewegung, die Männlichkeit von einer echten, gesunden Männlichkeit abgrenzen wollte.

Normen und Hegemonie

Soziologen und Psychologen definieren toxische Männlichkeit als Normen wie die Unterdrückung von Emotionen, Dominanz und Härte. Raivin Connell spricht von hegemonialer Männlichkeit, die ein Maßstab ist, an dem andere Männlichkeiten gemessen werden, und die Männer selbst in einen Käfig zwingt.

Philosophische Perspektiven

Die Diskussion wirft die Frage auf, ob Männlichkeit angeboren oder sozial konstruiert ist. Simone de Beauvoir und Pierre Bourdieu bieten Perspektiven, die zeigen, dass Männer oft Gefangene ihrer eigenen gesellschaftlichen Erwartungen sind.

Kritik an aktuellen Männlichkeitsbildern

Die Debatte um Männlichkeit ist aktuell sehr laut, da traditionelle Rollen brüchig geworden sind. Viele junge Männer fühlen sich verloren und greifen auf problematische Ideale zurück, wie sie von Figuren wie Andrew Tate propagiert werden, die toxische Männlichkeit glorifizieren.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Podcast-Episode fordert dazu auf, Männlichkeit neu zu denken und die Diskussion über das, was Männlichkeit ausmacht, zu führen. Es wird betont, dass es wichtig ist, sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte traditioneller Männlichkeitsbilder zu erkennen und einen Dialog über die künftige Gestaltung von Männlichkeit zu führen.

Zwischen Vollzug und Willkür — Hartmut Rosas „Situationen und Konstellationen" im Härtetest

09.07.2026

Einführung in Hartmut Rosas Diagnose

Der Podcast thematisiert das Unbehagen in der modernen Gesellschaft, das Hartmut Rosa in seinem Buch "Situationen und Konstellationen" aufgreift. Er warnt vor der Abnahme von Handlungsenergie und Urteilskraft in einer Welt, die zunehmend von standardisierten Entscheidungen geprägt ist.

Situationen versus Konstellationen

Rosa unterscheidet zwischen Situationen, die komplex und ganzheitlich sind, und Konstellationen, die klar definierte, messbare Elemente enthalten. Während in Situationen Handlungsspielraum und Urteilskraft bestehen, werden in Konstellationen Entscheidungen oft von Algorithmen oder Regeln vorgegeben.

Kritik an Rosas Theorie

Die Analyse kritisiert Rosas binäre Einteilung und wirft den performativen Selbstwiderspruch vor. Es wird argumentiert, dass Rosa selbst in binären Kategorien denkt, was seiner eigenen Kritik an der Reduktion der Realität widerspricht. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob intuitives Urteilen tatsächlich verlässlich ist.

Autonomie versus Heteronomie

Die Unterscheidung zwischen kreativen Handeln und bloßem Vollzug wird als unzureichend betrachtet. Vielmehr sollten Autonomie und Heteronomie differenziert betrachtet werden, da Regelbindung nicht per se Fremdbestimmung bedeutet.

Politik und Rechtsprechung

Die Kritik an Rosas Sichtweise auf Politik und Recht wird hervorgehoben. Entscheidungen erfordern oft klare Ja-oder-Nein-Orientierungen, und die Forderung nach mehr Komplexität wird als unrealistisch angesehen. Rosa wird vorgeworfen, grundlegende Aspekte der Rechtssoziologie zu ignorieren, die auf das Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und rechtlicher Sicherheit hinweisen.

Fazit und persönliche Reflexion

Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass Rosas Diagnosen relevant sind, aber auch kritisch hinterfragt werden müssen. Die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit sowie die Herausforderungen der modernen Gesellschaft bleiben zentrale Themen, die weiter untersucht werden sollten.

Einführung in Hartmut Rosas Diagnose

Der Podcast thematisiert das Unbehagen in der modernen Gesellschaft, das Hartmut Rosa in seinem Buch "Situationen und Konstellationen" aufgreift. Er warnt vor der Abnahme von Handlungsenergie und Urteilskraft in einer Welt, die zunehmend von standardisierten Entscheidungen geprägt ist.

Situationen versus Konstellationen

Rosa unterscheidet zwischen Situationen, die komplex und ganzheitlich sind, und Konstellationen, die klar definierte, messbare Elemente enthalten. Während in Situationen Handlungsspielraum und Urteilskraft bestehen, werden in Konstellationen Entscheidungen oft von Algorithmen oder Regeln vorgegeben.

Kritik an Rosas Theorie

Die Analyse kritisiert Rosas binäre Einteilung und wirft den performativen Selbstwiderspruch vor. Es wird argumentiert, dass Rosa selbst in binären Kategorien denkt, was seiner eigenen Kritik an der Reduktion der Realität widerspricht. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob intuitives Urteilen tatsächlich verlässlich ist.

Autonomie versus Heteronomie

Die Unterscheidung zwischen kreativen Handeln und bloßem Vollzug wird als unzureichend betrachtet. Vielmehr sollten Autonomie und Heteronomie differenziert betrachtet werden, da Regelbindung nicht per se Fremdbestimmung bedeutet.

Politik und Rechtsprechung

Die Kritik an Rosas Sichtweise auf Politik und Recht wird hervorgehoben. Entscheidungen erfordern oft klare Ja-oder-Nein-Orientierungen, und die Forderung nach mehr Komplexität wird als unrealistisch angesehen. Rosa wird vorgeworfen, grundlegende Aspekte der Rechtssoziologie zu ignorieren, die auf das Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und rechtlicher Sicherheit hinweisen.

Fazit und persönliche Reflexion

Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass Rosas Diagnosen relevant sind, aber auch kritisch hinterfragt werden müssen. Die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit sowie die Herausforderungen der modernen Gesellschaft bleiben zentrale Themen, die weiter untersucht werden sollten.