
Pionierinnen der deutschen Wirtschaft
Ines Körner
Beschreibung
Willkommen zum Podcast „Pionierinnen der deutschen Wirtschaft“.
Irgendwann entstand in mir der Gedanke und der Wunsch, etwas über meine beiden Großmütter, über interessante Frauenpersönlichkeiten aus ihrer Zeit, deren Leistungen, und das Vermächtnis, das sie hinterlassen haben, und eben auch über Dresden zu machen.
Mein Ziel ist es, bekannte und unbekannte Geschichten über Persönlichkeiten des vorigen Jahrhunderts zu erzählen. Geschichten, die auch die Innovations- und Wirtschaftskraft sowie den Erfinderreichtum der damaligen Zeit wieder lebendig werden lassen. Und durch die Geschichten, die auch vom Mut und dem Pioniergeist der Menschen von damals erzählen, kann man sich ja inspirieren und begeistern lassen, beispielsweise für neue Ideen und eigene Projekte.
Viel Freude beim Hören.
Irgendwann entstand in mir der Gedanke und der Wunsch, etwas über meine beiden Großmütter, über interessante Frauenpersönlichkeiten aus ihrer Zeit, deren Leistungen, und das Vermächtnis, das sie hinterlassen haben, und eben auch über Dresden zu machen.
Mein Ziel ist es, bekannte und unbekannte Geschichten über Persönlichkeiten des vorigen Jahrhunderts zu erzählen. Geschichten, die auch die Innovations- und Wirtschaftskraft sowie den Erfinderreichtum der damaligen Zeit wieder lebendig werden lassen. Und durch die Geschichten, die auch vom Mut und dem Pioniergeist der Menschen von damals erzählen, kann man sich ja inspirieren und begeistern lassen, beispielsweise für neue Ideen und eigene Projekte.
Viel Freude beim Hören.
Podmon Kategorien
Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#25 Bedeutende Frauenbiografien vom Johannisfriedhof Dresden – im Gespräch mit Beatrice Teichmann
18.05.2026
Auf dem Johannisfriedhof Dresden werden derzeit zahlreiche Frauenbiografien neu sichtbar gemacht. Viele dieser Frauen prägten das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben ihrer Zeit – und sind heute dennoch kaum noch bekannt.
Gemeinsam mit mehreren Ehrenamtlichen beschäftigt sich Beatrice Teichmann seit längerer Zeit mit historischen Grabstellen und den Geschichten dahinter. Dabei entstehen nach und nach neue Einblicke in Lebenswege, die über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet geblieben sind.
Die Recherchen führen zu Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Mäzeninnen, engagierten Bürgerinnen und vielen weiteren Frauen, die das Dresdner Stadtleben ihrer Zeit mitprägten. Von manchen sind heute nur noch wenige Hinweise erhalten – etwa Namen auf Grabsteinen, einzelne Dokumente oder verstreute historische Spuren.
Im Interview spricht Beatrice Teichmann über diese Recherchearbeit, über vergessene Namen und über die Frage, warum die Geschichten vieler Frauen bis heute oft nur bruchstückhaft überliefert sind. Gleichzeitig zeigt sie, wie historische Friedhöfe dabei helfen können, unbekannte Lebenswege wieder sichtbarer zu machen.
Kategorien:

#24 Paula Modersohn-Becker – Wegbereiterin des Expressionismus
28.02.2026
Paula Modersohn-Becker war eine Malerin, die ihrer Zeit voraus war. Geboren 1876 in Dresden, lebte sie nur 31 Jahre – und hinterließ doch ein Werk, das die Kunstgeschichte nachhaltig veränderte. Zwischen Worpswede und Paris fand sie zu einer Bildsprache, die klar, reduziert und von großer innerer Kraft geprägt ist.
In einer Epoche, in der Frauen kaum eigenständig als Künstlerinnen auftreten konnten, ging sie unbeirrt ihren eigenen Weg. Sie stellte ihre Arbeit in den Mittelpunkt ihres Lebens, reiste allein nach Paris und vertraute ihrem künstlerischen Instinkt. Ihre Bilder zeigen Kinder, Frauen und Mütter nicht als idealisierte Figuren, sondern als stille, würdige Menschen. Ihre Formen sind vereinfacht, ihre Farben ruhig – und gerade darin liegt ihre besondere Kraft.
Besonders bewegend sind ihre Selbstporträts. Mit offenem Blick und großer Ehrlichkeit malte sie sich selbst – als Frau, als Künstlerin, als fühlendes Wesen. Ihr „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ gilt heute als eines der ersten Selbstbildnisse einer Frau, die sich selbst nackt und selbstbewusst darstellt. Es ist ein Bild von Mut, innerer Gewissheit und schöpferischer Kraft.
Paula Modersohn-Becker malte nicht nur – sie schrieb auch. In zahlreichen Briefen und Tagebuchblättern hielt sie ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen fest. Diese Texte geben Einblick in ihr inneres Ringen, in ihren künstlerischen Anspruch und in ihr starkes Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Bild und Wort gehören bei ihr eng zusammen und machen ihr Werk bis heute lebendig.
Zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker rückt ihr Werk noch einmal besonders in den Blick. Wer sich auf sie einlässt, entdeckt nicht nur eine bedeutende Vertreterin der frühen Moderne, sondern eine Künstlerin von großer innerer Klarheit. Ihre Bilder und ihre Worte zeigen eine Frau, die ihrer Überzeugung treu blieb und unbeirrt ihren eigenen Weg ging. Gerade heute wirken diese Haltung und dieser Mut überraschend nah. Ihr Vermächtnis ist lebendig – in der Kraft ihrer Bilder und in der stillen Entschlossenheit, die aus ihnen spricht.
.jpg)
#23 Die Arbeiterinnen der Porzellanmanufaktur Meissen – ein Beitrag über weibliche Erwerbstätigkeit in der DDR
20.01.2026
Die Porzellanmanufaktur Meissen war in der DDR weit mehr als ein Traditionsbetrieb. Als Devisenbringer, Exportmarke und kulturelles Aushängeschild nahm sie eine Sonderstellung ein – wirtschaftlich privilegiert, gesellschaftlich hoch angesehen und zugleich eingebunden in die politischen und sozialen Strukturen des Systems. Was dabei oft im Hintergrund blieb, sind die Menschen, die dieses Porzellan hergestellt haben – und dabei vor allem die Frauen.
Denn Meissen war, gerade in der DDR, in vielen Bereichen ein Betrieb mit überwiegend weiblicher Belegschaft. Ihre Arbeit, ihre Lebensrealitäten und ihre beruflichen Möglichkeiten zwischen Förderung, Erwartung und Anpassung stehen deshalb im Mittelpunkt dieser Folge. Interviewpartnerin der Podcastfolge ist Dr. Julia Weber, Direktorin der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und gleichzeitig Kuratorin der Sonderausstellung Die Blauen Schwerter – Meissen in der DDR.
Disclaimer: Bei Fragen zu den Quellen wenden Sie sich bitte an das Podcasteam.
Shownotes:
Ines Hommann: www.ineshommann.de
Werde Pionier: www.patreon.com/Pioniergeistderdeutschenwirtschaft
Unterstütze uns: www.paypal.de/pioniergeistddw
produced by C90: www.c90-studio.de