
Sichtwechsel Schichtwechsel | Exklusive Einblicke in die Produktion & Logistik aus Shopfloor-Sicht
Alex Barber
Beschreibung
Zwei Kernfragen werden uns durch den Podcast begleiten:
1) Was muss sich kulturell, technologisch und strukturell ändern, damit ein leistungsstarkes Team von gewerblichen und kaufmännischen Mitarbeitenden, Führungskräften und Technologie entsteht?
2) Wie können wir das bislang unausgeschöpfte Potenzial der gewerblichen Belegschaft durch Führung, Entwicklung und Technologie entfalten?
Ziel ist es, ein Werk, ein Lager bzw. eine Einheit zu bilden, wo alle Mitarbeitenden mitdenken, mitarbeiten und an einem Strang ziehen und das Unternehmen so nachhaltig konkurrenzfähig machen. Dieser Podcast ist Teil von Frontline Sidekicks, mein Coaching & Beratungsunternehmen für Personal- und Führungskräfteentwicklung auf dem Shopfloor. Erfahre mehr unter https://shift-changers.com/.
Für Feedback und potenzielle Interviewpartner, schreibe gerne an podcast@shift-changers.com.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

086 Führung im ständigen Wandel auf dem Shopfloor
Einführung in das Thema
In dieser Episode von Sichtwechsel Schichtwechsel liegt der Fokus auf den Herausforderungen der Führung im ständigen Wandel auf dem Shopfloor. Alex Barber beleuchtet die häufige Veränderungsmüdigkeit bei Mitarbeitenden und Führungskräften und betont, dass Wandel zur neuen Normalität geworden ist.
Erkennung der Veränderung
Der erste Schritt ist das Bewusstsein für die sich ständig verändernde Situation. Viele befinden sich im Überlebensmodus, was es schwierig macht, die Vielzahl kleiner Veränderungen zu erkennen, die zusammen eine große Auswirkung haben können.
Führungskräfte und ihre Rolle
Führungskräfte auf dem Shopfloor sind oft nicht ausreichend auf ihre Rolle vorbereitet, insbesondere in Bezug auf Kommunikation und Change Management. Alex schlägt vor, dass es wichtig ist, die konkreten Auswirkungen von Veränderungen auf die Mitarbeitenden zu verstehen und zu kommunizieren.
Beispiele für Veränderungen
Ein konkretes Beispiel zeigt, wie eine unerwartete Änderung der Arbeitszeiten Unruhe stiften kann. Alex erklärt, wie wichtig es ist, dass Führungskräfte die Gründe für Veränderungen klar kommunizieren, um Fairness und Verständnis zu fördern.
Die Bedeutung von Klarheit
Die Einführung fester Pausenzeiten wird als Beispiel genannt, um zu verdeutlichen, dass Klarheit oft besser ist als unregulierte Abläufe. Auch wenn Veränderungen anfangs auf Widerstand stoßen, gewöhnen sich die Mitarbeitenden in der Regel daran.
Fazit und Ausblick
Wandel erfordert Verständnis für die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden und die Bereitschaft, sie in den Prozess einzubeziehen, auch wenn es kein Mitspracherecht gibt. Alex schließt die Episode mit der Vorfreude auf die nächste Staffel im September und wünscht den Hörern einen schönen Sommer.

085 Kein Nice-to-have: Warum Mitarbeiterbeteiligung über funktionierende Lösungen entscheidet
Einführung in die Mitarbeiterbeteiligung
Im Podcast wird die zentrale Rolle der Mitarbeitenden auf dem Shopfloor hervorgehoben. Alex Barber, der Host, diskutiert die Wichtigkeit der Mitarbeitereinbindung und deren Einfluss auf die Produktivität sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Das Problem der mangelnden Beteiligung
Häufig werden Tools und Systeme ohne Einbeziehung der Mitarbeitenden eingeführt, was zu niedrigen Akzeptanzraten führt. Der Widerstand der Mitarbeitenden wird oft als Nörgelei abgetan, anstatt als wertvolle Rückmeldung wahrgenommen.
Beteiligung als Notwendigkeit
Mitarbeiterbeteiligung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für nachhaltige Verbesserungen. Lösungen müssen auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Shopfloors abgestimmt werden, um wirksam zu sein.
Strategien zur Mitarbeiterbeteiligung
Alex stellt verschiedene Strategien vor, um Mitarbeitende einzubeziehen, von Umfragen über direkte Gespräche bis hin zu Workshops. Wichtig ist, dass die Mitarbeitenden nicht nur gehört, sondern auch in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
Transparente Kommunikation
Die Kommunikation über die Beteiligung ist entscheidend. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinungen und Vorschläge ernst genommen werden, erhöht sich die Akzeptanz neuer Maßnahmen und reduziert den Widerstand.
Zusammenfassung und Ausblick
Die Episode schließt mit der Ermutigung, die Akzeptanz zu stärken und Widerstände durch aktive Beteiligung zu reduzieren. Alex Barber bietet an, über LinkedIn in Kontakt zu treten, um weitere Lösungen für den Shopfloor zu finden.

084 „Mehr Eigenverantwortung auf dem Shopfloor!“: Warum man Eigenverantwortung nicht anordnen kann
Einführung in das Thema Eigenverantwortung
Im Podcast dreht sich alles um die Menschen auf dem Shopfloor, die für die reibungslose Durchführung der Produktion und Logistik verantwortlich sind. Alex Barber, der Host, thematisiert die Bedeutung von mehr Eigenverantwortung der Mitarbeitenden und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Missverständnisse zur Eigenverantwortung
Es wird häufig angenommen, dass Mitarbeitende keine Eigenverantwortung übernehmen wollen. Alex argumentiert jedoch, dass dies oft ein Missverständnis ist. Die Fähigkeit zur Eigenverantwortung ist vorhanden, wird aber durch das Arbeitsumfeld und die Rahmenbedingungen eingeschränkt.
Der Einfluss des Umfelds
Eigenverantwortung kann nicht einfach angeordnet werden; es sind geeignete Rahmenbedingungen erforderlich. Viele Mitarbeitende sind es gewohnt, Anweisungen zu befolgen, was die Übernahme von Verantwortung erschwert. Veränderungen im Führungsstil und eine positive Fehlerkultur sind notwendig, um Eigenverantwortung zu fördern.
Die Rolle der Führungskräfte
Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Eigenverantwortung. Sie müssen lernen, Verantwortung abzugeben und ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeitende sich sicher fühlen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Generationenunterschiede und Erwartungen
Die Vorurteile gegenüber der Generation Z, die angeblich keine Verantwortung übernehmen möchte, werden hinterfragt. Vielmehr sind es die Rahmenbedingungen, die dazu führen, dass junge Menschen Führungsrollen ablehnen. Eigenverantwortung verlangt nicht nur von Mitarbeitenden, sondern auch von Unternehmen und Führungskräften ein Umdenken.
Gegenseitige Verantwortlichkeit
Eigenverantwortung ist keine Einbahnstraße. Mitarbeitende möchten gehört werden und an Entscheidungen beteiligt sein. Wenn Unternehmen von Mitarbeitenden erwarten, dass sie Verantwortung übernehmen, müssen sie auch sicherstellen, dass diese Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
Schlussfolgerung
Die Übernahme von Eigenverantwortung ist ein komplexes Thema, das Vertrauen, Klarheit, Entwicklung und Sicherheit erfordert. Es ist wichtig, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Mitarbeitende Verantwortung übernehmen können, und zu erkennen, dass dies ein kontinuierlicher Prozess ist.