REKO Podcast - Rund um den Knochen und die Muskeln.
Podcast
de

REKO Podcast - Rund um den Knochen und die Muskeln.

Dr. Christiane Karrenberg, Prof. Dr. Uwe Maus

Beschreibung

Erkankungen der Knochen und Muskeln haben eine große Bedeutung in unserer Gesellschaft. Mit verschiedenen Experte*innen und Betroffenen versuchen wir, Dr. Christiane Karrenberg und Prof. Dr. Uwe Maus, Ihnen verschiedene Erkrankungen aus dem weiten Feld der Knochen und Muskeln / Osteologie zu erklären. Starten werden wir mit dem Thema Osteoporose. Die unterschiedlichen Themenbereiche werden für Nicht-Mediziner*innen und Expert*innen aufgearbeitet. Ersichtlich immer im Untertitel.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

039 Therapieüberwachung bei Osteoporose

25.06.2026

Medikamentöse Therapie bei Osteoporose

Die medikamentöse Therapie wird empfohlen, wenn das Risiko für osteoporotische Brüche erhöht ist, beispielsweise nach vorherigen Frakturen oder bei niedriger Knochendichte. Der Fokus liegt oft auf dem 3- oder 10-Jahres-Frakturrisiko.

Wirksamkeit der Therapie

Die Wirksamkeit der Therapie wird durch Knochendichtemessungen überwacht, wobei regelmäßige Kontrollen wichtig sind, um den Fortschritt zu dokumentieren. Stabilität oder leichte Zunahme der Knochendichte ist positiv, während eine Verschlechterung eine Neubewertung erfordert.

Patientenperspektive

Patienten können enttäuscht sein, wenn sich die Knochendichte nicht erhöht. Dennoch bedeutet eine stabile Knochendichte nicht, dass die Therapie ineffektiv ist. Oft ist es schwierig für Patienten, den Nutzen der Therapie ohne sichtbare Fortschritte zu erkennen.

Diskussion um Zulassungsstudien

Die Diskussion über Zulassungsstudien entwickelt sich, sodass auch Knochendichtemessungen als alleinige Indikatoren für die Wirksamkeit von Therapien in Betracht gezogen werden. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Knochendichte und Frakturrisiko gibt, was die Diskussion vorantreibt.

Abschließende Gedanken

Zusammenfassend ist die Wirksamkeit nicht nur durch Knochendichtemessungen, sondern insbesondere durch die Verhinderung von Frakturen gegeben. Patienten sollten bei Fragen immer ihre behandelnden Ärzte konsultieren.

Medikamentöse Therapie bei Osteoporose

Die medikamentöse Therapie wird empfohlen, wenn das Risiko für osteoporotische Brüche erhöht ist, beispielsweise nach vorherigen Frakturen oder bei niedriger Knochendichte. Der Fokus liegt oft auf dem 3- oder 10-Jahres-Frakturrisiko.

Wirksamkeit der Therapie

Die Wirksamkeit der Therapie wird durch Knochendichtemessungen überwacht, wobei regelmäßige Kontrollen wichtig sind, um den Fortschritt zu dokumentieren. Stabilität oder leichte Zunahme der Knochendichte ist positiv, während eine Verschlechterung eine Neubewertung erfordert.

Patientenperspektive

Patienten können enttäuscht sein, wenn sich die Knochendichte nicht erhöht. Dennoch bedeutet eine stabile Knochendichte nicht, dass die Therapie ineffektiv ist. Oft ist es schwierig für Patienten, den Nutzen der Therapie ohne sichtbare Fortschritte zu erkennen.

Diskussion um Zulassungsstudien

Die Diskussion über Zulassungsstudien entwickelt sich, sodass auch Knochendichtemessungen als alleinige Indikatoren für die Wirksamkeit von Therapien in Betracht gezogen werden. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Knochendichte und Frakturrisiko gibt, was die Diskussion vorantreibt.

Abschließende Gedanken

Zusammenfassend ist die Wirksamkeit nicht nur durch Knochendichtemessungen, sondern insbesondere durch die Verhinderung von Frakturen gegeben. Patienten sollten bei Fragen immer ihre behandelnden Ärzte konsultieren.

038 Wenn das Knie schmerzt - die Gonarthrose

28.05.2026

Gonarthrose – Verständnis und Verbreitung

Gonarthrose bezeichnet fortschreitende Zerstörung des Knieknorpels mit Beteiligung von Bändern, Knochen, Gelenkkapsel und Umgebungsmuskulatur. Sie ist eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen und mit zunehmendem Alter verbreiteter. Etwa ein Fünftel der Erwachsenen berichtet von Knieproblemen; über 60-Jährige weisen noch häufiger Beschwerden auf. Die Erkrankung geht oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher und wird durch verschiedene Risikofaktoren beeinflusst.

Risikofaktoren und Ursachen

Wichtige Risikofaktoren sind höheres Alter und Gelenkverletzungen, Fehlstellungen des Knies (O- oder X-Bein), hohe Belastung im Sport oder Beruf sowie Bewegungsmangel, Übergewicht und Entzündungen wie rheumatoide Arthritis. Genetik kann eine Veranlagung beeinflussen. Verletzungen wie Kreuzbandriss oder Meniskusschäden erhöhen das Risiko, ebenso wiederholte Belastung und ungünstige Achsenbelastung, die das Gelenk pro Jahr stärker strapazieren.

Symptome, Verlauf und Diagnostik

Die Beschwerden sind meist belastungsabhängig, mit Anlaufschmerz und schleichendem Verlauf. Akute Schmerzen können durch Unfälle oder Überlastung ausgelöst werden. Mit fortschreitendem Knorpelverlust treten Steifigkeit, Schwellungen und eventuell Dauerschmerzen in Ruhe auf. Die Verdachtsdiagnose gelingt oft durch ärztliche Untersuchung und Röntgen, ergänzt durch MRT bei unklaren Ursachen oder geringen röntgenologischen Veränderungen.

Therapie und operative Optionen

Behandlung orientiert sich an Leitlinien: Bewegungstherapie, Muskelaufbau und Gewichtsreduktion sind zentrale Bausteine; Schonung allein genügt nicht. Schmerzreduktion erfolgt zeitweise mit topischen oder systemischen Schmerzmitteln, Akupunktur ist möglich. Injektionen wie Kortison, PRP oder Hyaluronsäure kommen je nach Befund infrage. Operativ gibt es gelenkerhaltende Optionen (Umstellungsosteotomie, gelegentlich Arthroskopie) sowie Knieersatz (Teil- oder Totalendoprothese) mit anschließender Rehabilitation und sportlicher Rückkehr.

Gonarthrose – Verständnis und Verbreitung

Gonarthrose bezeichnet fortschreitende Zerstörung des Knieknorpels mit Beteiligung von Bändern, Knochen, Gelenkkapsel und Umgebungsmuskulatur. Sie ist eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen und mit zunehmendem Alter verbreiteter. Etwa ein Fünftel der Erwachsenen berichtet von Knieproblemen; über 60-Jährige weisen noch häufiger Beschwerden auf. Die Erkrankung geht oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher und wird durch verschiedene Risikofaktoren beeinflusst.

Risikofaktoren und Ursachen

Wichtige Risikofaktoren sind höheres Alter und Gelenkverletzungen, Fehlstellungen des Knies (O- oder X-Bein), hohe Belastung im Sport oder Beruf sowie Bewegungsmangel, Übergewicht und Entzündungen wie rheumatoide Arthritis. Genetik kann eine Veranlagung beeinflussen. Verletzungen wie Kreuzbandriss oder Meniskusschäden erhöhen das Risiko, ebenso wiederholte Belastung und ungünstige Achsenbelastung, die das Gelenk pro Jahr stärker strapazieren.

Symptome, Verlauf und Diagnostik

Die Beschwerden sind meist belastungsabhängig, mit Anlaufschmerz und schleichendem Verlauf. Akute Schmerzen können durch Unfälle oder Überlastung ausgelöst werden. Mit fortschreitendem Knorpelverlust treten Steifigkeit, Schwellungen und eventuell Dauerschmerzen in Ruhe auf. Die Verdachtsdiagnose gelingt oft durch ärztliche Untersuchung und Röntgen, ergänzt durch MRT bei unklaren Ursachen oder geringen röntgenologischen Veränderungen.

Therapie und operative Optionen

Behandlung orientiert sich an Leitlinien: Bewegungstherapie, Muskelaufbau und Gewichtsreduktion sind zentrale Bausteine; Schonung allein genügt nicht. Schmerzreduktion erfolgt zeitweise mit topischen oder systemischen Schmerzmitteln, Akupunktur ist möglich. Injektionen wie Kortison, PRP oder Hyaluronsäure kommen je nach Befund infrage. Operativ gibt es gelenkerhaltende Optionen (Umstellungsosteotomie, gelegentlich Arthroskopie) sowie Knieersatz (Teil- oder Totalendoprothese) mit anschließender Rehabilitation und sportlicher Rückkehr.

037 Neues vom Kongress des Dachverbandes der Osteologie DVO 2026

30.04.2026

Interdisziplinarität als Kernprinzip

Der Kongress betonte eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, insbesondere die Kooperation zwischen Osteologie und Alterstraumatologie. Das interdisziplinäre Konzept zog sich durch das gesamte Programm und zeigte sich in gemeinsamen Leitlinien und Ko-Management-Modellen. Ziel ist eine ganzheitliche Sicht auf ältere Patientinnen und Patienten, wobei Knochen, Funktionsfähigkeit, Begleiterkrankungen und Sturzrisiken zusammen betrachtet werden, um belastbare Entscheidungen zu ermöglichen.

Fokus Alterstraumatologie und Versorgungsbedarf

Im geriatrischen Kontext zeigt sich eine hohe Komplexität durch Multimorbidität, Polypharmazie und funktionelle Einschränkungen. Orthogeriatrische Co-Management-Modelle erscheinen als hilfreiche Struktur, um Komplikationen zu senken und funktionelle Prognosen zu verbessern. Die Fragilitätsfraktur wird als einschneidendes Ereignis gesehen, das häufig Lebensqualität und Alltagsniveau dauerhaft beeinflusst und frühzeitige Osteoporose-Behandlung erfordert.

Diagnostik, Prävention und Therapieansätze

Die Diagnostik bewegt sich hin zu einer erweiterten Risikobewertung, die Muskelkraft, Sturzrisiko und funktionellen Status mit einbezieht. Therapeutisch zeichnet sich Individualisierung ab, mit persönlicher Anpassung von Behandlung, Dosierung und Sequenz derMedikationen. Frühmobilisation und strukturierte Rehabilitation werden als entscheidend herausgestellt, damit Patientinnen möglichst schnell Selbstständigkeit zurückgewinnen.

Ausblick und praktische Umsetzung

Digitalisierung und neue Versorgungsmodelle gewinnen an Bedeutung, wobei Umsetzung, Finanzierung und Ressourcen eine zentrale Rolle spielen. Der Kongress verweist auf bestehende Versorgungs­lücken, betont aber auch konkrete Ansätze zur Verbesserung der sekundären Prävention und Sturzprophylaxe. Die Entwicklungen zielen darauf ab, interdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige Patientenbetreuung weiter zu stärken, ohne konkrete Handlungsanweisungen zu formulieren.

Interdisziplinarität als Kernprinzip

Der Kongress betonte eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, insbesondere die Kooperation zwischen Osteologie und Alterstraumatologie. Das interdisziplinäre Konzept zog sich durch das gesamte Programm und zeigte sich in gemeinsamen Leitlinien und Ko-Management-Modellen. Ziel ist eine ganzheitliche Sicht auf ältere Patientinnen und Patienten, wobei Knochen, Funktionsfähigkeit, Begleiterkrankungen und Sturzrisiken zusammen betrachtet werden, um belastbare Entscheidungen zu ermöglichen.

Fokus Alterstraumatologie und Versorgungsbedarf

Im geriatrischen Kontext zeigt sich eine hohe Komplexität durch Multimorbidität, Polypharmazie und funktionelle Einschränkungen. Orthogeriatrische Co-Management-Modelle erscheinen als hilfreiche Struktur, um Komplikationen zu senken und funktionelle Prognosen zu verbessern. Die Fragilitätsfraktur wird als einschneidendes Ereignis gesehen, das häufig Lebensqualität und Alltagsniveau dauerhaft beeinflusst und frühzeitige Osteoporose-Behandlung erfordert.

Diagnostik, Prävention und Therapieansätze

Die Diagnostik bewegt sich hin zu einer erweiterten Risikobewertung, die Muskelkraft, Sturzrisiko und funktionellen Status mit einbezieht. Therapeutisch zeichnet sich Individualisierung ab, mit persönlicher Anpassung von Behandlung, Dosierung und Sequenz derMedikationen. Frühmobilisation und strukturierte Rehabilitation werden als entscheidend herausgestellt, damit Patientinnen möglichst schnell Selbstständigkeit zurückgewinnen.

Ausblick und praktische Umsetzung

Digitalisierung und neue Versorgungsmodelle gewinnen an Bedeutung, wobei Umsetzung, Finanzierung und Ressourcen eine zentrale Rolle spielen. Der Kongress verweist auf bestehende Versorgungs­lücken, betont aber auch konkrete Ansätze zur Verbesserung der sekundären Prävention und Sturzprophylaxe. Die Entwicklungen zielen darauf ab, interdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige Patientenbetreuung weiter zu stärken, ohne konkrete Handlungsanweisungen zu formulieren.