Rosa-Luxemburg-Stiftung Audiodokumentationen
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Beschreibung

[de] Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteinahen politischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe.
Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die politische Bildung. Die Stiftung fördert mit ihrer Arbeit eine kritische Gesellschaftsanalyse, progressive kulturelle Ansätze sowie die Vernetzung emanzipatorischer Akteure. Sie agiert international im Feld der Entwicklungszusammenarbeit und des gleichberechtigten Dialogs und dokumentiert mit Hilfe des Archivs des demokratischen Sozialismus wichtige Ergebnisse linker Politik. Darüber hinaus fördert sie im Rahmen ihres Studienwerks den wissenschaftlichen Nachwuchs mit Stipendien.

[en] The Rosa-Luxemburg-Stiftung is one of the largest foundations dedicated to political education in Germany today, and stands in the intellectual and political tradition of democratic socialism. Initiated in 1990 as a small political association in Berlin known as “Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.”, it has since grown into a nationwide organization encompassing political education, discussion forums for critical thought and political alternatives, as well a research facility for progressive social analysis.

RSS-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:5251722/sounds.rss
Impressum: https://www.rosalux.de/impressum/
Newsletter und Themenverteiler: https://info.rosalux.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#31 Kapitalismus wegatmen? Die Entpolitisierung durch Achtsamkeit, Yoga & Co

15.09.2026

Achtsamkeitsglocke und die Stress-Reduction-Industrie

Die Episode beleuchtet die Rolle der Stress-Reduction-Industrie, die aus Praktiken wie Yoga und Meditation besteht, um innere Ruhe und Gelassenheit zu fördern. Der Begriff ist nicht geschützt und umfasst eine Vielzahl von Methoden, die in der heutigen stressigen Welt immer beliebter werden.

Kritik an Achtsamkeit

Katrin Fischer, Autorin des Buches 'Achtsam geht die Welt zugrunde', kritisiert die Achtsamkeitsbewegung als Mittel, das gesellschaftlichen Wandel blockiert. Sie argumentiert, dass die Stress-Reduction-Industrie nicht nur boomt, sondern auch die individuellen Probleme der Menschen ignoriert, indem sie die Verantwortung für Stress und Erschöpfung auf das Individuum abwälzt.

Marktanalyse der Achtsamkeit

Die Industrie setzt Milliarden um, mit einem besonders starken Wachstum in den USA, was eng mit neoliberalen Entwicklungen verknüpft ist. Die Achtsamkeit wird als Lösung für individuelle Probleme vermarktet, während gesellschaftliche und strukturelle Ursachen ausgeblendet werden.

Die Klassenfrage

Die Diskussion umfasst auch die Klassenfrage und stellt fest, dass Achtsamkeit in der neuen Mittelklasse als Statussymbol fungiert. Diese Gruppe, die oft als gut situiert angesehen wird, nutzt Achtsamkeit, um sich von anderen abzugrenzen und ihre soziale Stellung zu festigen.

Weltvergessenheit und die Rolle des Individuums

Ein zentrales Thema ist die 'Weltvergessenheit', in der gesellschaftliche Probleme in den Hintergrund gedrängt werden, während das Individuum im Mittelpunkt steht. Es wird argumentiert, dass die depolitisierten Achtsamkeitspraktiken zu einer Rückkehr zur Isolation und Individualisierung führen.

Politische Praxis und Achtsamkeit

Die Diskussion endet mit der Frage, wie Achtsamkeit sowohl individuelle Praxis als auch politisches Engagement fördern kann. Es wird betont, dass sowohl persönliche Achtsamkeit als auch gesellschaftliches Handeln notwendig sind, um echte Veränderungen zu bewirken.

Achtsamkeitsglocke und die Stress-Reduction-Industrie

Die Episode beleuchtet die Rolle der Stress-Reduction-Industrie, die aus Praktiken wie Yoga und Meditation besteht, um innere Ruhe und Gelassenheit zu fördern. Der Begriff ist nicht geschützt und umfasst eine Vielzahl von Methoden, die in der heutigen stressigen Welt immer beliebter werden.

Kritik an Achtsamkeit

Katrin Fischer, Autorin des Buches 'Achtsam geht die Welt zugrunde', kritisiert die Achtsamkeitsbewegung als Mittel, das gesellschaftlichen Wandel blockiert. Sie argumentiert, dass die Stress-Reduction-Industrie nicht nur boomt, sondern auch die individuellen Probleme der Menschen ignoriert, indem sie die Verantwortung für Stress und Erschöpfung auf das Individuum abwälzt.

Marktanalyse der Achtsamkeit

Die Industrie setzt Milliarden um, mit einem besonders starken Wachstum in den USA, was eng mit neoliberalen Entwicklungen verknüpft ist. Die Achtsamkeit wird als Lösung für individuelle Probleme vermarktet, während gesellschaftliche und strukturelle Ursachen ausgeblendet werden.

Die Klassenfrage

Die Diskussion umfasst auch die Klassenfrage und stellt fest, dass Achtsamkeit in der neuen Mittelklasse als Statussymbol fungiert. Diese Gruppe, die oft als gut situiert angesehen wird, nutzt Achtsamkeit, um sich von anderen abzugrenzen und ihre soziale Stellung zu festigen.

Weltvergessenheit und die Rolle des Individuums

Ein zentrales Thema ist die 'Weltvergessenheit', in der gesellschaftliche Probleme in den Hintergrund gedrängt werden, während das Individuum im Mittelpunkt steht. Es wird argumentiert, dass die depolitisierten Achtsamkeitspraktiken zu einer Rückkehr zur Isolation und Individualisierung führen.

Politische Praxis und Achtsamkeit

Die Diskussion endet mit der Frage, wie Achtsamkeit sowohl individuelle Praxis als auch politisches Engagement fördern kann. Es wird betont, dass sowohl persönliche Achtsamkeit als auch gesellschaftliches Handeln notwendig sind, um echte Veränderungen zu bewirken.

Regiert KI bald die Welt, Aline Blankertz?

09.09.2026

Einführung in die KI-Diskussion

Im Podcast wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der modernen Gesellschaft behandelt, insbesondere im Kontext von Arbeitsplätzen, Klimawandel und internationaler Politik. Der Einsatz von KI, wie bei der albanischen Ministerin, zeigt, wie weitreichend diese Technologie bereits in Entscheidungsprozesse integriert wird.

Ressourcenintensität und Zufälligkeit von KI

Aline Blankertz erläutert die ressourcenintensive Natur der generativen KI und hebt hervor, dass deren Ergebnisse oft zufällig sind. Dies wirft Fragen zur Relevanz und Verantwortlichkeit der KI auf, insbesondere im Hinblick auf die menschliche Arbeitskraft, die erforderlich ist, um diese Technologien zu entwickeln und zu betreiben.

Wirtschaftliche Aspekte der KI

Ein wirtschaftlicher Boom durch KI wird diskutiert, wobei Bedenken geäußert werden, dass dieser möglicherweise eine Spekulationsblase darstellt. Blankertz erklärt, dass viele Investitionen in KI auf Versprechungen basieren, während die tatsächlichen Erfolge noch unklar sind.

Geopolitische Konkurrenz und technologische Abhängigkeiten

Die Rivalität zwischen den USA und China im Bereich KI wird hervorgehoben, insbesondere wie unterschiedliche Ansätze zu leistungsfähigen und kostengünstigen KI-Modellen führen. Deutschland und die EU scheinen dabei ins Hintertreffen zu geraten, was ihre digitale Souveränität betrifft.

Politische Dimensionen und soziale Implikationen von KI

Die Diskussion über die politischen Auswirkungen von KI und deren Einfluss auf autoritäre Tendenzen wird vertieft. Die Verquickung von wirtschaftlicher Macht und politischem Einfluss in der Tech-Branche zeigt, wie KI auch als Werkzeug zur Legitimierung von Gewalt und Kontrolle eingesetzt werden kann.

Alternative Ansätze und der Blick in die Zukunft

Abschließend wird über progressive Alternativen zu den gegenwärtigen Entwicklungen diskutiert, inklusive der Notwendigkeit einer Vergesellschaftung kritischer digitaler Infrastrukturen. Die Wichtigkeit der menschlichen Arbeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Daten werden ebenfalls thematisiert.

Einführung in die KI-Diskussion

Im Podcast wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der modernen Gesellschaft behandelt, insbesondere im Kontext von Arbeitsplätzen, Klimawandel und internationaler Politik. Der Einsatz von KI, wie bei der albanischen Ministerin, zeigt, wie weitreichend diese Technologie bereits in Entscheidungsprozesse integriert wird.

Ressourcenintensität und Zufälligkeit von KI

Aline Blankertz erläutert die ressourcenintensive Natur der generativen KI und hebt hervor, dass deren Ergebnisse oft zufällig sind. Dies wirft Fragen zur Relevanz und Verantwortlichkeit der KI auf, insbesondere im Hinblick auf die menschliche Arbeitskraft, die erforderlich ist, um diese Technologien zu entwickeln und zu betreiben.

Wirtschaftliche Aspekte der KI

Ein wirtschaftlicher Boom durch KI wird diskutiert, wobei Bedenken geäußert werden, dass dieser möglicherweise eine Spekulationsblase darstellt. Blankertz erklärt, dass viele Investitionen in KI auf Versprechungen basieren, während die tatsächlichen Erfolge noch unklar sind.

Geopolitische Konkurrenz und technologische Abhängigkeiten

Die Rivalität zwischen den USA und China im Bereich KI wird hervorgehoben, insbesondere wie unterschiedliche Ansätze zu leistungsfähigen und kostengünstigen KI-Modellen führen. Deutschland und die EU scheinen dabei ins Hintertreffen zu geraten, was ihre digitale Souveränität betrifft.

Politische Dimensionen und soziale Implikationen von KI

Die Diskussion über die politischen Auswirkungen von KI und deren Einfluss auf autoritäre Tendenzen wird vertieft. Die Verquickung von wirtschaftlicher Macht und politischem Einfluss in der Tech-Branche zeigt, wie KI auch als Werkzeug zur Legitimierung von Gewalt und Kontrolle eingesetzt werden kann.

Alternative Ansätze und der Blick in die Zukunft

Abschließend wird über progressive Alternativen zu den gegenwärtigen Entwicklungen diskutiert, inklusive der Notwendigkeit einer Vergesellschaftung kritischer digitaler Infrastrukturen. Die Wichtigkeit der menschlichen Arbeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Daten werden ebenfalls thematisiert.

Manypod #31: Staatsschutz vs. Demokratie? – Über Rassismus in den Sicherheitsbehörden

25.08.2026

Einführung in das Thema Rassismus

Im Gespräch wird der institutionelle Rassismus in Deutschland thematisiert, insbesondere im Kontext der Sicherheitsbehörden. Es wird diskutiert, wie oft Verfahren eingestellt werden, in denen Menschen zu Tode gekommen sind, und dass dies oft nicht ausreichend verfolgt wird.

Der Film "Staatsschutz" und seine Protagonistin

Der Film erzählt die Geschichte einer koreanisch-deutschen Staatsanwältin, die gegen rechte Gewalt ermitteln will, aber selbst Opfer eines rassistischen Anschlags wird. Die Protagonistin, Se-Yo Kim, kämpft sowohl gegen das rechte Netzwerk hinter ihrem Anschlag als auch gegen das Justizsystem, das rassistische Gewalt oft verharmlost.

Erfahrungen und Herausforderungen im Justizsystem

Die Diskutierenden, darunter Faraz Shariat und Seda Bajaj Yildiz, schildern ihre Erfahrungen mit der Justiz und wie oft die Ermittlungen lückenhaft sind. Es wird betont, dass Rassismus in der Polizei und der Justiz weit verbreitet ist und dass die Opfer häufig mit einem System konfrontiert werden, das sie nicht schützt.

Rolle der Zivilgesellschaft

Die Bedeutung von zivilgesellschaftlicher Unterstützung wird hervorgehoben. Initiativen und Organisationen spielen eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen Rassismus und bei der Unterstützung von Opfern, indem sie rechtliche und emotionale Hilfe anbieten.

Fazit und Ausblick

Das Gespräch schließt mit der Feststellung, dass trotz der Herausforderungen und Frustrationen im Justizsystem der Mut der Betroffenen und die Unterstützung durch die Zivilgesellschaft weiterhin wichtig sind, um gegen Rassismus und Ungerechtigkeit anzukämpfen.

Einführung in das Thema Rassismus

Im Gespräch wird der institutionelle Rassismus in Deutschland thematisiert, insbesondere im Kontext der Sicherheitsbehörden. Es wird diskutiert, wie oft Verfahren eingestellt werden, in denen Menschen zu Tode gekommen sind, und dass dies oft nicht ausreichend verfolgt wird.

Der Film "Staatsschutz" und seine Protagonistin

Der Film erzählt die Geschichte einer koreanisch-deutschen Staatsanwältin, die gegen rechte Gewalt ermitteln will, aber selbst Opfer eines rassistischen Anschlags wird. Die Protagonistin, Se-Yo Kim, kämpft sowohl gegen das rechte Netzwerk hinter ihrem Anschlag als auch gegen das Justizsystem, das rassistische Gewalt oft verharmlost.

Erfahrungen und Herausforderungen im Justizsystem

Die Diskutierenden, darunter Faraz Shariat und Seda Bajaj Yildiz, schildern ihre Erfahrungen mit der Justiz und wie oft die Ermittlungen lückenhaft sind. Es wird betont, dass Rassismus in der Polizei und der Justiz weit verbreitet ist und dass die Opfer häufig mit einem System konfrontiert werden, das sie nicht schützt.

Rolle der Zivilgesellschaft

Die Bedeutung von zivilgesellschaftlicher Unterstützung wird hervorgehoben. Initiativen und Organisationen spielen eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen Rassismus und bei der Unterstützung von Opfern, indem sie rechtliche und emotionale Hilfe anbieten.

Fazit und Ausblick

Das Gespräch schließt mit der Feststellung, dass trotz der Herausforderungen und Frustrationen im Justizsystem der Mut der Betroffenen und die Unterstützung durch die Zivilgesellschaft weiterhin wichtig sind, um gegen Rassismus und Ungerechtigkeit anzukämpfen.