ÖTZ Podcast
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ÖTZ Podcast

Österreichische Textilzeitung

Beschreibung

Mit zwei Formaten ist das Ziel des ÖTZ-Podcasts klar: Inputs zum Nachhören zu liefern, die dabei helfen, vorne dabei zu sein.
Das Dialog-Format „ÖTZ Insight“ bietet Zuhöhrer:innen die Möglichkeit, die Menschen hinter ihnen bekannten Marken neu kennenzulernen.
In „ÖTZ Inside“ werden Themen als Monolog von der Redaktion beleuchtet, um einen Überblick über wichtige Trends, Entwicklungen und Ereignisse zu gegeben.
Alle Folgen werden von und mit ÖTZ-Chefredakteurin Lisa Hollogschwandtner produziert.

Schreiben Sie uns an redaktion@textilzeitung.at oder besuchen Sie uns unter textilzeitung.at

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

ÖTZ Local Hero: Sunsetstar

31.03.2026

Einführung in Sunset Star

Der ÖTZ Inside Local Hero Special Podcast widmet sich Österreichs einzigartigen Händlerkonzepten. Christoph Scherpelhofer spricht mit Stefan Karch, dem Gründer von Sunset Star in Graz, das sein 25-jähriges Bestehen feiert und für Premium Workwear, Knitwear und japanischen Denim bekannt ist.

Die Anfänge von Sunset Star

Stefan Karch reflektiert die Anfänge des Ladens, der ursprünglich aus der Punk- und Hardcore-Szene entstanden ist. Gegründet wurde er durch eine Gelegenheit, einen Partyraum in Graz zu mieten, was zur Eröffnung eines Plattenladens führte, der Merchandise und Mode verkaufte.

Entwicklung des Sortiments

Das Sortiment hat sich über die Jahre stark verändert, insbesondere mit dem Fokus auf japanischen Denim ab 2007, als das Team begann, gezielt nach hochwertigen Jeansmarken zu suchen. Edwin wurde zur ersten japanischen Marke, mit der sie zusammenarbeiteten.

Nachhaltigkeit und Auswahlkriterien

Stefan betont die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und fairer Produktion bei der Auswahl der Produkte. Die Grundwerte des Ladens blieben trotz Veränderungen im Sortiment unverändert, wobei Authentizität und ein gutes Verhältnis zu den Herstellern entscheidend sind.

Online und stationärer Handel

Der Online-Shop dient als wichtige Ergänzung zum stationären Geschäft und ermöglicht es, Kunden aus einem größeren Einzugsgebiet zu gewinnen. Stefan sieht den Online-Handel als Schaufenster, das Kunden in den Laden zieht.

Kundenstruktur und Frequenz

Die Kunden von Sunset Star sind oft sehr interessiert an Handwerk und Qualität. Das Publikum setzt sich aus lokalen Kunden und Besuchern aus dem Ausland zusammen, wobei viele gezielt für den Einkauf nach Graz kommen.

Store-Design und Ambiente

Das Design des Ladens wird als sehr wichtig erachtet. Stefan strebt an, eine gemütliche und einladende Atmosphäre zu schaffen, die dem klassischen Shopping-Erlebnis entgegenwirkt.

Zukunftsausblick und Jubiläumspläne

Für das Jubiläumsjahr sind spezielle Kollaborationen mit Lieblingsmarken geplant, die besondere Editionen hervorbringen. Stefan blickt optimistisch auf die nächsten 25 Jahre und möchte weiterhin neue Produkte entdecken und den Laden weiterentwickeln.

Einführung in Sunset Star

Der ÖTZ Inside Local Hero Special Podcast widmet sich Österreichs einzigartigen Händlerkonzepten. Christoph Scherpelhofer spricht mit Stefan Karch, dem Gründer von Sunset Star in Graz, das sein 25-jähriges Bestehen feiert und für Premium Workwear, Knitwear und japanischen Denim bekannt ist.

Die Anfänge von Sunset Star

Stefan Karch reflektiert die Anfänge des Ladens, der ursprünglich aus der Punk- und Hardcore-Szene entstanden ist. Gegründet wurde er durch eine Gelegenheit, einen Partyraum in Graz zu mieten, was zur Eröffnung eines Plattenladens führte, der Merchandise und Mode verkaufte.

Entwicklung des Sortiments

Das Sortiment hat sich über die Jahre stark verändert, insbesondere mit dem Fokus auf japanischen Denim ab 2007, als das Team begann, gezielt nach hochwertigen Jeansmarken zu suchen. Edwin wurde zur ersten japanischen Marke, mit der sie zusammenarbeiteten.

Nachhaltigkeit und Auswahlkriterien

Stefan betont die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und fairer Produktion bei der Auswahl der Produkte. Die Grundwerte des Ladens blieben trotz Veränderungen im Sortiment unverändert, wobei Authentizität und ein gutes Verhältnis zu den Herstellern entscheidend sind.

Online und stationärer Handel

Der Online-Shop dient als wichtige Ergänzung zum stationären Geschäft und ermöglicht es, Kunden aus einem größeren Einzugsgebiet zu gewinnen. Stefan sieht den Online-Handel als Schaufenster, das Kunden in den Laden zieht.

Kundenstruktur und Frequenz

Die Kunden von Sunset Star sind oft sehr interessiert an Handwerk und Qualität. Das Publikum setzt sich aus lokalen Kunden und Besuchern aus dem Ausland zusammen, wobei viele gezielt für den Einkauf nach Graz kommen.

Store-Design und Ambiente

Das Design des Ladens wird als sehr wichtig erachtet. Stefan strebt an, eine gemütliche und einladende Atmosphäre zu schaffen, die dem klassischen Shopping-Erlebnis entgegenwirkt.

Zukunftsausblick und Jubiläumspläne

Für das Jubiläumsjahr sind spezielle Kollaborationen mit Lieblingsmarken geplant, die besondere Editionen hervorbringen. Stefan blickt optimistisch auf die nächsten 25 Jahre und möchte weiterhin neue Produkte entdecken und den Laden weiterentwickeln.

ÖTZ Insight: Haben Messen (noch) Zukunft?

03.11.2025

Einleitung zur Messe und Podcast

Der Podcast wird unterstützt von der Heimtextil 2026, der internationalen Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien, die neue Trends und nachhaltige Lösungen präsentiert. In dieser Episode steht das Thema Messen im Fokus, insbesondere die Herausforderungen und Veränderungen im Messewesen, vor allem im DACH-Raum.

Aktuelle Situation im Handel

Martin Berghofer, Unternehmensberater und Coach, wird als Gast begrüßt. Er berichtet über die aktuelle Lage im Handel und die hohen Erwartungen an das Herbstgeschäft, das vor allem durch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft geprägt ist. Berghofer weist darauf hin, dass viele Händler stagnierende oder sogar sinkende Umsätze verzeichnen und nur ein Drittel des Handels eine schwarze Null erreicht.

Bedeutung von Messen im Handel

Berghofer betont die Wichtigkeit von Messen als Inspirationsquelle für Händler, um neue Ideen und Trends zu entdecken. Trotz der Herausforderungen im deutschen Messegeschäft sieht er die Notwendigkeit, auch internationale Messen in Städten wie Florenz, Amsterdam und Kopenhagen zu besuchen, um sich inspirieren zu lassen.

Entwicklung des digitalen Showrooms

Die Diskussion über digitale Showrooms wird angesprochen. Berghofer ist der Meinung, dass der persönliche Kontakt und das Haptische beim Einkauf nach wie vor wichtig sind, obwohl digitale Formate bereits zunehmend genutzt werden. Die Digitalisierung sollte jedoch vorangetrieben werden, um Prozesse zu optimieren.

Zukunft der Modemessen

Berghofer äußert seine Vorstellungen zur Modemesse der Zukunft, die sich stärker am Konsumverhalten orientieren sollte. Wichtiger sind Mehrwerte und Inspiration, die über die rein geschäftliche Funktion hinausgehen. Messen sollten einfacher und zugänglicher gestaltet werden, um eine Community zu bilden und den Austausch zu fördern.

Rolle der Einkaufsverbände

Er erwähnt, dass Einkaufsverbände teilweise als neue Messebetreiber agieren, indem sie attraktive Formate und Veranstaltungen für ihre Mitglieder anbieten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Händler ganzjährig zu begleiten und relevante Themen anzubieten.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend wird betont, dass die Messebranche innovativ bleiben muss, um die nächste Generation von Händlern anzusprechen. Ein positives Beispiel ist die Messe Pitti Uomo in Florenz, die durch ihre Atmosphäre und Kreativität besticht, und die als Vorbild für zukünftige Messeformate dienen könnte.

Einleitung zur Messe und Podcast

Der Podcast wird unterstützt von der Heimtextil 2026, der internationalen Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien, die neue Trends und nachhaltige Lösungen präsentiert. In dieser Episode steht das Thema Messen im Fokus, insbesondere die Herausforderungen und Veränderungen im Messewesen, vor allem im DACH-Raum.

Aktuelle Situation im Handel

Martin Berghofer, Unternehmensberater und Coach, wird als Gast begrüßt. Er berichtet über die aktuelle Lage im Handel und die hohen Erwartungen an das Herbstgeschäft, das vor allem durch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft geprägt ist. Berghofer weist darauf hin, dass viele Händler stagnierende oder sogar sinkende Umsätze verzeichnen und nur ein Drittel des Handels eine schwarze Null erreicht.

Bedeutung von Messen im Handel

Berghofer betont die Wichtigkeit von Messen als Inspirationsquelle für Händler, um neue Ideen und Trends zu entdecken. Trotz der Herausforderungen im deutschen Messegeschäft sieht er die Notwendigkeit, auch internationale Messen in Städten wie Florenz, Amsterdam und Kopenhagen zu besuchen, um sich inspirieren zu lassen.

Entwicklung des digitalen Showrooms

Die Diskussion über digitale Showrooms wird angesprochen. Berghofer ist der Meinung, dass der persönliche Kontakt und das Haptische beim Einkauf nach wie vor wichtig sind, obwohl digitale Formate bereits zunehmend genutzt werden. Die Digitalisierung sollte jedoch vorangetrieben werden, um Prozesse zu optimieren.

Zukunft der Modemessen

Berghofer äußert seine Vorstellungen zur Modemesse der Zukunft, die sich stärker am Konsumverhalten orientieren sollte. Wichtiger sind Mehrwerte und Inspiration, die über die rein geschäftliche Funktion hinausgehen. Messen sollten einfacher und zugänglicher gestaltet werden, um eine Community zu bilden und den Austausch zu fördern.

Rolle der Einkaufsverbände

Er erwähnt, dass Einkaufsverbände teilweise als neue Messebetreiber agieren, indem sie attraktive Formate und Veranstaltungen für ihre Mitglieder anbieten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Händler ganzjährig zu begleiten und relevante Themen anzubieten.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend wird betont, dass die Messebranche innovativ bleiben muss, um die nächste Generation von Händlern anzusprechen. Ein positives Beispiel ist die Messe Pitti Uomo in Florenz, die durch ihre Atmosphäre und Kreativität besticht, und die als Vorbild für zukünftige Messeformate dienen könnte.

ÖTZ-Showroom: Future Payment – schon jetzt mit Unzer

02.09.2025

Einführung in Unzer

Christoph Henszle, Managing Director von Unzer, erklärt die Rolle des Unternehmens als führender Zahlungsanbieter in Europa. Unzer bietet sowohl Point-of-Sale- als auch Online-Zahlungslösungen an, die eine Vielzahl von Zahlungsmethoden umfassen, darunter klassische Kartenzahlungen sowie alternative Methoden wie PayPal und Rechnungskäufe.

Das Business-Ökosystem von Unzer

Unzers Ansatz unterscheidet sich von klassischen Zahlungsanbietern durch ein umfassendes Ökosystem, das nicht nur Zahlungsabwicklungen, sondern auch eigene Softwarelösungen umfasst. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration von stationärem und Online-Handel, wodurch Kunden ein optimales Einkaufserlebnis geboten wird.

Modulare Systeme und Kundenansprache

Unzer bietet modulare Systeme an, die es Händlern ermöglichen, ihre eigenen Kassenlösungen zu nutzen, die in der Cloud basieren. Dies verbessert das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und ermöglicht eine personalisierte Ansprache von Stammkunden.

Beliebtheit des Rechnungskaufs

Der Rechnungskauf erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit, da er den Kunden die Flexibilität bietet, Waren vor der Bezahlung auszuprobieren. Unzer digitalisiert diese Zahlungsweise und bietet Händlern die Möglichkeit, sofortige Liquidität zu erhalten, ohne das Risiko eines Zahlungsausfalls tragen zu müssen.

Trends im Zahlungsverkehr

Henszle nennt Trends im Zahlungsverkehr, darunter den Anstieg von Wallet-Zahlungen wie Google Pay und Apple Pay, vor allem nach der Corona-Pandemie. Bargeldzahlungen bleiben in Österreich weiterhin verbreitet, insbesondere bei kleinen Beträgen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Schulden

Unzer legt großen Wert auf verantwortungsvolles Kreditwesen und führt bei jeder Transaktion Bonitätsprüfungen durch, um eine Überverschuldung der Kunden zu vermeiden. Das Unternehmen bietet transparente Informationen zu Ratenzahlungen und Kreditbedingungen an.

Einfluss von künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz wird bei Unzer zur Effizienzsteigerung in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt, von Marketing über Kundenservice bis hin zur Softwareentwicklung.

Zukünftige Entwicklungen im Zahlungsbereich

Henszle sieht die Zukunft im Bereich des agentischen Handels, bei dem personalisierte digitale Assistenten die Kaufentscheidungen der Verbraucher beeinflussen und ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten werden.

Einführung in Unzer

Christoph Henszle, Managing Director von Unzer, erklärt die Rolle des Unternehmens als führender Zahlungsanbieter in Europa. Unzer bietet sowohl Point-of-Sale- als auch Online-Zahlungslösungen an, die eine Vielzahl von Zahlungsmethoden umfassen, darunter klassische Kartenzahlungen sowie alternative Methoden wie PayPal und Rechnungskäufe.

Das Business-Ökosystem von Unzer

Unzers Ansatz unterscheidet sich von klassischen Zahlungsanbietern durch ein umfassendes Ökosystem, das nicht nur Zahlungsabwicklungen, sondern auch eigene Softwarelösungen umfasst. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration von stationärem und Online-Handel, wodurch Kunden ein optimales Einkaufserlebnis geboten wird.

Modulare Systeme und Kundenansprache

Unzer bietet modulare Systeme an, die es Händlern ermöglichen, ihre eigenen Kassenlösungen zu nutzen, die in der Cloud basieren. Dies verbessert das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und ermöglicht eine personalisierte Ansprache von Stammkunden.

Beliebtheit des Rechnungskaufs

Der Rechnungskauf erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit, da er den Kunden die Flexibilität bietet, Waren vor der Bezahlung auszuprobieren. Unzer digitalisiert diese Zahlungsweise und bietet Händlern die Möglichkeit, sofortige Liquidität zu erhalten, ohne das Risiko eines Zahlungsausfalls tragen zu müssen.

Trends im Zahlungsverkehr

Henszle nennt Trends im Zahlungsverkehr, darunter den Anstieg von Wallet-Zahlungen wie Google Pay und Apple Pay, vor allem nach der Corona-Pandemie. Bargeldzahlungen bleiben in Österreich weiterhin verbreitet, insbesondere bei kleinen Beträgen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Schulden

Unzer legt großen Wert auf verantwortungsvolles Kreditwesen und führt bei jeder Transaktion Bonitätsprüfungen durch, um eine Überverschuldung der Kunden zu vermeiden. Das Unternehmen bietet transparente Informationen zu Ratenzahlungen und Kreditbedingungen an.

Einfluss von künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz wird bei Unzer zur Effizienzsteigerung in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt, von Marketing über Kundenservice bis hin zur Softwareentwicklung.

Zukünftige Entwicklungen im Zahlungsbereich

Henszle sieht die Zukunft im Bereich des agentischen Handels, bei dem personalisierte digitale Assistenten die Kaufentscheidungen der Verbraucher beeinflussen und ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten werden.