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Journalismus, Politik, Bewegungen

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Arbeit am Wohnen – Zur schwierigen Aneignung eines städtischen Reproduktionsmittels

10.09.2026

Herausforderungen bei der Wohnungssuche

Die Wohnungssuche stellt für viele Menschen eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für diejenigen, die in maroden oder problematischen Wohnverhältnissen leben müssen. Diese Wohnungen sind oft anfällig für Schäden, was zu sozialen Ungleichheiten führt, da die Mittel zur Behebung dieser Probleme ungleich verteilt sind.

Wohnen als soziale Praxis

Wohnen geht über die bloße Bereitstellung von vier Wänden hinaus. Es ist ein zentraler Bestandteil des Alltags, wo Beziehungen gepflegt, Erholung gefunden und Familien großgezogen werden. In Städten, die unter Gentrifizierung leiden, wird das Wohnen zunehmend zu einer belastenden und konfliktreichen Aufgabe.

Erfahrungen von MieterInnen

Moritz Rinn beleuchtet in seinem Buch die Erfahrungen von MieterInnen, die mit unsicheren Mietverhältnissen und steigenden Kosten konfrontiert sind. Er untersucht, welche Strategien sie entwickeln, um mit diesen Herausforderungen umzugehen und was diese Konflikte über die Machtverhältnisse auf dem Wohnungsmarkt aussagen.

Aushandlung von Wohnverhältnissen

Rinn stellt dar, dass die Aneignung von Wohnraum in sozialen und rechtlichen Beziehungen stattfindet, die oft durch Ungleichheiten geprägt sind. Die Aushandlung von Mietverhältnissen erfolgt unter Bedingungen, die stark von persönlichen Erfahrungen und dem Selbstverständnis der Beteiligten abhängen.

Die Rolle der moralischen Ökonomie

Das Konzept der moralischen Ökonomie des Wohnens wird eingeführt, um zu verstehen, wie Menschen auf Ungerechtigkeiten reagieren und welche Erwartungen sie in Bezug auf Wohnverhältnisse haben. Rinn unterscheidet verschiedene moralische Perspektiven, die das Verhalten von MieterInnen und die Dynamik zwischen ihnen und Vermietern prägen.

Strategien im Umgang mit Wohnungsproblemen

Die Untersuchung zeigt, dass die Strategien, die MieterInnen im Umgang mit Wohnproblemen anwenden, stark variieren. Diese reichen von kooperativen Ansätzen bis hin zu konfrontativen Strategien und sind oft an die spezifischen Machtverhältnisse angepasst, die in den jeweiligen Situationen bestehen.

Fazit und Ausblick

Die ständige Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Wohnens führt zu einer Prekarisierung der Wohnverhältnisse. Rinn fordert dazu auf, diese sozialen Kämpfe ins Zentrum der Gesellschaftsforschung zu rücken, um die unterschiedlichen Dynamiken und Ungleichheiten im Wohnungsmarkt besser zu verstehen.

Herausforderungen bei der Wohnungssuche

Die Wohnungssuche stellt für viele Menschen eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für diejenigen, die in maroden oder problematischen Wohnverhältnissen leben müssen. Diese Wohnungen sind oft anfällig für Schäden, was zu sozialen Ungleichheiten führt, da die Mittel zur Behebung dieser Probleme ungleich verteilt sind.

Wohnen als soziale Praxis

Wohnen geht über die bloße Bereitstellung von vier Wänden hinaus. Es ist ein zentraler Bestandteil des Alltags, wo Beziehungen gepflegt, Erholung gefunden und Familien großgezogen werden. In Städten, die unter Gentrifizierung leiden, wird das Wohnen zunehmend zu einer belastenden und konfliktreichen Aufgabe.

Erfahrungen von MieterInnen

Moritz Rinn beleuchtet in seinem Buch die Erfahrungen von MieterInnen, die mit unsicheren Mietverhältnissen und steigenden Kosten konfrontiert sind. Er untersucht, welche Strategien sie entwickeln, um mit diesen Herausforderungen umzugehen und was diese Konflikte über die Machtverhältnisse auf dem Wohnungsmarkt aussagen.

Aushandlung von Wohnverhältnissen

Rinn stellt dar, dass die Aneignung von Wohnraum in sozialen und rechtlichen Beziehungen stattfindet, die oft durch Ungleichheiten geprägt sind. Die Aushandlung von Mietverhältnissen erfolgt unter Bedingungen, die stark von persönlichen Erfahrungen und dem Selbstverständnis der Beteiligten abhängen.

Die Rolle der moralischen Ökonomie

Das Konzept der moralischen Ökonomie des Wohnens wird eingeführt, um zu verstehen, wie Menschen auf Ungerechtigkeiten reagieren und welche Erwartungen sie in Bezug auf Wohnverhältnisse haben. Rinn unterscheidet verschiedene moralische Perspektiven, die das Verhalten von MieterInnen und die Dynamik zwischen ihnen und Vermietern prägen.

Strategien im Umgang mit Wohnungsproblemen

Die Untersuchung zeigt, dass die Strategien, die MieterInnen im Umgang mit Wohnproblemen anwenden, stark variieren. Diese reichen von kooperativen Ansätzen bis hin zu konfrontativen Strategien und sind oft an die spezifischen Machtverhältnisse angepasst, die in den jeweiligen Situationen bestehen.

Fazit und Ausblick

Die ständige Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Wohnens führt zu einer Prekarisierung der Wohnverhältnisse. Rinn fordert dazu auf, diese sozialen Kämpfe ins Zentrum der Gesellschaftsforschung zu rücken, um die unterschiedlichen Dynamiken und Ungleichheiten im Wohnungsmarkt besser zu verstehen.

Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode – der politische Umsturz in den USA

30.07.2026

Politischer Umsturz in den USA

Martin Kronauer analysiert im Podcast die aktuellen politökonomischen Entwicklungen in den USA und beschreibt einen politischen Umsturz, der auf die Zerstörung von Institutionen und Rechtsstaatlichkeit abzielt. Dieser Umsturz wird von einer radikalisierten neoliberalen Elite, vertreten durch Tech-Milliardäre wie Musk und Bezos, sowie der Make America Great Again-Bewegung getragen.

Rolle der Tech-Milliardäre

Die prominenten Vertreter der neuen herrschenden Klasse nutzen staatliche Ressourcen für ihre Geschäftsmodelle, lehnen jedoch demokratische Kontrolle ab. Ihre Aversion richtet sich gegen die traditionellen Formen der repräsentativen Demokratie, während sie gleichzeitig vom Staat profitieren.

Der amerikanische Traum und die MAGA-Bewegung

Die MAGA-Bewegung schöpft ihre ideologische Kraft aus einer tief verwurzelten Version des amerikanischen Traums, der die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit feiert. Trotz der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt das Vertrauen in den Kapitalismus ungebrochen, was zu einem paradoxen Zuspruch für Trump führt.

Widersprüche und gesellschaftliche Spaltung

Kronauer weist auf die Widersprüchlichkeit des amerikanischen Traums hin und thematisiert die gesellschaftliche Spaltung, die Trump an die Macht gebracht hat. Die Unterstützung für Trump ist nicht homogen und umfasst auch Wähler, die sich von der demokratischen Partei nicht vertreten fühlen.

Ausblick auf die Zukunft

Der Podcast regt zur Diskussion über die zukünftige politische Entwicklung in den USA an, insbesondere über die Frage, ob die Trump-Anhängerschaft tatsächlich an Einfluss verliert oder ob die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Probleme weiterhin bestehen bleiben werden.

Politischer Umsturz in den USA

Martin Kronauer analysiert im Podcast die aktuellen politökonomischen Entwicklungen in den USA und beschreibt einen politischen Umsturz, der auf die Zerstörung von Institutionen und Rechtsstaatlichkeit abzielt. Dieser Umsturz wird von einer radikalisierten neoliberalen Elite, vertreten durch Tech-Milliardäre wie Musk und Bezos, sowie der Make America Great Again-Bewegung getragen.

Rolle der Tech-Milliardäre

Die prominenten Vertreter der neuen herrschenden Klasse nutzen staatliche Ressourcen für ihre Geschäftsmodelle, lehnen jedoch demokratische Kontrolle ab. Ihre Aversion richtet sich gegen die traditionellen Formen der repräsentativen Demokratie, während sie gleichzeitig vom Staat profitieren.

Der amerikanische Traum und die MAGA-Bewegung

Die MAGA-Bewegung schöpft ihre ideologische Kraft aus einer tief verwurzelten Version des amerikanischen Traums, der die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit feiert. Trotz der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt das Vertrauen in den Kapitalismus ungebrochen, was zu einem paradoxen Zuspruch für Trump führt.

Widersprüche und gesellschaftliche Spaltung

Kronauer weist auf die Widersprüchlichkeit des amerikanischen Traums hin und thematisiert die gesellschaftliche Spaltung, die Trump an die Macht gebracht hat. Die Unterstützung für Trump ist nicht homogen und umfasst auch Wähler, die sich von der demokratischen Partei nicht vertreten fühlen.

Ausblick auf die Zukunft

Der Podcast regt zur Diskussion über die zukünftige politische Entwicklung in den USA an, insbesondere über die Frage, ob die Trump-Anhängerschaft tatsächlich an Einfluss verliert oder ob die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Probleme weiterhin bestehen bleiben werden.

Graue Wölfe: Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland

23.07.2026

Entstehung der Grauen Wölfe

Die Grauen Wölfe, eine bedeutende Bewegung des türkischen Rechtsextremismus, entstanden Ende der 1930er Jahre in der Türkei und beziehen sich auf frühere nationalistische Bewegungen. Diese Bewegung hat sich als treue, staatsnahe Organisation etabliert, die auf einer ideologischen Grundlage von Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus agiert.

Ideologie und Gewalt

Die Ideologie der Grauen Wölfe ist geprägt von einer Vorstellung einer ethnisch und religiös reinen türkischen Nation und einem großtürkischen Reich. Diese Bewegung hat eine zentralisierte Rolle als Gewaltakteur übernommen, indem sie staatliche Gewalt gegen Minderheiten legitimiert und organisiert.

Die Rolle der MHP

Die MHP (Partei der nationalistischen Bewegung) ist eine der Hauptsäulen der türkischen extremen Rechten. Sie hat sich als staatsloyale Partei etabliert, die in Koalitionen mit anderen rechten Kräften agiert und dabei eine bedeutende Rolle in der türkischen Politik spielt.

Graue Wölfe in Deutschland

Bereits in den 1970er Jahren entstanden die ersten MHP-Vereine in Deutschland, die heute eine der größten rechtsextremen Strukturen bilden. Die Türk-Föderation, ATIB und andere Dachverbände sind zentrale Akteure, die die Ideologie und Organisation der Grauen Wölfe in Deutschland vertreten.

Militante Extremrechte

Ein weiteres Segment der türkisch-extremen Rechten in Deutschland besteht aus militanten Gruppen, die nicht in den Dachverbänden organisiert sind. Diese Gruppen sind oft gewalttätig und agieren in informellen Netzwerken, was die Beobachtung und Bekämpfung ihrer Aktivitäten erschwert.

Entstehung der Grauen Wölfe

Die Grauen Wölfe, eine bedeutende Bewegung des türkischen Rechtsextremismus, entstanden Ende der 1930er Jahre in der Türkei und beziehen sich auf frühere nationalistische Bewegungen. Diese Bewegung hat sich als treue, staatsnahe Organisation etabliert, die auf einer ideologischen Grundlage von Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus agiert.

Ideologie und Gewalt

Die Ideologie der Grauen Wölfe ist geprägt von einer Vorstellung einer ethnisch und religiös reinen türkischen Nation und einem großtürkischen Reich. Diese Bewegung hat eine zentralisierte Rolle als Gewaltakteur übernommen, indem sie staatliche Gewalt gegen Minderheiten legitimiert und organisiert.

Die Rolle der MHP

Die MHP (Partei der nationalistischen Bewegung) ist eine der Hauptsäulen der türkischen extremen Rechten. Sie hat sich als staatsloyale Partei etabliert, die in Koalitionen mit anderen rechten Kräften agiert und dabei eine bedeutende Rolle in der türkischen Politik spielt.

Graue Wölfe in Deutschland

Bereits in den 1970er Jahren entstanden die ersten MHP-Vereine in Deutschland, die heute eine der größten rechtsextremen Strukturen bilden. Die Türk-Föderation, ATIB und andere Dachverbände sind zentrale Akteure, die die Ideologie und Organisation der Grauen Wölfe in Deutschland vertreten.

Militante Extremrechte

Ein weiteres Segment der türkisch-extremen Rechten in Deutschland besteht aus militanten Gruppen, die nicht in den Dachverbänden organisiert sind. Diese Gruppen sind oft gewalttätig und agieren in informellen Netzwerken, was die Beobachtung und Bekämpfung ihrer Aktivitäten erschwert.