Podcast
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Pergament und Mikrofon

Anika Meißner und Holger Kahle

Beschreibung

Wir sind eine Gruppe von Nachwuchswissenschaftler/innen, die Lust haben, sich abseits des Seminarraums über alte und neue Forschungsthemen der germanistischen Mediävistik auszutauschen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Coffeetalk 79 - Auf einen Kaffee mit… Friedrich Michael Dimpel

14.08.2026

Einleitung und Semesterendspurt

Annika Meisner und Nina Scheibelt-Rissen begrüßen die Zuhörer, während sie über den bevorstehenden Semesterendspurt sprechen. Die Vorfreude auf die vorlesungsfreie Zeit und die damit verbundenen Hausarbeiten und Prüfungen wird thematisiert.

Gastvorstellung: Friedrich Michael Dimpel

Die beiden Hosts freuen sich, Friedrich Michael Dimpel, Autor des Standardwerks 'Die Zofe im Fokus', als Gast begrüßen zu dürfen. Dimpels akademische Laufbahn und seine Forschungsinteressen, die sich mit Erzähltheorie, digitalen Methoden und Genderforschung beschäftigen, werden vorgestellt.

Erzähltheorie und historische Narratologie

Dimpel diskutiert die Anwendung moderner Erzähltheorien auf mittelalterliche Texte. Er argumentiert für den Einsatz von theoretischen Werkzeugen zur Analyse, ohne diese auf die historischen Kontexte zu beschränken.

Fokalisierung und Figurenanalyse

Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Fokalisierungsarten wird erläutert, wobei Dimpel betont, dass diese Techniken auch auf mittelalterliche Texte anwendbar sind, ohne pauschale Funktionszuweisungen vorzunehmen.

Wertungsübertragung und Sympathiesteuerung

Dimpel erklärt, wie Wertungen in Erzählungen vermittelt werden und diskutiert deren Bedeutung für die Charakterisierung von Figuren im 'Herzog Ernst'. Die Komplexität der Figuren wird hervorgehoben, ebenso wie die Herausforderungen bei der Analyse historischer Texte.

Digitale Methoden in der Literaturwissenschaft

Dimpel spricht über die Nutzung digitaler Methoden wie Sentimentanalyse zur Untersuchung von Figuren und deren Semantik. Ein Forschungsprojekt zur digitalen Figurenanalyse wird vorgestellt, das eine umfangreiche Annotierung von Figurenreferenzen anstrebt.

Schlussfolgerungen und gesellschaftliche Relevanz

Das Gespräch endet mit der Diskussion über die gesellschaftliche Relevanz von Literaturwissenschaft und der Bedeutung von Figurenanalysen für ein besseres Verständnis literarischer Texte und ihrer Kontexte.

Abschluss und Musikempfehlung

Dimpel empfiehlt den Song 'Russians' von Sting, der aktuelle gesellschaftliche Themen anspricht. Das Gespräch wird mit Dankesworten an den Gast und der Hoffnung auf zukünftige Gespräche abgeschlossen.

Einleitung und Semesterendspurt

Annika Meisner und Nina Scheibelt-Rissen begrüßen die Zuhörer, während sie über den bevorstehenden Semesterendspurt sprechen. Die Vorfreude auf die vorlesungsfreie Zeit und die damit verbundenen Hausarbeiten und Prüfungen wird thematisiert.

Gastvorstellung: Friedrich Michael Dimpel

Die beiden Hosts freuen sich, Friedrich Michael Dimpel, Autor des Standardwerks 'Die Zofe im Fokus', als Gast begrüßen zu dürfen. Dimpels akademische Laufbahn und seine Forschungsinteressen, die sich mit Erzähltheorie, digitalen Methoden und Genderforschung beschäftigen, werden vorgestellt.

Erzähltheorie und historische Narratologie

Dimpel diskutiert die Anwendung moderner Erzähltheorien auf mittelalterliche Texte. Er argumentiert für den Einsatz von theoretischen Werkzeugen zur Analyse, ohne diese auf die historischen Kontexte zu beschränken.

Fokalisierung und Figurenanalyse

Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Fokalisierungsarten wird erläutert, wobei Dimpel betont, dass diese Techniken auch auf mittelalterliche Texte anwendbar sind, ohne pauschale Funktionszuweisungen vorzunehmen.

Wertungsübertragung und Sympathiesteuerung

Dimpel erklärt, wie Wertungen in Erzählungen vermittelt werden und diskutiert deren Bedeutung für die Charakterisierung von Figuren im 'Herzog Ernst'. Die Komplexität der Figuren wird hervorgehoben, ebenso wie die Herausforderungen bei der Analyse historischer Texte.

Digitale Methoden in der Literaturwissenschaft

Dimpel spricht über die Nutzung digitaler Methoden wie Sentimentanalyse zur Untersuchung von Figuren und deren Semantik. Ein Forschungsprojekt zur digitalen Figurenanalyse wird vorgestellt, das eine umfangreiche Annotierung von Figurenreferenzen anstrebt.

Schlussfolgerungen und gesellschaftliche Relevanz

Das Gespräch endet mit der Diskussion über die gesellschaftliche Relevanz von Literaturwissenschaft und der Bedeutung von Figurenanalysen für ein besseres Verständnis literarischer Texte und ihrer Kontexte.

Abschluss und Musikempfehlung

Dimpel empfiehlt den Song 'Russians' von Sting, der aktuelle gesellschaftliche Themen anspricht. Das Gespräch wird mit Dankesworten an den Gast und der Hoffnung auf zukünftige Gespräche abgeschlossen.

Mediä...WAT?! 61 - Augen zu, Ohren auf – heute wird Geschichte hörbar

31.07.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast beginnt mit einem historischen Bezug auf die Belagerung von Murten und wechselt schnell zu den Moderatoren Patrick und Elisabeth, die sich vorstellen und ihre akademischen Hintergründe erläutern.

Vorstellung von Elisabeth und Laura

Elisabeth ist Studentin der Ruhr-Universität Bochum und studiert Geschichte mit einem Schwerpunkt auf Gender- und Frauengeschichte. Laura Zander, ebenfalls Studentin, hat einen Hintergrund in Deutsch und Geschichte und berichtet über ihre Erfahrungen im Bereich Public History.

Forschung zu Klangwelten im Mittelalter

Laura erläutert ihre Forschung über Klangwelten und Akustik im Zusammenhang mit den Burgunderkriegen. Sie beschreibt, wie Klänge und Geräusche in historischen Chroniken verwendet werden, um die Wahrnehmung und das Geschehen zu kontextualisieren.

Die Rolle von Diabol Schilling und der Berner Chronik

Diabol Schilling, ein Zeitzeuge der Burgunderkriege, hat eine Chronik verfasst, die bedeutende Informationen über die Konflikte und deren akustische Dimensionen enthält. Die Chronik bietet sowohl textliche als auch bildliche Informationen, die zur Rekonstruktion der Klangwelten dienen.

Akustische Aspekte des Krieges

Die Diskussion beleuchtet verschiedene Geräusche, die im Krieg wichtig waren, einschließlich der Geräusche von Artillerie, Vieh und Musikinstrumenten, die zur Kommunikation und Koordination im Kampf eingesetzt wurden. Laura erklärt, dass das Verständnis dieser Klänge neue Perspektiven auf historische Ereignisse eröffnet.

Interdisziplinärer Ansatz in der Forschung

Die Moderatorinnen diskutieren die Bedeutung eines interdisziplinären Zugangs zur Geschichtsforschung, insbesondere hinsichtlich der Verbindung von Klangwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte. Laura betont, dass Klangforschung eine Möglichkeit bietet, ein tieferes Verständnis für historische Kontexte zu entwickeln.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Ermutigung, sich mit den Themen um Klang und Sensualität in der Geschichtsforschung auseinanderzusetzen und Lauras veröffentlichten Aufsatz zu lesen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast beginnt mit einem historischen Bezug auf die Belagerung von Murten und wechselt schnell zu den Moderatoren Patrick und Elisabeth, die sich vorstellen und ihre akademischen Hintergründe erläutern.

Vorstellung von Elisabeth und Laura

Elisabeth ist Studentin der Ruhr-Universität Bochum und studiert Geschichte mit einem Schwerpunkt auf Gender- und Frauengeschichte. Laura Zander, ebenfalls Studentin, hat einen Hintergrund in Deutsch und Geschichte und berichtet über ihre Erfahrungen im Bereich Public History.

Forschung zu Klangwelten im Mittelalter

Laura erläutert ihre Forschung über Klangwelten und Akustik im Zusammenhang mit den Burgunderkriegen. Sie beschreibt, wie Klänge und Geräusche in historischen Chroniken verwendet werden, um die Wahrnehmung und das Geschehen zu kontextualisieren.

Die Rolle von Diabol Schilling und der Berner Chronik

Diabol Schilling, ein Zeitzeuge der Burgunderkriege, hat eine Chronik verfasst, die bedeutende Informationen über die Konflikte und deren akustische Dimensionen enthält. Die Chronik bietet sowohl textliche als auch bildliche Informationen, die zur Rekonstruktion der Klangwelten dienen.

Akustische Aspekte des Krieges

Die Diskussion beleuchtet verschiedene Geräusche, die im Krieg wichtig waren, einschließlich der Geräusche von Artillerie, Vieh und Musikinstrumenten, die zur Kommunikation und Koordination im Kampf eingesetzt wurden. Laura erklärt, dass das Verständnis dieser Klänge neue Perspektiven auf historische Ereignisse eröffnet.

Interdisziplinärer Ansatz in der Forschung

Die Moderatorinnen diskutieren die Bedeutung eines interdisziplinären Zugangs zur Geschichtsforschung, insbesondere hinsichtlich der Verbindung von Klangwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte. Laura betont, dass Klangforschung eine Möglichkeit bietet, ein tieferes Verständnis für historische Kontexte zu entwickeln.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der Ermutigung, sich mit den Themen um Klang und Sensualität in der Geschichtsforschung auseinanderzusetzen und Lauras veröffentlichten Aufsatz zu lesen.

Coffeetalk 78 - Auf einen Kaffee mit… Mariam Hammami

10.07.2026

Einführung und technische Herausforderungen

Die Episode beginnt mit Annika Meisner und Nina Scheibelt-Rissen, die über ihre technischen Schwierigkeiten bei der Aufnahme der Folge sprechen. Nachdem sie bereits einen Aufnahmeversuch hatten, hoffen sie, dass die zweite Aufnahme erfolgreich sein wird.

Gastvorstellung: Mariam Hammami

Sie führen Mariam Hammami ein, eine Kunsthistorikerin, die als wissenschaftliche Koordinatorin des Bochumer Graduiertenkollegs tätig ist. Es handelt sich um eine inhaltliche Premiere, da Hammami die erste Kunsthistorikerin ist, die im Coffee Talk Format interviewt wird. Ihre Dissertation behandelte visuelle Konzepte der Wahrheit in der niederländischen Druckgrafik des 16. und 17. Jahrhunderts.

Wahrheitsproduktion im historischen Kontext

Mariam erklärt das Konzept der Wahrheitsproduktion und wie es in verschiedenen kulturhistorischen Kontexten verstanden wurde. Sie diskutiert, dass Menschen bestimmten Medien und Verfahren vertrauen, um Zugang zur Wahrheit zu erhalten, wobei sich diese Wahrnehmungen im Laufe der Geschichte ändern können.

Graduiertenkolleg und interdisziplinärer Austausch

Hammami beschreibt ihre Aufgaben im Graduiertenkolleg und betont die Vorteile des interdisziplinären Austauschs, der den Doktoranden hilft, ihre Forschungsarbeiten zu entwickeln und zu vernetzen. Der Austausch mit anderen Wissenschaftlern ist entscheidend für die persönliche und akademische Entwicklung.

Kunsthistorische Analyse der Druckgrafik

Im weiteren Verlauf spricht Hammami über ihre Dissertation, in der sie sich mit der Darstellung von Wahrheit in der niederländischen Druckgrafik beschäftigt. Sie erklärt, wie Kunstwerke die Konzepte von Wahrheit und deren Darstellung in einem politisch-religiösen Kontext reflektieren.

Rebus und Formen des Nichtwissens

Der Fokus verschiebt sich zu Mariam Hammamis aktuellem Forschungsschwerpunkt: dem Rebus als Bilderrätsel. Sie untersucht, wie Rebusse in der Vormoderne eingesetzt wurden, um sprachliche und visuelle Elemente zu kombinieren und welche Herausforderungen sich dabei ergeben. Diese Forschung eröffnet neue Perspektiven auf das Verständnis von Bildern und deren Bedeutung.

Schlussfolgerung und Musikauswahl

Die Episode endet mit der Auswahl eines Songs von Nirvana, der für Hammami während der Arbeit an ihrer Doktorarbeit von Bedeutung war. Die Diskussion über die Relevanz von Musik und Kunst im akademischen Kontext rundet das Gespräch ab.

Einführung und technische Herausforderungen

Die Episode beginnt mit Annika Meisner und Nina Scheibelt-Rissen, die über ihre technischen Schwierigkeiten bei der Aufnahme der Folge sprechen. Nachdem sie bereits einen Aufnahmeversuch hatten, hoffen sie, dass die zweite Aufnahme erfolgreich sein wird.

Gastvorstellung: Mariam Hammami

Sie führen Mariam Hammami ein, eine Kunsthistorikerin, die als wissenschaftliche Koordinatorin des Bochumer Graduiertenkollegs tätig ist. Es handelt sich um eine inhaltliche Premiere, da Hammami die erste Kunsthistorikerin ist, die im Coffee Talk Format interviewt wird. Ihre Dissertation behandelte visuelle Konzepte der Wahrheit in der niederländischen Druckgrafik des 16. und 17. Jahrhunderts.

Wahrheitsproduktion im historischen Kontext

Mariam erklärt das Konzept der Wahrheitsproduktion und wie es in verschiedenen kulturhistorischen Kontexten verstanden wurde. Sie diskutiert, dass Menschen bestimmten Medien und Verfahren vertrauen, um Zugang zur Wahrheit zu erhalten, wobei sich diese Wahrnehmungen im Laufe der Geschichte ändern können.

Graduiertenkolleg und interdisziplinärer Austausch

Hammami beschreibt ihre Aufgaben im Graduiertenkolleg und betont die Vorteile des interdisziplinären Austauschs, der den Doktoranden hilft, ihre Forschungsarbeiten zu entwickeln und zu vernetzen. Der Austausch mit anderen Wissenschaftlern ist entscheidend für die persönliche und akademische Entwicklung.

Kunsthistorische Analyse der Druckgrafik

Im weiteren Verlauf spricht Hammami über ihre Dissertation, in der sie sich mit der Darstellung von Wahrheit in der niederländischen Druckgrafik beschäftigt. Sie erklärt, wie Kunstwerke die Konzepte von Wahrheit und deren Darstellung in einem politisch-religiösen Kontext reflektieren.

Rebus und Formen des Nichtwissens

Der Fokus verschiebt sich zu Mariam Hammamis aktuellem Forschungsschwerpunkt: dem Rebus als Bilderrätsel. Sie untersucht, wie Rebusse in der Vormoderne eingesetzt wurden, um sprachliche und visuelle Elemente zu kombinieren und welche Herausforderungen sich dabei ergeben. Diese Forschung eröffnet neue Perspektiven auf das Verständnis von Bildern und deren Bedeutung.

Schlussfolgerung und Musikauswahl

Die Episode endet mit der Auswahl eines Songs von Nirvana, der für Hammami während der Arbeit an ihrer Doktorarbeit von Bedeutung war. Die Diskussion über die Relevanz von Musik und Kunst im akademischen Kontext rundet das Gespräch ab.