
Mrs Wildnis
Mrs Wildnis (Maira-Lee Lindtner)
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Biologin
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 47 Naturkindmagazin Gründerin im Gespräch by Maira-Lee Lindtner (Mrs Wildnis)
Rebecca Sommer und das Naturkind Magazin
Rebecca Sommer ist Redakteurin und Buchautorin, Gründerin des Naturkind Magazins und verbindet Naturthemen mit kindgerechter Vermittlung. Im Gespräch geht es um ihre Motivation, Naturerlebnisse mit Familien zu teilen, sowie um die Frage, wie Naturpädagogik Alltagstaugliches eröffnet und Kindern einen respektvollen Blick auf Biodiversität ermöglicht. Das Herzensprojekt steht dabei im Zentrum: Natur nah, verständlich und für Familien zugänglich zu gestalten.
Arbeitsalltag, Herausforderungen und Erfahrungen
Der Alltag als alleinerziehende Mutter und Unternehmerin ist flexibel, chaotisch und herausfordernd. Recherche vor Ort, Begegnungen mit Förstern und Expertinnen prägen die Arbeit, während administrative Aufgaben und Finanzierung des Magazins den Großteil der Aufbauarbeit ausmachen. Druckkostendeckende Finanzierung im Printbereich ist schwierig, dennoch bleibt der Anspruch, Inhalte kostenfrei zugänglich zu halten.
Zukunft und Formate
In der Zukunft wird Print erhalten gesehen, während Online-Angebote ausgebaut werden sollen. Sponsoren bleiben eine zentrale Frage, um Unabhängigkeit zu sichern, ohne Verzicht auf Qualität. Das Team soll wachsen, um Familien weiterhin inspirierend zu erreichen und zugleich eine nachhaltige Plattform zu bieten. Die Balance zwischen bewährtem Printstil und modernen digitalen Angeboten steht im Fokus.
Impuls und Abschluss
Eine zentrale Botschaft richtet sich darauf, öfter nach draußen zu gehen – bei Wind und Wetter. Neugier treibt an, entdeckt alltägliche Naturmomente wie glitzerndes Wasser oder erwachende Wälder. Bildung beginnt außerhalb des Unterrichts, indem Kinder spielerisch mit der Umwelt vertraut werden und Erwachsene lernen, Natur als Teil des eigenen Lebens zu sehen.

Folge 46 - Wildbienen by Mrs Wildnis (Maira-Lee Lindtner)
Vielfalt und Lebensräume der Wildbienen
Wildbienen umfassen zahlreiche Arten mit großer Größen- und Farbreichweite. Von winzigen Arten bis hin zu größeren Brummern variiert auch die Behaarung, die Pollenaufnahme erleichtert. Die Lebensweisen reichen grob von solitär lebenden Bienen, die eigene Nester bauen, bis zu sozial lebenden Staaten mit Aufgabenteilung. Eine Besonderheit sind sozial-parasitische Hummeln, die Neststrukturen anderer Arten übernehmen und deren Wirte verdrängen.
Sozial- und parasitäre Lebensweisen
Solitär lebende Bienen arbeiten individuell an Nestern und Brutkammern. Sozial lebende bilden Staaten mit Königinnen und gestalteten Aufgaben. Sozialparasitische Hummeln dringen in fremde Nester ein, zerstören Königinnen und ziehen Brut auf, ohne eigene Pollenarbeit zu leisten. Die Einschätzung dieser Lebensweisen zeigt, wie flexibel Bienenwelten sind und wie stark Neststrukturen ihren Fortbestand beeinflussen.
Spezialisierung, Generalisten und Beispiele
Ein zentrales Muster ist die Spezialisierung: oligolektische Arten nutzen bestimmte Pflanzen, Generalisten sammeln Pollen von vielen Arten. Stark spezialisierte Wildbienen sind anfälliger, weil sie von bestimmten Pflanzen abhängig bleiben. Beispiele sind die Eisenhut-Hummeln mit langen Schnäbeln, die Natternkopfbiene sowie die Knautchen-Sandbiene und Glockenblumenscherenbiene, die jeweils aufs Eine ausgerichtet sind und deren Nahrungsquellen beeinflussen.
Schutz, Beobachtung und natürliche Gestaltung
Der Erhalt der Artenvielfalt hängt von geeigneten Lebensräumen ab: ungestörte Bereiche, belassene Stängel und unversiegelte Flächen unterstützen Nester in Boden, Ritzen oder verlassener Substanz. Pflanzenauswahl hat Einfluss auf Spezialisten; Pestizidfreiheit, heimische Pflanzen und naturbelassene Gärten fördern Artenvielfalt. Auch ungewöhnliche Nistplätze wie Schneckenhäuser können einer Art Raum geben, während das Vermeiden von Monokulturen die Balance im Ökosystem stärkt.

Folge 45 Naturpädagogik - Interview by Mrs Wildnis (Maira-Lee Lindtner)
Vorstellung von Katharina
Katharina, eine Umwelt- und Naturpädagogin, erzählt von ihrer vielfältigen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen in der Natur. Sie führt Kräuterführungen durch und begleitet den Unterricht in Schulen, um das Interesse an der Natur zu fördern.
Weg zur Naturpädagogik
Ihr Weg zur Naturpädagogik war nicht geradlinig. Ursprünglich wollte sie soziale Arbeit studieren, entschied sich dann jedoch für Ergotherapie. Ihre Leidenschaft für die Natur und das Arbeiten mit Kindern führten sie schließlich zur Kräuterpädagogik.
Arbeitsalltag und Herausforderungen
Katharina beschreibt ihren Arbeitsalltag als jahreszeitabhängig, geprägt von Planung in den Wintermonaten und intensiver Arbeit im Frühling und Sommer. Eine große Herausforderung ist die finanzielle Unsicherheit in der Naturpädagogik, da viele Projekte unterfinanziert sind.
Wichtigkeit von Naturbildung
Sie legt großen Wert darauf, Kindern eine emotionale Verbindung zur Natur zu vermitteln. Dies geschieht durch praktische Erfahrungen und das Erlernen von Naturrezepten, um das Bewusstsein für die Natur und deren Schutz zu stärken.
Erfolge der Naturpädagogik
Katharina berichtet von positiven Erfahrungen, wenn Kinder durch ihre Arbeit eine Bindung zur Natur aufbauen. Sie sieht es als Erfolg, wenn Kinder Interesse zeigen und Fragen stellen, was auf eine tiefere Verbindung zur Umwelt hindeutet.
Faszination für die Natur
Die ständig wechselnde Natur fasziniert sie. Sie wünscht sich, dass Menschen die Natur wie Kinder betrachten – ohne Erwartungen und mit einem offenen Interesse.