Pferdewissen und Reiterpsychologie für die Hosentasche
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Pferdewissen und Reiterpsychologie für die Hosentasche

EquiHumana

Beschreibung

In diesem Podcast spreche ich über Themen, welche meinen Kund:innen und mir in der Praxis begegnen.
Ihr werdet hier Themen von Losgelassenheit über Angst vor dem eigenen Pferd bis hin zu Problemen bei der Ausbildung junger Pferde als ganz normaler Einsteller finden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Pferdepersönlichkeiten verstehen – zwischen Horse speak und klassischer Ausbildung. Interview mit Claudia Butry.

08.06.2026

Pferdepersönlichkeiten als Kern der Ausbildung

Der Text beleuchtet, wie Pferde unterschiedliche Charaktere zeigen: gelassen, neugierig, gestresst oder zurückhaltend. Die Persönlichkeit wird als vielschichtiges Phänomen verstanden, das durch Genetik, Erfahrungen und aktuelle Signale geprägt ist. Beobachtung und Verständnis der individuellen Bedürfnisse sind Grundlage dafür, wie sich Pferd und Mensch verständigen und zusammen lernen können.

Rollen in der Herde und ihre Bedeutung

Verschiedene Pferderollen wie Wächter, Mentor, Lehrer oder mütterlich-nährend erklären, wer Sicherheitsraum schafft und die Gruppe zusammenhält. Solche Rollen beeinflussen Training, Verhalten und Integration neuer Pferde. Eine gut funktionierende Herdendynamik erleichtert Sicherheit, Ruhe und Lernprozesse im Alltag.

Sprache, Grenzen und respektvolle Haltung

Kommunikation mit Pferden erfolgt nonverbal und über klare Signale. Missverständnisse entstehen oft durch unterschiedliche Sprachen oder unausgesprochene Bedürfnisse. Eine klare, ruhige Führung ohne Gewalt fördert Vertrauen, reduziert Stress und stärkt die Frustrationstoleranz. Der Ansatz betont, den Reiter dort abzuholen, wo er steht, und gemeinsam passende Wege zu finden.

Praxisbeispiele und persönliche Entwicklung

An konkreten Fällen wie Sky und Cara wird gezeigt, wie Persönlichkeit im Alltag sichtbar wird: von extrovertierten, sensiblen bis hin zu neugierigen, offenen Wesen. Durch Geduld, Beobachtung und kreative Methoden entwickeln Pferde Resilienz, finden Stabilität und zeigen neue Rollen innerhalb der Herde. Die gemeinsame Reise wird als fortlaufende Beziehung beschrieben.

Pferdepersönlichkeiten als Kern der Ausbildung

Der Text beleuchtet, wie Pferde unterschiedliche Charaktere zeigen: gelassen, neugierig, gestresst oder zurückhaltend. Die Persönlichkeit wird als vielschichtiges Phänomen verstanden, das durch Genetik, Erfahrungen und aktuelle Signale geprägt ist. Beobachtung und Verständnis der individuellen Bedürfnisse sind Grundlage dafür, wie sich Pferd und Mensch verständigen und zusammen lernen können.

Rollen in der Herde und ihre Bedeutung

Verschiedene Pferderollen wie Wächter, Mentor, Lehrer oder mütterlich-nährend erklären, wer Sicherheitsraum schafft und die Gruppe zusammenhält. Solche Rollen beeinflussen Training, Verhalten und Integration neuer Pferde. Eine gut funktionierende Herdendynamik erleichtert Sicherheit, Ruhe und Lernprozesse im Alltag.

Sprache, Grenzen und respektvolle Haltung

Kommunikation mit Pferden erfolgt nonverbal und über klare Signale. Missverständnisse entstehen oft durch unterschiedliche Sprachen oder unausgesprochene Bedürfnisse. Eine klare, ruhige Führung ohne Gewalt fördert Vertrauen, reduziert Stress und stärkt die Frustrationstoleranz. Der Ansatz betont, den Reiter dort abzuholen, wo er steht, und gemeinsam passende Wege zu finden.

Praxisbeispiele und persönliche Entwicklung

An konkreten Fällen wie Sky und Cara wird gezeigt, wie Persönlichkeit im Alltag sichtbar wird: von extrovertierten, sensiblen bis hin zu neugierigen, offenen Wesen. Durch Geduld, Beobachtung und kreative Methoden entwickeln Pferde Resilienz, finden Stabilität und zeigen neue Rollen innerhalb der Herde. Die gemeinsame Reise wird als fortlaufende Beziehung beschrieben.

Überforderung im Reitsport-ein persönlicher Einblick. Mit Sarah-Anne Renner

04.05.2026

Überforderung als innere Stimmung

Die Folge zeigt, wie Überforderung oft zuerst die innere Haltung prägt:Belastung durch negative Gedankenspiralen, Selbstzweifel und das Gefühl, dem Tag nicht gewachsen zu sein. Bereits morgens kann Stress auftreten, bevor eine Einheit beginnt. Die Erfahrung von Überforderung zieht sich durch den Tag, beeinflusst Entscheidungen und behindert die Konzentration in der Arbeit mit Pferden.

Auswirkungen im Training und Unterricht

Überforderung äußert sich im Unterricht häufig durch Schwierigkeiten beim Umgang mit langanhaltenden Problemen beim Pferd oder beim Reiten. Reiterinnen geraten ins Straucheln, blockieren Haltungen oder Spannungen. Die Trainerin erkennt Ängste, Unwissenheit oder mangelnde Selbstregulation als Ursachen und betont, dass emotionale Zustände das Coaching und die Pferdeleistung stark beeinflussen.

Bewältigungsstrategien und Ansätze

Wichtige Ansätze umfassen bewusste Pausen, regulierende Atmung und das Regulieren eigener Emotionen. Das Führen von Checklisten, das Visualisieren von Abläufen, langsames Vorgehen und das Einbauen von Musik bilden Hilfen, um Ruhe und Klarheit zu gewinnen. Ein Trainingstagebuch dient der Reflexion, wobei Erfolge wie auch Lernfelder benannt werden.

Großes Ganzes, Plan und offene Kommunikation

Es wird empfohlen, das Gesamtbild zu betrachten statt sich auf einzelne Details zu fixieren. Realistische Ziele, strukturierte Pläne und ehrlicher Austausch mit Schülerinnen helfen, Selbstzweifel zu relativieren. Dabei wird Wert darauf gelegt, Erfolge zu erkennen, Rückschläge zu akzeptieren und den Lernprozess als fortlaufend zu verstehen, der Raum für Entwicklung lässt.

Überforderung als innere Stimmung

Die Folge zeigt, wie Überforderung oft zuerst die innere Haltung prägt:Belastung durch negative Gedankenspiralen, Selbstzweifel und das Gefühl, dem Tag nicht gewachsen zu sein. Bereits morgens kann Stress auftreten, bevor eine Einheit beginnt. Die Erfahrung von Überforderung zieht sich durch den Tag, beeinflusst Entscheidungen und behindert die Konzentration in der Arbeit mit Pferden.

Auswirkungen im Training und Unterricht

Überforderung äußert sich im Unterricht häufig durch Schwierigkeiten beim Umgang mit langanhaltenden Problemen beim Pferd oder beim Reiten. Reiterinnen geraten ins Straucheln, blockieren Haltungen oder Spannungen. Die Trainerin erkennt Ängste, Unwissenheit oder mangelnde Selbstregulation als Ursachen und betont, dass emotionale Zustände das Coaching und die Pferdeleistung stark beeinflussen.

Bewältigungsstrategien und Ansätze

Wichtige Ansätze umfassen bewusste Pausen, regulierende Atmung und das Regulieren eigener Emotionen. Das Führen von Checklisten, das Visualisieren von Abläufen, langsames Vorgehen und das Einbauen von Musik bilden Hilfen, um Ruhe und Klarheit zu gewinnen. Ein Trainingstagebuch dient der Reflexion, wobei Erfolge wie auch Lernfelder benannt werden.

Großes Ganzes, Plan und offene Kommunikation

Es wird empfohlen, das Gesamtbild zu betrachten statt sich auf einzelne Details zu fixieren. Realistische Ziele, strukturierte Pläne und ehrlicher Austausch mit Schülerinnen helfen, Selbstzweifel zu relativieren. Dabei wird Wert darauf gelegt, Erfolge zu erkennen, Rückschläge zu akzeptieren und den Lernprozess als fortlaufend zu verstehen, der Raum für Entwicklung lässt.

Hilfengebung und Muskelaufbau – warum kleine Unterschiede so viel ausmachen

16.04.2026

Hilfengebung als systemsinn

Die Folge beleuchtet, wie Hilfengebung systematisch aufgebaut wird: zunächst eine klare Vorstellung, dann eine festgelegte Abfolge von Hilfen (Einatmen für Körperspannung, Schenkelimpuls, Stimmhilfe, Gertentechnik). Teilschritte werden belohnt, um den Lernprozess zu unterstützen. Die Lerntheorie lässt sich auf viele Hilfen übertragen, während die Natürlichkeit der Bewegung und eine verständliche Durchführung im Vordergrund stehen.

Warum 100% wichtiger ist als 80–90%

Es wird betont, dass für korrekten Bewegungsablauf und Muskelaufbau 100% korrekte Antworten nötig sind. 80–90% mögen sich gut anfühlen, doch sie reichen nicht, um das Pferd wirklich zu fördern. Aufmerksamkeit, Feinheiten und schnelles, präzises Feedback sind entscheidend, damit sich Qualität dauerhaft verankert und das Pferd die richtige Muskulatur effektiv einsetzt.

Der Vorwärtsfluss als Qualitätscheck

Der Vorwärtsfluss wird als zentrales Kriterium beschrieben: Die Bewegung soll fließen, vom Hinterbein über Rücken bis zum Maul, ohne Verkantungen. Das betrifft auch Biegung und Seitwärtswege. Es geht weniger um sichtbare Erscheinung als um fühlbare Sensorik: Rhythmus, Raumgriff, Muskeln und Loslassen. Nur wenn dieser Fluss spürbar ist, gilt die Bewegung als korrekt und belastbar.

Praxistipps zur Erhöhung der Präzision

Um die 100% zu erreichen, ist höchste Genauigkeit gefragt: jede Kleinigkeit spüren, hören und wahrnehmen. Pausen helfen, die Konzentration zu halten. Die Begleitung durch einen qualifizierten Trainer wird empfohlen, um das Gefühl zu erarbeiten und abzuspeichern. Zudem wird eine bewusste, klare Hilfengebung betont, begleitet von ehrgeizigem, aber realistischem Ausloten der Grenzen des Pferdes.

Hilfengebung als systemsinn

Die Folge beleuchtet, wie Hilfengebung systematisch aufgebaut wird: zunächst eine klare Vorstellung, dann eine festgelegte Abfolge von Hilfen (Einatmen für Körperspannung, Schenkelimpuls, Stimmhilfe, Gertentechnik). Teilschritte werden belohnt, um den Lernprozess zu unterstützen. Die Lerntheorie lässt sich auf viele Hilfen übertragen, während die Natürlichkeit der Bewegung und eine verständliche Durchführung im Vordergrund stehen.

Warum 100% wichtiger ist als 80–90%

Es wird betont, dass für korrekten Bewegungsablauf und Muskelaufbau 100% korrekte Antworten nötig sind. 80–90% mögen sich gut anfühlen, doch sie reichen nicht, um das Pferd wirklich zu fördern. Aufmerksamkeit, Feinheiten und schnelles, präzises Feedback sind entscheidend, damit sich Qualität dauerhaft verankert und das Pferd die richtige Muskulatur effektiv einsetzt.

Der Vorwärtsfluss als Qualitätscheck

Der Vorwärtsfluss wird als zentrales Kriterium beschrieben: Die Bewegung soll fließen, vom Hinterbein über Rücken bis zum Maul, ohne Verkantungen. Das betrifft auch Biegung und Seitwärtswege. Es geht weniger um sichtbare Erscheinung als um fühlbare Sensorik: Rhythmus, Raumgriff, Muskeln und Loslassen. Nur wenn dieser Fluss spürbar ist, gilt die Bewegung als korrekt und belastbar.

Praxistipps zur Erhöhung der Präzision

Um die 100% zu erreichen, ist höchste Genauigkeit gefragt: jede Kleinigkeit spüren, hören und wahrnehmen. Pausen helfen, die Konzentration zu halten. Die Begleitung durch einen qualifizierten Trainer wird empfohlen, um das Gefühl zu erarbeiten und abzuspeichern. Zudem wird eine bewusste, klare Hilfengebung betont, begleitet von ehrgeizigem, aber realistischem Ausloten der Grenzen des Pferdes.