Nord.Post - Der Podcast am Nordbahnhof
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Nord.Post - Der Podcast am Nordbahnhof

Sonja Harter

Beschreibung

Wer sind all die Menschen, die sich dazu entschieden haben, am Wiener Nordbahnhof zu wohnen und zu arbeiten? Was steckt hinter den Ideen für Baugruppen, alternative Lokale und Initiativen zur Belebung des Viertels?

In jeder Folge hörst du einen Menschen, der im Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof lebt oder arbeitet oder das Viertel im Rahmen einer Initative belebt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

# 67 - Wohin gehen die Schüler*innen im Nordbahnviertel nach der Volksschule?

20.06.2026

Einleitung zur Bildung im Nordbahnviertel

In dieser Episode wird die Bildungssituation im Nordbahnviertel analysiert, basierend auf Daten der Statistik Austria. Der Fokus liegt auf den Volksschulen und der Mittelschule in der Region.

Volksschule Ernst-Melchior-Gasse

Die Volksschule Ernst-Melchior-Gasse hat 17 Klassen mit insgesamt 402 Schülern. Die Mehrheit der Schüler kommt aus dem Nordbahnviertel, mit wenigen Pendlern aus anderen Bezirken. Nach der vierten Klasse wechseln die meisten Schüler in das Realgymnasium Lessingasse oder das Sigmund-Freud-Gymnasium.

Volksschule Christine-Nöstlinger-Campus

Hier besuchen 438 Kinder die Schule. Auch hier gibt es einen Überhang an Buben. Nach der vierten Klasse wechseln viele Schüler in die hauseigene Mittelschule oder das Realgymnasium Lessingasse.

Mittelschule Nöstlinger Campus

Die Mittelschule umfasst 15 Klassen mit 343 Schülern. Die meisten Absolventen scheinen weniger zur klassischen AHS zu tendieren, sondern wechseln oft in HTL, HAK oder Berufsschulen. Die Daten zeigen, dass nur wenige in eine AHS gehen, während viele in die Polytechnische Schule wechseln.

Überblick über Übertrittsquoten

Laut einer österreichischen Auswertung aus 2025 streben 91,8% der AHS-Unterstufen-Schüler Richtung Matura an, während nur 40,8% der Mittelschüler diesen Weg wählen. Der Trend zeigt eine klare Neigung zu BHS.

Schülerherkunft an der Lessingasse

Die Schüler der Lessingasse kommen überwiegend aus den Volksschulen Vereinsgasse und Novaragasse sowie aus den Volksschulen im Nordbahnviertel. Es wird deutlich, dass nicht alle Kinder aus dem Nordbahnviertel die Lessingasse besuchen.

Einleitung zur Bildung im Nordbahnviertel

In dieser Episode wird die Bildungssituation im Nordbahnviertel analysiert, basierend auf Daten der Statistik Austria. Der Fokus liegt auf den Volksschulen und der Mittelschule in der Region.

Volksschule Ernst-Melchior-Gasse

Die Volksschule Ernst-Melchior-Gasse hat 17 Klassen mit insgesamt 402 Schülern. Die Mehrheit der Schüler kommt aus dem Nordbahnviertel, mit wenigen Pendlern aus anderen Bezirken. Nach der vierten Klasse wechseln die meisten Schüler in das Realgymnasium Lessingasse oder das Sigmund-Freud-Gymnasium.

Volksschule Christine-Nöstlinger-Campus

Hier besuchen 438 Kinder die Schule. Auch hier gibt es einen Überhang an Buben. Nach der vierten Klasse wechseln viele Schüler in die hauseigene Mittelschule oder das Realgymnasium Lessingasse.

Mittelschule Nöstlinger Campus

Die Mittelschule umfasst 15 Klassen mit 343 Schülern. Die meisten Absolventen scheinen weniger zur klassischen AHS zu tendieren, sondern wechseln oft in HTL, HAK oder Berufsschulen. Die Daten zeigen, dass nur wenige in eine AHS gehen, während viele in die Polytechnische Schule wechseln.

Überblick über Übertrittsquoten

Laut einer österreichischen Auswertung aus 2025 streben 91,8% der AHS-Unterstufen-Schüler Richtung Matura an, während nur 40,8% der Mittelschüler diesen Weg wählen. Der Trend zeigt eine klare Neigung zu BHS.

Schülerherkunft an der Lessingasse

Die Schüler der Lessingasse kommen überwiegend aus den Volksschulen Vereinsgasse und Novaragasse sowie aus den Volksschulen im Nordbahnviertel. Es wird deutlich, dass nicht alle Kinder aus dem Nordbahnviertel die Lessingasse besuchen.

#66 - "Zwischenbrücken" in print & Aktuelles zum Augartenatelier

10.05.2026

Magazinpressung und neue Formate

Es wird beschrieben, wie Inhalte eines Online-Mediums in ein gedrucktes Magazin überführt wurden: Ideen, Logo, Marketing und ein 130 Seiten starkes Heft entstanden durch Zusammenarbeit mit externen Grafikern. Rückmeldungen zeigen Stolz, und das Magazin wird als andere Form der Arbeitserzählung wahrgenommen. Neben dem Druck erscheint eine Neustrukturierung der Webseite, inklusive Einführung einer Paywall, die drei kostenfreie Artikel pro Monat vorsieht und dann kostenpflichten Zugang eröffnet.

Print vs. Online und Präsentation

Die Druckausgabe wird mit einem überzeugenden Cover und visuellen Doppelseiten als starkes Erlebnis beschrieben, das Online-Formate ergänzen kann. Im Vergleich zur reinen Website bietet Print eine konkrete, greifbare Darstellung der Arbeit und Inhalte. Zusätzlich wird der neue Veranstaltungsraum Willi im Nordbahnviertel vorgestellt, der Raum für Formate und Bewegtbilder bietet und die Präsenz verstärken soll.

Augartenatelier: Historie, Konflikt und Kommunikation

Der Kunstort Augartenatelier des umstrittenen Bildhauers Gustinus Ambrosi wird historisch eingeordnet: Auftraggeber, politische Verbindungen und museale Entwicklung. Die Burghauptmannschaft plant Umbauten mit Gastronomie, Museum und Ausstellungskapazitäten, doch Bauzeiten, Sperrungen und unklare Kommunikation sorgen für Unruhe. Offene Fragen betreffen Betreiber, Finanzierung und die Rolle von Zwischennutzungen, während Anrainern protestartig reagieren und Transparenz gefordert wird.

Finanzierung, Förderung und lokale Relevanz

Es wird über die Finanzierung kleiner Medien diskutiert: Paywall-Modelle, Mitglieder-Beiträge und der Bedarf an zusätzlichen Einnahmen durch Veranstaltungen. Förderungen allein reichen nicht; private Sponsoring-Optionen, lokale Werbung und die Verantwortung der Privatwirtschaft werden als Teil der Lösung gesehen. Gleichzeitig wird die politische Debatte über die Mediensubventionen skizziert, mit Hinweisen auf neue Strukturvorschläge und deren zeitliche Realisierung.

Magazinpressung und neue Formate

Es wird beschrieben, wie Inhalte eines Online-Mediums in ein gedrucktes Magazin überführt wurden: Ideen, Logo, Marketing und ein 130 Seiten starkes Heft entstanden durch Zusammenarbeit mit externen Grafikern. Rückmeldungen zeigen Stolz, und das Magazin wird als andere Form der Arbeitserzählung wahrgenommen. Neben dem Druck erscheint eine Neustrukturierung der Webseite, inklusive Einführung einer Paywall, die drei kostenfreie Artikel pro Monat vorsieht und dann kostenpflichten Zugang eröffnet.

Print vs. Online und Präsentation

Die Druckausgabe wird mit einem überzeugenden Cover und visuellen Doppelseiten als starkes Erlebnis beschrieben, das Online-Formate ergänzen kann. Im Vergleich zur reinen Website bietet Print eine konkrete, greifbare Darstellung der Arbeit und Inhalte. Zusätzlich wird der neue Veranstaltungsraum Willi im Nordbahnviertel vorgestellt, der Raum für Formate und Bewegtbilder bietet und die Präsenz verstärken soll.

Augartenatelier: Historie, Konflikt und Kommunikation

Der Kunstort Augartenatelier des umstrittenen Bildhauers Gustinus Ambrosi wird historisch eingeordnet: Auftraggeber, politische Verbindungen und museale Entwicklung. Die Burghauptmannschaft plant Umbauten mit Gastronomie, Museum und Ausstellungskapazitäten, doch Bauzeiten, Sperrungen und unklare Kommunikation sorgen für Unruhe. Offene Fragen betreffen Betreiber, Finanzierung und die Rolle von Zwischennutzungen, während Anrainern protestartig reagieren und Transparenz gefordert wird.

Finanzierung, Förderung und lokale Relevanz

Es wird über die Finanzierung kleiner Medien diskutiert: Paywall-Modelle, Mitglieder-Beiträge und der Bedarf an zusätzlichen Einnahmen durch Veranstaltungen. Förderungen allein reichen nicht; private Sponsoring-Optionen, lokale Werbung und die Verantwortung der Privatwirtschaft werden als Teil der Lösung gesehen. Gleichzeitig wird die politische Debatte über die Mediensubventionen skizziert, mit Hinweisen auf neue Strukturvorschläge und deren zeitliche Realisierung.

#65 - Stationentheater "SHOWING OF(F)! Single Mother Rooms"

13.04.2026

Fokus des Projekts und thematischer Kern

In dem immersive Stationentheater werden Einblicke in die Lebenswelt von Alleinerziehenden gegeben, mit Blick auf Wohnen, finanzielle Belastungen und individuelle Strategien. Das Stück analysiert, wie Wohnraum zu einem zentralen Faktor im Haushaltsbudget wird und wie Betroffene trotz prekären Verhältnissen Lösungen finden, statt Opferrollen zu übernehmen.

Form, Struktur und Perspektiven

Vier Monologe schildern unterschiedliche Lebenswelten an vier Orten im Nordbahnviertel. Die Texte stammen aus Interviews und eigener Recherche der Schauspielerinnen, die zudem eigene Erfahrungen miteinfließen lassen. Humor dient als zentrales Mittel, um komplexe, sozialkritische Themen authentisch und zugänglich zu vermitteln.

Hintergrund und Motivation der Macherinnen

Veronika Glatzner, Regisseurin und Mitgründerin von Tempora, arbeitet an leerstehenden Orten, um städtische Phänomene sichtbar zu machen. Das Team will Wohnrealitäten von Alleinerziehenden ohne Stigmatisierung darstellen und die gesellschaftliche Debatte durch künstlerische Formate anregen.

Umsetzung, Ablauf und Publikum

Das Publikum bewegt sich in Gruppen durch vier Stationen, begleitet von einem Publikumsdienst. Vier Gruppen erleben die Monologe in Loop-Reihen, wobei der immersive Charakter der Inszenierung erlebbar wird und eine persönliche Auseinandersetzung ermöglicht.

Fokus des Projekts und thematischer Kern

In dem immersive Stationentheater werden Einblicke in die Lebenswelt von Alleinerziehenden gegeben, mit Blick auf Wohnen, finanzielle Belastungen und individuelle Strategien. Das Stück analysiert, wie Wohnraum zu einem zentralen Faktor im Haushaltsbudget wird und wie Betroffene trotz prekären Verhältnissen Lösungen finden, statt Opferrollen zu übernehmen.

Form, Struktur und Perspektiven

Vier Monologe schildern unterschiedliche Lebenswelten an vier Orten im Nordbahnviertel. Die Texte stammen aus Interviews und eigener Recherche der Schauspielerinnen, die zudem eigene Erfahrungen miteinfließen lassen. Humor dient als zentrales Mittel, um komplexe, sozialkritische Themen authentisch und zugänglich zu vermitteln.

Hintergrund und Motivation der Macherinnen

Veronika Glatzner, Regisseurin und Mitgründerin von Tempora, arbeitet an leerstehenden Orten, um städtische Phänomene sichtbar zu machen. Das Team will Wohnrealitäten von Alleinerziehenden ohne Stigmatisierung darstellen und die gesellschaftliche Debatte durch künstlerische Formate anregen.

Umsetzung, Ablauf und Publikum

Das Publikum bewegt sich in Gruppen durch vier Stationen, begleitet von einem Publikumsdienst. Vier Gruppen erleben die Monologe in Loop-Reihen, wobei der immersive Charakter der Inszenierung erlebbar wird und eine persönliche Auseinandersetzung ermöglicht.