NucTalk
Podcast
de-de

NucTalk

Nuklearforum Schweiz

Beschreibung

NucTalk ist der Podcast des Nuklearforums Schweiz für alle, die sich für Kernenergie und Nukleartechnologie interessieren.
Hier reden wir mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und der Energiebranche über AKW bzw. Kernkraftwerke, über Nuklearsicherheit, Stromproduktion, Versorgungssicherheit, Klimawandel sowie über Nuklearmedizin und andere Anwendungen von Nukleartechnologie.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

NucTalk 49 - Nicole Koch, KernD

10.07.2026

Einführung in die Kernenergie-Diskussion

Im NUC-Talk wird die Lage der deutschen Kerntechnik nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke thematisiert. Nicole Koch, Geschäftsführerin von Kern-D, spricht über die Herausforderungen der Energieversorgung, Strompreise und die internationale Neuausrichtung der deutschen Unternehmen nach dem Atomausstieg.

Hintergrund von Nicole Koch

Nicole Koch bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Kerntechnik mit. Sie hat in verschiedenen Positionen bei Westinghouse gearbeitet und ist nun in der Geschäftsführung von Kern-D tätig. Ihr Fokus liegt auf der Vernetzung von Fachleuten und der Vermittlung komplexer technischer Inhalte.

Auswirkungen des Atomausstiegs

Der Ausstieg aus der Kernenergie hat die Versorgungssicherheit in Deutschland verändert. Es gibt eine steigende Abhängigkeit von Stromimporten und die Netzstabilität ist gefährdet. Die Strompreise gehören zu den höchsten in Europa, was insbesondere energieintensive Unternehmen belastet.

Veränderungen in der Kerntechnik-Branche

Die Branche hat sich auf internationale Projekte konzentriert, nachdem der Heimmarkt weggebrochen ist. KND arbeitet eng mit europäischen Partnerverbänden zusammen und sieht Chancen in der internationalen Zusammenarbeit und im Export von Fachwissen.

Debatte über Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken

Die Diskussion über eine mögliche Wiederinbetriebnahme abgeschalteter Kernkraftwerke hat an Fahrt gewonnen. Es gibt technische Möglichkeiten, jedoch fehlen politische und regulatorische Rahmenbedingungen. Einige Bundesländer, wie Bayern, zeigen Offenheit gegenüber Kernenergie.

Rückbau und Entsorgung

Der Rückbau der ehemaligen Kernkraftwerke verläuft planmäßig, erfordert jedoch weiterhin qualifizierte Fachkräfte. Deutschland hat international einen guten Ruf im Rückbau und bietet Expertise an.

Zukunft der Kerntechnik

Die Entwicklung neuer Reaktorkonzepte und Technologien wie SMRs und Kernfusion wird als wichtig erachtet. Deutschland muss aktiv an diesen Entwicklungen teilnehmen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz

Die Schweiz zeigt eine pragmatische Herangehensweise an die Kernenergiedebatte, während Deutschland oft ideologische Konflikte hat. Nicole Koch betont die Bedeutung von Technologieoffenheit und langfristiger Planung.

Prognose für die Zukunft

Nicole Koch wünscht sich eine sachliche Diskussion über Kerntechnik in Deutschland, statt ideologischer Auseinandersetzungen. Sie betont die Notwendigkeit, die Kernkompetenz als strategischen Baustein für die Zukunft zu betrachten.

Einführung in die Kernenergie-Diskussion

Im NUC-Talk wird die Lage der deutschen Kerntechnik nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke thematisiert. Nicole Koch, Geschäftsführerin von Kern-D, spricht über die Herausforderungen der Energieversorgung, Strompreise und die internationale Neuausrichtung der deutschen Unternehmen nach dem Atomausstieg.

Hintergrund von Nicole Koch

Nicole Koch bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Kerntechnik mit. Sie hat in verschiedenen Positionen bei Westinghouse gearbeitet und ist nun in der Geschäftsführung von Kern-D tätig. Ihr Fokus liegt auf der Vernetzung von Fachleuten und der Vermittlung komplexer technischer Inhalte.

Auswirkungen des Atomausstiegs

Der Ausstieg aus der Kernenergie hat die Versorgungssicherheit in Deutschland verändert. Es gibt eine steigende Abhängigkeit von Stromimporten und die Netzstabilität ist gefährdet. Die Strompreise gehören zu den höchsten in Europa, was insbesondere energieintensive Unternehmen belastet.

Veränderungen in der Kerntechnik-Branche

Die Branche hat sich auf internationale Projekte konzentriert, nachdem der Heimmarkt weggebrochen ist. KND arbeitet eng mit europäischen Partnerverbänden zusammen und sieht Chancen in der internationalen Zusammenarbeit und im Export von Fachwissen.

Debatte über Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken

Die Diskussion über eine mögliche Wiederinbetriebnahme abgeschalteter Kernkraftwerke hat an Fahrt gewonnen. Es gibt technische Möglichkeiten, jedoch fehlen politische und regulatorische Rahmenbedingungen. Einige Bundesländer, wie Bayern, zeigen Offenheit gegenüber Kernenergie.

Rückbau und Entsorgung

Der Rückbau der ehemaligen Kernkraftwerke verläuft planmäßig, erfordert jedoch weiterhin qualifizierte Fachkräfte. Deutschland hat international einen guten Ruf im Rückbau und bietet Expertise an.

Zukunft der Kerntechnik

Die Entwicklung neuer Reaktorkonzepte und Technologien wie SMRs und Kernfusion wird als wichtig erachtet. Deutschland muss aktiv an diesen Entwicklungen teilnehmen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz

Die Schweiz zeigt eine pragmatische Herangehensweise an die Kernenergiedebatte, während Deutschland oft ideologische Konflikte hat. Nicole Koch betont die Bedeutung von Technologieoffenheit und langfristiger Planung.

Prognose für die Zukunft

Nicole Koch wünscht sich eine sachliche Diskussion über Kerntechnik in Deutschland, statt ideologischer Auseinandersetzungen. Sie betont die Notwendigkeit, die Kernkompetenz als strategischen Baustein für die Zukunft zu betrachten.

NucTalk 48 - Martin Koller zu den Axpo Energy Reports

11.05.2026

Energy Reports und Winterstromversorgung

Die Energy Reports beleuchten die Schweizer Stromversorgung unter Berücksichtigung von Winterbedingungen. Sie zeigen, wie Wind, Solar, Kernenergie und Gas das System beeinflussen und führen zwei Szenarien vor: mit und ohne neue Kernkraftwerke. Ziel ist eine technologieoffene Diskussionsgrundlage, um Versorgungsicherheit, Emissionsreduktion und Kosten zu bewerten, ohne eine einzelne Technologie zu bevorzugen.

Kernenergie, Langzeitbetrieb und politische Rahmenbedingungen

Der Podcast erklärt, dass der Langzeitbetrieb der bestehenden Kraftwerke wirtschaftlich sinnvoll sein kann, vorausgesetzt politische und regulatorische Voraussetzungen bleiben stabil. Gleichzeitig wird der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben. Die Diskussion betont, dass politische Verzögerungen, Rechtsrahmen und Ausstiegsdebatten zentrale Einflussgrößen für Investitionsentscheidungen sind.

Kritik, Dynamik der Energiespeicher und Risiken

Kritik an den Reports wird anerkannt; Offenlegung der Datenbasis und Anpassung an neue Informationen sind vorgesehen. Es wird betont, dass Speicherdynamik, insbesondere Kurz- und Langzeitspeicher, sowie europäische Dynamiken bei Neubauten die Planung beeinflussen. Staatliche Unterstützung wird als notwendig beschrieben, um Marktrisiken zu managen.

Ausblick: Rolle der Kernenergie und mögliche Szenarien

In den entstehenden Szenarien bleibt Kernenergie eine mögliche Komponente neben erneuerbaren Energien und Gas. Der Langzeitbetrieb bestehender Werke wird als wichtiger Baustein für Winterenergie gesehen, doch Investitionen, Risikoverteilung und gesellschaftliche Akzeptanz bestimmen, ob neue Kernkraftwerke entstehen oder nicht. Szenarien betonen eine ganzheitliche Portfolio-Strategie.

Energy Reports und Winterstromversorgung

Die Energy Reports beleuchten die Schweizer Stromversorgung unter Berücksichtigung von Winterbedingungen. Sie zeigen, wie Wind, Solar, Kernenergie und Gas das System beeinflussen und führen zwei Szenarien vor: mit und ohne neue Kernkraftwerke. Ziel ist eine technologieoffene Diskussionsgrundlage, um Versorgungsicherheit, Emissionsreduktion und Kosten zu bewerten, ohne eine einzelne Technologie zu bevorzugen.

Kernenergie, Langzeitbetrieb und politische Rahmenbedingungen

Der Podcast erklärt, dass der Langzeitbetrieb der bestehenden Kraftwerke wirtschaftlich sinnvoll sein kann, vorausgesetzt politische und regulatorische Voraussetzungen bleiben stabil. Gleichzeitig wird der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben. Die Diskussion betont, dass politische Verzögerungen, Rechtsrahmen und Ausstiegsdebatten zentrale Einflussgrößen für Investitionsentscheidungen sind.

Kritik, Dynamik der Energiespeicher und Risiken

Kritik an den Reports wird anerkannt; Offenlegung der Datenbasis und Anpassung an neue Informationen sind vorgesehen. Es wird betont, dass Speicherdynamik, insbesondere Kurz- und Langzeitspeicher, sowie europäische Dynamiken bei Neubauten die Planung beeinflussen. Staatliche Unterstützung wird als notwendig beschrieben, um Marktrisiken zu managen.

Ausblick: Rolle der Kernenergie und mögliche Szenarien

In den entstehenden Szenarien bleibt Kernenergie eine mögliche Komponente neben erneuerbaren Energien und Gas. Der Langzeitbetrieb bestehender Werke wird als wichtiger Baustein für Winterenergie gesehen, doch Investitionen, Risikoverteilung und gesellschaftliche Akzeptanz bestimmen, ob neue Kernkraftwerke entstehen oder nicht. Szenarien betonen eine ganzheitliche Portfolio-Strategie.

NucTalk 47 - Marc Stauffer vom Labor Spiez

02.04.2026

Einführung ins Labor Spiez

Im Podcast wird das Labor Spiez vorgestellt, insbesondere der Fachbereich Nuklearchemie unter der Leitung von Marc Staufer. Es wird erläutert, welche Aufgaben das Labor im Bereich der ABC-Bedrohungen (atomar, biologisch, chemisch) hat und wie es mit internationalen Organisationen zusammenarbeitet.

Marc Staufers Werdegang

Marc Staufer beschreibt seinen beruflichen Werdegang, der von einer Lehre als Chemielaborant bis hin zu seiner aktuellen Position als Fachbereichsleiter reicht. Er hat in verschiedenen Bereichen gearbeitet, einschließlich Umweltanalytik und militärischen Altlasten, bevor er in die Nuklearchemie wechselte.

Aufgaben und Kunden des Labors

Das Labor Spiez ist in der Analytik, Detektion und Rüstungskontrolle tätig und unterstützt unter anderem die Arma Suisse bei Beschaffungsfragen. Die Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen akademischen und technischen Hintergründen, was für die vielfältigen Aufgaben erforderlich ist.

Nukleare Forensik und internationale Zusammenarbeit

Die Rolle des Labors in der nuklearen Forensik wird erklärt, einschließlich der Unterstützung bei internationalen Einsätzen, wie etwa in Fukushima. Das Labor ist ein Collaborating Center der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und beteiligt sich an verschiedenen internationalen Missionen.

Einfluss geopolitischer Entwicklungen

Staufer diskutiert, wie geopolitische Ereignisse, wie der Ukraine-Konflikt, die Arbeit des Labors beeinflussen. Es werden Szenarien analysiert, die Auswirkungen auf die Schweiz haben könnten, und die Notwendigkeit betont, sich auf verschiedene Eventualitäten vorzubereiten.

Zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen

Abschließend wird die zukünftige Entwicklung des Labors und die Herausforderungen in Bezug auf Non-Proliferation und neue Technologien, wie künstliche Intelligenz, thematisiert. Staufer hebt die Wichtigkeit der Vorbereitung auf zukünftige Entwicklungen in der Nukleartechnologie hervor.

Einführung ins Labor Spiez

Im Podcast wird das Labor Spiez vorgestellt, insbesondere der Fachbereich Nuklearchemie unter der Leitung von Marc Staufer. Es wird erläutert, welche Aufgaben das Labor im Bereich der ABC-Bedrohungen (atomar, biologisch, chemisch) hat und wie es mit internationalen Organisationen zusammenarbeitet.

Marc Staufers Werdegang

Marc Staufer beschreibt seinen beruflichen Werdegang, der von einer Lehre als Chemielaborant bis hin zu seiner aktuellen Position als Fachbereichsleiter reicht. Er hat in verschiedenen Bereichen gearbeitet, einschließlich Umweltanalytik und militärischen Altlasten, bevor er in die Nuklearchemie wechselte.

Aufgaben und Kunden des Labors

Das Labor Spiez ist in der Analytik, Detektion und Rüstungskontrolle tätig und unterstützt unter anderem die Arma Suisse bei Beschaffungsfragen. Die Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen akademischen und technischen Hintergründen, was für die vielfältigen Aufgaben erforderlich ist.

Nukleare Forensik und internationale Zusammenarbeit

Die Rolle des Labors in der nuklearen Forensik wird erklärt, einschließlich der Unterstützung bei internationalen Einsätzen, wie etwa in Fukushima. Das Labor ist ein Collaborating Center der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und beteiligt sich an verschiedenen internationalen Missionen.

Einfluss geopolitischer Entwicklungen

Staufer diskutiert, wie geopolitische Ereignisse, wie der Ukraine-Konflikt, die Arbeit des Labors beeinflussen. Es werden Szenarien analysiert, die Auswirkungen auf die Schweiz haben könnten, und die Notwendigkeit betont, sich auf verschiedene Eventualitäten vorzubereiten.

Zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen

Abschließend wird die zukünftige Entwicklung des Labors und die Herausforderungen in Bezug auf Non-Proliferation und neue Technologien, wie künstliche Intelligenz, thematisiert. Staufer hebt die Wichtigkeit der Vorbereitung auf zukünftige Entwicklungen in der Nukleartechnologie hervor.