Ö1 Leporello
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ORF Ö1

Beschreibung

Franz Schuh und das Chaos, Wiens erstes Opernkino und DJ-Kultur, die neue Nick-Cave-CD und Lina Loos als Theaterautorin: das und vieles mehr in einer bunten Mischung von Montag bis Freitag.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Hochsommer in der Grenzregion

31.07.2026

Einführung in das Hochsommerfestival

Das Hochsommerfestival erstreckt sich über 15 Orte in der Steiermark, dem Burgenland und Slowenien und wird durch lokale Initiativen und Personen gestaltet. Michaela Leuzendorf-Pakisch, die Kuratorin, erläutert, dass das Festival aus einem echten bottom-up Prozess hervorgeht.

Kulturelle Erhaltung und Ausdruck

Das Festival zielt darauf ab, wertvolle kulturelle Elemente wie unberührte Natur und regionale Dialekte zu bewahren. Jana Horvat und Samu schaffen Klanginstallationen, die die sprachlichen und kulturellen Veränderungen im Dreiländereck dokumentieren.

Poesie und Kunst im Kontext der Natur

Natascha Gangl, eine Bachmann-Preisträgerin, bringt ihre Poesie in ihre Muttersprache ein und hat einen Text für einen besonderen Ort in der Nähe von St. Anna am Eigen verfasst. Die bildende Künstlerin Anita Fuchs gestaltet dort ein Versuchsfeld zur Renaturierung einer ehemaligen Obstanlage.

Natur und Kunst im Festival

Das Festival thematisiert das Verschwinden unberührter Naturräume. Karl Kahner, einer der Gründer, hat Kunstwerke gespendet, um den Naturschutzbund bei der Sicherung von Land zu unterstützen. Das Festival wird im KS Room in Schloss Kornberg eröffnet und endet am 9. August mit einem Tag der offenen Ateliers.

Ziel des Festivals

Das Hochsommerfestival soll die Region zum Strahlen bringen und den kulturellen Austausch fördern, indem es Raum für Kunst und Natur schafft.

Einführung in das Hochsommerfestival

Das Hochsommerfestival erstreckt sich über 15 Orte in der Steiermark, dem Burgenland und Slowenien und wird durch lokale Initiativen und Personen gestaltet. Michaela Leuzendorf-Pakisch, die Kuratorin, erläutert, dass das Festival aus einem echten bottom-up Prozess hervorgeht.

Kulturelle Erhaltung und Ausdruck

Das Festival zielt darauf ab, wertvolle kulturelle Elemente wie unberührte Natur und regionale Dialekte zu bewahren. Jana Horvat und Samu schaffen Klanginstallationen, die die sprachlichen und kulturellen Veränderungen im Dreiländereck dokumentieren.

Poesie und Kunst im Kontext der Natur

Natascha Gangl, eine Bachmann-Preisträgerin, bringt ihre Poesie in ihre Muttersprache ein und hat einen Text für einen besonderen Ort in der Nähe von St. Anna am Eigen verfasst. Die bildende Künstlerin Anita Fuchs gestaltet dort ein Versuchsfeld zur Renaturierung einer ehemaligen Obstanlage.

Natur und Kunst im Festival

Das Festival thematisiert das Verschwinden unberührter Naturräume. Karl Kahner, einer der Gründer, hat Kunstwerke gespendet, um den Naturschutzbund bei der Sicherung von Land zu unterstützen. Das Festival wird im KS Room in Schloss Kornberg eröffnet und endet am 9. August mit einem Tag der offenen Ateliers.

Ziel des Festivals

Das Hochsommerfestival soll die Region zum Strahlen bringen und den kulturellen Austausch fördern, indem es Raum für Kunst und Natur schafft.

Tschechische Wurzeln

30.07.2026

Tschechische Einflüsse in Wien

Wien zog während der Monarchie viele Tschechinnen und Tschechen an, die hier ihre beruflichen Träume verwirklichen wollten. Erfolgreiche Unternehmer gründeten bedeutende Marken, die bis heute das österreichische Selbstverständnis prägen, darunter Riedelglas, Wienerberger und Swarovski.

Gastronomische Legenden

Auch gastronomische Institutionen wie das Café Havelka, die Konditoreikette Aida und das Hotel Bristol sind Teil dieser Geschichte. Jana Gershlova beleuchtet in ihrem Buch „Tschechische Wurzeln österreichischer Marken“ diese Phänomene und stellt die Verbindungen zur tschechischen Kultur her.

Josef Lafka und seine Erfolge

Ein weniger bekannter Name ist der Architekt Josef Lafka, der in der Ringstraßenzeit über 140 Bauwerke errichtete, darunter die Hofoper in Wien. Trotz seines Erfolges musste Lafka aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Bautätigkeit einstellen und widmete sein Vermögen später der Unterstützung des tschechischen Volkes.

Die Familie Prosek und die Marke AIDA

Das Kapitel über das Ehepaar Prosek beschreibt ihren Weg vom Zuckerbäcker zur Gründung der beliebten Konditoreikette AIDA. Ihre rosafarbenen Filialen sind heute ein fester Bestandteil des Wiener Stadtbildes, und die Familienrezepte werden in einem Tresor aufbewahrt, um die tschechischen Wurzeln dieser Marke zu bewahren.

Tschechische Einflüsse in Wien

Wien zog während der Monarchie viele Tschechinnen und Tschechen an, die hier ihre beruflichen Träume verwirklichen wollten. Erfolgreiche Unternehmer gründeten bedeutende Marken, die bis heute das österreichische Selbstverständnis prägen, darunter Riedelglas, Wienerberger und Swarovski.

Gastronomische Legenden

Auch gastronomische Institutionen wie das Café Havelka, die Konditoreikette Aida und das Hotel Bristol sind Teil dieser Geschichte. Jana Gershlova beleuchtet in ihrem Buch „Tschechische Wurzeln österreichischer Marken“ diese Phänomene und stellt die Verbindungen zur tschechischen Kultur her.

Josef Lafka und seine Erfolge

Ein weniger bekannter Name ist der Architekt Josef Lafka, der in der Ringstraßenzeit über 140 Bauwerke errichtete, darunter die Hofoper in Wien. Trotz seines Erfolges musste Lafka aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Bautätigkeit einstellen und widmete sein Vermögen später der Unterstützung des tschechischen Volkes.

Die Familie Prosek und die Marke AIDA

Das Kapitel über das Ehepaar Prosek beschreibt ihren Weg vom Zuckerbäcker zur Gründung der beliebten Konditoreikette AIDA. Ihre rosafarbenen Filialen sind heute ein fester Bestandteil des Wiener Stadtbildes, und die Familienrezepte werden in einem Tresor aufbewahrt, um die tschechischen Wurzeln dieser Marke zu bewahren.

Symposium Feldversuche

29.07.2026

Die Kleine Stadtfarm

Die Kleine Stadtfarm in Wien ist eine innovative Community Farm, die eine Vielzahl von Projekten vereint, darunter Gemeinschaftsgärten, ökologische Landwirtschaft, tiergestützte Pädagogik und ein Café, das lokale Produkte anbietet. Als größtes Urban Farming Projekt Österreichs trägt die Farm zur Erhaltung der ökologischen Landwirtschaft bei.

Künstlerische Residenzen und Projekte

Auf der Kleinen Stadtfarm sind jedes Jahr fünf internationale Künstler zu Gast, die für drei Wochen dort leben und arbeiten. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Ernährungssysteme, Ökologie und Stadtentwicklung, wobei sie die Umgebung und die Gemeinschaften aktiv beobachten und einbeziehen.

Stadtentwicklung und Herausforderungen

Der Künstler Thomas Scheuswohl kritisiert die problematische Stadtentwicklung in der Umgebung, die durch den Verlust von Grünflächen und die Zunahme von Neubauten geprägt ist. Lisa Jäger, eine Kuratorin, betont die Bedeutung, Kunst aus traditionellen Institutionen herauszuholen und neue Kontexte zu schaffen.

Künstlerische Interventionen

Die Farm bietet Raum für künstlerische Interventionen, wie beispielsweise die Arbeiten von Carlos Monleón, der das Verhalten von Welsen im Donaugewässer untersucht, und Li Yuchen, die die emotionale Verbindung der Städter zu diesem Gewässer stärken möchte.

Veranstaltung zur Präsentation der Kunstwerke

Die Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten werden am Wochenende präsentiert, mit Führungen, die es den Besuchern ermöglichen, die Kunstwerke und die Umgebung besser kennenzulernen.

Die Kleine Stadtfarm

Die Kleine Stadtfarm in Wien ist eine innovative Community Farm, die eine Vielzahl von Projekten vereint, darunter Gemeinschaftsgärten, ökologische Landwirtschaft, tiergestützte Pädagogik und ein Café, das lokale Produkte anbietet. Als größtes Urban Farming Projekt Österreichs trägt die Farm zur Erhaltung der ökologischen Landwirtschaft bei.

Künstlerische Residenzen und Projekte

Auf der Kleinen Stadtfarm sind jedes Jahr fünf internationale Künstler zu Gast, die für drei Wochen dort leben und arbeiten. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Ernährungssysteme, Ökologie und Stadtentwicklung, wobei sie die Umgebung und die Gemeinschaften aktiv beobachten und einbeziehen.

Stadtentwicklung und Herausforderungen

Der Künstler Thomas Scheuswohl kritisiert die problematische Stadtentwicklung in der Umgebung, die durch den Verlust von Grünflächen und die Zunahme von Neubauten geprägt ist. Lisa Jäger, eine Kuratorin, betont die Bedeutung, Kunst aus traditionellen Institutionen herauszuholen und neue Kontexte zu schaffen.

Künstlerische Interventionen

Die Farm bietet Raum für künstlerische Interventionen, wie beispielsweise die Arbeiten von Carlos Monleón, der das Verhalten von Welsen im Donaugewässer untersucht, und Li Yuchen, die die emotionale Verbindung der Städter zu diesem Gewässer stärken möchte.

Veranstaltung zur Präsentation der Kunstwerke

Die Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten werden am Wochenende präsentiert, mit Führungen, die es den Besuchern ermöglichen, die Kunstwerke und die Umgebung besser kennenzulernen.