Rechtsprechung-News
Podcast
de

Rechtsprechung-News

Rechtsprechung-News

Beschreibung

Besprechung von aktuellen Urteilen
für alle juristisch Interessierten, Studenten/innen, Referendare/innen
auf examenerfolgreichshop.myshopify.com perfekte Geschenkideen von Juristen für Juristen (auf den Link jetzt klicken / direkt in deinen Browser eingeben / kopieren) und so den Podcast jetzt unterstützen
Zivilrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht
Jura, Rechtswissenschaften, Examen, Gericht, Urteil, Recht

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Nr. 176: Zustellungsbeweis durch Einwurf-Einschreiben? (BAG 07.05.26)

28.08.2026

Einwurf-Einschreiben und Zustellungsnachweis

In dieser Episode wird das Urteil des Bundesarbeitsgerichts behandelt, welches die Frage aufwirft, inwieweit ein Einwurf eines Schreibens durch ein Einschreiben als Nachweis der Zustellung gilt. Diese Problematik betrifft nicht nur das Arbeitsrecht, sondern auch andere Rechtsgebiete.

Der Fall des Arbeitnehmers

Der Fall bezieht sich auf einen Arbeitnehmer, der in den drei Jahren vor seiner Kündigung 152 Tage krank war. Der Arbeitgeber hatte mehrfach zu einem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eingeladen, was letztlich zu einer Kündigung führte. Der Arbeitnehmer klagte gegen die Kündigung und argumentierte, dass diese nicht sozial gerechtfertigt sei.

Verhältnismäßigkeit und mildernde Mittel

Das Gericht stellte fest, dass eine Kündigung wegen häufiger Erkrankungen nur zulässig ist, wenn keine milderen Mittel, wie ein BEM, zur Verfügung stehen. Bei einer erneuten Arbeitsunfähigkeit innerhalb eines Jahres nach einer BEM-Ablehnung muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer erneut einladen.

Urteil des Bundesarbeitsgerichts

Das Bundesarbeitsgericht bestätigte die Entscheidungen der Vorinstanzen, dass der Arbeitgeber den Zugang der letzten BEM-Einladung nicht nachweisen konnte. Der Anscheinsbeweis für die Zustellung durch ein Einwurf-Einschreiben wurde verneint, da das moderne Verfahren nicht die erforderliche Verlässlichkeit bietet.

Abschließende Hinweise

Das Urteil verdeutlicht, dass ein Einwurf-Einschreiben keinen Anscheinsbeweis mehr für die Zustellung liefert. Der Versender bleibt somit für den Zugang der Erklärung beweisfällig. Zudem werden die Hörer gebeten, den Podcast weiterzuempfehlen und zu bewerten.

Einwurf-Einschreiben und Zustellungsnachweis

In dieser Episode wird das Urteil des Bundesarbeitsgerichts behandelt, welches die Frage aufwirft, inwieweit ein Einwurf eines Schreibens durch ein Einschreiben als Nachweis der Zustellung gilt. Diese Problematik betrifft nicht nur das Arbeitsrecht, sondern auch andere Rechtsgebiete.

Der Fall des Arbeitnehmers

Der Fall bezieht sich auf einen Arbeitnehmer, der in den drei Jahren vor seiner Kündigung 152 Tage krank war. Der Arbeitgeber hatte mehrfach zu einem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eingeladen, was letztlich zu einer Kündigung führte. Der Arbeitnehmer klagte gegen die Kündigung und argumentierte, dass diese nicht sozial gerechtfertigt sei.

Verhältnismäßigkeit und mildernde Mittel

Das Gericht stellte fest, dass eine Kündigung wegen häufiger Erkrankungen nur zulässig ist, wenn keine milderen Mittel, wie ein BEM, zur Verfügung stehen. Bei einer erneuten Arbeitsunfähigkeit innerhalb eines Jahres nach einer BEM-Ablehnung muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer erneut einladen.

Urteil des Bundesarbeitsgerichts

Das Bundesarbeitsgericht bestätigte die Entscheidungen der Vorinstanzen, dass der Arbeitgeber den Zugang der letzten BEM-Einladung nicht nachweisen konnte. Der Anscheinsbeweis für die Zustellung durch ein Einwurf-Einschreiben wurde verneint, da das moderne Verfahren nicht die erforderliche Verlässlichkeit bietet.

Abschließende Hinweise

Das Urteil verdeutlicht, dass ein Einwurf-Einschreiben keinen Anscheinsbeweis mehr für die Zustellung liefert. Der Versender bleibt somit für den Zugang der Erklärung beweisfällig. Zudem werden die Hörer gebeten, den Podcast weiterzuempfehlen und zu bewerten.

Nr. 175: Unbekannte Mitglieder ausreichend? (BGH 8.4.2026)

14.08.2026

Einführung in das Urteil des BGH

In dieser Folge wird das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 8. April 2026 behandelt, das sich mit der Definition und den Anforderungen einer Bande im strafrechtlichen Kontext auseinandersetzt. Der Begriff der Bande ist entscheidend, insbesondere im Hinblick auf häufige Delikte wie den Bandendiebstahl.

Der Fall und die Entscheidung des Landgerichts

Der Fall betrifft eine Gruppe polnischer Staatsangehöriger, die zwischen Januar und Juli 2024 in Deutschland hochwertige Fahrzeuge stahlen. Das Landgericht verurteilte die Angeklagten wegen Diebstahls, erkannte jedoch keine bandenmäßige Begehung, da die Mitglieder nicht alle miteinander bekannt waren und es an einer festen Organisation mangelte.

Das Urteil des BGH

Der BGH widerspricht dieser Entscheidung und stellt klar, dass die Mitglieder einer Bande sich nicht zwingend kennen müssen und nicht alle an jeder Tat beteiligt sein müssen. Eine Bande kann auch aus wechselnden Mitgliedern bestehen, solange mindestens zwei Mitglieder an den Taten mitwirken. Der BGH hebt die Schuldsprüche auf und weist die Sache zur erneuten Prüfung an eine andere Kammer zurück.

Wichtige Erkenntnisse

Die Entscheidung verdeutlicht, dass die Voraussetzungen für eine Bande im Sinne des Strafgesetzbuchs nicht zu eng ausgelegt werden dürfen. Hinweise auf organisierte Diebstahlstrukturen und wiederholte Tatbegehungen sind entscheidend für die Feststellung einer Bandenmitgliedschaft.

Einführung in das Urteil des BGH

In dieser Folge wird das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 8. April 2026 behandelt, das sich mit der Definition und den Anforderungen einer Bande im strafrechtlichen Kontext auseinandersetzt. Der Begriff der Bande ist entscheidend, insbesondere im Hinblick auf häufige Delikte wie den Bandendiebstahl.

Der Fall und die Entscheidung des Landgerichts

Der Fall betrifft eine Gruppe polnischer Staatsangehöriger, die zwischen Januar und Juli 2024 in Deutschland hochwertige Fahrzeuge stahlen. Das Landgericht verurteilte die Angeklagten wegen Diebstahls, erkannte jedoch keine bandenmäßige Begehung, da die Mitglieder nicht alle miteinander bekannt waren und es an einer festen Organisation mangelte.

Das Urteil des BGH

Der BGH widerspricht dieser Entscheidung und stellt klar, dass die Mitglieder einer Bande sich nicht zwingend kennen müssen und nicht alle an jeder Tat beteiligt sein müssen. Eine Bande kann auch aus wechselnden Mitgliedern bestehen, solange mindestens zwei Mitglieder an den Taten mitwirken. Der BGH hebt die Schuldsprüche auf und weist die Sache zur erneuten Prüfung an eine andere Kammer zurück.

Wichtige Erkenntnisse

Die Entscheidung verdeutlicht, dass die Voraussetzungen für eine Bande im Sinne des Strafgesetzbuchs nicht zu eng ausgelegt werden dürfen. Hinweise auf organisierte Diebstahlstrukturen und wiederholte Tatbegehungen sind entscheidend für die Feststellung einer Bandenmitgliedschaft.

Nr. 174: Keine „Gehilfenbande“ (BGH 21.04.2026)

31.07.2026
BGH 21.04.2026 - Az. 4 StR 679/25: Abonnieren und weiter empfehlen! Instagram: rechtsprechung_newsJura; Urteil; Rechtsprechung; News; Referendariat;Rechtswissenschaften; Prozess; Recht; Gericht; Gesetz; Klage;Rechtsanwalt; Staatsexamen; Paragraf; Jurist; Examen; StEx;Rechtsreferendariat; Anwalt; Ref; Paragraph; Referendar; Justiz; Bundesverfassungsgericht; Rechtsreferendar; Richter; law; Jurastudent; Jurapodcast; Staatsanwalt; Rechtswissenschaft; Streit; Verurteilung; Polizei; Beamte; Polizist; Klage; Kläger; Beklagte; Klausur; Erstesexamen; Assessorexamen; Erstesstaatsexamen; Repetitor;Repetitorium; Assessor; Zivilrecht; BGB; BGH; Bundesgerichthof; Landgericht; Oberlandesgericht; OLG; LG; Amtsgericht; AG; ZPO; Strafrecht; StGB; Strafgesetzbuch; Strafe; StPO; strafbar; Bewährung; Beschlagnahme; Prozess; Haftung; Rechtsstaat; Demokratie; zivil; Verbraucher; Unternehmer; Widerruf; Unternehmen; Grundrechte;Strafverteidiger; Grundgesetz; Bande; Gehilfe; Gehilfenbande; Drogen; Schmuggel; Kokain; Koks; BtM; BtMG; Betäubungsmittel; Marihuana, Gras, Haschisch; Bundespolizei; Frankfurt; Fraport; Flughafen;