
Red ma drüber
Martin Peterl
Beschreibung
#aufkorneuburgschauen
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Barrierefreiheit beginnt im Kopf!
Einführung in den Podcast
Martin Peterl begrüßt Ludwig Breichner, ein engagiertes Mitglied der SPÖ und Behindertensprecher der Stadt Korneuburg, der sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzt.
Persönliche Motivation und Engagement
Ludwig berichtet von seiner Familiengeschichte, die ihn zu seinem sozialen Engagement motiviert hat. Sein Großvater war Gewerkschaftssekretär, was seinen sozialen Einsatz prägte. Er setzt sich für Inklusion und gegen Diskriminierung ein.
Politische Laufbahn und Verantwortung
Als ehemaliger Gemeinderat und Umweltgemeinderat hat Ludwig wichtige Erfahrungen gesammelt und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Er spricht über seine Anfänge in der SPÖ und warum er sich politisch engagiert.
Aktuelle Herausforderungen und Barrierefreiheit
Die Hauptanliegen von Menschen mit Behinderungen sind oft Barrierefreiheit und Selbstbestimmung. Ludwig thematisiert die Notwendigkeit, dass Barrierefreiheit mehr als nur physische Zugänglichkeit umfasst und dass auch die Denkweisen der Menschen verändert werden müssen.
Der Weg zu einer barrierefreien Stadt
Er betont, dass Barrierefreiheit nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Willens der politischen Akteure ist. Ludwig ruft zur Zivilcourage auf, um ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Abschluss und Ausblick
Im Gespräch werden persönliche Fragen thematisiert. Ludwig äußert den Wunsch, dass in Korneuburg alle Geschäfte barrierefrei sind. Martin und Ludwig bedanken sich zum Schluss bei den Zuhörern und wünschen einen schönen Sommer.

Nie wieder ist jetzt
Einführung in die Erinnerungskultur
Im Gespräch mit Wolfgang Scheidel, dem Vorsitzenden der Freiheitskämpfer im Bezirk Korneuburg, wird die Bedeutung der Erinnerungskultur hervorgehoben. Diese ist nicht nur ein Rückblick auf die Vergangenheit, sondern fungiert als Schutzschild für die Gegenwart und die Demokratie.
Die Herausforderung "Nie wieder"
Das Motto "Nie wieder" sollte nicht zur Floskel verkommen, sondern aktiv gelebt werden. Gedenkveranstaltungen im Bezirk Korneuburg, wie das Februar-Gedenken, betonen die Notwendigkeit, die Geschichte im Gedächtnis zu behalten und Lehren daraus zu ziehen.
Die Rolle der Freiheitskämpfer
Die Freiheitskämpfer setzen sich aktiv für die Erinnerung an die Opfer des Faschismus ein. Wolfgang Scheidel beschreibt seine persönliche Motivation, im Freiheitskämpferbund aktiv zu sein, sowie die Bedeutung der Vermittlung dieser Werte an die jüngere Generation.
Gedenken als mehr als Symbolpolitik
Gedenken soll nicht nur symbolisch sein, sondern in das tägliche Leben integriert werden. Erinnerungsorte und Zeitzeugen spielen eine zentrale Rolle, um die Wichtigkeit der Demokratie zu verdeutlichen.
Demokratie als empfindliche Pflanze
Die Erhaltung der Demokratie erfordert ständige Wachsamkeit, da sie schleichend gefährdet werden kann. Wolfgang Scheidel warnt vor den aktuellen globalen Tendenzen, die die demokratischen Werte untergraben.
Aufruf zur Wachsamkeit
Der Podcast schließt mit einem eindringlichen Aufruf zur Achtsamkeit gegenüber politischen Entwicklungen, die die Demokratie bedrohen können. Wolfgang Scheidel betont die Bedeutung, sich nicht von reaktionären Tendenzen mitreißen zu lassen und für die eigenen Werte einzustehen.

Frauenpolitik heute – Warum Gleichberechtigung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist
Hintergrund und Kernthese
Patrizia Katsouris wird als erfahrene Feministin und Politikexpertin vorgestellt, die Gleichstellung auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene verankern möchte. Feminismus wird als Frage von Gerechtigkeit, Chancen und Demokratie beschrieben. Die Personengeschichte zeigt denselben Einsatz über Jugendausbildung bis hin zu leitenden Positionen in der SPÖ, mit Fokus auf Transparenz, Mitbestimmung und sozialer Verantwortung.
Praktische Frauenpolitik im Alltag
Es wird betont, dass Gleichstellung im Kleinen beginnt: sichere Gehwege, zugängliche Kinderbetreuung und barrierefreier Alltag führen zu besseren Lebensbedingungen für Familien. Beispiele aus der lokalen Ebene zeigen, wie politische Maßnahmen direkt das Alltagsleben beeinflussen, etwa durch gezielte Infrastrukturprojekte und geschlechtergerechte Planungen. Zusammenarbeit über Parteien hinweg wird als Chance gesehen, konkrete Verbesserungen zu erreichen.
Herausforderungen, Gewalt und gesellschaftlicher Auftrag
Der wichtigsten Baustelle wird der Gewaltschutz zugewiesen, einschließlich häuslicher Gewalt und psychischer Grenzverletzungen. Die Diskussion verweist auf präventive Maßnahmen, Notfallunterstützung und öffentliche Aufmerksamkeit, um Hass und Diskriminierung entgegenzuwirken. Gleichstellung wird als gesamtgesellschaftlicher Auftrag verstanden, der Gesetzgebung mit gelebter Haltung verbindet und alle Mitglieder der Gesellschaft einbezieht.
Ausblick, Netzwerke und Next Steps
Für junge Frauen wird Mut und Vernetzung empfohlen, um politisches Engagement zu ermöglichen. Zu den nächsten Zielen gehört die Weiterentwicklung von Maßnahmen, Verteidigung bereits erreichten Errungenschaften und eine progressivere Ausrichtung. Eine klare Botschaft betont, dass Feminismus eine gemeinsame Verantwortung ist, die Gesellschaft zusammenhält und demokratische Strukturen stärkt. Zudem wird auf die Bedeutung von Vorbildern und Gemeinschaft verwiesen.