Nachgefragt
Podcast
de-DE

Nachgefragt

Michaela Voth

Beschreibung

Der skeptische Talk

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

NGF087–Thema: Hormone – Zwischen Wissenschaft und Vorurteil

20.05.2026

Hormone-Wirkung im Gehirn als Kommunikationssystem

Die Folge beleuchtet Hormone als zentrale Botenstoffe, die das Gehirn beeinflussen und das Verhalten beitragen. Hormone wirken nicht isoliert, sondern arbeiten mit Rezeptoren, Zelltypen und Genregulation. Sie können schnelle Reaktionen auslösen oder langsame, genetische Prozesse steuern. Dabei überschneiden sich Nervensystem und Hormonsystem, und Veränderungen im Hormonhaushalt zeigen sich in Gefühlen, Wahrnehmung und Entscheidungen, unabhängig vom Geschlecht.

Forschungsmethoden, Grenzen und Epigenetik

Es wird erklärt, wie Manometer wie Speichel oder Blut genutzt werden, um Hormonspiegel zu erfassen. Dabei betont die Expertin, dass Messungen oft Korrelation statt Kausalität zeigen und carefully interpretiert werden müssen. Epigenetik wird als wichtiger Stellhebel gezeigt: frühe Erfahrungen können das Gen-Umsetzen beeinflussen und so Hormonsystem und soziale Wahrnehmung modulieren.

Hormone, Verhalten und Alltag

Hormone beeinflussen Gefühle, Konzentration und soziale Interaktionen, doch Verhalten entsteht aus einem Netz aus Biologie, Umwelt und persönlichen Erfahrungen. Beispiele zeigen, wie Testosteron, Oxytocin oder Noradrenalin Rollen in Belohnung, sozialer Wahrnehmung und Stressreaktionen spielen. Die Darstellung verdeutlicht, dass individuelle Rezeptorendichte, Erfahrungen und Kontext die Wirkung maßgeblich mitgestalten.

Geschlecht, Gesellschaft und nüchterne Perspektiven

Die Diskussion betont, dass Geschlecht als Spektrum zu verstehen ist und Hormone fließend wirken. Vorurteile werden kritisch hinterfragt, einfach zu erklärende Kausalitäten vermieden und der Fokus auf Akzeptanz gelegt. Zentrale Botschaft: Wissenschaft soll Menschenvielfalt berücksichtigen, ohne in einfache Boxen zu fallen, und Orientierung an individuellen Geschichten statt normativer Zuschreibungen geben.

Hormone-Wirkung im Gehirn als Kommunikationssystem

Die Folge beleuchtet Hormone als zentrale Botenstoffe, die das Gehirn beeinflussen und das Verhalten beitragen. Hormone wirken nicht isoliert, sondern arbeiten mit Rezeptoren, Zelltypen und Genregulation. Sie können schnelle Reaktionen auslösen oder langsame, genetische Prozesse steuern. Dabei überschneiden sich Nervensystem und Hormonsystem, und Veränderungen im Hormonhaushalt zeigen sich in Gefühlen, Wahrnehmung und Entscheidungen, unabhängig vom Geschlecht.

Forschungsmethoden, Grenzen und Epigenetik

Es wird erklärt, wie Manometer wie Speichel oder Blut genutzt werden, um Hormonspiegel zu erfassen. Dabei betont die Expertin, dass Messungen oft Korrelation statt Kausalität zeigen und carefully interpretiert werden müssen. Epigenetik wird als wichtiger Stellhebel gezeigt: frühe Erfahrungen können das Gen-Umsetzen beeinflussen und so Hormonsystem und soziale Wahrnehmung modulieren.

Hormone, Verhalten und Alltag

Hormone beeinflussen Gefühle, Konzentration und soziale Interaktionen, doch Verhalten entsteht aus einem Netz aus Biologie, Umwelt und persönlichen Erfahrungen. Beispiele zeigen, wie Testosteron, Oxytocin oder Noradrenalin Rollen in Belohnung, sozialer Wahrnehmung und Stressreaktionen spielen. Die Darstellung verdeutlicht, dass individuelle Rezeptorendichte, Erfahrungen und Kontext die Wirkung maßgeblich mitgestalten.

Geschlecht, Gesellschaft und nüchterne Perspektiven

Die Diskussion betont, dass Geschlecht als Spektrum zu verstehen ist und Hormone fließend wirken. Vorurteile werden kritisch hinterfragt, einfach zu erklärende Kausalitäten vermieden und der Fokus auf Akzeptanz gelegt. Zentrale Botschaft: Wissenschaft soll Menschenvielfalt berücksichtigen, ohne in einfache Boxen zu fallen, und Orientierung an individuellen Geschichten statt normativer Zuschreibungen geben.

NGF86 - Thema: Psychotherapie zwischen Forschung und Versorgung

31.03.2026

Einführung in die Psychotherapie

In dieser Episode wird das Thema Psychotherapie behandelt, insbesondere die Herausforderungen im Gesundheitssystem und die wissenschaftliche Fundierung der gängigen Verfahren. Die Hosts, Michi und Micha, diskutieren über Mythen und Vorurteile im Bereich Therapie und die persönliche Erfahrung mit dem Gesundheitssystem.

Hintergrund der Psychotherapie

Micha erklärt seinen Weg zum Psychotherapeuten, der über ein fünfjähriges Psychologiestudium und eine anschließende mehrjährige Fachausbildung führt. Es wird betont, dass viele Psychologen diesen Weg wählen, um direkt mit Menschen zu arbeiten, die psychische Probleme haben.

Unterschiede zwischen Therapeuten

Es wird zwischen psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten unterschieden. Während psychologische Psychotherapeuten eine lange Ausbildung absolvieren, können Ärzte eine kürzere Facharztausbildung machen. Der Psychiater hingegen behandelt vor allem mit Medikamenten und führt keine Psychotherapie durch.

Die Suche nach Therapieplätzen

Die Hosts thematisieren die frustrierende Suche nach Therapieplätzen in Deutschland. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verteilung von Therapeuten stark variiert und viele Patienten lange warten müssen, um einen Platz zu bekommen. Zudem wird das Problem der Bürokratie im Gesundheitssystem angesprochen.

Therapieformen und deren Wissenschaftlichkeit

Es werden verschiedene Therapieformen wie Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und systemische Therapie vorgestellt. Die Hosts diskutieren die wissenschaftliche Fundierung dieser Verfahren und die Schwierigkeiten in der Therapieforschung, insbesondere in Bezug auf die Messung des Therapieerfolgs.

Die Rolle der therapeutischen Beziehung

Die therapeutische Beziehung wird als einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg von Psychotherapie hervorgehoben. Die Hosts stellen fest, dass Vertrauen und Verständnis zwischen Therapeut und Patient entscheidend sind.

Abschließende Gedanken

Die Episode endet mit einem Appell an Therapeuten, demütig zu bleiben und sich der Verantwortung bewusst zu sein, die sie im Leben der Patienten tragen. Dies ist ein wertvoller Aspekt ihrer Arbeit, der nicht vergessen werden sollte.

Einführung in die Psychotherapie

In dieser Episode wird das Thema Psychotherapie behandelt, insbesondere die Herausforderungen im Gesundheitssystem und die wissenschaftliche Fundierung der gängigen Verfahren. Die Hosts, Michi und Micha, diskutieren über Mythen und Vorurteile im Bereich Therapie und die persönliche Erfahrung mit dem Gesundheitssystem.

Hintergrund der Psychotherapie

Micha erklärt seinen Weg zum Psychotherapeuten, der über ein fünfjähriges Psychologiestudium und eine anschließende mehrjährige Fachausbildung führt. Es wird betont, dass viele Psychologen diesen Weg wählen, um direkt mit Menschen zu arbeiten, die psychische Probleme haben.

Unterschiede zwischen Therapeuten

Es wird zwischen psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten unterschieden. Während psychologische Psychotherapeuten eine lange Ausbildung absolvieren, können Ärzte eine kürzere Facharztausbildung machen. Der Psychiater hingegen behandelt vor allem mit Medikamenten und führt keine Psychotherapie durch.

Die Suche nach Therapieplätzen

Die Hosts thematisieren die frustrierende Suche nach Therapieplätzen in Deutschland. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verteilung von Therapeuten stark variiert und viele Patienten lange warten müssen, um einen Platz zu bekommen. Zudem wird das Problem der Bürokratie im Gesundheitssystem angesprochen.

Therapieformen und deren Wissenschaftlichkeit

Es werden verschiedene Therapieformen wie Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und systemische Therapie vorgestellt. Die Hosts diskutieren die wissenschaftliche Fundierung dieser Verfahren und die Schwierigkeiten in der Therapieforschung, insbesondere in Bezug auf die Messung des Therapieerfolgs.

Die Rolle der therapeutischen Beziehung

Die therapeutische Beziehung wird als einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg von Psychotherapie hervorgehoben. Die Hosts stellen fest, dass Vertrauen und Verständnis zwischen Therapeut und Patient entscheidend sind.

Abschließende Gedanken

Die Episode endet mit einem Appell an Therapeuten, demütig zu bleiben und sich der Verantwortung bewusst zu sein, die sie im Leben der Patienten tragen. Dies ist ein wertvoller Aspekt ihrer Arbeit, der nicht vergessen werden sollte.

NGF85 - Thema: Exorzismus – Kein Relikt der Vergangenheit

26.02.2026

Einführung in das Thema Exorzismus

Exorzismus wird oft mit Anneliese Michel, Hollywood und religiösem Fanatismus assoziiert. Er ist eine Reaktion auf das Böse im Menschen und die Kirche hat versucht, damit umzugehen. Es gibt jedoch Vorurteile, dass psychologische Erklärungen und Krankheiten übersehen wurden. Das Podcast-Interview mit der Psychologin Jasmina Eifert und dem Experten Bernd Hader beleuchtet diese Thematik und klärt Mythen auf.

Die Rolle der Kirche und historische Perspektive

Die katholische Kirche hat eine lange Geschichte im Umgang mit Exorzismen und sieht die leibliche Existenz des Teufels nach wie vor als relevant an. Exorzismen sind tief in der Dämonologie verankert, die bis in die Antike zurückreicht. Die Kirche hat jedoch erkannt, dass viele Fälle, die früher als Besessenheit galten, psychische Erkrankungen waren.

Psychologische Aspekte und Symptome

Jasmina Eifert erläutert, dass viele Symptome, die als dämonisch angesehen werden, durch psychische Störungen wie Schizophrenie oder Epilepsie erklärt werden können. Diese Missverständnisse führen dazu, dass Menschen zu Exorzisten gehen, anstatt sich medizinische Hilfe zu suchen.

Moderne Exorzismen und ihre Folgen

Aktuelle Exorzismen finden häufig in Freikirchen oder über das Internet statt. Diese können zu schwerwiegenden physischen und psychischen Schäden führen, einschließlich emotionalem Missbrauch und Traumatisierung. Die katholische Kirche hat zwar Maßnahmen ergriffen, um Exorzismen zu regulieren, aber viele Freikirchen operieren ohne solche Kontrollen.

Gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungen

Die Gesellschaft muss sich mit der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und dem mangelnden Verständnis für diese Themen auseinandersetzen. Eine bessere Aufklärung über psychische Gesundheit und die Schaffung sicherer Räume für Betroffene sind notwendig, um die Verwechslung von psychischen Störungen und Besessenheit zu verhindern.

Einführung in das Thema Exorzismus

Exorzismus wird oft mit Anneliese Michel, Hollywood und religiösem Fanatismus assoziiert. Er ist eine Reaktion auf das Böse im Menschen und die Kirche hat versucht, damit umzugehen. Es gibt jedoch Vorurteile, dass psychologische Erklärungen und Krankheiten übersehen wurden. Das Podcast-Interview mit der Psychologin Jasmina Eifert und dem Experten Bernd Hader beleuchtet diese Thematik und klärt Mythen auf.

Die Rolle der Kirche und historische Perspektive

Die katholische Kirche hat eine lange Geschichte im Umgang mit Exorzismen und sieht die leibliche Existenz des Teufels nach wie vor als relevant an. Exorzismen sind tief in der Dämonologie verankert, die bis in die Antike zurückreicht. Die Kirche hat jedoch erkannt, dass viele Fälle, die früher als Besessenheit galten, psychische Erkrankungen waren.

Psychologische Aspekte und Symptome

Jasmina Eifert erläutert, dass viele Symptome, die als dämonisch angesehen werden, durch psychische Störungen wie Schizophrenie oder Epilepsie erklärt werden können. Diese Missverständnisse führen dazu, dass Menschen zu Exorzisten gehen, anstatt sich medizinische Hilfe zu suchen.

Moderne Exorzismen und ihre Folgen

Aktuelle Exorzismen finden häufig in Freikirchen oder über das Internet statt. Diese können zu schwerwiegenden physischen und psychischen Schäden führen, einschließlich emotionalem Missbrauch und Traumatisierung. Die katholische Kirche hat zwar Maßnahmen ergriffen, um Exorzismen zu regulieren, aber viele Freikirchen operieren ohne solche Kontrollen.

Gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungen

Die Gesellschaft muss sich mit der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und dem mangelnden Verständnis für diese Themen auseinandersetzen. Eine bessere Aufklärung über psychische Gesundheit und die Schaffung sicherer Räume für Betroffene sind notwendig, um die Verwechslung von psychischen Störungen und Besessenheit zu verhindern.