Nächster Halt
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Nächster Halt

VDV-Akademie

Beschreibung

"Nächster Halt" ist der Podcast der VDV-Akademie. In regelmäßigen Abständen versorgen wir Sie mit spannenden Themen und interessanten Interviewpartnern und Expertinnen aus unseren Unternehmen, aus Wissenschaft und Politik. Wir greifen Themen zu Mobilität, Künstlicher Intelligenz, Führungskultur, Arbeit und Bildung auf und bereiten diese branchenrelevant für Sie auf.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#143: Weiterbildungsmentor*innen

02.09.2026

Einführung in das Projekt

In dieser Podcast-Folge wird das Projekt zur Qualifizierung von WeiterbildungsmentorInnen in der ÖV-Branche vorgestellt. Die Gastgeberin Katharina Goy spricht mit Dr. Katja Kirsten von der VDV-Akademie und Luca Seufert von Verdi über die Hintergründe und Ziele des Projekts, das die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland erhöhen soll.

Hintergrund und Notwendigkeit

Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland ist in den letzten Jahren gesunken. Das Projekt zielt darauf ab, durch die Einführung von WeiterbildungsmentorInnen, die als vertrauenswürdige Kollegen fungieren, die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten zu steigern. Diese MentorInnen sollen Menschen auf Augenhöhe ansprechen und ihnen helfen, geeignete Weiterbildungswege zu finden.

Rolle der WeiterbildungsmentorInnen

WeiterbildungsmentorInnen sind Kollegen, die Orientierung bieten und den Zugang zu Weiterbildung erleichtern. Der Ansatz hat gewerkschaftliche Wurzeln in Großbritannien und wurde in Deutschland durch die IG Metall und Verdi aufgegriffen. Die MentorInnen sollen in Unternehmen als Brückenbauer fungieren und dabei helfen, das Thema Weiterbildung für alle Beschäftigten zugänglich zu machen.

Strukturen und Schulungen

Das Projekt wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verdi, der VDV-Akademie und den Verkehrsunternehmen unterstützt. Die Schulungen für die MentorInnen sollen in den beteiligten Unternehmen stattfinden und auf deren spezifische Bedürfnisse eingehen. Die MentorInnen sollen sowohl soziale als auch fachliche Kompetenzen erlernen, um effektiv als Ansprechpartner zu agieren.

Ziele der Initiative

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die nachhaltige Einbindung der MentorInnen in die betrieblichen Weiterbildungsstrukturen. Die Hoffnung ist, dass Weiterbildung nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Chance zur beruflichen Entwicklung wahrgenommen wird. Die Initiative soll zur Wertschätzung der Mitarbeitenden beitragen und sie ermutigen, aktiv an ihrer Weiterbildung teilzunehmen.

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung des Projekts findet am 22. September 2026 in Halle statt. Alle Verkehrsunternehmen und Interessierte sind eingeladen, sich über das Projekt zu informieren und mögliche Beteiligungsoptionen zu erkunden.

Einführung in das Projekt

In dieser Podcast-Folge wird das Projekt zur Qualifizierung von WeiterbildungsmentorInnen in der ÖV-Branche vorgestellt. Die Gastgeberin Katharina Goy spricht mit Dr. Katja Kirsten von der VDV-Akademie und Luca Seufert von Verdi über die Hintergründe und Ziele des Projekts, das die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland erhöhen soll.

Hintergrund und Notwendigkeit

Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland ist in den letzten Jahren gesunken. Das Projekt zielt darauf ab, durch die Einführung von WeiterbildungsmentorInnen, die als vertrauenswürdige Kollegen fungieren, die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten zu steigern. Diese MentorInnen sollen Menschen auf Augenhöhe ansprechen und ihnen helfen, geeignete Weiterbildungswege zu finden.

Rolle der WeiterbildungsmentorInnen

WeiterbildungsmentorInnen sind Kollegen, die Orientierung bieten und den Zugang zu Weiterbildung erleichtern. Der Ansatz hat gewerkschaftliche Wurzeln in Großbritannien und wurde in Deutschland durch die IG Metall und Verdi aufgegriffen. Die MentorInnen sollen in Unternehmen als Brückenbauer fungieren und dabei helfen, das Thema Weiterbildung für alle Beschäftigten zugänglich zu machen.

Strukturen und Schulungen

Das Projekt wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verdi, der VDV-Akademie und den Verkehrsunternehmen unterstützt. Die Schulungen für die MentorInnen sollen in den beteiligten Unternehmen stattfinden und auf deren spezifische Bedürfnisse eingehen. Die MentorInnen sollen sowohl soziale als auch fachliche Kompetenzen erlernen, um effektiv als Ansprechpartner zu agieren.

Ziele der Initiative

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die nachhaltige Einbindung der MentorInnen in die betrieblichen Weiterbildungsstrukturen. Die Hoffnung ist, dass Weiterbildung nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Chance zur beruflichen Entwicklung wahrgenommen wird. Die Initiative soll zur Wertschätzung der Mitarbeitenden beitragen und sie ermutigen, aktiv an ihrer Weiterbildung teilzunehmen.

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung des Projekts findet am 22. September 2026 in Halle statt. Alle Verkehrsunternehmen und Interessierte sind eingeladen, sich über das Projekt zu informieren und mögliche Beteiligungsoptionen zu erkunden.

#142: Zwischen Fahrplan und Betriebsrat: Mitbestimmung im Arbeitsalltag

05.08.2026

Einführung in die Mitbestimmung

Die Episode beleuchtet das 50-jährige Bestehen des Mitbestimmungsgesetzes und dessen Bedeutung für die Beschäftigten in Verkehrsunternehmen. Katharina Goy führt durch die Diskussion mit zwei Experten, Christine Bede von Verdi und Harald Kraus von den Dortmunder Stadtwerken.

Persönliche Erfahrungen mit Mitbestimmung

Christine Bede betont die Wichtigkeit der Mitsprache für Beschäftigte, während Harald Kraus die institutionalisierte Interessensvertretung der Arbeitnehmer hervorhebt. Beide sind sich einig, dass Mitbestimmung eine Errungenschaft ist, die den Mitarbeitenden ermöglicht, an Entscheidungsprozessen teilzuhaben.

Engagement außerhalb des Betriebsrats

Es wird diskutiert, wie Beschäftigte auch außerhalb des Betriebsrats aktiv werden können, etwa durch die Arbeit von Vertrauensleuten innerhalb der Gewerkschaft, um ihre Anliegen zu vertreten und Themen anzusprechen.

Besonderheiten im öffentlichen Verkehr

Die Mitbestimmung im öffentlichen Personennahverkehr wird als besonders wichtig erachtet, da hier die Arbeitsbedingungen stark reglementiert sind. Ein stark organisierter Betriebsrat ist entscheidend für die Verbesserung dieser Bedingungen.

Tarifverhandlungen und deren Herausforderungen

Die Gesprächspartner reflektieren über die Veränderungen in Tarifverhandlungen, die emotionaler geworden sind. Die Rahmenbedingungen und der Verteilungsspielraum haben sich verändert, was zu Konflikten führt, jedoch bleibt der Austausch zwischen den Parteien weiterhin wichtig.

Transformation und Digitalisierung

Die Notwendigkeit, Mitarbeitende in Transformations- und Digitalisierungsprozesse einzubeziehen, wird thematisiert. Harald und Christine betonen, dass die Expertise der Beschäftigten entscheidend ist, um erfolgreiche Veränderungen herbeizuführen.

Die Rolle der jungen Mitarbeitenden

Die Bedeutung der Mitbestimmung für junge Mitarbeitende wird hervorgehoben. Sie müssen lernen, wie Mitbestimmung funktioniert und sich ernst genommen fühlen, um langfristig an das Unternehmen gebunden zu werden.

Abschluss und Tipps zur Mitbestimmung

Abschließend geben die Experten Tipps, wie Mitbestimmung als Erfolgsfaktor in Unternehmen etabliert werden kann. Sie betonen die Bedeutung einer positiven Sicht auf Mitbestimmung und die Notwendigkeit, Räume für den Dialog zu schaffen.

Einführung in die Mitbestimmung

Die Episode beleuchtet das 50-jährige Bestehen des Mitbestimmungsgesetzes und dessen Bedeutung für die Beschäftigten in Verkehrsunternehmen. Katharina Goy führt durch die Diskussion mit zwei Experten, Christine Bede von Verdi und Harald Kraus von den Dortmunder Stadtwerken.

Persönliche Erfahrungen mit Mitbestimmung

Christine Bede betont die Wichtigkeit der Mitsprache für Beschäftigte, während Harald Kraus die institutionalisierte Interessensvertretung der Arbeitnehmer hervorhebt. Beide sind sich einig, dass Mitbestimmung eine Errungenschaft ist, die den Mitarbeitenden ermöglicht, an Entscheidungsprozessen teilzuhaben.

Engagement außerhalb des Betriebsrats

Es wird diskutiert, wie Beschäftigte auch außerhalb des Betriebsrats aktiv werden können, etwa durch die Arbeit von Vertrauensleuten innerhalb der Gewerkschaft, um ihre Anliegen zu vertreten und Themen anzusprechen.

Besonderheiten im öffentlichen Verkehr

Die Mitbestimmung im öffentlichen Personennahverkehr wird als besonders wichtig erachtet, da hier die Arbeitsbedingungen stark reglementiert sind. Ein stark organisierter Betriebsrat ist entscheidend für die Verbesserung dieser Bedingungen.

Tarifverhandlungen und deren Herausforderungen

Die Gesprächspartner reflektieren über die Veränderungen in Tarifverhandlungen, die emotionaler geworden sind. Die Rahmenbedingungen und der Verteilungsspielraum haben sich verändert, was zu Konflikten führt, jedoch bleibt der Austausch zwischen den Parteien weiterhin wichtig.

Transformation und Digitalisierung

Die Notwendigkeit, Mitarbeitende in Transformations- und Digitalisierungsprozesse einzubeziehen, wird thematisiert. Harald und Christine betonen, dass die Expertise der Beschäftigten entscheidend ist, um erfolgreiche Veränderungen herbeizuführen.

Die Rolle der jungen Mitarbeitenden

Die Bedeutung der Mitbestimmung für junge Mitarbeitende wird hervorgehoben. Sie müssen lernen, wie Mitbestimmung funktioniert und sich ernst genommen fühlen, um langfristig an das Unternehmen gebunden zu werden.

Abschluss und Tipps zur Mitbestimmung

Abschließend geben die Experten Tipps, wie Mitbestimmung als Erfolgsfaktor in Unternehmen etabliert werden kann. Sie betonen die Bedeutung einer positiven Sicht auf Mitbestimmung und die Notwendigkeit, Räume für den Dialog zu schaffen.

#141: Hörbarer öffentlicher Verkehr

08.07.2026

Die Bedeutung der Akustik im öffentlichen Verkehr

Im Podcast wird die Relevanz von Klang im öffentlichen Verkehr thematisiert. Geräusche wie Motoren, Ansagen und Signale sind nicht nur alltägliche Klänge, sondern beeinflussen auch das Sicherheitsempfinden und die Orientierung der Fahrgäste. Ein gut gestaltetes akustisches System kann Vertrauen schaffen und die Nutzererfahrung verbessern.

Strategische Klangführung

Herwig Kusatz erläutert die Konzepte der strategischen Klangführung, die über die bloße technische Hörbarkeit hinausgeht. Es geht darum, Klang bewusst zu gestalten, um die Orientierung und Sicherheit der Fahrgäste zu unterstützen. Feedback von Fahrgästen spielt eine entscheidende Rolle für die Anpassung und Optimierung akustischer Informationen.

Barrierefreiheit und Klang

Akustische Informationen sind essenziell für die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr, da sie Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und anderen Bedürfnissen helfen, sich besser zu orientieren. Klare und verständliche Ansagen sind für alle Fahrgäste von Vorteil, insbesondere für ältere Menschen oder Touristen.

Technologie und Zukunft des Klangs

Der Einsatz von KI und modernen Technologien bietet neue Möglichkeiten zur Verbesserung der akustischen Informationen. Es wird diskutiert, wie KI-Stimmen und personalisierte Informationen implementiert werden können, um die Nutzererfahrung zu verbessern und gleichzeitig die Qualität und Verständlichkeit zu gewährleisten.

Fazit und Ausblick

Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs wird eine intelligentere Klangführung erfordern, die nicht nur lauter, sondern klarer und vertrauenswürdiger ist. Unternehmen sollten eine Soundstrategie entwickeln, die die hörbare Ebene systematisch steuert und optimiert.

Die Bedeutung der Akustik im öffentlichen Verkehr

Im Podcast wird die Relevanz von Klang im öffentlichen Verkehr thematisiert. Geräusche wie Motoren, Ansagen und Signale sind nicht nur alltägliche Klänge, sondern beeinflussen auch das Sicherheitsempfinden und die Orientierung der Fahrgäste. Ein gut gestaltetes akustisches System kann Vertrauen schaffen und die Nutzererfahrung verbessern.

Strategische Klangführung

Herwig Kusatz erläutert die Konzepte der strategischen Klangführung, die über die bloße technische Hörbarkeit hinausgeht. Es geht darum, Klang bewusst zu gestalten, um die Orientierung und Sicherheit der Fahrgäste zu unterstützen. Feedback von Fahrgästen spielt eine entscheidende Rolle für die Anpassung und Optimierung akustischer Informationen.

Barrierefreiheit und Klang

Akustische Informationen sind essenziell für die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr, da sie Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und anderen Bedürfnissen helfen, sich besser zu orientieren. Klare und verständliche Ansagen sind für alle Fahrgäste von Vorteil, insbesondere für ältere Menschen oder Touristen.

Technologie und Zukunft des Klangs

Der Einsatz von KI und modernen Technologien bietet neue Möglichkeiten zur Verbesserung der akustischen Informationen. Es wird diskutiert, wie KI-Stimmen und personalisierte Informationen implementiert werden können, um die Nutzererfahrung zu verbessern und gleichzeitig die Qualität und Verständlichkeit zu gewährleisten.

Fazit und Ausblick

Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs wird eine intelligentere Klangführung erfordern, die nicht nur lauter, sondern klarer und vertrauenswürdiger ist. Unternehmen sollten eine Soundstrategie entwickeln, die die hörbare Ebene systematisch steuert und optimiert.