
Markt und Mittelstand: Der Podcast
Thorsten Giersch
Beschreibung
Wir sprechen mit einem Gast zu einem für den Mittelstand wichtigen Thema – hoher Nutzwert garantiert!
Unser Ziel ist, (potenzielle) Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen auf Ideen zu bringen, wie sie ihr Unternehmen zukunftsfester machen können.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Hidden Champion war gestern
Transformation zum Open Champion
Die Geschäftsführer von Marantek, Kerstin Hochmüller und Andreas Schiemann, erklären, wie das Unternehmen sich von einem "Hidden Champion" zu einem "Open Champion" wandelt. Diese Transformation beinhaltet eine stärkere interne und externe Kommunikation sowie Kooperationen mit anderen Mittelständlern und Startups, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Innovative Ansätze und Strategien
Marantek, bekannt für seine Torantriebe, setzt auf digitale Geschäftsmodelle und innovative Antriebssysteme. Mit einer über 70-prozentigen Exportquote ist das Unternehmen international gut aufgestellt. Der Wandel hin zu einem offenen Kommunikationsansatz ist entscheidend, um im heutigen Wettbewerbsumfeld relevant zu bleiben.
Die Rolle der Mitarbeiter und Kommunikation
Die Transformation stellt eine Herausforderung für die Mitarbeitenden dar, insbesondere für Ingenieure, die an bewährten Prozessen festhalten. Es ist wichtig, ihnen die Notwendigkeit von Veränderungen klarzumachen und sie in den Prozess einzubeziehen. Storytelling und emotionale Kommunikation werden als Schlüssel betrachtet, um Vertrauen zu schaffen und die Unternehmenskultur zu stärken.
Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg
Mitarbeiter werden ermutigt, über den Tellerrand hinauszuschauen und Kooperationen mit anderen Unternehmen zu suchen. Der Austausch über gemeinsame Herausforderungen und die Schaffung von Vertrauen sind essenziell für erfolgreiche Partnerschaften. Der Ansatz, offene Gespräche zu führen, fördert die Entwicklung neuer Ideen und Lösungen.
Der Nordstern der Unternehmensstrategie
Ein klar definierter Nordstern hilft Marantek, die Richtung der Transformation zu steuern. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter verstehen, wie sie zu den übergeordneten Zielen des Unternehmens beitragen können. Diese kontinuierliche Anpassung und Kommunikation ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Die Zukunft braucht mehr als einen Plan
Megatrends und Unternehmensanpassung
Unternehmen müssen sich auf bedeutende Megatrends einstellen und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein. Stefan Jung, ein renommierter Zukunftsstratege, betont die Notwendigkeit, proaktive Entscheidungen zu treffen und Unsicherheit als neuen Normalzustand zu akzeptieren.
Rolle der Künstlichen Intelligenz
Die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt sind ambivalent. Während einige Jobs ersetzt werden, verändert KI auch bestehende Berufe und steigert die Effizienz. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, Routineaufgaben zu automatisieren und die neuen Möglichkeiten der KI zu nutzen.
Strategien für Unternehmen
Jung empfiehlt Unternehmen, sich auf reversible Entscheidungen zu konzentrieren, Unsicherheit zu akzeptieren und mehrere Optionen für die Zukunft zu entwickeln. Eine aktive Einbindung der Mitarbeiter und Transparenz sind entscheidend für den Erfolg von Transformationsprozessen.
Die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit
Regionalwirtschaft und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Forschung sind wichtig für Innovation. Erfolgreiche Regionen zeigen, dass Talente und Zusammenarbeit entscheidend sind, um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.
Zukunftsvisionen und Flexibilität
Die Zukunft ist nicht nur auf kurzfristige Trends beschränkt, sondern umfasst eine langfristige Perspektive. Unternehmen sollten ihre Planungen regelmäßig überprüfen und anpassen, um in einer dynamischen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Deutschlands größtes Zukunftsproblem
Die Bedeutung der Zukunftsforschung
Harry Gatterer, Leiter des Zukunftsinstituts, erklärt in diesem Gespräch, wie wichtig es ist, sich aktiv mit der Zukunft auseinanderzusetzen. Das Institut befasst sich sowohl mit Trendforschung als auch mit der Unterstützung von Organisationen, die Zukunft gestalten möchten.
Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands
Anstatt Deutschland mit anderen Ländern zu vergleichen, schlägt Gatterer vor, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Deutschland hat Potenzial im Bereich der industriellen Fertigung in Verbindung mit künstlicher Intelligenz, sollte jedoch auch lernen, diese Stärken besser zu nutzen und auszubauen.
Herausforderungen und Chancen
Gatterer weist auf Probleme wie Bürokratie und das Fehlen eines kontinuierlichen Lernmodells hin, die die Zukunftsfähigkeit hemmen. Er betont die Notwendigkeit von einfacheren Strukturen und einer offenen Lernkultur in Unternehmen, um innovative Ideen zu fördern.
Qualitative Zukunftsnarrative
Statt nur quantitativ zu denken, sollten qualitative Aspekte wie Lebensqualität und Diversität in den Vordergrund rücken. Gatterer fordert ein Umdenken, um Deutschland als attraktiven Lebensort zu positionieren, was sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft wichtig ist.
Generationenübergreifende Zusammenarbeit
Die Zukunft wird auch durch eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Generationen geprägt sein. Gatterer sieht die Notwendigkeit, ein generationales Leadership in Unternehmen zu fördern, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.
Künstliche Intelligenz als Schlüsselfaktor
Der Einfluss von KI wird in der Zukunft weiter zunehmen. Gatterer betont, dass die Entwicklung von Technologien wie Physical AI entscheidend sein wird, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.