Masken und Narben: Ein Fokus auf Autismus und Trauma
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Masken und Narben: Ein Fokus auf Autismus und Trauma

Alexis Sofia Weavind

Beschreibung

Masken und Narben ist ein einfühlsamer und informativer Podcast, der sich mit den Themen Autismus und Trauma auseinandersetzt. Geleitet von mir, Alexis Weavind, Heilpraktiker*in für Psychotherapie, Traumatherapeut*in und EMDR-Therapeut*in, bietet dieser Podcast persönliche Erfahrungen und professionelle Expertise. Als Autist*in und Elternteil autistischer Kinder teile ich meine einzigartigen Einblicke, um das Verständnis und die Akzeptanz von Autismus und Trauma zu fördern. In jeder Episode werden verschiedene Aspekte von Neurodivergenz und Trauma behandelt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zwischen Reizflut und Selbstkontakt – Achtsamkeit bei Autismus, ADHS & Trauma

29.05.2026

Was Achtsamkeit bedeutet und wie sie wirkt

Der Begriff beschreibt die bewusste, gegenwärtige Wahrnehmung ohne übermäßige Bewertung. Achtsamkeit wird historisch mit buddhistischer Praxis verknüpft, doch ihre moderne Anwendung in Psychotherapie betont einfache, alltägliche Fähigkeiten, Wahrnehmung zu lenken und Aufmerksamkeit gezielt zu steuern. Sie kann helfen, Wahrnehmung zu schärfen, innere Prozesse zu beobachten und flexibel auf Belastungen zu reagieren, statt automatisch zu handeln.

Die fünf Facetten der Achtsamkeit

Beobachten bedeutet, wahrgenommene Sinneseindrücke zu registrieren. Beschreiben umfasst das Benennen dessen, was man wahrnimmt. Akzeptieren ohne Bewertung lädt dazu ein, Situationen so zu akzeptieren, wie sie sind. Nichtreaktivität ermutigt, Impulse zu hinterfragen, bevor man handelt. Das anschließende Handeln erfolgt aufmerksam und überlegter, statt impulshaft.

Formell vs. informell und praktische Übungen

Formelle Achtsamkeit meint strukturierte Übungen wie Bodyscan, Atem- oder Gedankenbeobachtung. Informelle Achtsamkeit kann im Alltag erfolgen, etwa beim Duschen, Warten oder Gespräch: hier werden Sinneseindrücke bewusst wahrgenommen und beschrieben. Übungen lassen sich individuell anpassen, z. B. durch Stimmbindung, Bewegungen oder das Einbauen von Pausen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit sanft zu trainieren.

Selbstmitgefühl, Selbstakzeptanz und individuelle Anpassung

Zusätzliche Werte sind Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz: zu fragen, was gerade gebraucht wird, statt sich zu verurteilen. Besonders sensibel verarbeitende Reize und Traumata erfordern individuelle Ansätze, manchmal mit geöffneten Augen statt geschlossenen, oder eine Mischung aus Atem- und Umweltfokus. Achtsamkeit wird als trainierbar beschrieben, sodass Menschen mit unterschiedlicher Verfassung Wege finden, die sich stimmig anfühlen.

Was Achtsamkeit bedeutet und wie sie wirkt

Der Begriff beschreibt die bewusste, gegenwärtige Wahrnehmung ohne übermäßige Bewertung. Achtsamkeit wird historisch mit buddhistischer Praxis verknüpft, doch ihre moderne Anwendung in Psychotherapie betont einfache, alltägliche Fähigkeiten, Wahrnehmung zu lenken und Aufmerksamkeit gezielt zu steuern. Sie kann helfen, Wahrnehmung zu schärfen, innere Prozesse zu beobachten und flexibel auf Belastungen zu reagieren, statt automatisch zu handeln.

Die fünf Facetten der Achtsamkeit

Beobachten bedeutet, wahrgenommene Sinneseindrücke zu registrieren. Beschreiben umfasst das Benennen dessen, was man wahrnimmt. Akzeptieren ohne Bewertung lädt dazu ein, Situationen so zu akzeptieren, wie sie sind. Nichtreaktivität ermutigt, Impulse zu hinterfragen, bevor man handelt. Das anschließende Handeln erfolgt aufmerksam und überlegter, statt impulshaft.

Formell vs. informell und praktische Übungen

Formelle Achtsamkeit meint strukturierte Übungen wie Bodyscan, Atem- oder Gedankenbeobachtung. Informelle Achtsamkeit kann im Alltag erfolgen, etwa beim Duschen, Warten oder Gespräch: hier werden Sinneseindrücke bewusst wahrgenommen und beschrieben. Übungen lassen sich individuell anpassen, z. B. durch Stimmbindung, Bewegungen oder das Einbauen von Pausen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit sanft zu trainieren.

Selbstmitgefühl, Selbstakzeptanz und individuelle Anpassung

Zusätzliche Werte sind Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz: zu fragen, was gerade gebraucht wird, statt sich zu verurteilen. Besonders sensibel verarbeitende Reize und Traumata erfordern individuelle Ansätze, manchmal mit geöffneten Augen statt geschlossenen, oder eine Mischung aus Atem- und Umweltfokus. Achtsamkeit wird als trainierbar beschrieben, sodass Menschen mit unterschiedlicher Verfassung Wege finden, die sich stimmig anfühlen.

Über Irrwege zum Ziel: Sarah über Beruf und Ausbildung zur Beraterin

19.05.2026

Berufliche Neuorientierung und Not als Weg

Die Erzählung beschreibt eine Suche nach Sinn und Berufung, ausgelöst durch Unzufriedenheit in der bisherigen Arbeit und gesundheitliche Belastung. Wiederkehrende Selbstbefragung und der Blick auf frühere Ideen wie Psychologie führten zur Entscheidung, eine Tätigkeit im therapeutischen Feld anzustreben. Dabei wird deutlich, wie persönliche Bedürfnisse nach Ruhe, tiefen Gesprächen und sinnhaften Aufgaben den Weg beeinflussen.

Ausbildungsweg und Therapieverfahren

Es wird der Wechsel zur systemischen Therapie als bevorzugtes Therapieverfahren beschrieben, das Humanismus und Wertschätzung betont. Durch ergänzende Fortbildungen zur Gesprächsführung nach Carl Rogers wird die Bedeutung der Beziehung zwischen Klientinnen und Therapeuten hervorgehoben. Rogers' Ansatz betont Nichtwissen, Vertrauen und das Einfühlen in die Perspektive des Gegenübers.

Beziehungen, Intuition und Praxis

Die Autorin betont, dass therapeutische Wirksamkeit maßgeblich aus der Beziehung entsteht. Intuition und praktisches Ausprobieren in der Ausbildung ermöglichen ein besseres Verständnis, wie verschiedene Verfahren miteinander harmonieren können. Von Probearbeiten bis zu praxisnahen Fragen werden flexible, klientenzentrierte Zugänge betont, ohne starre Anleitungen zu verfolgen.

Ausblick auf Haltung und Zusammenarbeit

Das Zusammenspiel von Systemik und personenzentriertem Denken wird als bereichernd beschrieben. Klientinnen werden als Expertinnen ihres eigenen Erlebens gesehen, die gemeinsam mit der Therapeutin neue Lösungswege erfinden. Die Bereitschaft zum kontinuierlichen Lernen und zum Austausch mit Klientinnen steht im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit.

Berufliche Neuorientierung und Not als Weg

Die Erzählung beschreibt eine Suche nach Sinn und Berufung, ausgelöst durch Unzufriedenheit in der bisherigen Arbeit und gesundheitliche Belastung. Wiederkehrende Selbstbefragung und der Blick auf frühere Ideen wie Psychologie führten zur Entscheidung, eine Tätigkeit im therapeutischen Feld anzustreben. Dabei wird deutlich, wie persönliche Bedürfnisse nach Ruhe, tiefen Gesprächen und sinnhaften Aufgaben den Weg beeinflussen.

Ausbildungsweg und Therapieverfahren

Es wird der Wechsel zur systemischen Therapie als bevorzugtes Therapieverfahren beschrieben, das Humanismus und Wertschätzung betont. Durch ergänzende Fortbildungen zur Gesprächsführung nach Carl Rogers wird die Bedeutung der Beziehung zwischen Klientinnen und Therapeuten hervorgehoben. Rogers' Ansatz betont Nichtwissen, Vertrauen und das Einfühlen in die Perspektive des Gegenübers.

Beziehungen, Intuition und Praxis

Die Autorin betont, dass therapeutische Wirksamkeit maßgeblich aus der Beziehung entsteht. Intuition und praktisches Ausprobieren in der Ausbildung ermöglichen ein besseres Verständnis, wie verschiedene Verfahren miteinander harmonieren können. Von Probearbeiten bis zu praxisnahen Fragen werden flexible, klientenzentrierte Zugänge betont, ohne starre Anleitungen zu verfolgen.

Ausblick auf Haltung und Zusammenarbeit

Das Zusammenspiel von Systemik und personenzentriertem Denken wird als bereichernd beschrieben. Klientinnen werden als Expertinnen ihres eigenen Erlebens gesehen, die gemeinsam mit der Therapeutin neue Lösungswege erfinden. Die Bereitschaft zum kontinuierlichen Lernen und zum Austausch mit Klientinnen steht im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit.

Akuter und chronischer Stress bei Autismus und ADHS

26.01.2026

Einleitung und persönliche Perspektive

Siri, eine klinische Psychologin und spätdiagnostizierte Autistin, spricht über die ständige Präsenz von Stress in ihrem Leben und im Leben neurodivergenter Menschen. Sie betont, dass Stress ein natürlicher Teil des Lebens ist und nicht ausschließlich negativ betrachtet werden sollte.

Typen von Stress

Siri unterscheidet zwischen akutem, adaptivem Stress und chronischem Stress. Akuter Stress ist adaptiv und hilft, mit Herausforderungen umzugehen, während chronischer Stress zu gesundheitlichen Problemen führen kann, insbesondere wenn die Erholung nicht ausreicht. Besonders neurodivergente Menschen sind anfälliger für chronischen Stress aufgrund ihrer besonderen Reizverarbeitung und sozialen Anforderungen.

Stressreaktionen und deren Auswirkungen

Stressreaktionen wie „Fight, Flight, Freeze und Fawn“ sind gewöhnlich, jedoch können neurodivergente Menschen einen erhöhten Stresslevel erleben, der zu Shutdowns oder Meltdowns führen kann. Dies kann letztendlich in ein autistisches Burnout münden.

Lösungsansätze und Entspannungsgruppe

Siri spricht über die Notwendigkeit individueller Entspannungstechniken und stellt eine digitale Entspannungsgruppe für Erwachsene mit Autismus oder ADHS vor. In dieser Gruppe können Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen und verschiedene Entspannungsübungen ausprobieren. Es wird ein sicherer Raum geschaffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Selbstakzeptanz zu fördern.

Einladung zur Teilnahme

Die Gruppe trifft sich dienstags und bietet eine Gelegenheit für neurodivergente Menschen, ihren Stress zu bewältigen und sich auszutauschen. Interessierte können sich über die Webseite anmelden, und Siri freut sich darauf, neue Teilnehmer kennenzulernen.

Einleitung und persönliche Perspektive

Siri, eine klinische Psychologin und spätdiagnostizierte Autistin, spricht über die ständige Präsenz von Stress in ihrem Leben und im Leben neurodivergenter Menschen. Sie betont, dass Stress ein natürlicher Teil des Lebens ist und nicht ausschließlich negativ betrachtet werden sollte.

Typen von Stress

Siri unterscheidet zwischen akutem, adaptivem Stress und chronischem Stress. Akuter Stress ist adaptiv und hilft, mit Herausforderungen umzugehen, während chronischer Stress zu gesundheitlichen Problemen führen kann, insbesondere wenn die Erholung nicht ausreicht. Besonders neurodivergente Menschen sind anfälliger für chronischen Stress aufgrund ihrer besonderen Reizverarbeitung und sozialen Anforderungen.

Stressreaktionen und deren Auswirkungen

Stressreaktionen wie „Fight, Flight, Freeze und Fawn“ sind gewöhnlich, jedoch können neurodivergente Menschen einen erhöhten Stresslevel erleben, der zu Shutdowns oder Meltdowns führen kann. Dies kann letztendlich in ein autistisches Burnout münden.

Lösungsansätze und Entspannungsgruppe

Siri spricht über die Notwendigkeit individueller Entspannungstechniken und stellt eine digitale Entspannungsgruppe für Erwachsene mit Autismus oder ADHS vor. In dieser Gruppe können Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen und verschiedene Entspannungsübungen ausprobieren. Es wird ein sicherer Raum geschaffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Selbstakzeptanz zu fördern.

Einladung zur Teilnahme

Die Gruppe trifft sich dienstags und bietet eine Gelegenheit für neurodivergente Menschen, ihren Stress zu bewältigen und sich auszutauschen. Interessierte können sich über die Webseite anmelden, und Siri freut sich darauf, neue Teilnehmer kennenzulernen.