TSP-Talk
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Thomas Seidl

Beschreibung

TSP-Talk – Der Podcast über Fotografie, Bildsprache und visuelles Storytelling.
Warum berühren uns manche Bilder sofort, während andere vergessen werden? Thomas Seidl spricht mit Fotograf:innen, Künstler:innen und Kreativen über Streetfotografie, Dokumentarfotografie, Reportagefotografie, Bildgestaltung und kreative Prozesse. Im Mittelpunkt stehen starke Bilder, fotografische Haltung, Fotokultur und die Geschichten hinter der Kamera. Für alle, die Fotografie nicht nur machen, sondern bewusst verstehen möchten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder | Sabine Stelzer über Sterbebegleitung, Erinnerung & Fotografie – EP#082

06.09.2026

Die Bedeutung von Berührung und Erinnerungen

In Zeiten, in denen Worte versagen, können Berührungen und Bilder entscheidend sein, um Erinnerungen zu schaffen und Trost zu spenden. Sabine Stelzer, eine erfahrene Sterbebegleiterin, diskutiert, wie achtsame Berührung in der Sterbebegleitung als nonverbale Kommunikation fungiert und den Sterbenden das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Fotografie als Werkzeug der Erinnerung

Fotografen können von der Arbeit in der Sterbebegleitung lernen, Momente mit Empathie und Achtsamkeit festzuhalten. Wichtig ist, den eigenen Stil zurückzustellen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Kamera sollte nicht im Vordergrund stehen, sondern als stiller Begleiter fungieren, der die emotionale Tiefe des Augenblicks einfängt.

Einverständnis und Würde in der Fotografie

Die Einholung des Einvernehmens der Betroffenen und deren Angehörigen ist entscheidend. Fotografen müssen sensibel darauf achten, die Würde der abgebildeten Personen zu wahren und respektvoll mit deren Gefühlen umzugehen. Auch die Zustimmung sollte fortlaufend eingeholt werden, um das Vertrauen zu stärken.

Erinnerungen und Rituale

Erinnerungen werden nicht nur durch Fotos geprägt, sondern auch durch gemeinsame Erlebnisse und Rituale. Kleine Gesten, wie das Teilen von Lieblingsmusik oder das Gestalten eines Fotoalbums, können bedeutende Erinnerungen schaffen, die über den Verlust hinaus Bestand haben.

Selbstfürsorge für Fotografen

Fotografen, die in emotionalen Situationen arbeiten, müssen auch auf sich selbst achten. Der Austausch mit anderen Profis und persönliche Rituale helfen, die eigene emotionale Belastung zu verarbeiten und eine Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden.

Würdige Bildsprache am Lebensende

Eine respektvolle Bildsprache sollte schöne, authentische Momente festhalten und nicht den Fokus auf medizinische Geräte oder das Leiden legen. Die Würde der abgebildeten Personen steht im Mittelpunkt, wobei es darauf ankommt, den richtigen Moment einzufangen, der die Lebensqualität und die gemeinsamen Erinnerungen betont.

Die Bedeutung von Berührung und Erinnerungen

In Zeiten, in denen Worte versagen, können Berührungen und Bilder entscheidend sein, um Erinnerungen zu schaffen und Trost zu spenden. Sabine Stelzer, eine erfahrene Sterbebegleiterin, diskutiert, wie achtsame Berührung in der Sterbebegleitung als nonverbale Kommunikation fungiert und den Sterbenden das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Fotografie als Werkzeug der Erinnerung

Fotografen können von der Arbeit in der Sterbebegleitung lernen, Momente mit Empathie und Achtsamkeit festzuhalten. Wichtig ist, den eigenen Stil zurückzustellen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Kamera sollte nicht im Vordergrund stehen, sondern als stiller Begleiter fungieren, der die emotionale Tiefe des Augenblicks einfängt.

Einverständnis und Würde in der Fotografie

Die Einholung des Einvernehmens der Betroffenen und deren Angehörigen ist entscheidend. Fotografen müssen sensibel darauf achten, die Würde der abgebildeten Personen zu wahren und respektvoll mit deren Gefühlen umzugehen. Auch die Zustimmung sollte fortlaufend eingeholt werden, um das Vertrauen zu stärken.

Erinnerungen und Rituale

Erinnerungen werden nicht nur durch Fotos geprägt, sondern auch durch gemeinsame Erlebnisse und Rituale. Kleine Gesten, wie das Teilen von Lieblingsmusik oder das Gestalten eines Fotoalbums, können bedeutende Erinnerungen schaffen, die über den Verlust hinaus Bestand haben.

Selbstfürsorge für Fotografen

Fotografen, die in emotionalen Situationen arbeiten, müssen auch auf sich selbst achten. Der Austausch mit anderen Profis und persönliche Rituale helfen, die eigene emotionale Belastung zu verarbeiten und eine Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden.

Würdige Bildsprache am Lebensende

Eine respektvolle Bildsprache sollte schöne, authentische Momente festhalten und nicht den Fokus auf medizinische Geräte oder das Leiden legen. Die Würde der abgebildeten Personen steht im Mittelpunkt, wobei es darauf ankommt, den richtigen Moment einzufangen, der die Lebensqualität und die gemeinsamen Erinnerungen betont.

Der Wert des Wartens | Danilo Adam über Streetfotografie und den eigenen Blick - EP#81

30.08.2026

Die Essenz der Fotografie

Im Gespräch mit Danilo Adam wird die Fotografie als persönlicher Ausdruck jenseits von Kalendersystemen und Zielvorgaben betrachtet. Es geht darum, Geduld zu bewahren, den eigenen Blick zu vertrauen und Bilder zu schaffen, die zuerst dem Fotografen gefallen.

Der Weg zur Fotografie

Danilo, der seit sechs Jahren fotografiert, fand seinen Weg zur Fotografie aus einem menschlichen Bedürfnis heraus, nachdem er viele Jahre im IT-Bereich gearbeitet hatte. Die Fotografie wurde für ihn ein Ventil, um die Schönheit des Alltags und besondere Momente festzuhalten.

Das Warten auf den Moment

Ein zentrales Thema in Danilos Arbeit ist das Warten. Er betont, dass Geduld eine aktive Form der Aufmerksamkeit ist, die es ihm ermöglicht, bedeutungsvolle Szenen einzufangen. Dabei wählt er oft ruhige Motive aus dem hektischen Stadtleben.

Die Rolle der Emotionen

Danilo glaubt, dass Bilder nicht nur schön sein, sondern auch Emotionen hervorrufen sollten. Er sieht Wert in emotionalen Reaktionen, seien sie positiv oder negativ, da sie die Betrachter zum Nachdenken anregen.

Die Bedeutung des Drucks

Das Drucken von Bildern verleiht ihnen einen besonderen Wert und stellt den Abschluss eines kreativen Prozesses dar. Die physische Präsenz eines gedruckten Bildes vermittelt ein Gefühl von Respekt und Vollendung für das Werk.

Der kreative Austausch

Danilo hebt die Bedeutung seiner Fotogruppe hervor, die ihn unterstützt und motiviert, seine Fotografien zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Der Austausch mit Gleichgesinnten bereichert seine Sichtweise auf die Fotografie.

Die Einladung zum Experimentieren

Abschließend ermutigt Danilo alle Fotografen, ihre eigene Sichtweise zu erkunden, ohne sich von äußeren Erwartungen ablenken zu lassen. Die Freiheit in der Fotografie liegt darin, das eigene Gefühl und den persönlichen Ausdruck zu finden.

Die Essenz der Fotografie

Im Gespräch mit Danilo Adam wird die Fotografie als persönlicher Ausdruck jenseits von Kalendersystemen und Zielvorgaben betrachtet. Es geht darum, Geduld zu bewahren, den eigenen Blick zu vertrauen und Bilder zu schaffen, die zuerst dem Fotografen gefallen.

Der Weg zur Fotografie

Danilo, der seit sechs Jahren fotografiert, fand seinen Weg zur Fotografie aus einem menschlichen Bedürfnis heraus, nachdem er viele Jahre im IT-Bereich gearbeitet hatte. Die Fotografie wurde für ihn ein Ventil, um die Schönheit des Alltags und besondere Momente festzuhalten.

Das Warten auf den Moment

Ein zentrales Thema in Danilos Arbeit ist das Warten. Er betont, dass Geduld eine aktive Form der Aufmerksamkeit ist, die es ihm ermöglicht, bedeutungsvolle Szenen einzufangen. Dabei wählt er oft ruhige Motive aus dem hektischen Stadtleben.

Die Rolle der Emotionen

Danilo glaubt, dass Bilder nicht nur schön sein, sondern auch Emotionen hervorrufen sollten. Er sieht Wert in emotionalen Reaktionen, seien sie positiv oder negativ, da sie die Betrachter zum Nachdenken anregen.

Die Bedeutung des Drucks

Das Drucken von Bildern verleiht ihnen einen besonderen Wert und stellt den Abschluss eines kreativen Prozesses dar. Die physische Präsenz eines gedruckten Bildes vermittelt ein Gefühl von Respekt und Vollendung für das Werk.

Der kreative Austausch

Danilo hebt die Bedeutung seiner Fotogruppe hervor, die ihn unterstützt und motiviert, seine Fotografien zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Der Austausch mit Gleichgesinnten bereichert seine Sichtweise auf die Fotografie.

Die Einladung zum Experimentieren

Abschließend ermutigt Danilo alle Fotografen, ihre eigene Sichtweise zu erkunden, ohne sich von äußeren Erwartungen ablenken zu lassen. Die Freiheit in der Fotografie liegt darin, das eigene Gefühl und den persönlichen Ausdruck zu finden.

Wenn Bilder bleiben | Thomas Steiner über Print, Reportage und fotografische Wertschätzung - EP#080

23.08.2026

Die Transformation von Bildern

In diesem Gespräch wird die Veränderung von Bildern thematisiert, die beim Druck und in Ausstellungen erfahren werden. Thomas Steiner erläutert, wie Fotografien an Wänden nicht nur Erinnerungen, sondern auch Begegnungen schaffen können.

Stolz und Nervosität bei Ausstellungen

Thomas Steiner teilt seine Erfahrungen von seiner Ausstellung in Roding, wo er stolz auf die Präsentation seiner großformatigen Bilder war, jedoch auch Nervosität verspürte, wie die Besucher darauf reagieren würden.

Der Wert des gedruckten Bildes

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung des gedruckten Bildes im Gegensatz zu digitalen Formaten. Steiner betont, dass der Print für ihn das finale Bild darstellt, das eine tiefere Verbindung erzeugt und eine andere Wertschätzung hervorbringt.

Erinnerungen und Interaktion mit Fotografie

Das Gespräch beleuchtet, wie gedruckte Bilder Erinnerungen wachrufen und die Interaktion der Menschen mit der Fotografie intensivieren. Steiner ermutigt dazu, Bilder zu drucken und zu zeigen, um die eigene Verbindung zur Fotografie zu vertiefen.

Fotografie als Sozialreportage

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fußballfotografie während der EM 2024, wobei die Menschen und ihre Emotionen im Vordergrund stehen. Steiner sieht seine Arbeit in der Menschenfotografie als eine Art Sozialreportage, die das Zusammenkommen und die interkulturelle Kommunikation zeigt.

Der Lernprozess in der Fotografie

Beide Gesprächspartner reflektieren über persönliche Rückschläge in der Fotografie und die Bedeutung des Lernens aus schwierigen Erfahrungen. Sie diskutieren, wie die Interaktion mit Menschen bei der Street-Fotografie herausfordernd, aber auch bereichernd sein kann.

Aktuelle und zukünftige Projekte

Steiner spricht über seine aktuellen Projekte, darunter die Dokumentation eines Klimawalds und landwirtschaftliche Themen, die ihn besonders interessieren. Er betont die Bedeutung von langfristigen Projekten für seine fotografische Entwicklung.

Die Transformation von Bildern

In diesem Gespräch wird die Veränderung von Bildern thematisiert, die beim Druck und in Ausstellungen erfahren werden. Thomas Steiner erläutert, wie Fotografien an Wänden nicht nur Erinnerungen, sondern auch Begegnungen schaffen können.

Stolz und Nervosität bei Ausstellungen

Thomas Steiner teilt seine Erfahrungen von seiner Ausstellung in Roding, wo er stolz auf die Präsentation seiner großformatigen Bilder war, jedoch auch Nervosität verspürte, wie die Besucher darauf reagieren würden.

Der Wert des gedruckten Bildes

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung des gedruckten Bildes im Gegensatz zu digitalen Formaten. Steiner betont, dass der Print für ihn das finale Bild darstellt, das eine tiefere Verbindung erzeugt und eine andere Wertschätzung hervorbringt.

Erinnerungen und Interaktion mit Fotografie

Das Gespräch beleuchtet, wie gedruckte Bilder Erinnerungen wachrufen und die Interaktion der Menschen mit der Fotografie intensivieren. Steiner ermutigt dazu, Bilder zu drucken und zu zeigen, um die eigene Verbindung zur Fotografie zu vertiefen.

Fotografie als Sozialreportage

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fußballfotografie während der EM 2024, wobei die Menschen und ihre Emotionen im Vordergrund stehen. Steiner sieht seine Arbeit in der Menschenfotografie als eine Art Sozialreportage, die das Zusammenkommen und die interkulturelle Kommunikation zeigt.

Der Lernprozess in der Fotografie

Beide Gesprächspartner reflektieren über persönliche Rückschläge in der Fotografie und die Bedeutung des Lernens aus schwierigen Erfahrungen. Sie diskutieren, wie die Interaktion mit Menschen bei der Street-Fotografie herausfordernd, aber auch bereichernd sein kann.

Aktuelle und zukünftige Projekte

Steiner spricht über seine aktuellen Projekte, darunter die Dokumentation eines Klimawalds und landwirtschaftliche Themen, die ihn besonders interessieren. Er betont die Bedeutung von langfristigen Projekten für seine fotografische Entwicklung.