
Spotlight auf Krebs
Klinikum Darmstadt
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Spotlight auf Krebs - Folge 21 - Selbsthilfe im Dialog
Was ist Selbsthilfe und wer gehört dazu
Selbsthilfe bezeichnet gemeinschaftlichen Austausch unter Betroffenen und gegebenenfalls Angehörigen ohne professionelle Beteiligung. Es geht um Dialog, Verständnis und Erfahrungsaustausch im Gleichwertigkeitsverhältnis. Thematisch reichen Selbsthilfegruppen von Krebs über Trauer bis zu persönlichen Lebenssituationen. Der Kern ist der gegenseitige Support auf Augenhöhe, um Belastungen zu entlasten und gemeinsam Perspektiven zu finden.
Struktur, Formen und Nutzen des Austauschs
Unterschiedliche Formate ermöglichen informellen Beistand oder emotionalen Austausch. Es gibt direkte Präsenztreffen, Online-Formate sowie gemischte Angebote. Gruppen variieren in Größe und Schwerpunkt; manche fokussieren Info-Austausch, andere legen mehr Wert auf emotionalen Kontakt. Wichtig ist der sichere Raum, in dem Betroffene oder Angehörige offener miteinander sprechen und Erfahrungen teilen können.
Rolle von Selbsthilfe-Büros und Gründungsunterstützung
Selbsthilfebüros beraten rund um Selbsthilfe, vermitteln Gruppen und helfen beim Aufbau neuer Initiativen. Sie unterstützen Öffentlichkeitsarbeit, Organisation von Treffen, Raum- und Fördermittelfragen sowie Konfliktlösung. Ziel ist es, Gruppen rasch eigenständig arbeiten zu lassen und bei Bedarf zu begleiten oder zu vermitteln, damit mehr Betroffene Hilfe vor Ort finden.
Lokale Orientierung und Zugänge in Darmstadt
In Darmstadt existieren mehrere Gruppen zu Krebsarten sowie spezialisierte Angebote wie Frauenselbsthilfe Krebs und weitere Vereine. Über Selbsthilfebüro Darmstadt oder OncoAid lassen sich passende Gruppen finden, Kontakte knüpfen und Treffen koordinieren. Online- und Präsenzformate ermöglichen breiten Zugang, inklusive regionaler Veranstaltungen, Beratung und regionaler Treffen.

Spotlight auf Krebs - Folge 20 - Das Palliativteam stellt sich vor
Einleitung in die Palliativmedizin
Der Podcast beleuchtet die Herausforderungen und Fragen, die mit der Diagnose Krebs einhergehen, insbesondere im Bereich der Palliativmedizin. Experten bieten einfühlsame Antworten und Unterstützung für Patienten und Angehörige.
Vorstellung der Gäste
Janina Krem, Koordinatorin des Onkologischen Zentrums Klinikum Darmstadt, begrüßt Christina O'Donoghue und Dr. Gobst, die beide im Bereich Palliativmedizin tätig sind.
Medizinische Möglichkeiten und Lebensqualität
Im Fokus der Palliativmedizin steht die Linderung von Leiden und die Verbesserung der Lebensqualität, nicht die Heilung. Es wird betont, dass die Sorgen und Ängste der Patienten und ihrer Angehörigen ernst genommen werden.
Ängste und Befürchtungen der Patienten
Patienten haben oft Angst, dass die Palliativmedizin gleichbedeutend mit Sterben ist. Es wird erklärt, dass die Palliativmedizin weit mehr umfasst und auch Unterstützung in der letzten Lebensphase bietet.
Aufbau der Palliativ-Einheit
Die Palliativ-Einheit am Klinikum Darmstadt ist speziell gestaltet, um eine ruhige und einladende Atmosphäre zu schaffen. Angehörige können ebenfalls unterstützt werden, indem sie Platz zum Verweilen haben.
Ambulante Palliativversorgung
Das SAPV-Team bietet Unterstützung für Patienten, die zu Hause versorgt werden möchten. Sie sind rund um die Uhr erreichbar und helfen bei der Symptomkontrolle und Organisation der häuslichen Pflege.
Die Rolle der Angehörigen
Angehörige spielen eine entscheidende Rolle in der Palliativversorgung. Sie werden in den Prozess einbezogen und erhalten Unterstützung, um die Pflege zu Hause zu erleichtern.
Wichtige Netzwerke und Ressourcen
Die Palliativteams arbeiten eng mit verschiedenen Dienstleistern zusammen, um eine umfassende Versorgung sicherzustellen und Hilfsmittel bereitzustellen, die den Patienten und Angehörigen helfen können.
Abschluss und Gedanken
Ein wichtiger Appell an die Zuhörer ist, sich Gedanken über einen „Plan B“ für den Fall einer schweren Erkrankung zu machen, um sowohl für sich selbst als auch für die Angehörigen eine Erleichterung zu schaffen.

Spotlight auf Krebs - Folge 19 - Das Wichtigste zum Lungenkrebs – verständlich erklärt
Einführung in den Podcast
Der Podcast "Spotlight auf Krebs" bietet Unterstützung für Menschen mit einer Krebserkrankung, indem er aufklärende Informationen und Experteninterviews bereitstellt. Moderiert von Janina Klemm, Koordinatorin des Onkologischen Zentrums am Klinikum Darmstadt, wird in dieser Episode über Lungenkrebs informiert.
Risikofaktoren und Prävention von Lungenkrebs
Die Hauptursache für Lungenkrebs ist das Rauchen, das für 90% der Fälle verantwortlich ist. Neben Rauchen spielen auch Luftverschmutzung, Passivrauchen und genetische Faktoren eine Rolle. Die Experten betonen, dass der Rauchstopp die beste Präventionsmaßnahme ist.
Symptome und Diagnose
Frühe Stadien von Lungenkrebs verursachen oft keine Symptome. Patienten sollten auf unspezifische Symptome wie Husten, Müdigkeit oder unerklärte Gewichtsabnahme achten und bei Bedenken einen Arzt aufsuchen. Die Diagnose erfolgt häufig zufällig bei Untersuchungen für andere Beschwerden.
Diagnostische Verfahren und Therapieplanung
Die Diagnostik umfasst Röntgenaufnahmen und CT-Scans, um Tumoren zu identifizieren. Eine Biopsie ist notwendig, um das Gewebe zu analysieren und die Behandlung zu planen. Tumorkonferenzen im Klinikum Darmstadt ermöglichen eine interdisziplinäre Beratung zur optimalen Therapie.
Therapiemöglichkeiten und Herausforderungen
Die Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Tumorgröße, Lage und Patientenstatus. Eine individualisierte Behandlung ist entscheidend, wobei neue Medikamente und Verfahren kontinuierlich in die Behandlung integriert werden.
Früherkennung durch Lungenkrebs-Screening
Ab April 2026 wird ein Screening-Programm für Hochrisikopatienten eingeführt, das jährlich ein Low-Dose-CT ermöglicht, um Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen. Dies könnte die Heilungschancen signifikant erhöhen.
Abschluss und Dank
Die Episode schließt mit einem Dank an die Experten und die Zuhörer, die ermutigt werden, sich aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern.