Nicht nur schön
Podcast
de

Nicht nur schön

Laura Breitschmid, Jonas Wandeler

Beschreibung

Ein schönes Buch! Und was ist es sonst noch?
In «Nicht nur schön» sprechen die Kuratorin Laura Breitschmid und der Gestalter Jonas Wandeler über die vom Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK) ausgezeichneten «Schönsten Schweizer Bücher». Im Fokus stehen inhaltliche Aspekte, deren grösserer Kontext und welche Rolle dabei die Gestaltung spielt.

Das Projekt wird freundlich unterstützt von der Jontek Foundation und der Albert Koechlin Stiftung. Die Episoden NNS07 – NNS11 entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK).

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

NNB03: Coline Sunier + Charles Mazé

26.06.2026

Vielfalt der Stimmen und Stile

Die Gastgeber Jonas Wanderlund und Laura Breitschmid diskutieren die Bedeutung von Vielfalt in der Kunst und Literatur, insbesondere in Bezug auf die ABCC des CACB. Sie betonen, wie wichtig es ist, unterschiedliche Stimmen und Stile zu integrieren, um ein umfassenderes Verständnis des künstlerischen und politischen Kontexts zu schaffen.

Ausstellung der schönsten Schweizer Bücher 2025

Die Episode beleuchtet die Ausstellung im Helmhaus Zürich, die fast 400 Einreichungen zeigte, darunter die prämierten Publikationen. Die Gestaltung der Ausstellung unter der Leitung von Sebastian Marbacher nutzte Absperrgitter, um die Bücher übersichtlich und ansprechend zu präsentieren.

Gesprächsformate und Interaktion

Die Ausstellung beinhaltete verschiedene Formate, darunter Live-Gespräche mit den Jan-Schichold-Preisträgern Colin Sünje und Charles Mazé, die über ihre Zusammenarbeit und ihre neuen Projekte berichteten. Diese Formate ermöglichten dem Publikum eine direkte Interaktion mit den Künstlern.

Das Alphabet des CAC Bretigny

Colin und Charles erläutern ihr langfristiges Projekt zur Entwicklung eines typografischen Alphabets, das aus verschiedenen Signalen und Symbolen entstanden ist. Sie sammelten über 900 Zeichen aus dem Kontext des CAC Bretigny und reflektierten über die Bedeutung dieser Zeichen im urbanen Raum.

Feministische Perspektiven in der Buchgestaltung

Die Gastgeber diskutieren auch die Herausforderungen und Perspektiven weiblicher Künstlerinnen, insbesondere im Kontext der Monografie über Valentin Schlegel, die in der Ausstellung präsentiert wurde. Die Gestaltung der Bücher und deren Inhalte geben den Künstlerinnen Raum, ihre Geschichten und Werke zu erzählen.

Lehren und Lernen durch Praxis

Die Gastgeber und ihre Gäste teilen ihre Erfahrungen mit aktivem Lernen in der Lehre. Sie betonen die Bedeutung einer praktischen Herangehensweise, bei der Studierende ermutigt werden, durch eigene Projekte zu lernen und sich mit realen Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Vielfalt der Stimmen und Stile

Die Gastgeber Jonas Wanderlund und Laura Breitschmid diskutieren die Bedeutung von Vielfalt in der Kunst und Literatur, insbesondere in Bezug auf die ABCC des CACB. Sie betonen, wie wichtig es ist, unterschiedliche Stimmen und Stile zu integrieren, um ein umfassenderes Verständnis des künstlerischen und politischen Kontexts zu schaffen.

Ausstellung der schönsten Schweizer Bücher 2025

Die Episode beleuchtet die Ausstellung im Helmhaus Zürich, die fast 400 Einreichungen zeigte, darunter die prämierten Publikationen. Die Gestaltung der Ausstellung unter der Leitung von Sebastian Marbacher nutzte Absperrgitter, um die Bücher übersichtlich und ansprechend zu präsentieren.

Gesprächsformate und Interaktion

Die Ausstellung beinhaltete verschiedene Formate, darunter Live-Gespräche mit den Jan-Schichold-Preisträgern Colin Sünje und Charles Mazé, die über ihre Zusammenarbeit und ihre neuen Projekte berichteten. Diese Formate ermöglichten dem Publikum eine direkte Interaktion mit den Künstlern.

Das Alphabet des CAC Bretigny

Colin und Charles erläutern ihr langfristiges Projekt zur Entwicklung eines typografischen Alphabets, das aus verschiedenen Signalen und Symbolen entstanden ist. Sie sammelten über 900 Zeichen aus dem Kontext des CAC Bretigny und reflektierten über die Bedeutung dieser Zeichen im urbanen Raum.

Feministische Perspektiven in der Buchgestaltung

Die Gastgeber diskutieren auch die Herausforderungen und Perspektiven weiblicher Künstlerinnen, insbesondere im Kontext der Monografie über Valentin Schlegel, die in der Ausstellung präsentiert wurde. Die Gestaltung der Bücher und deren Inhalte geben den Künstlerinnen Raum, ihre Geschichten und Werke zu erzählen.

Lehren und Lernen durch Praxis

Die Gastgeber und ihre Gäste teilen ihre Erfahrungen mit aktivem Lernen in der Lehre. Sie betonen die Bedeutung einer praktischen Herangehensweise, bei der Studierende ermutigt werden, durch eigene Projekte zu lernen und sich mit realen Herausforderungen auseinanderzusetzen.

NNS20: Heatwave

29.05.2026

Hitzewelle als Raum- und Buchkonzept

Der Podcast erkundet Hitze nicht nur als Thema, sondern als sensorische Erfahrung. Ein Buch wird dem Sonnenlicht ausgesetzt, um eine physische Veränderung sichtbar zu machen. Die Idee: Hitze wirkt wie ein allmählicher Druck, der Räume, Materialien und Nutzungen beeinflusst. Das Projekt verbindet lokales Wissen, Architektur ohne klassischen Architekten und eine Haltung, bei der Gestaltung am Inhalt orientiert bleibt.

Der Bachrein-Pavillon und die Perspektive von Wafaa Al-Khaddam

Der Pavillon stand in einem alten Fabrikgebäude am Arsenale von Venedig. Gezeigt wurde ein Konzept, das kühle Luft durch Rohre in den Raum leitet, begleitet von sitzenden Besuchern und roten Publikationen. Wafaa Al-Khaddam erläutert, wie Wind, Materialien und Klimaalltag Bahrains zu robusten, kulturell verankerten Lösungen zusammenwirken und wie das Essay Living with Heat urbane Adaption als Ausgangspunkt nutzt.

Visuelle Identität und Mikro- vs. Makroebene der Gestaltung

Die Gestaltung des Katalogs verknüpft Detailarbeit im Buch mit der Gesamtpräsentation der Biennale. Fünf Hefte, später sechs, sind in Spiegelung und unterschiedlichen Papieren organisiert, um Englisch und Arabisch zu reflektieren. Durch leichte, modulare Bindung entsteht eine transportable Publikation, deren Form gezielt die Inhalte – Wärme, Klima, Architektur und Gesellschaft – sichtbar macht.

Zeitlichkeit, Materialität und Zukunftsvisionen

Durch das Aussetzen des Buchs im Sonnenlicht wird der Prozess der Vergilbung zum Teil des Projekts. Rot als Einbandfarbe wird durch Sonnenlicht langsam verändert, wodurch Materialität und Inhalt eine ständige Wechselwirkung eingehen. Die Episode schließt mit Überlegungen zu neuen Kooperationsformen, der Balance zwischen Duo- und Teamarbeit sowie dem Spannungsfeld zwischen traditioneller Baukunst und moderner Technologie.

Hitzewelle als Raum- und Buchkonzept

Der Podcast erkundet Hitze nicht nur als Thema, sondern als sensorische Erfahrung. Ein Buch wird dem Sonnenlicht ausgesetzt, um eine physische Veränderung sichtbar zu machen. Die Idee: Hitze wirkt wie ein allmählicher Druck, der Räume, Materialien und Nutzungen beeinflusst. Das Projekt verbindet lokales Wissen, Architektur ohne klassischen Architekten und eine Haltung, bei der Gestaltung am Inhalt orientiert bleibt.

Der Bachrein-Pavillon und die Perspektive von Wafaa Al-Khaddam

Der Pavillon stand in einem alten Fabrikgebäude am Arsenale von Venedig. Gezeigt wurde ein Konzept, das kühle Luft durch Rohre in den Raum leitet, begleitet von sitzenden Besuchern und roten Publikationen. Wafaa Al-Khaddam erläutert, wie Wind, Materialien und Klimaalltag Bahrains zu robusten, kulturell verankerten Lösungen zusammenwirken und wie das Essay Living with Heat urbane Adaption als Ausgangspunkt nutzt.

Visuelle Identität und Mikro- vs. Makroebene der Gestaltung

Die Gestaltung des Katalogs verknüpft Detailarbeit im Buch mit der Gesamtpräsentation der Biennale. Fünf Hefte, später sechs, sind in Spiegelung und unterschiedlichen Papieren organisiert, um Englisch und Arabisch zu reflektieren. Durch leichte, modulare Bindung entsteht eine transportable Publikation, deren Form gezielt die Inhalte – Wärme, Klima, Architektur und Gesellschaft – sichtbar macht.

Zeitlichkeit, Materialität und Zukunftsvisionen

Durch das Aussetzen des Buchs im Sonnenlicht wird der Prozess der Vergilbung zum Teil des Projekts. Rot als Einbandfarbe wird durch Sonnenlicht langsam verändert, wodurch Materialität und Inhalt eine ständige Wechselwirkung eingehen. Die Episode schließt mit Überlegungen zu neuen Kooperationsformen, der Balance zwischen Duo- und Teamarbeit sowie dem Spannungsfeld zwischen traditioneller Baukunst und moderner Technologie.

NNS19: Sheila Hicks. a little bit of a lot of things

01.05.2026

Grenzen der Textilkunst und der Buchform

Der Gesprächsverlauf hebt Sheila Hicks als wiederbelebte Künstlerin hervor, deren Werk und Lebensweg Grenzen der Textilkunst verschieben. Die Publikation fungiert als Fundort dieser Grenzgänge: Von handwerklichen Techniken über skulpturale Textilarbeiten bis hin zu konzeptionellen Ansätzen wird sichtbar, wie Stofflichkeit, Kontext und Darstellung in einem Band zusammenkommen und so eine vielschichtige Biografie erlebbar machen.

Physische Form, Bindung und zweisprachige Gestaltung

Der Katalog präsentiert sich als Freirückenbroschur ohne Cover, mit durchschaubarer Bindung und sichtbar gesetztem Rücken. Er ist zweisprachig in Deutsch und Englisch gesetzt, nutzt unterschiedliche Schriften je Sprache und variiert Spalten und Typografie entsprechend Textsorte. Die Materialität und das Layout betonen die Textilität des Themas und schaffen eine deutliche räumliche Wirkkraft auf jeder Seite.

Biografische Narrative und Werkgefüge

Der Text zeichnet Hicks Lebensweg von Nebraska über Yale und Lateinamerika bis nach Paris nach, verknüpft Biografie, Werk und Kontext. Wichtige Stationen wie Studieneinflüsse von Albers, Bauhaus-Bezüge, Lehraufträge in Chile und Peru sowie spätere Großprojekte zeigen eine fortwährende Transformation von textiles Handwerk hin zu zeitgenössischer Kunst, wobei Minim-Workshops und großformatige Installationen zentrale Rollen spielen.

Kuration, Redaktion und raumgreifende Buchgestaltung

Die Gestaltung entstand in enger Zusammenarbeit von Gianni Jetzer, Hubertus Design und Lars Müller Publishers. Das Buch geht über eine einfache Dokumentation hinaus: Es nutzt radikale Editorial Sorting-Prinzipien, setzt Mittelachse und verweben Inhalte durch unterschiedliche Formate, um eine immersive Vermittlung der Ausstellungserfahrung zu ermöglichen und zugleich eine eigenständige, vollständige Veröffentlichung zu schaffen.

Grenzen der Textilkunst und der Buchform

Der Gesprächsverlauf hebt Sheila Hicks als wiederbelebte Künstlerin hervor, deren Werk und Lebensweg Grenzen der Textilkunst verschieben. Die Publikation fungiert als Fundort dieser Grenzgänge: Von handwerklichen Techniken über skulpturale Textilarbeiten bis hin zu konzeptionellen Ansätzen wird sichtbar, wie Stofflichkeit, Kontext und Darstellung in einem Band zusammenkommen und so eine vielschichtige Biografie erlebbar machen.

Physische Form, Bindung und zweisprachige Gestaltung

Der Katalog präsentiert sich als Freirückenbroschur ohne Cover, mit durchschaubarer Bindung und sichtbar gesetztem Rücken. Er ist zweisprachig in Deutsch und Englisch gesetzt, nutzt unterschiedliche Schriften je Sprache und variiert Spalten und Typografie entsprechend Textsorte. Die Materialität und das Layout betonen die Textilität des Themas und schaffen eine deutliche räumliche Wirkkraft auf jeder Seite.

Biografische Narrative und Werkgefüge

Der Text zeichnet Hicks Lebensweg von Nebraska über Yale und Lateinamerika bis nach Paris nach, verknüpft Biografie, Werk und Kontext. Wichtige Stationen wie Studieneinflüsse von Albers, Bauhaus-Bezüge, Lehraufträge in Chile und Peru sowie spätere Großprojekte zeigen eine fortwährende Transformation von textiles Handwerk hin zu zeitgenössischer Kunst, wobei Minim-Workshops und großformatige Installationen zentrale Rollen spielen.

Kuration, Redaktion und raumgreifende Buchgestaltung

Die Gestaltung entstand in enger Zusammenarbeit von Gianni Jetzer, Hubertus Design und Lars Müller Publishers. Das Buch geht über eine einfache Dokumentation hinaus: Es nutzt radikale Editorial Sorting-Prinzipien, setzt Mittelachse und verweben Inhalte durch unterschiedliche Formate, um eine immersive Vermittlung der Ausstellungserfahrung zu ermöglichen und zugleich eine eigenständige, vollständige Veröffentlichung zu schaffen.