morgen beginnt heute –  Der Umwelt und Verbraucher Podcast
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morgen beginnt heute – Der Umwelt und Verbraucher Podcast

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Beschreibung

Wie meistern wir den Klimawandel? Wie können wir die Artenvielfalt erhalten? Und wie sichern wir die Wasserversorgung? Damit unsere Heimat schön und lebenswert bleibt werden täglich große Aufgaben gemeinsam mit der bayerischen Bevölkerung bewältigt. Dieser Podcast des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz bringt seine Hörer*innen direkt an die Orte in Bayern, wo die Zukunft beginnt.

Wir hören Wissenschaftler, Politiker, Prominente, Macher und Gestalter – sie bringen uns die Herausforderungen unserer Zeit verständlich nahe und zeigen uns ganz praktisch, wie eine Veränderung möglich ist und was wir alle dazu beitragen können. Denn morgen beginnt heute.

Impressum: https://www.stmuv.bayern.de/impressum/index.htm

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Giftig, brennbar, explosiv: Wie gefährliche Abfälle entsorgt werden

14.07.2026

Einleitung zur Sonderabfallentsorgung

Der Podcast behandelt die Herausforderungen und Techniken der Entsorgung von Sonderabfällen, die nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden können. Die Gastgeber erkunden die GSB-Sonderabfallentsorgung in Bayern-Baebenhausen, um zu verstehen, wie gefährliche Abfälle behandelt werden und wie Mensch und Umwelt geschützt werden.

Was sind Sonderabfälle?

Sonderabfälle sind gefährliche Abfälle, die sowohl aus Haushalten als auch aus der Industrie stammen. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, alte Medikamente und Lackdosen. Diese Stoffe benötigen eine spezielle Behandlung, da sie hohe Schadstoffgehalte aufweisen.

Gefahren der falschen Entsorgung

Die falsche Entsorgung von Sonderabfällen kann zu schwerwiegenden Problemen führen, wie z.B. Explosionen oder Umweltverschmutzung. In der GSB-Anlage sind spezielle Technologien vorhanden, um diese Gefahren zu minimieren und die Abfälle sicher zu verbrennen.

Der Entsorgungsprozess

Der Entsorgungsprozess umfasst eine Eingangskontrolle, bei der die Abfälle analysiert werden, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß behandelt werden können. Die Verbrennungsanlagen erreichen Temperaturen von 1000 bis 1100 Grad Celsius, um die Abfälle effizient zu verbrennen und die Energie daraus zu gewinnen.

Rolle der GSB in Bayern

Die GSB ist die einzige öffentlich zugängliche Sonderabfallverbrennungsanlage in Bayern. Der Freistaat Bayern ist der größte Anteilseigner der Anlage. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Entsorgung von Krankenhausabfällen und anderen gefährlichen Stoffen.

Sicherheitsmaßnahmen und Umweltschutz

Die Sicherheit hat höchste Priorität. Die GSB verfügt über eigene Feuerwehrkräfte und strenge Sicherheitsvorkehrungen, um im Notfall schnell reagieren zu können. Zudem wird durch umfassende Rauchgasreinigungsanlagen sichergestellt, dass die Umwelt geschützt bleibt.

Abfallvermeidung und Verantwortung

Wolfgang Nenno, Betriebsleiter der GSB, betont die Wichtigkeit des bewussten Konsumverhaltens, um die Menge an Sonderabfällen zu verringern. Jeder Bürger sollte sich der Sonderabfälle bewusst sein, die durch den eigenen Konsum entstehen.

Einleitung zur Sonderabfallentsorgung

Der Podcast behandelt die Herausforderungen und Techniken der Entsorgung von Sonderabfällen, die nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden können. Die Gastgeber erkunden die GSB-Sonderabfallentsorgung in Bayern-Baebenhausen, um zu verstehen, wie gefährliche Abfälle behandelt werden und wie Mensch und Umwelt geschützt werden.

Was sind Sonderabfälle?

Sonderabfälle sind gefährliche Abfälle, die sowohl aus Haushalten als auch aus der Industrie stammen. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, alte Medikamente und Lackdosen. Diese Stoffe benötigen eine spezielle Behandlung, da sie hohe Schadstoffgehalte aufweisen.

Gefahren der falschen Entsorgung

Die falsche Entsorgung von Sonderabfällen kann zu schwerwiegenden Problemen führen, wie z.B. Explosionen oder Umweltverschmutzung. In der GSB-Anlage sind spezielle Technologien vorhanden, um diese Gefahren zu minimieren und die Abfälle sicher zu verbrennen.

Der Entsorgungsprozess

Der Entsorgungsprozess umfasst eine Eingangskontrolle, bei der die Abfälle analysiert werden, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß behandelt werden können. Die Verbrennungsanlagen erreichen Temperaturen von 1000 bis 1100 Grad Celsius, um die Abfälle effizient zu verbrennen und die Energie daraus zu gewinnen.

Rolle der GSB in Bayern

Die GSB ist die einzige öffentlich zugängliche Sonderabfallverbrennungsanlage in Bayern. Der Freistaat Bayern ist der größte Anteilseigner der Anlage. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Entsorgung von Krankenhausabfällen und anderen gefährlichen Stoffen.

Sicherheitsmaßnahmen und Umweltschutz

Die Sicherheit hat höchste Priorität. Die GSB verfügt über eigene Feuerwehrkräfte und strenge Sicherheitsvorkehrungen, um im Notfall schnell reagieren zu können. Zudem wird durch umfassende Rauchgasreinigungsanlagen sichergestellt, dass die Umwelt geschützt bleibt.

Abfallvermeidung und Verantwortung

Wolfgang Nenno, Betriebsleiter der GSB, betont die Wichtigkeit des bewussten Konsumverhaltens, um die Menge an Sonderabfällen zu verringern. Jeder Bürger sollte sich der Sonderabfälle bewusst sein, die durch den eigenen Konsum entstehen.

Zu laut und zu viel: Wie gefährlich ist Lärm und wie können wir uns schützen?

02.06.2026
Geräusche und die menschliche Wahrnehmung Straßenverkehr, Gespräche Musik oder der Rasenmäher vor dem Fenster: Geräusche begleiten uns ständig. Manche nehmen wir kaum wahr, andere empfinden wir als störend oder sogar belastend. Aber wann wird aus einem Geräusch eigentlich Lärm? Und ab wann kann es für unsere Ohren und unsere Gesundheit gefährlich werden? In dieser Folge spricht Toni Scheurlen mit Pia Schellerer vom Bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerium über unser Gehör, verschiedene Arten von Lärm und darüber, warum Geräusche von uns Menschen unterschiedlich wahrgenommen werden. Es geht um Schallwellen, Dezibel und Frequenzen, die möglichen Folgen von Lärm und darum, was der Gesetzgeber für den Lärmschutz macht und wie wir uns selbst vor Lärm schützen können. Außerdem: Warum wir Fledermäuse nur mit technischer Unterstützung hören können, weshalb Lärm nach Luftverschmutzung eine der größten umweltbedingten Gesundheitsgefahren in Europa ist und warum unsere Ohren echte Hochleistungsorgane sind. Gast in dieser Podcast-Episode: Pia-Maria Schellerer Referat Bio- und Gentechnik, Lärm, EMF Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Moderation: Toni Scheurlen Redaktion: Lara Grillmayer Produktion: Carina Schwarz Regie: Lara Grillmayer Weitere Infos: Bayerisches Landesamt für Umwelt - Was ist Lärm? https://www.lfu.bayern.de/laerm/laerm_allgemein/index.htm Umwelt Bundesamt - Lärmbelästigung https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/laermwirkungen/laermbelaestigung Lärmbelastung in Europa: https://www.eea.europa.eu/en/newsroom/news/europeans-exposed-to-harmful-noise-pollution-levels Podcast-Folge: Erfolgreicher Artenschutz: Fledermäuse in Hohenburg https://www.youtube.com/watch?v=afeP475UcpI Impressum: https://www.stmuv.bayern.de/impressum/index.htm

Bayern sucht Landtierärzte: Studieren ohne Einser-Abitur

05.05.2026

Herausforderung der ländlichen Tiergesundheit

In ländlichen Regionen nimmt die tierärztliche Versorgung ab, während die Nachfrage durch landwirtschaftliche Betriebe hoch bleibt. Großstädte profitieren von kurzen Wegen zu Praxen, während ländliche Gebiete längere Wege und knappe Ressourcen erleben. Bayern reagiert mit einer Landtierarztquote, die den Zugang zur Tiermedizin erleichtert und langfristig eine Versorgung sicherstellen soll.

Landtierarztquote – Zugang und Pflichten

Für die Landtierarztquote zählt nicht das Einser-Abitur; stattdessen wird die Motivation für Nutztiermedizin geprüft. Bewerber verpflichten sich, zehn Jahre in einem ländlichen Bedarfsgebiet zu arbeiten. Das Auswahlverfahren ist zweistufig: digitale Bewerbung, gefolgt von Auswahlgesprächen. Praktische Tests prüfen keine medizinischen Väkenntnisse, sondern Motivation und Bereitschaft zur Arbeit auf dem Land.

Ablauf des Studiums und Praxiswege

Das Studium selbst verläuft regulär über zentrale Zulassungsverfahren; der Abschluss qualifiziert wie üblich. Untervertraglich regelt das Bayern-Landesamt Pflichten und Rechte, einschließlich der Pflicht zur Arbeit im Bedarfsgebiet nach Abschluss. Weiterbildungen oder Promotionen sind möglich. Vertragsstrafen fallen bei schuldhafter Nicht-Erfüllung der Pflichten an und sichern die Versorgung im ländlichen Raum.

Alltag und Perspektiven auf dem Land

Auf dem Hof arbeiten Landärztinnen und -ärzte eng mit Betrieben zusammen, analysieren Daten, betreuen Herden und unterstützen Prävention sowie Fütterung. Technik, Digitalisierung und faire Arbeitsbedingungen können die Attraktivität erhöhen. Die Zusammenarbeit vor Ort wird als wichtiger Faktor gesehen, um langfristig mehr Nachwuchs für Großtiermedizin zu gewinnen.

Herausforderung der ländlichen Tiergesundheit

In ländlichen Regionen nimmt die tierärztliche Versorgung ab, während die Nachfrage durch landwirtschaftliche Betriebe hoch bleibt. Großstädte profitieren von kurzen Wegen zu Praxen, während ländliche Gebiete längere Wege und knappe Ressourcen erleben. Bayern reagiert mit einer Landtierarztquote, die den Zugang zur Tiermedizin erleichtert und langfristig eine Versorgung sicherstellen soll.

Landtierarztquote – Zugang und Pflichten

Für die Landtierarztquote zählt nicht das Einser-Abitur; stattdessen wird die Motivation für Nutztiermedizin geprüft. Bewerber verpflichten sich, zehn Jahre in einem ländlichen Bedarfsgebiet zu arbeiten. Das Auswahlverfahren ist zweistufig: digitale Bewerbung, gefolgt von Auswahlgesprächen. Praktische Tests prüfen keine medizinischen Väkenntnisse, sondern Motivation und Bereitschaft zur Arbeit auf dem Land.

Ablauf des Studiums und Praxiswege

Das Studium selbst verläuft regulär über zentrale Zulassungsverfahren; der Abschluss qualifiziert wie üblich. Untervertraglich regelt das Bayern-Landesamt Pflichten und Rechte, einschließlich der Pflicht zur Arbeit im Bedarfsgebiet nach Abschluss. Weiterbildungen oder Promotionen sind möglich. Vertragsstrafen fallen bei schuldhafter Nicht-Erfüllung der Pflichten an und sichern die Versorgung im ländlichen Raum.

Alltag und Perspektiven auf dem Land

Auf dem Hof arbeiten Landärztinnen und -ärzte eng mit Betrieben zusammen, analysieren Daten, betreuen Herden und unterstützen Prävention sowie Fütterung. Technik, Digitalisierung und faire Arbeitsbedingungen können die Attraktivität erhöhen. Die Zusammenarbeit vor Ort wird als wichtiger Faktor gesehen, um langfristig mehr Nachwuchs für Großtiermedizin zu gewinnen.