Ö1 Nachhaltig leben
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Ö1 Nachhaltig leben

ORF

Beschreibung

Wie sieht ein ökologisch verträglicher Lebensstil aus? Auf dem Weg zu einer lebenswerten Zukunft für alle werden wir uns von einigen Gewohnheiten und Luxusgütern trennen müssen. Was zunächst persönlichen Verlust bedeuten mag, kann auch den Blick frei machen für das Wesentliche und Raum schaffen für Ideen, Innovationen und neue Möglichkeiten, die unsere Welt zu einer besseren und faireren machen werden. Über neue Formen der Mobilität, des Teilens, der Energie- oder Lebensmittelversorgung berichten u.a. Ilse Huber, Till Köppel und Anna Obersteiner.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Heizen und Kühlen mit Eis

28.08.2026

Das Eisspeichersystem

Valentin Grabner vom österreichischen Bundesheer erläutert das innovative Energiesystem der Steiner Kaserne in Innsbruck, das CO2-neutral heizen und kühlen soll. Das Herzstück ist ein 19 Meter großer Eisspeicher, der in einem Energienetz arbeitet, ähnlich einem Fernwärmenetz, jedoch bei niedrigen Temperaturen.

Funktionsweise des Systems

Das System nutzt Wärmepumpen, die Strom von Photovoltaikanlagen beziehen, um Energie aus dem Energienetz zu entziehen. Der Eisspeicher wird durch den Kristallisationsprozess von Wasser zu Eis zur Wärmeversorgung genutzt, was eine immense Energiemenge freisetzt. Im Winter wird die gespeicherte Energie zur Heizung verwendet, während im Sommer das Eis für Kühlzwecke dienlich ist.

Technische Herausforderungen

Bernhard Ranker von Rankatech hebt die Herausforderungen hervor, die durch die Kombination von Neubauten und Bestandsgebäuden entstehen. Unterschiedliche Vorlauftemperaturen und die komplexe hydraulische Verschaltung der Gebäude erforderten innovative Lösungen.

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Das Projekt zielt darauf ab, fossile Brennstoffe zu ersetzen und könnte als Modell für zukünftige Quartierslösungen dienen. Es wird geschätzt, dass durch dieses System jährlich rund 390.000 Liter Heizöl und über 1000 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Das Eisspeichersystem

Valentin Grabner vom österreichischen Bundesheer erläutert das innovative Energiesystem der Steiner Kaserne in Innsbruck, das CO2-neutral heizen und kühlen soll. Das Herzstück ist ein 19 Meter großer Eisspeicher, der in einem Energienetz arbeitet, ähnlich einem Fernwärmenetz, jedoch bei niedrigen Temperaturen.

Funktionsweise des Systems

Das System nutzt Wärmepumpen, die Strom von Photovoltaikanlagen beziehen, um Energie aus dem Energienetz zu entziehen. Der Eisspeicher wird durch den Kristallisationsprozess von Wasser zu Eis zur Wärmeversorgung genutzt, was eine immense Energiemenge freisetzt. Im Winter wird die gespeicherte Energie zur Heizung verwendet, während im Sommer das Eis für Kühlzwecke dienlich ist.

Technische Herausforderungen

Bernhard Ranker von Rankatech hebt die Herausforderungen hervor, die durch die Kombination von Neubauten und Bestandsgebäuden entstehen. Unterschiedliche Vorlauftemperaturen und die komplexe hydraulische Verschaltung der Gebäude erforderten innovative Lösungen.

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Das Projekt zielt darauf ab, fossile Brennstoffe zu ersetzen und könnte als Modell für zukünftige Quartierslösungen dienen. Es wird geschätzt, dass durch dieses System jährlich rund 390.000 Liter Heizöl und über 1000 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Naturdüfte aus dem Burgenland

14.08.2026

Einführung in die Naturdüfte

Die Podcast-Episode beleuchtet die Arbeit von Stefan Zwickl, einem Duftbauer aus Frauenkirchen im Burgenland, der gemeinsam mit Uschi Zetzelitsch die Duftwolke Burgenland kreiert hat. Diese Mischung aus natürlichen Zutaten soll den authentischen Geruch der Region widerspiegeln und ist ein Teil des 100-Jahr-Jubiläums des Burgenlandes.

Die Herstellung der Düfte

Stefan Zwickl nutzt eine traditionelle Destillationsmethode, die auf Leonardo da Vinci zurückgeht, um ätherische Öle aus über 250 verschiedenen Duftpflanzen zu gewinnen. Diese Methode sorgt dafür, dass die Düfte je nach Erntejahr variieren und natürlich bleiben. Besonders beliebt sind Produkte wie der Traumfänger, ein Kopfkissenspray mit beruhigendem Lavendel.

Der Duftgarten und Erlebnisangebote

Zwickl bietet Besuchern die Möglichkeit, die Herkunft der Düfte direkt im Duftgarten zu erleben. An Tagen der offenen Tür können Interessierte verschiedene Pflanzen und deren Düfte kennenlernen. Zudem gibt es verschiedene Erlebnisformate, darunter Duft-Cavaree und Duft-Safaris, die tiefere Einblicke in die Welt der Naturdüfte bieten.

Einführung in die Naturdüfte

Die Podcast-Episode beleuchtet die Arbeit von Stefan Zwickl, einem Duftbauer aus Frauenkirchen im Burgenland, der gemeinsam mit Uschi Zetzelitsch die Duftwolke Burgenland kreiert hat. Diese Mischung aus natürlichen Zutaten soll den authentischen Geruch der Region widerspiegeln und ist ein Teil des 100-Jahr-Jubiläums des Burgenlandes.

Die Herstellung der Düfte

Stefan Zwickl nutzt eine traditionelle Destillationsmethode, die auf Leonardo da Vinci zurückgeht, um ätherische Öle aus über 250 verschiedenen Duftpflanzen zu gewinnen. Diese Methode sorgt dafür, dass die Düfte je nach Erntejahr variieren und natürlich bleiben. Besonders beliebt sind Produkte wie der Traumfänger, ein Kopfkissenspray mit beruhigendem Lavendel.

Der Duftgarten und Erlebnisangebote

Zwickl bietet Besuchern die Möglichkeit, die Herkunft der Düfte direkt im Duftgarten zu erleben. An Tagen der offenen Tür können Interessierte verschiedene Pflanzen und deren Düfte kennenlernen. Zudem gibt es verschiedene Erlebnisformate, darunter Duft-Cavaree und Duft-Safaris, die tiefere Einblicke in die Welt der Naturdüfte bieten.

Klimapakt: Ein Netzwerk für Europas Umwelt

31.07.2026

Europäischer Klimapakt und Netzwerkbildung

Der Europäische Klimapakt stellt ein Netzwerk dar, das Innovatoren und Gestalter aus der EU vereint, um Erfahrungen in der Klima- und Naturtransformation auszutauschen. Verena Ringler von der Agora European Green Deal erklärt, dass die EU zwar keine finanziellen Mittel bereitstellt, jedoch die Möglichkeit bietet, Akteure zusammenzubringen, um Netzwerke zu bilden und Wissen zu teilen.

Der Green Deal und seine Ziele

Der 2019 vorgestellte Green Deal der EU setzt den Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2050. Der Klimapakt fungiert als wichtiges Netzwerk für den Austausch über nationale Grenzen hinweg und fördert Projekte zum Artenschutz, wie das von Ringler geleitete Biotopprojekt am Arlberg.

Engagement auf kommunaler Ebene

Über 1000 Personen engagieren sich im Klimapakt, darunter auch lokale Akteure wie Verena Püringer-Sturmeier aus Gmunden, die die Herausforderungen kleiner Gemeinden in der Umsetzung der EU-Ziele thematisiert. Klimapakt-Botschafter motivieren Bürger, aktiv zu werden und zeigen einfache Möglichkeiten auf, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten.

Direkter Austausch mit der Bevölkerung

Das Projekt „Mittendrin gut leben“ in Gmunden fördert den Dialog zwischen Bürgern, Betrieben und Bildungseinrichtungen zu Klimaideen und Energiefragen. Diese Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik wird als Stärke hervorgehoben, um gemeinsame Klimaziele zu verfolgen und zu erreichen.

Rückendeckung durch die EU-Klimapolitik

Verena Ringler schätzt den Austausch über den Stand der EU-Klimapolitik, der ihr die Gewissheit gibt, dass ihre Bemühungen im Bereich Klimaschutz wichtig und zielführend sind.

Europäischer Klimapakt und Netzwerkbildung

Der Europäische Klimapakt stellt ein Netzwerk dar, das Innovatoren und Gestalter aus der EU vereint, um Erfahrungen in der Klima- und Naturtransformation auszutauschen. Verena Ringler von der Agora European Green Deal erklärt, dass die EU zwar keine finanziellen Mittel bereitstellt, jedoch die Möglichkeit bietet, Akteure zusammenzubringen, um Netzwerke zu bilden und Wissen zu teilen.

Der Green Deal und seine Ziele

Der 2019 vorgestellte Green Deal der EU setzt den Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2050. Der Klimapakt fungiert als wichtiges Netzwerk für den Austausch über nationale Grenzen hinweg und fördert Projekte zum Artenschutz, wie das von Ringler geleitete Biotopprojekt am Arlberg.

Engagement auf kommunaler Ebene

Über 1000 Personen engagieren sich im Klimapakt, darunter auch lokale Akteure wie Verena Püringer-Sturmeier aus Gmunden, die die Herausforderungen kleiner Gemeinden in der Umsetzung der EU-Ziele thematisiert. Klimapakt-Botschafter motivieren Bürger, aktiv zu werden und zeigen einfache Möglichkeiten auf, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten.

Direkter Austausch mit der Bevölkerung

Das Projekt „Mittendrin gut leben“ in Gmunden fördert den Dialog zwischen Bürgern, Betrieben und Bildungseinrichtungen zu Klimaideen und Energiefragen. Diese Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik wird als Stärke hervorgehoben, um gemeinsame Klimaziele zu verfolgen und zu erreichen.

Rückendeckung durch die EU-Klimapolitik

Verena Ringler schätzt den Austausch über den Stand der EU-Klimapolitik, der ihr die Gewissheit gibt, dass ihre Bemühungen im Bereich Klimaschutz wichtig und zielführend sind.